Schnelles Dinkelbrot mit Körnern

Brot backen ist mir zu aufwendig.
Da braucht man so viele Zutaten.
Der Teig muss ewig gehen, das dauert mir zu lange.
Die Kruste wird bei mir nie knusprig.

Findet Ihr Euch hier wieder?

Vergesst alle Eure Vorurteile über Brot backen! Hier kommt ein 5-Minuten-Rezept mit Gelinggarantie für ein gesundes Brot mit knuspriger Kruste und lockerem Innenleben.

dinkelbrot

500 g Dinkelvollkornmehl
1 Päckchen Trockenhefe
1 EL Salz
80-100 g gemischte Körnchen nach Geschmack
500 ml warmes Wasser
1 EL dunkler Balsamico
2 EL Haferflocken

Mehl, Hefe, Salz und Körner in einer großen Schüssel vermengen. Wasser und Balsamico (der ist eigentlich nur für die Farbe) zugießen und mit einem großen Löffel zu einem Teig verrühren. Kneten ist nicht notwendig – der Teig ist relativ flüssig und klebrig.

Eine Kastenform einfetten und 1 EL Haferflocken auf dem Boden der Form verteilen. Den Teig mit einem Schaber hineingleiten lassen. Mit den restlichen Haferflocken bestreuen.

Jetzt die Form in den kalten Ofen schieben. Ein Schälchen mit Wasser auf den Boden stellen – das macht eine schöne Kruste – und bei 200 Grad Ober-/Unterhitze eine Stunde backen.

Allwettervorspeise: Ananas im Speckmantel

Das mit dem Sommerwetter ist ja zumindest bei uns hier im Norden so eine Sache – einen Grillabend am Wochenende zu planen ist pure Lotterie. Da muss man eigentlich immer einen Plan B im Hinterkopf haben, falls das mit den Würstchen draußen nicht so klappt.

Ananas im Speckmantel sind eine Vorspeise, die Ihr in jedem Fall bei Eurer nächsten Einladung einplanen könnt, denn man kann sie entweder auf der Terrasse auf dem Grill oder in der Küche in der Pfanne zubereiten. Perfekt, oder? Dann muss wenigstens der erste Gang nicht mehr umgeplant werden.

ananas mit speck

Einfach gemacht sind sie noch dazu.

Alles, was Ihr braucht sind Ananas und Speckscheiben: die Ananas schälen und in mundgerechte Stücke schneiden. Jedes Stück mit einer (halben) Speckscheibe umwickeln und in der Pfanne oder auf dem Grill anbraten, bis der Speck knusprig und die Ananas warm ist. Wer mag, kann unter den Speck noch ein kleines Zweiglein Rosmarin stecken. Das passt auch gut dazu.

Die Geschmackskombination aus säuerlich-fruchtig und dem salzigen Speck ist ein toller Einstieg in jedes Menü.

Rhabarbersirup

Für Gin Tonic, für Sekt, auf Eis oder Pudding oder einfach nur als Schorle – Rhabarbersirup ist eine echte Allzweckwaffe und dabei ganz einfach gemacht.

Rhabarbersirup

Zutaten für etwa 500 ml:
1 kg Rhabarber ungeschält, also etwa 800 g geschält
350 g Zucker
Saft von 1 Zitrone
400 ml Wasser

Den Rhabarber in kleine Stückchen schneiden. Mit Zucker in einem großen Topf vermischen. Wasser und Zitronensaft zufügen.
Aufkochen, dann die Temperatur etwas herunterschalten und 10-15 Minuten köcheln lassen, bis der Rhabarber zerfallen ist. Etwas abkühlen lassen, ein feines Sieb mit einem Mulltuch auslegen. Dadurch den Rhabarber abgießen. In eine Flasche füllen und ab in den Kühlschrank damit.

rhabarbersirup2

Rhabarber-Tiramisù

Vor einiger Zeit habe ich ja hier ein Rezept für klassisches Tiramisù veröffentlicht. Das ist zwar unglaublich lecker, aber nicht so fruchtig-frühlings-frisch, wie um diese Jahreszeit vielleicht bei Euch angesagt.
Deswegen habe ich das Dessert etwas abgewandelt in eine Rhabarber-Variante.
Noch hübscher wird es, wenn Ihr den roten Himbeerrhabarber nehmt, aber den hatte mein lokaler Obstdealer leider noch nicht da. Schmecken tut es aber auch so richtig gut.

