Der ultimative Weihnachtsdessert-Hack: Warme Schokoküchlein mit zimtigem Obstsalat aus dem Tiefkühler

Wisst Ihr schon, was Ihr für ein Dessert an Weihnachten macht? Ihr braucht gar nicht weiter nachdenken! Ich habe nämlich das leckerste und stressfreieste Rezept aller Zeiten für Euch.
Den Teig für diese superschokoladigen, innen noch flüssigen Küchlein könnt Ihr bis zu einer Woche im voraus zubereiten – er wird nämlich ungebacken tiefgefroren.
Nach dem Hauptgang an Weihnachten, wenn Ihr eh schon ein bisschen matt und erschöpft seid, heizt Ihr einfach nur den Ofen vor und schiebt das vorbereitete Muffinblech für 12 Minuten rein. Fertig sind die warmen, saftigen Küchlein.
Ist das nicht der Hammer? Ich glaube bei mir gibt es nichts anderes mehr für große Runden…

Das ganze Rezept seht Ihr dieses mal nicht nur hier, sondern auch auf dem Blog Sasibella. Ich bin nämlich Türchen 20 ihres kulinarischen Adventskalenders, zu dem schon viele andere Blogger ihre weihnachtlichen Kreationen beigesteuert haben.

Zutaten für 6 Personen

4 Eier (davon 2 getrennt, nur das Eigelb benutzen)
80 g Zucker
100 g dunkle Schokolade
100 g Butter
80 g Mehl

1 Kaki
2 Passionsfrucht
1 EL Zitronensaft
1 EL Zucker
1/2 TL Zimt

evtl. etwas Vanilleeis

2 Eier und 2 Eigelb mit dem Zucker schaumig schlagen.
Schokolade zerbrechen, Butter in Würfel schneiden und zusammen über dem heißen Wasserbad schmelzen.
Langsam zum Eier-Zucker-Gemisch geben und unterziehen.
Mehl sieben und unterheben. Ein 6er Muffinblech einfetten. Die Masse hineinfüllen – und: jetzt kommt der Clou – ungebacken in den Tiefkühler stellen. Das könnt Ihr bis zu einer Woche im Voraus erledigen.


Die Kaki schälen und würfeln. Passionsfrucht halbieren und das Fruchtfleisch auskratzen. Mit Zitronensaft, Zucker und Zimt vermischen.

Den Ofen auf 180 Grad vorheizen und die gefrorene Masse 12 Minuten backen.
Die Küchlein mit dem Obstsalat (und evtl. einer Kugel Vanilleeis) servieren.

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Wassermelonenpizza

Heute mal wieder mehr eine Idee als ein Rezept. Auf Pinterest gesehen, spontan zum Geburtstag von meinem großen Mädchen ausprobiert und jetzt schon hier für Euch.

Die Wassermelonenpizza ist in 5 Minuten fertig, kann zum Frühstück, nachmittags als Snack oder als Dessert gegessen werden. Super erfrischend!

wassermelonenpizza

Zutaten:
pro Person eine Wassermelonenscheibe
ca. 100 g griechischer Joghurt (entweder der mit Honig, oder man rührt selber 1 TL Vanillezucker unter)
eine Handvoll Beeren
Zitronenmelisse

Die Zubereitung erklärt sich ja wohl von alleine. Nur ein Tipp noch: schneidet die Scheiben in Achtel, BEVOR Ihr sie mit den Beeren belegt. Alles andere macht eine große Sauerei.

Die fertig belegte Wassermelonenpizza lässt sich ohne Probleme einige Stunden im Kühlschrank aufbewahren – lässt sich also gut vorbereiten.

