Rote Bete Suppe mit Ingwer und Birne

Gestern die erste Kerze angezündet, heute gibt es die erste Weihnachtsvorspeise von mir. Check: noch läuft der Zeitplan würde ich sagen.

Zeit, mein Weihnachtsplädoyer zu halten.
Jetzt habe ich ja wirklich schon einige Rezepte hier auf dem Blog veröffentlicht, habe mit Freunden darüber gesprochen, mich mit Bloggerkollegen ausgetauscht, Leserfeedback  bekommen… und ich bin mehr denn je der festen Überzeugung: macht Euch keinen Stress, wenn Ihr Leute zu Euch nach Hause einladet. Kocht nichts, was Euch überfordert. Plant nicht zu viele Gänge, so dass Ihr in Zeitnot kommt. Man kann auch aus einfachen Zutaten tolle Gerichte zaubern. Am Ende ist es wichtig, dass die Einladung von Herzen kommt, und dass Ihr am Abend des Festes gute Laune habt (und nicht völlig erschöpft seid vom Einkaufen und Kochen). Lasst Euch auf Eure Gäste und die Gespräche ein, habt genügend Getränke vorrätig – dann kann der Abend eigentlich nur gut werden.

rote bete ingwer suppe mit birnen

Mein Beitrag zu diesem Plan ist diese Rote-Bete-Suppe, die man schon (fast komplett) am Tag vorher kochen kann. Nur die Birnenscheiben muss man noch  kurz vor dem Servieren karamellisieren.

Zutaten für 4 Personen:

1 kg vorgegarte vakuumierte rote Bete
2 Zwiebeln
1 Knoblauchzehe
50 g Ingwer
3 Birnen
3 EL Olivenöl
1 Liter Gemüsebrühe
einige Zweige Thymian
4 EL Zucker
2 EL Butter
2 EL Weißweinessig
2 EL dunkler Balsamico
Salz

Rote Bete grob würfeln. Zwiebeln und Knoblauch schälen und fein würfeln. Ingwer schälen und ebenfalls fein hacken (oder reiben).
Zwei Birnen schälen, das Kerngehäuse entfernen und in grobe Würfel schneiden.

Olivenöl erhitzen und Zwiebeln bei mittlerer Temperatur eine Minute anbraten. Rote Bete, Birnenwürfel, Knoblauch und Ingwer dazugeben und eine Minute mitbraten. Anschließend Gemüsebrühe dazugeben und 15 Minuten köcheln lassen.

Einige Zweige Thymian beiseite legen, von den übrigen die Blätter abzupfen.

Die übrige Birne schälen, vierteln, das Kerngehäuse entfernen und in dünne Spalten schneiden (am besten 12 Stück). Zucker gleichmäßig in eine Pfanne streuen und bei mittlerer Hitze hellbraun verflüssigen. Birnenscheiben zusammen mit Thymianzweigen und Butter hinzugeben und bei geringer Temperatur ca. 5 Minuten goldgelb braten. Dabei gelegentlich wenden.

Thymianblätter zur Suppe geben, mit einem Pürierstab fein pürieren und mit Weißweinessig und Salz (nicht zu knapp, können schon 2 TL werden) würzen.

Zum Servieren Suppe in tiefe Teller füllen. Mit Birnenscheiben, Thymianzweigen und nach Wunsch mit je 1/2 EL dunklem Balsamico garnieren.

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Weihnachtsinspiration

Na, wie sieht es aus bei Euch? Schon in Weihnachtsstimmung?

Bei mir hat das Weihnachtsgefühl dieses Jahr erstaunlich früh eingesetzt. Ich habe schon Plätzchenrezepte rausgesucht, Fotokalender angefangen, Kerzen gekauft und (jay!) schon die ersten Geschenke besorgt (ok, nur die einfachen Sachen, aber immerhin…).