rhabarbertiramisu

Zutaten für 4-6 Personen

300 g Rhabarber
1 Päckchen Vanillezucker
250 g Quark (20% Fett)
200 g Frischkäse
80 g Zucker
Löffelbisquits
Orangensaft
1 Handvoll gehobelte Mandeln

Den Rhabarber schälen und in 1 cm lange Stückchen schneiden. Mit 1 EL Wasser in einen Topf geben und bei mittlerer Hitze etwa 5 Minuten köcheln lassen, bis er zerfallen ist. Mit Zucker verrühren. Abkühlen lassen
Quark, Frischkäse und Zucker mit dem Mixer luftig aufschlagen.
Löffelbisquits in eine hübsche Auflaufform legen und mit Orangensaft beträufeln.
Die Frischkäsemasse vorsichtig darüber streichen.
Das Rhabarberkompott in Häufchen darauf verteilen, und dann mit einer Gabel durchziehen, so dass es eine leichte Marmorierung mit der Creme ergibt.

Die Mandeln in einer Pfanne ohne Fett leicht anrösten und dann auf dem Dessert verteilen.

Spargelsalat mit Garnelen

Wie jedes Jahr haben wir auch dieses Mal die Spargelsaison wieder mit grünem Spargel eingeläutet. Das scheint so ein Tick von mir zu sein. Ich muss erst zwei Mal die grünen Stangen essen, bevor „the real thing“ – der Weiße – auf den Tisch kommt.

Langsam rantasten, die Vorfreude steigern…

Findet Ihr mich jetzt seltsam???

Letztes Wochenende haben wir mit Freunden also dieses Salätchen gegessen. Es kam so gut an, dass ich es Euch gerne noch als Ostervorspeise ans Herz legen würde.

spargelgarnelensalat

Zutaten für 4 Personen:
20 Stangen grüner Spargel
250 g Kirschtomaten
100 g Schafskäse
2 Handvoll Walnüsse
1 Handvoll Basilikum
250 g Garnelen (ich habe TK genommen)
3 EL Olivenöl, Salz

Dressing:
1 TL Senf
1 EL Orangensaft
1 EL Honig
2 EL weißer Balsamico
2 EL Olivenöl
Salz und Pfeffer

Den Spargel im unteren Drittel schälen, die holzigen Enden abschneiden und in mundgerechte Stücke schneiden.
Olivenöl in einer Pfanne erhitzen und den Spargel einige Minuten darin anbraten, bis er gebräunt und ein bisschen weich ist. Leicht salzen
In der Zwischenzeit die Tomaten halbieren. Walnüsse grob hacken und in einer Pfanne ohne Fett anrösten, bis sie anfangen zu duften. Schafskäse zerbröseln. Basilikum in feine Streifen schneiden.
Alle Zutaten in einer großen Schüssel vermengen.
Alle Zutaten für das Dressing gut verschlagen und zum Salat geben.
Noch etwas Öl in der Spargelpfanne erhitzen und die Garnelen darin 2 Minuten scharf anbraten.
Ebenfalls zum Salat mischen und servieren.

Süßkartoffel-Gnocchi mit Rucola und Ofentomaten

Foodblogger sind ja ständig auf der Suche nach Inspiration. Ich zum Beispiel treibe mich natürlich regelmäßig auf Pinterest herum, stöbere in Kochbüchern und bei Bloggerkollegen und greife alle Rezeptheftchen ab, die in letzter Zeit vermehrt in großen Supermärkten ausliegen.

Falls Ihr auch gerne stöbert – ein guter Tipp sind auch Küchenutensilien-Online-Händler (deutsche Sprache, schöne Sprache, oder?).

Bei Hagengrote zum Beispiel bin ich auf viele leckere Rezepte gestoßen. Die meisten gehören eher in die Kategorie „Feine Küche“. Da ist vielleicht auch für Euch etwas für die Osterfeiertage dabei. Und wenn Ihr dann feststellt, dass Euch Equipment fehlt…

Mich haben die Süßkartoffel-Gnocchi gleich angesprochen. Süßkartoffeln liebe ich im Moment in so ziemlich jeder Form, und Gnocchi habe ich schon ewig nicht mehr selber gemacht. Das wurde also allerhöchste Zeit.

