Surf´n´Turf Couscous – und warum ich Onepot-Gerichte so liebe

Heute habe ich mal wieder ein ganz schnelles Gericht für Euch, das in einem Topf zubereitet wird.
Wenn Ihr die Zutaten alle schon im Voraus schneidet und bereit legt, dann ist das Ganze in 15 Minuten auf dem Tisch.
Und nicht nur die Vorbereitung geht ganz fix, sondern auch der Abwasch! Dafür liebe ich Onepot-Gerichte einfach!

Ich habe den Topf neulich ausprobiert, als ein befreundetes Pärchen zu Besuch war. Wir haben einen Salat vorweg gegessen, und dann habe ich mich schnell mit meiner Freundin und meinem Weinglas in die Küche verkrümelt. Perfekt, wenn es zwanglos sein darf.

Klassisches Surf and Turf macht man natürlich eigentlich mit Rindersteak, aber ich finde die deftige, pikante Chorizo geht durchaus in der der Kategorie „Turf“ durch.
Mein lieber Co-Gastgeber hat sich sogar hinreißen lassen, das Gericht als einen seiner all-time-favourites zu titulieren.

surf and turf

Zutaten für 4 Personen:
4 Chorizowürstchen
1 rote Zwiebel
1 EL gehackter Rosmarin
3 EL Olivenöl
225 g Garnelen (TK)
350 g Couscous
700 ml Gemüsebrühe
1 Bund Petersilie
100 g Babyspinat
Salz und Pfeffer

Die Chorizowürstchen in Scheiben schneiden. Zwiebel würfeln und Garnelen auftauen lassen.
Das Öl in einer tiefen Pfanne oder einem schweren Topf erhitzen. Chorizo, Zwiebel und Rosmarin bei mittlerer Hitze anbraten, bis die Wurstscheiben etwas gebräunt sind. Hitze runterschalten. Couscous, Gemüsebrühe und Garnelen zufügen und etwa 5-8 Minuten quellen lassen, bis der Couscous die Brühe aufgesogen hat. Dabei gelegentlich umrühren. In der Zwischenzeit die Petersilie klein hacken. Zum Schluss Petersilie und Spinat unterrühren und mit etwas Salz und Pfeffer abschmecken. Sofort servieren.

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Gedanken zum Thema „Gastgeschenke“ und ein Rezept für Coq au vin blanc

Am Wochenende habe ich in der Süddeutschen Zeitung eine interessante Kontroverse gelesen: es ging um das Thema „Gastgeschenke – ja oder nein?“ Am Gastgeschenk scheiden sich ja offensichtlich die Geister.
Ich habe zu der Frage eine ganz klare Meinung und habe mich sehr gefreut, sie (von Max Scharnigg) mit originellen Formulierungen so treffend auf den Punkt gebracht zu lesen. Ich habe Euch meine Lieblingszitate aus dem Artikel mal zusammengefasst:

„Mitbringsel sind die ungeliebten und unterfinanzierten kleinen Geschwister der Geschenke. (…)
Es war meine freiwillige Idee sie (meine Gäste) einzuladen. Ihr Besuch ist keine Störung, über die ich hinweg getröstet werden muss. Ich habe weder ihren neurotischen Hund zwei Wochen gehütet, noch habe ich eine Niere gespendet. (…)
Als Gastgeber freue ich mich aufrichtig, wenn die Gäste pünktlich vor der Tür stehen. Ich weiß, sie haben sich Zeit genommen, vielleicht einen Babysitter besorgt oder ein Taxi bezahlt. Ab einem gewissen Punkt in unserem Leben ist nichts wertvoller als Freizeit, das weiß jeder, der gerne einlädt. Das ist also das Wichtigste, was Gäste mitbringen können, sich selbst, ihre Zeit und gute Laune, wie es früher hieß. (…)“

Da spricht der liebe Herr Scharnigg mir sehr aus dem Herzen. Solltet Ihr also je bei mir zum Essen eingeladen sein – jetzt wisst Ihr Bescheid.