Wenn ich so sehe, was auf dem Blog geklickt wird, dann habe ich das Gefühl, dass Ihr Euch auch schon so langsam Gedanken zum Thema Weihnachten macht. Deswegen habe ich Euch eine Liste der Weihnachtsgerichte der letzten zwei Jahre gemacht. Da könnt Ihr Euch durchklicken und schon mal ein bisschen inspirieren lassen.

 

Plätzchen:
Schokoladencantuccini mit Pistazien

Vorspeisen:

Rucolasalat mit Trauben und Bündnerfleisch

Feldsalat mit Maronen und Speck

Hauptgerichte:

Ossobuco

Pochiertes Rinderfilet mit Kartoffelgratin

Filet Wellington

Dessert:

Stollentrifle mit Himbeeren

Bratapfeltiramisu

Natürlich habe ich mir auch schon überlegt, welche Rezepte ich für Euch auf dem Blog veröffentlichen möchte. Versprochen: dieses Jahr gibt es keinen Salat, kein Rinderfilet und keinen Trifle 😉
Heute habe ich schon die erste Vorspeise gekocht und fotografiert. Hmmm… Die war gut.

Oktoberfestsalat mit Leberkäse

Wart Ihr mal auf dem Oktoberfest? Meins ist das ja nicht so – kollektives, bierseliges Schunkeln zu Blasmusik. Luft zum Anschneiden im Zelt und zunehmende Enthemmung gegen später. Obwohl ich ganze sieben Jahre in München gelebt habe, bin ich in meinem Herzen wohl doch einfach zu sehr norddeutsch und zu wenig barock.
Hoffentlich habe ich mich jetzt bei meinen bayrischen Lesern nicht unbeliebt gemacht…
Aber das bezieht sich ja auch nur auf die Zelte. Letztes Jahr waren wir mal wieder mit den Kindern auf der Wiesn (weil es einen Familienfeiertermin gab). Mittags, bei strahlendem Sonnenschein bummeln, Kettenkarrussel fahren und einen Steckerlfisch essen – damit kann ich mich schon eher anfreunden.
Überhaupt, das bayrische Essen, das mag ich sehr. Und deswegen habe ich heute einen Salat für Euch, der vom Oktoberfest inspiriert ist: mit Laugencroutons, Leberkäse, Radieserln und einer Vinaigrette aus süßem Senf. Mmmmh.
Bayrisch und Salat – das geht wahrscheinlich auch schon wieder nicht so 100%ig zusammen. Mei, ich kann halt nicht aus meiner norddeutschen Haut.

Lecker is! An guadn!

leberkässalat

Zutaten für 6 Personen als Vorspeise:
2 Köpfe Römersalatherzen
1 großes Bund Petersilie
1 Bund Radieschen
200 g Leberkäse
2 Laugenstangen

Für die Vinaigrette:
2 EL süßer Senf
1/2 Zehe Knoblauch
2 EL weißer Balsamicoessig
4 EL Olivenöl
etwas Salz

Dazu passen übrigens gut einfach Brezen mit Obazda. Das Rezept habe ich in meinen Bloganfangszeiten mal aufgeschrieben. Hier klicken und nicht über die Bilder lachen!

Asiatischer Krautsalat

Deutschland im Herbst: auf den Ständen am Wochenmarkt stapeln sich Kohlköpfe – Rotkohl, Weißkohl, Wirsing… OMG, wie öde.

Nein – überhaupt nicht. Fast alle regionalen deutschen Gemüsesorten kann man durch ein paar exotische Zutaten so aufpeppen, dass es ein echtes Geschmackserlebnis wird. Ich hatte hier schon mal ein Thaicurry mit Steckrüben und Grünkohl und einen fruchtigen Rotkohlsalat gepostet.