Zugegebenermaßen gehören Gnocchi nicht gerade zur unkomplizierten Küche: das Gemüse garen, den Teig kneten, bis er nicht mehr klebt, Rollen formen und schneiden. Dann kochen und dann nochmal anbraten…

Aber es hat sich gelohnt! Sieht gut aus, oder?

süßkartoffelgnocchi2

Zutaten für 4 Personen:

500 g Süßkartoffeln
1 Bund glatte Petersilie
250-300g Mehl (langsam steigern, bis der Teig nicht mehr klebt)
2 Eigelbe
Salz, Pfeffer
16 Kirschtomaten
2 EL Olivenöl
1 EL Butter
Rucola
Parmesan

Süßkartoffeln im Ofen bei 200 Grad ca. 45 Minuten garen. Durch Einstechen eine Garprobe machen. Pellen und noch heiß durch die Kartoffelpresse in eine Schüssel drücken (oder in der Schüssel mit einem Stampfer zerdrücken). 15 Minuten abkühlen lassen. Petersilie waschen, trocken tupfen, die Blättchen zupfen und fein hacken.
Petersilie, Mehl und Eigelbe zur Kartoffelmasse geben. Mit Salz und Pfeffer würzen und zu einem Teig mischen. Falls er klebrig ist, noch mehr Mehl zufügen. Die Gnocchi-Masse zu fingerdicken Röllchen formen und in knapp 2 cm lange Stücke teilen. Die Stücke über einen Gabelrücken rollen, um das typische Gnocchimuster herzustellen. Diese Oberflächenstruktur entstand, um mehr Sauce zu binden.
Gnocchi in siedendem Salzwasser gar ziehen lassen, bis sie an die Oberfläche steigen. Bei abgeschaltetem Herd zugedeckt weitere 5 Minuten ziehen lassen. Mit dem Schaumlöffel herausheben, in kaltem Wasser abschrecken und gut abtropfen lassen.
Kirschtomaten waschen und im vorgeheizten Ofen bei 180 Grad 10 Minuten backen.

Butter und Olivenöl in einer Pfanne erhitzen und die Gnocchi leicht goldbraun braten. Mit den Kirschtomaten auf vorgewärmte heiße Teller verteilen.
Rucolablättchen zufügen und Parmesanspäne darüber hobeln.

süßkartoffelgnocchi

Was die Vorbereitung angeht: Ihr könnt die Gnocchi natürlich schon vorkochen. Wenn Eure Gäste kommen, braucht Ihr nur noch die Kirschtomaten in den Ofen tun (auf keinen Fall weglassen, durch die Hitze werden Sie schön süß) und die Gnocchi anbraten. Dann habt Ihr in 10 Minuten Euer feines Essen auf dem Tisch.

Original italienisches Tiramisù

Würdet Ihr Euch am Wochenende auch gerne ein bisschen Italien-Feeling nach Hause holen? Sonne, ein bisschen Wein, dolce vita und so?

Probiert´s doch mal mit diesem Rezept für Tiramisù. Augen schließen, die Piazza vor dem geistigen Auge und dann genüsslich löffeln…

tiramisu neu

Zutaten für 4-6 Personen (je nachdem, was es vorher schon alles gab…)
etwa 180 ml starker Espresso
40 ml Amaretto
250 g Sahnequark
200 g Frischkäse
70 g Zucker
Löffelbisquits
Kakaopulver

Den Espresso mit Amaretto mischen und etwas abkühlen lassen.
Quark mit Frischkäse und Zucker zu einer glatten Masse verrühren.
Eine eckige Form (etwa 15×20 cm) mit Löffelbisquits auslegen. Mit der Kaffeemischung großzügig beträufeln, so dass die Kekse sich schön vollsaugen, aber kein Kaffee in der Form stehen bleibt.

Die Hälfte der Creme darüberstreichen.
Vorgang wiederholen.

Mindestens 2 Stunden kalt stellen, damit alles schön durchziehen kann. Es kann sogar über Nacht im Kühlschrank bleiben, d.h. man könnte es sogar schon am Vortag zubereiten.
Man kann dieses Tiramisù auch wunderbar in einer großen Form für viele Leute machen. Total unkompliziert.

Kurz vor dem Servieren mit reichlich Kakaopulver bestreuen.