Wie denkt Ihr denn über das Thema? Seid Ihr für oder gegen Mitbringsel?

coqauvinblanc hoch

Bei der letzten Einladung für Freunde habe ich übrigens diesen Coq au vin gekocht. Vorher hatte ich ihn immer nur mit Rotwein zubereitet, aber diese Version hat uns ausgesprochen gut gefallen. Ich habe Riesling verwendet: dadurch wird das Gericht schön herb-frisch.

Zutaten für 4 Personen:

4 Hähnchenkeulen
50 g Butter
Olivenöl
1 Zwiebel
125 g Speck
2 Knoblauchzehen
250 g Champignons
1 Stange Lauch
1 EL Mehl
500 ml Weißwein
200 ml Sahne
Salz und Pfeffer
Petersilie

Die Hähnchenkeulen am Gelenk halbieren.
Butter und Olivenöl in einem breiten schweren Topf erhitzen und die Hähnchenteile darin von beiden Seiten goldbraun anbraten. Aus dem Topf nehmen. Zwiebeln, Speck, Knoblauch, Champignons und Lauch zufügen und anbraten, bis alles etwas weich geworden ist. Mehl darüber stäuben, kurz verrühren.
Die Hähnchenkeulen wieder zu dem Gemüse in den Topf legen, Wein zugießen. Einmal aufkochen, dann Hitze reduzieren und ca. 25 Minuten zugedeckt köcheln lassen.
Sachne zugießen und weitere 10 Minuten offen köcheln lassen.
Zum Servieren Petersilie über das Gericht streuen.

Bei uns gibt es immer nur Baguette zum Coq au vin. Herrlich, um die schöne Sauce aufzutunken. Unkompliziert ist es noch dazu, denn das Hühnchen könnt Ihr ohne Probleme schon vormittags kochen. Dann ist das Hauptgericht schon fix und fertig, bevor die Gäste kommen. Reis würde aber auch passen.

 

Cappuccino-Schoko-Herzen

Kaffee und Kuchen am Nachmittag? Da schreie ich ganz laut „Hier“. So ein kleines Päuschen in der Hektik des Alltags, mal 10 Minuten hinsetzen und innehalten, den Kindern mit ungeteilter Aufmerksamkeit zuhören, nochmal kurz die Prioritäten sortieren. Finde ich wichtig.
Die Frage ist, ob es dazu wirklich Kaffee und Kuchen braucht. Würde theoretisch wahrscheinlich auch mit einem Glas Buttermilch und einem Apfel funktionieren. Aber eben nur theoretisch…
Doch ein Zugeständnis kann ich machen: es muss nicht unbedingt ein ganzes Stück Kuchen sein. Ein kleiner Keks tut es auch.

Der Backwettbewerb von Krüger Family kam mir also gerade recht, um mal wieder eine neue Kreation zu testen. Kaffee nicht nur in der Tasse, sondern auch noch im Begleitkeks – die Vorstellung gefiel mir ausgesprochen gut.

cappuccinoherzen

Zutaten für ca. 50 Stück:
3 Eiweiß
200 g Puderzucker
1 Päckchen Vanillezucker
ca. 400 g gemahlene Mandeln
evtl. 1-2 EL Mehl
4 EL Krüger Cappuccino Schoko

Eiweiß mit den Quirlen des Mixers zu sehr festem Schnee schlagen. Puderzucker durchsieben und esslöffelweise unter den Eischnee heben.
3 EL davon zum Verzieren beiseite stellen. Vanillezucker, 3 EL Cappuccinopulver und Mandeln unterrühren. Wenn der Teig noch stark kleben sollte, evtl. etwas Mehl dazugeben.
Den Teig zwischen zwei Lagen Frischhaltefolie knapp 1 cm dick ausrollen, und die Platte 2 Stunden lang in den Kühlschrank legen.
Backofen auf 130 Grad Ober-/Unterhitze (oder 100 Umluft) vorheizen. Aus der Teigplatte Herzen ausstechen und auf mit Backpapier ausgelegte Backbleche legen. Wenn der Teig am Ausstecher klebt, zwischendurch immer mal wieder in ein kleines Schälchen mit Mehl drücken.
Den verbleibenden EL Cappuccinopulver unter den restlichen Baiser rühren und die Herzen damit bestreichen.
Herzen 15 Minuten backen, Temperatur auf 100 Grad (80) runterschalten und etwa 15 Minuten weiterbacken.