Pavlova mit Karamellstrudel und Blaubeeren

Zu unseren Gerichten, die ganz oben auf der „Wünsch-Dir-was-Liste“ stehen, gehört auf jeden Fall Spaghetti Carbonara – richtig klassisch italienisch mit einer Sauce aus wenig Sahne und viel Ei, bzw. Eigelb.
Deswegen muss ich auch immer wieder übrig gebliebene Eiweiße verwenden, denn die einfach wegzuwerfen, bringe ich nicht übers Herz.
Neulich wollte ich mal wieder Baisers für ein Pavlova-Dessert backen. Das habe ich schon öfter für Gäste gemacht (zum Beispiel mit Schokoladenbaisers und Kirschkompott), und es kommt jedes Mal wieder gut an.
Gerade als ich darüber sinnierte, mit was ich die Baisers ein bisschen aufmotzen konnte, kam meine Tochter in die Küche gelaufen. Offenbar hatte sie gerade ihr Zimmer aufgeräumt, denn in der Hand hielt sie eine französisch beschriftete Flasche: gesalzene Karamellsauce, die ihre Austauschschülerin mitgebracht hatte (deren Besuch allerdings schon einige Wochen zurückliegt. Wo die Flasche in der Zwischenzeit wohl rumgeflogen ist??? Ich möchte es gar nicht so genau wissen.)
Tadaa – da war die Lösung. Das Ergebnis: hinreißend. Die besten Baisers ever! Probierts aus.

baiser karamell

Zutaten für 6-8 Baisers:
4 Eiweiß
200 g Zucker
1 Prise Salz
1 TL Weißweinessig

Den Ofen auf 150 Grad vorheizen.

Eiweiß mit dem Mixer sehr steif schlagen, dabei nach und nach Zucker, Salz und Essig zufügen.
Auf ein mit Backpapier ausgelegtes Backblech (oder zwei) 6 bis 8 Kreise formen. Auf jeden Kreis 1 TL Karamellsauce tröpfeln und leicht kreisförmig verswirlen.

Jetzt den Ofen auf 120 Grad runterdrehen und die Baisers 35-40 Minuten backen, bzw. eher trocknen (je nach Dicke). Den Ofen ausschalten und im geschlossenen Ofen abkühlen lassen.

In einer Blechdose kann man die Baisers gut 2-3 Tage aufbewahren.

Für die Füllung:
2 Becher Sahne
viele Blaubeeren
Sahne steif schlagen. Kurz vor dem Servieren auf dei Baisers streichen. Mit reichlich Blaubeeren garnieren.

baiser karamell pavlova

Schokoladen-Avocado-Mousse

Ich gebe zu – ich habe geschummelt. Die Sache war mir dann doch zu heikel…

Überall auf Instagram und Pinterest und so habe ich diese Superfood-Schokomousse gesehen. Mit Avocado und ohne weißen Zucker! Als Anhängerin gesunder Ernährung (zumindest im Alltag) hat mich das Rezept natürlich gejuckt. Aber kann so ein gesunder Nachtisch wirklich schmecken??? Das habe ich mich nicht getraut an Gästen zu testen. Das musste ich tatsächlich erstmal für mich alleine ausprobieren. Und? Wollt Ihr wissen, wie es war?

Richtig lecker! Schön cremig (an Fett mangelt es ja auch nicht ;-)) und schokoladig aber nicht zu süß. Die Avocado schmeckt man ein bisschen raus, aber nicht so intensiv, sondern so, dass es wirklich gut zu dem bitteren Kakao passt.

avocado schoko mousse

Zutaten für 4 Personen:
2 weiche Avocados
3-4 EL Kakaopulver (Backkakao)
etw. gemahlene Vanille
2-3 EL Agavendicksaft
1 Becher Sahne

Das Fruchtfleisch der Avocados fein würfeln. Mit Kakao, Vanille, Agavendicksaft und 4 EL Sahne fein pürieren.
Die restliche Sahne cremig schlagen und unter die Mousse ziehen.

Wie Ihr seht, habe ich die Mousse mit ein paar Himbeeren getoppt. Das hat gut dazu gepasst.

Weihnachtsdessert: Mousse au chocolat

Eine Sache muss man sich immer wieder klar machen, wenn man Gäste glücklich machen möchte: es ist besser, die Publikumslieblinge zu kochen und nicht das künstlerisch Wertvolle. Schließlich kocht man, damit es ihnen schmeckt, und nicht, um sie zu beeindrucken.

Also heute als Weihnachtsdessert – mein Rezept für die allerleckerste Mousse au chocolat.
Frei nach dem Motto: Calories don´t count on christmas!

mousse au chocolat

Zutaten für 8 Personen:
4 Eier
200 g Zartbitterschokolade
4 EL Espresso
15 g Butter
1 EL Rum
45 g feiner Zucker

Die Schokolade grob hacken und im Espresso bei schwacher Hitze in einem kleinen Topf schmelzen.
Die Eier trennen. Die Eigelbe nacheinander in die Schokoladenmasse schlagen. Butter und Rum unterrühren und auf Handwärme abkühlen lassen.
Eiweiß steif schlagen, dabei nach und nach den Zucker zugeben. Das Eiweiß unter die Schokoladencreme ziehen. Gut mischen.
Auf 8 Portionsschälchen verteilen und mehrere Stunden kalt stellen.