Heute gibt es einen asiatischen Krautsalat aus Spitzkohl für Euch. Spitzkohl ist ein bisschen feiner und weicher als der normale Weißkohl, eignet sich also gut für Salat. Der Clou ist aber die Sauce. Wenn Ihr ab und zu mal thailändisch kocht, habt Ihr die Zutaten vielleicht sogar alle im Haus.

asia krautsalat2

1/2 Spitzkohl (ca. 600g)
2 Möhren
1 Bund Koriander
50 g Erdnüsse

Dressing:
4 EL Fischsauce
4 EL Reisessig
2 EL Agavendicksaft
1 EL Sesamöl

Den Kohl in ganz feine Streifen schneiden, die Möhren raspeln, Koriander und Erdnüsse grob hacken. Alles in eine große Schüssel füllen.
Die Zutaten für das Dressing gut miteinander verrühren.
Über den Salat geben und vor dem Servieren mindestens eine halbe Stunde ziehen lassen.

Der Salat eignet sich perfekt als leichtes Mittagessen, Vorspeise, Beilage oder als Teil eines Buffets.

Brotsalat mit Paprika, Rucola und Passionsfruchtdressing

Mein Co-Gastgeber liebt Brot. Ohne Brot könnte er nicht überleben. Baguette mit Leberpastete, Ciabatta mit Käse, Fladenbrot mit Humus, Sauerteigbrot mit Zwiebelschmalz, Pumpernickel mit Schinken, Knäcke mit vegetarischer Mango-Curry-Paste. You name it! Aber gut, ich finde, es gibt schlimmere Marotten…

Neulich hat er mich allerdings damit vor Lachen fast zum Heulen gebracht. Wir sprachen über seinen Arbeitstag, der ein Mittagessen beinhaltete. Klar, ich wollte natürlich wissen, was es dort gab (Berufskrankheit):
„Einen ganz leckeren Salat! Hmm, war der gut.“
Ich so: „Aha, was war das denn für einer?“
Er, ganz trocken: „Brotsalat!“

brotsalat neu

Tatsächlich mag ich Brotsalat auch sehr gerne, und ich habe sogar ein tolles Rezept mit einem ausgefallenen Dressing, das ich vor Jahren mal im Kochhaus erstanden habe. Das ist mir jetzt wieder eingefallen, und der wird sicher mal für den nächsten Terrassenabend mit Freunden gemacht.

Zutaten für 2 Personen als Hauptgericht:

1 halbes Baguette
1 Bund Rucola (ca. 100g)
einige Zweige Basilikum
12 Cocktailtomaten
je 1 rote und gelbe Paprika
1 rote Zwiebel
2 Passionsfrüchte (Maracuja)
weißer Balsamico, Olivenöl
1 TL Senf
Salz und Pfeffer

Den Backofen auf 180 Grad Umluft vorheizen. Das Baguette längs halbieren, jede Hälfte in 2 bis 3 Streifen schneiden und dann in etwa 2 cm große Würfel. Die Brotwürfel auf ein mit Backpapier ausgelegtes Backblech legen und etwa 5 Minuten im Ofen trocknen. Herausnehmen und beiseite stellen.

Rucola waschen und in mundgerechte Stücke zupfen. Basilikumblätter etwas klein schneiden. Cocktailtomaten waschen und halbieren. Alles in eine große Schüssel geben.

Paprika entkernen und waschen. In Streifen schneiden und je nach Größe diese nochmal halbieren oder dritteln. Zwiebel schälen und grob würfeln. 1 EL Olivenöl in einer Pfanne erhitzen und das Gemüse ca. 3 Minuten scharf anbraten. Mit etwas Salz und Pfeffer würzen. Abkühlen lassen.

Die Passionsfrüchte halbieren und das Fruchtfleisch mit einem kleinen Löffel herausschaben. Mit Senf, 2 EL Balsamico, 2 El Wasser und 2 EL Olivenöl gut verschlagen. Mit Salz und Pfeffer würzen.

Brot und Paprika zu den übrigen Zutaten in die Schüssel geben. Das Dressing darübergießen. Gut vermengen und sofort servieren.