Die Kekse halten sich super in einer Keksdose.

Wie Ihr wahrscheinlich gesehen habt, ist die Basis der Herzen ein Zimtsternrezept. Wenn Ihr Zimtsterne backen wollte, lasst Ihr einfach den Cappuccino weg. Dann 50 g mehr Puderzucker und 1 TL Zimt in den Baiser rühren.

Rote-Bete-Risotto mit Honig und Rosmarin

Ich liebe meinen schweren gusseisernen Topf. Was habe ich darin nicht alles schon gekocht: Bolognese gelingt darin besonders gut, alle möglichen Schmorgerichte und auch Ofenrisotto.

Deswegen habe ich mich total gefreut, als Melanie von Mimis Foodblog mich zu ihrem Geburtstags-Blogevent eingeladen hat, bei dem es um das Thema „Dutch Oven“ geht. Dutch Oven nennt man nämlich auf Englisch genau diese schweren, gusseisernen Töpfe mit Deckel, die ofenfest sind – und die man offensichtlich sogar auch in eine Feuerschale mit glühenden Kohlen stellen kann, wie ich bei Melanie jetzt gesehen habe. Wow…

Ich habe für Melanie zum Geburtstag ein herbstliches Ofenrisotto mit roter Bete gekocht bzw. mir von meinem Dutch Oven kochen lassen. Denn das Tolle an der Ofenvariante ist, dass das Rühren am Herd tatsächlich komplett entfällt. Ich konnte es zunächst auch nicht glauben – aber es funktioniert einwandfrei.

rotebeterisotto

Foto: Paul Schildhauer

Zutaten für 2 Personen:
360 g Risottoreis
1/2 rote Zwiebel
400 g rote Bete
1 EL Honig
1 EL gehackte Rosmarinnadeln
500 ml Gemüsebrühe
25 g Butter in Flöckchen
Salz und Pfeffer
50 g Ziegengouda/-frischkäse oder Pecorino

Den Ofen auf 190 Grad Ober-/Unterhitze vorheizen.
Die Zwiebeln fein hacken.
Bei der roten Bete könnt Ihr frische/rohe Knollen nehmen oder die vakuumierte Variante. Die frische Bete müsst Ihr schälen und in kleine Würfelchen schneiden (etwa 0,5 cm, damit sie in der vorgesehenen Garzeit weich werden). Vorgekochte rote Bete braucht nicht ganz so klein geschnitten werden. Frische Bete macht definitiv die schönere Farbe im fertigen Gericht.
Alle Zutaten, bis auf den Käse, in einen ofenfesten Topf mit Deckel füllen.

Ab mit dem Topf in den Ofen. 45 Minuten lang könnt Ihr Euch jetzt anderen Aktivitäten widmen – Wäsche falten, Rasen mähen, den Tisch schön decken, Aperitif trinken…

Rausnehmen, umrühren, mit Salz und Pfeffer würzen – fertig.
Zum Servieren mit Käse bestreuen.

Wenn Ihr noch mehr über den Geburtstag von Mimis Foodblog erfahren möchtet, dann klickt mal hier:

Kürbis-Marzipan-Mandel-Kuchen-aus-dem-Dutch-Oven_Banner_1-1

Und wenn Ihr noch andere Risottos ausprobieren wollt, dann könnt Ihr Euch hier inspirieren lassen:
Kürbis und Speck
Pfifferlinge und Brombeeren
Salami und Radicchio
Salsiccia und Thymian
Steinpilze und Hähnchen
Spargel
Zucchini und Lauch

Das schöne Foto hat übrigens ein lieber Freund meines Sohnes, unser Nachbar, Paul Schildhauer gemacht. Danke Paul!

Kürbisgugelhupf mit Ingwer

13 Jahre ist der kochtopf jetzt schon alt.
Was??? werdet Ihr denken… lass mich mal überlegen – meine Töpfe habe ich mir doch gleich nach dem Studium gekauft – die sind also mindestens schon…
Ach, lieber nicht so genau drüber nachdenken.