Falls Ihr doch noch ein wenig angeben wollt (oder wenn Ihr  etwas Fruchtiges dazu mögt), könnt Ihr ein schnelles Orangenragout kochen. Dazu zwei Orangen filetieren. Dabei den Saft auffangen. Ein daumengroßes Stück Ingwer reiben oder ganz fein hacken.
Den Orangensaft mit 2 EL braunem Zucker und dem Ingwer in einen Topf geben und etwas dicklich einkochen lassen. Die Orangenfilets dazugeben und ganz kurz weiterkochen. Den Topf von der Herdplatte ziehen und 2 EL kalte Butter unterrühren.

Aber pur schmeckt es wirklich auch bombe.

Weihnachtsinspiration

Na, wie sieht es aus bei Euch? Schon in Weihnachtsstimmung?

Bei mir hat das Weihnachtsgefühl dieses Jahr erstaunlich früh eingesetzt. Ich habe schon Plätzchenrezepte rausgesucht, Fotokalender angefangen, Kerzen gekauft und (jay!) schon die ersten Geschenke besorgt (ok, nur die einfachen Sachen, aber immerhin…).

Wenn ich so sehe, was auf dem Blog geklickt wird, dann habe ich das Gefühl, dass Ihr Euch auch schon so langsam Gedanken zum Thema Weihnachten macht. Deswegen habe ich Euch eine Liste der Weihnachtsgerichte der letzten zwei Jahre gemacht. Da könnt Ihr Euch durchklicken und schon mal ein bisschen inspirieren lassen.

 

Plätzchen:
Schokoladencantuccini mit Pistazien

Vorspeisen:

Rucolasalat mit Trauben und Bündnerfleisch

Feldsalat mit Maronen und Speck

Hauptgerichte:

Ossobuco

Pochiertes Rinderfilet mit Kartoffelgratin

Filet Wellington

Dessert:

Stollentrifle mit Himbeeren

Bratapfeltiramisu

Natürlich habe ich mir auch schon überlegt, welche Rezepte ich für Euch auf dem Blog veröffentlichen möchte. Versprochen: dieses Jahr gibt es keinen Salat, kein Rinderfilet und keinen Trifle 😉
Heute habe ich schon die erste Vorspeise gekocht und fotografiert. Hmmm… Die war gut.

Rhabarber-Tiramisù

Vor einiger Zeit habe ich ja hier ein Rezept für klassisches Tiramisù veröffentlicht. Das ist zwar unglaublich lecker, aber nicht so fruchtig-frühlings-frisch, wie um diese Jahreszeit vielleicht bei Euch angesagt.
Deswegen habe ich das Dessert etwas abgewandelt in eine Rhabarber-Variante.
Noch hübscher wird es, wenn Ihr den roten Himbeerrhabarber nehmt, aber den hatte mein lokaler Obstdealer leider noch nicht da. Schmecken tut es aber auch so richtig gut.

rhabarbertiramisu

Zutaten für 4-6 Personen

300 g Rhabarber
1 Päckchen Vanillezucker
250 g Quark (20% Fett)
200 g Frischkäse
80 g Zucker
Löffelbisquits
Orangensaft
1 Handvoll gehobelte Mandeln

Den Rhabarber schälen und in 1 cm lange Stückchen schneiden. Mit 1 EL Wasser in einen Topf geben und bei mittlerer Hitze etwa 5 Minuten köcheln lassen, bis er zerfallen ist. Mit Zucker verrühren. Abkühlen lassen
Quark, Frischkäse und Zucker mit dem Mixer luftig aufschlagen.
Löffelbisquits in eine hübsche Auflaufform legen und mit Orangensaft beträufeln.
Die Frischkäsemasse vorsichtig darüber streichen.
Das Rhabarberkompott in Häufchen darauf verteilen, und dann mit einer Gabel durchziehen, so dass es eine leichte Marmorierung mit der Creme ergibt.

Die Mandeln in einer Pfanne ohne Fett leicht anrösten und dann auf dem Dessert verteilen.