Tipp: reife Passionsfrüchte haben schon eine etwas schrumplige Schale. Sieht komisch aus, gehört aber so. Nicht abschrecken lassen.

Spargelsuppe plus Tipp zur Saisonverlängerung: Wie friert man Spargel richtig ein?

Am Wochenende ist es schon wieder so weit. Für meinen Geschmack viel zu früh: die Spargelsaison ist zu Ende.

Zum Abschluss bekommt Ihr von mir noch ein Rezept für klassische Spargelcremesuppe. Die eignet sich immer als feine Vorspeise – egal ob die Schwiegereltern kommen oder ein Haufen Freunde. Diese bekommt durch Orangensaft eine leicht süß-säuerliche Note.

Falls es Euch genau so geht wie mir, und Ihr noch nicht alle Spargelrezepte gekocht habt, die Ihr dieses Jahr unbedingt ausprobieren wolltet, dann lest unten einfach weiter. Es gibt eine kleine Anleitung, wie man Spargel richtig einfriert. Dann habt Ihr noch etwa ein halbes Jahr etwas davon.

spargelsuppe

Aber erstmal das Rezept.

Zutaten für 4 Personen:
1 kg Spargel (das kann auch Bruchspargel sein)
Salz, 1/2 TL Zucker
1 Saftorange
2 EL gesalzene Butter
500 ml Gemüsebrühe
100 ml Milch
Pfeffer
150 g Schlagsahne
1 Beet Kresse

Spargel schälen und die unteren Enden abschneiden. Die Schalen und Abschnitte, 400 ml Wasser, Salz, Zucker, ausgepressten Orangensaft und 1 EL Butter aufkochen. 15 Minuten bei kleiner Hitze ziehen lassen. Durch ein Sieb gießen, den Sud auffangen.
Spargelköpfe mit 3 cm Länge abschneiden. Übrigen Spargel klein schneiden. Spargelsud und Brühe aufkochen, Spargel darin 15 Minuten bei milder Hitze kochen.
Spargelköpfe in der restlichen Butter in einer kleinen Pfanne bei mittlerer Hitze anbraten. Salzen und pfeffern.
Die Milch zur Suppe geben und alles mit dem Stabmixer fein pürieren. Suppe mit Salz und Pfeffer abschmecken.
Sahne steif schlagen und 2-3 EL Kresse darunterziehen.
Zum Servieren Spargelspitzen auf die Teller verteilen, heiße Suppe dazugießen, Sahne und restliche Kresse darübergeben.

Und jetzt also die Tipps zum Einfrieren.

  1. Der Spargel muss ganz frisch sein. Es gibt zwei Möglichkeiten, das zu prüfen. Die unteren Schnittflächen sollten am besten noch feucht sein, aber auf gar keinen Fall schrumpelig trocken. Außerdem quietschen frische Spargelstangen, wenn man sie aneinanderreibt. Ich kaufe Spargel immer direkt am Stand oder auf dem Markt und habe bis jetzt immer gute Erfahrungen gemacht.
  2. Ihr müsst den Spargel schälen und die holzigen Enden abschneiden. Der Spargel muss NICHT gekocht oder blanchiert werden. Dabei gehen nur Vitamine verloren, und die Stangen haben später keinen Biss mehr.
  3. Jetzt luftdicht verpacken (entweder in einer Plastikdose oder einem Frischhaltebeutel) und ab damit in den Froster.
  4. Und jetzt – achtung WICHTIG – zum Verarbeiten nicht vorher auftauen. Der Spargel sollte noch tiefgefroren ins kochende Wasser. So bleibt er schön knackig!

Dann mal los. Ich gehe jetzt auch erstmal auf den Markt. Oft gibt es nämlich zum Saisonende nochmal besonders niedrige Preise. Da lohnt sich das Einfrieren umso mehr.

