Weihnachtshauptspeise 2016: Filet Wellington

Besser spät als nie…

Oder auch: spät aber oho!

Oder: Spontaneität will gut geplant sein.
Eine Woche habt Ihr ja noch für Menüplanung und Einkäufe.

Nein, im Ernst: ich war die ganze Woche krank – da ging gar nichts. Sonst hätte ich mich natürlich schon früher zum Thema Weihnachten gemeldet. Das Rezept ist nämlich wirklich toll: man kann quasi nichts falsch machen, es sieht toll aus, und das Filet bleibt durch die Hülle schön saftig und aromatisch.

filetwellington

Zutaten für 4 Personen:
800 g Rinderfilet (möglichst gleichmäßig dick)
2 EL Öl, 1 EL Butter
Salz und Pfeffer
1 Zwiebel
300 g Champignons
1 Rolle Blätterteig
etwas Sahne

Filet mit Salz und Pfeffer würzen. Öl und Butter in einer großen Pfanne erhitzen. Das Fleisch darin rundherum einige Minuten anbraten.
Herausnehmen und beiseite stellen.
Zwiebel und Champignons fein würfeln. In der Pfanne mit dem Bratfett kräftig anbraten, bis das Wasser aus den Pilzen verdampft ist.
Den Blätterteig aus der Packung nehmen und entrollen.
Die Pilzmasse darauf verteilen. Dann das Filet darauf setzen und so fest wie möglich einrollen. Die Enden etwas einschlagen, evtl. Reste abschneiden.
Auf dem einen Foto könnt Ihr sehen, dass ich aus den Resten kleine Dekoherzen geschnitten habe. Wem so etwas also nicht zu verspielt ist…
Mit der Naht nach unten auf ein mit Backpapier ausgelegtes Backblech setzen.

Achtung: Bis hierhin könnt Ihr alles vorbereiten!

Dann nur noch das Päckchen mit etwas Sahne bepinseln und bei 200 Grad Ober-/Unterhitze etwa 25-30 Minuten backen, bis der Blätterteig goldbraun ist.

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Bei uns gab es beim letzten Mal dazu Kroketten (nein, nicht selbst gemacht, die aus aus dem Ofen) und Rotkohl. Rosenkohl könnte ich mir aber auch gut vorstellen. Ein Salat für die etwas frischere, modernere Variante funktioniert ebenfalls.

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Also, ich wünsche Euch allen frohe Weihnachten. Vielen Dank an meine treuen Leserinnen und Leser. Macht es Euch schön! Und mein Appell wie jedes Jahr: stresst Euch nicht. Weihnachten wird nicht schöner, wenn Ihr ein besonders ausgefallenes Dessert kredenzt, sondern wenn Ihr Euch die Zeit nehmt, viel mit Eurer Familie/Euren Freunden zu reden und zu lachen.

Apropos Dessert – schaut doch mal hier: letztes Jahr gab es bei uns Stollentrifle. Dieses Jahr mache ich glaube ich Schokopavlovas.

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