Diesen kochtopf meine ich aber gar nicht. Sonst hätte ich ihn ja auch nicht klein geschrieben. Orthographie ist mir wichtig 😉
Nein, ich meine den Blog namens kochtopf.me von zorra.

Schon seit 2004 beglückt sie uns mit Rezepten, Tipps und lustigen Geschichten. Wow! Herzlichen Glückwunsch! Respekt für so viel Durchhaltevermögen! Und vielen Dank für Deine vielen inspirierenden Beiträge.

Blog-Event CXXXV - Gugelhupf (Einsendeschluss 15. Oktober 2017)

Zorra zu Ehren habe ich also auch einen Gugelhupf gebacken. Der erste in meiner neuen Form, von der ich gewusst habe, dass ich sie haben muss, seit ich sie das erste Mal gesehen habe. Hübsch, oder?

kürbisgugelhupf

Es gibt eine herbstliche Kreation mit Kürbispürree und Ingwer. Außerdem habe ich für noch mehr Saftigkeit etwas Frischkäse zugefügt. Ach ja, der Ingwer ist kandiert – die zuckrige Schärfe setzt einen schönen Akzent

Zutaten für eine Form:
125 g weiche Butter
150 g Zucker
3 Eier
200 g Pürree (von Hokkaidokürbis)
100 g Frischkäse
300 g Mehl
2 TL Backpulver
50 g kandierter Ingwer, in kleine Würfelchen geschnitten

Ofen auf 160 Grad Umluft vorheizen.
Butter und Zucker mit dem Mixer schaumig schlagen. Die Eier einzeln mit großer Geschwindigkeit unterrühren. Pürree und Frischkäse einrühren. Mehl und Backpulver mischen und von Hand unterrühren. Zum Schluss den kandierten Ingwer zufügen.
Teig in die Form füllen und ca. 60 Minuten backen. Garprobe machen.

Zum Servieren mit Puderzucker bestreuen. Oder aus Puderzucker und Wasser/Zitronensaft einen Guss herstellen. Der würde sicher auch gut dazu passen.

kürbisgugelhupf anschnitt

Hier könnt Ihr nochmal alles über das Blogevent nachlesen:
https://www.kochtopf.me/blog-event-cxxxv-gugelhupf

#Restezauber-Aktion: Asiatischer Bratreis

Wisst Ihr eigentlich, wie viele Lebensmittel wir im Durchschnitt jährlich im Mülleimer versenken? Jeder von uns wirft pro Jahr durchschnittlich 82 Kilogramm Lebensmittel weg – das entspricht etwa zwei vollgepackten Einkaufswagen. Aufs ganze Land hochgerechnet ergibt das einen gewaltigen Berg von 6,7 Millionen Tonnen. Ist das nicht eine unglaubliche Menge?
Dabei macht Obst und Gemüse fast die Hälfte des Lebensmittelabfalls aus.

Wenn man oft für Gäste kocht, dann sind Reste natürlich immer ein Thema. Man will ja nicht zu wenig haben für die Runde – um Himmels willen muss bloß jeder satt werden. Das führt in der Regel dazu, dass Dinge übrig bleiben. Und die sind im wahrsten Sinne des Wortes „zu gut für die Tonne“.
Ich habe hier auf dem Blog schon öfter darüber geschrieben, dass es mir schwerfällt, Essen wegzuwerfen, und wie ich meine Reste weiterverwerte – und jetzt gibt es einen Blogwettbewerb des Bundesministeriums für Ernährung und Landwirtschaft zum dem Thema. Super! Ich bin dabei!

Vielleicht hat ja auch noch der eine oder andere von Euch Lust, an der tollen Aktion teilzunehmen. Bis zum 15. Oktober könnt Ihr noch Eure Ideen einreichen.

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Zu gewinnen gibt es sogar auch etwas: es gibt 4x eine #Restezauber-Tour durch Berlin für je 2 Personen mit Anreise und einer Hotelübernachtung.