Wochenend-Chaos und gratinierter Ziegenkäse auf Rhabarberchutney

Kennt Ihr diese Wochenenden, die mindestens 5-fach gebucht sind? Oh Mann, bei uns ist das vor allen Dingen im Frühsommer der Fall – denn da ist Tennis- und Hockeysaison, und auch sonst ist der Juni ja ein beliebter Veranstaltungsmonat.

Hier war es also am vergangenen Wochenende mal wieder so weit: ich selber hatte ein Punktspiel, mein Sohn hatte ein Basketballturnier und meine Jüngste ein Hockeyturnier über zwei Tage. Da dieses Hockeyturnier von ihrem Heimatverein ausgerichtet wurde, hieß das für die Eltern: Buffetbeiträge an zwei Tagen, Gastkinder zum Übernachten am Samstag und Abbau am Sonntag Nachmittag nach Ende der Veranstaltung. Okayyy…

Als dann auch noch rauskam, dass mein Mann Sonntag ganz früh zum Flughafen muss, habe ich kapituliert. Ein Anruf: „Mama, könnt Ihr kommen? Wir schaffen das nicht alleine…“

Und natürlich hat Mama sich (mit Papa) ins Auto gesetzt. Super! Gott, war ich froh.

Fragt Ihr Euch schon, wann mein gratinierter Ziegenkäse ins Spiel kommt?

Jetzt! Wenn ich schon am Samstag einfach rein gar nichts beitragen kann, dann will ich wenigsten noch am Freitag Abend ein schönes Essen für alle kochen… So mein Gedanke, um mein schlechtes Gewissen zu erleichtern. Deswegen gab es Spargel (der macht sich im Bratschlauch im Ofen ja zum Glück quasi von alleine. Wie das geht, seht Ihr hier) und eben diese leckere Vorspeise.

ziegenkäse auf rhabarber

Zutaten für 4 Personen:
2 Rollen Ziegenkäse á 200g
einige Zweige Estragon
2 EL Honig
4 Stangen Rhabarber
1 daumengroßes Stück Ingwer
1 Zwiebel
6 EL Zucker
1 EL körniger Senf
Salz und Pfeffer

Rhabarber schälen und in ca. 0,5 cm große Stücke schneiden.
Ingwer und Zwiebel schälen und fein würfeln.

Ofen auf 160 Grad Umluft vorheizen.
Jeden Ziegenkäse in 6 gleichgroße Scheiben schneiden. Estragonblätter von den Stielen zupfen und fein hacken. Estragon mit Honig vermengen und mit Pfeffer würzen.

Ziegenkäsescheiben auf ein mit Backpapier ausgelegtes Backblech legen und mit dem Estragonhonig bestreichen. Im Ofen ca. 10 Minuten gratinieren.

Währenddessen den Zucker in einer Pfanne bei mittlerer Hitze verflüssigen (dabei nicht rühren). Schalotte und Ingwer dazugeben und bei schwacher Hitze ca. 2 Minuten anbraten.
Rhabarber zufügen und bei starker Hitze weitere drei Minuten braten. Dabei rühren, damit der karamellisierte Zucker (falls er etwas fest geworden ist) sich wieder auflöst. Senf unterrühren. Mit Salz würzen.

Chutney jeweils mittig auf einen Teller geben und je 3 Ziegenkäsestücke darauf anrichten.

Guten Appetit!

PS: Mein Abitreffen (das wievielte sage ich jetzt nicht) war eigentlich auch noch am Samstag. Das hatte ich schon vorher abgesagt, weil das Punktspiel einfach zu wichtig war – gegen den Tabellenführer, da muss man Prioritäten setzen… Aber wenigstens haben wir gewonnen!
Bei dieser Gelegenheit liebe Grüße an die Heimleitung 😉

PPS: Das Rezept stammt aus dem Kochhaus-Kochbuch „Einfach schnell genießen“