Nähere Informationen findet Ihr auf der Aktionswebseite des Ministeriums.

Ich habe Euch für Euch ein Rezept für asiatischen Bratreis. Der eignet sich perfekt, um gekochten Reis und Gemüsereste zu verwerten. Bei mir bleibt oft Kohl übrig, denn die Köpfe sind ja meistens so groß, dass man selbst für 6 Leute keinen ganzen braucht. Außerdem finden sich meistens noch ein paar Lauchzwiebeln im Gemüsefach. Ihr könnt aber auch jedes andere Gemüse nehmen, das Ihr im Kühlschrank habt – und dabei ist es überhaupt nicht schlimm, wenn es schon etwas angeschrumpelt ist. Das tut dem Geschmack keinen Abbruch.

restezutaten

Zutaten für 2 Personen:
2 EL Öl
250 g gekochter Reis
ca. 1/8 Kopf Wirsing
2 Lauchzwiebeln
1/2 Paprika
(wenn Ihr mögt etwas frischen oder eingelegten Ingwer, fein gehackt)
3 Eier
3 EL Sojasauce

Wirsing, Lauchzwiebeln und Paprika in feine Streifen schneiden. Öl in einer beschichteten Pfanne erhitzen. Zunächst den Wirsing eine Minute anbraten, dann Lauchzwiebeln und Paprika (und evtl. Ingwer) zufügen und zwei Minuten weiterbraten. Das Gemüse sollte noch Biss haben.
Reis ebenfalls zufügen und weitere drei Minuten braten.
Die Eier verschlagen und Sojasauce unterrühren. Dann die Eiermischung in die Pfanne geben und so lange rühren, bis die Eier vollständig gestockt sind.
Sofort servieren.

asia bratreis restezauber

 

PS: Und hier könnt Ihr Euch ansehen, was ich (fast) immer aus übrig gebliebenen Eigelb mache, wenn ich zum Beispiel einen Kuchen mit Baiser gebacken habe.
Meine Familie liebt diese Spaghetti Carbonara!

Guten Appetit!

Oktoberfestsalat mit Leberkäse

Wart Ihr mal auf dem Oktoberfest? Meins ist das ja nicht so – kollektives, bierseliges Schunkeln zu Blasmusik. Luft zum Anschneiden im Zelt und zunehmende Enthemmung gegen später. Obwohl ich ganze sieben Jahre in München gelebt habe, bin ich in meinem Herzen wohl doch einfach zu sehr norddeutsch und zu wenig barock.
Hoffentlich habe ich mich jetzt bei meinen bayrischen Lesern nicht unbeliebt gemacht…
Aber das bezieht sich ja auch nur auf die Zelte. Letztes Jahr waren wir mal wieder mit den Kindern auf der Wiesn (weil es einen Familienfeiertermin gab). Mittags, bei strahlendem Sonnenschein bummeln, Kettenkarrussel fahren und einen Steckerlfisch essen – damit kann ich mich schon eher anfreunden.
Überhaupt, das bayrische Essen, das mag ich sehr. Und deswegen habe ich heute einen Salat für Euch, der vom Oktoberfest inspiriert ist: mit Laugencroutons, Leberkäse, Radieserln und einer Vinaigrette aus süßem Senf. Mmmmh.
Bayrisch und Salat – das geht wahrscheinlich auch schon wieder nicht so 100%ig zusammen. Mei, ich kann halt nicht aus meiner norddeutschen Haut.

Lecker is! An guadn!

leberkässalat

Zutaten für 6 Personen als Vorspeise:
2 Köpfe Römersalatherzen
1 großes Bund Petersilie
1 Bund Radieschen
200 g Leberkäse
2 Laugenstangen

Für die Vinaigrette:
2 EL süßer Senf
1/2 Zehe Knoblauch
2 EL weißer Balsamicoessig
4 EL Olivenöl
etwas Salz

Dazu passen übrigens gut einfach Brezen mit Obazda. Das Rezept habe ich in meinen Bloganfangszeiten mal aufgeschrieben. Hier klicken und nicht über die Bilder lachen!