Gebackener Salat mit Schinken und Caesar-Dressing

Der Schuljahresendwahnsinn hat mich voll im Griff. Aus irgendeinem Grund hatte ich angenommen, dass es dieses Jahr nicht so schlimm werden würde. Im Moment weiß ich allerdings nicht so richtig, wie ich dazu kommen konnte.

Ein großes Schulkonzert, ein kleineres Klassenorchesterkonzert, zwei Wir-verabschieden-uns-von-den-Klassenlehrern-Nachmittage, Schülertriathlon, Impf- und Kieferorthopädentermine, ein 16. Geburtstag, Hochphase der Hockey- und Tennissaison (die mich leider noch mehr Nerven kostet als üblich, weil es so eng ist dieses Jahr) und dazu auch noch die WM. Da haben wir oft Gäste zum Fußball gucken. Puh!

Umso wichtiger ist Effektivítät beim Kochen. Sachen vorbereiten wenn man Zeit hat, und dann nur noch ab in den Ofen damit – das ist mir im Moment die liebste Variante.

So funktioniert auch dieser Salat. Und köstlich ist er noch dazu.

gebackener salat

Zutaten für 4 Personen:
4 Romanasalatherzen
2 EL weißer Balsamico
1 Prise Salz
16 Basilikumblätter
8 Scheiben Schinken (am besten Serrano oder Parma)

Dressing:
1 Eigelb
50 g Sauerrahm
1 TL Kapern
1 Sardellenfilet
1 EL Rotweinessig
30 g Pflanzenöl
Pfeffer aus der Mühle

Parmesan zum Reiben

Den Backofen auf 190 Grad Umluft vorheizen. Die Salatherzen waschen und der Länge nach halbieren. Den Balsamico mit 1 Prise Salz verrühren. Die Salatherzen damit bestreichen. Auf jeden Hälfte 2 Basilikumblätter legen und alles mit einer Scheibe Schinken umwickeln. Die Päckchen auf einem Blech verteilen und im Ofen etwa 10 Minuten backen.

Für das Dressing alle Zutaten in einen Mixbecher geben, mit dem Pürierstab pürieren und abschmecken.

Die Salatherzen aus dem Ofen nehmen und mit dem Caesar-Dressing beträufeln. Vor dem Servieren etwas Parmesan darüberreiben.

PS: Rezept aus „Ein Blech. Kein Stress“

 

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Spargel vom Blech mit Holunderblütensirup und Limette

Für dieses Spargelgericht müsst ihr die gewohnten Geschmacksbahnen mal verlassen. Der Gaumen erwartet ja irgendwie die Mischung aus salzigem Schinken, weichen Kartoffeln und buttriger Sauce. Oder wie geht es Euch?

Dieses Gericht ist ganz anders: der Spargel bleibt schön knackig im Ofen, die Sauce ist süß-sauer-scharf, man nimmt den Spargelgeschmack durch die ungewohnte Kombination von Aromen ganz anders wahr. Und es ist alles ganz pur und dadurch sehr intensiv.

Diese Vorspeise weckt die Geschmacksknospen auf, so dass sie sich bestens als Auftakt für ein Menü eignet.

spargel vom blech vorspeise

Zutaten für 6 als Vorspeise:
für jeden drei schlanke Stangen Spargel, also 18
100 ml Holünderblütensirup
1 Limette
1 Jalapeno-Chilischote (oder eine normale grüne)
100 ml Pflanzenöl
Basilikum
Salz

Den Spargel schälen und auf einem Blech verteilen. Den Holunderblütensirup dazugeben. Die Limette heiß abwaschen. Die Schale über den Spargel reiben und den Saft auspressen und dazugeben. Salzen und alles gut mischen. 30 Minuten marinieren.

Den Backofen auf 180 Grad Ober-/Unterhitze vorheizen. Die Chilischote in feine Ringe schneiden und zum Spargel geben. Das Öl dazugießen, alles nochmals vermengen und wieder flach auf dem Blech verteilen. Den Spargel im Ofen 20-25 Minuten garen.

Die Basilikumblätter abzupfen und vor dem Servieren über den Spargel streuen.

PS: Der aufmerksame Leser wird sehen, dass ich das Gericht ohne Chili zubereitet habe. Kann ich aber nicht empfehlen. Ich bin mir sicher, die Schärfe gibt dem Spargel erst den richtigen Kick. Außerdem habe ich das Ganze in einer Auflaufform zubereitet, weil ich nur eine kleine Portion gemacht habe. Ein Blech ist aber passend, weil der Spargel dann nicht zu sehr in der Sauce schwimmt und darin gekocht wird.
Das Rezept stammt übrigens wieder aus dem Buch „Ein Blech. Kein Stress“

Überbackener Ziegenkäse mit Granatapfel

Ich habe mal wieder ein neues Kochbuch: „Ein Blech. Kein Stress.“ Klar, dass ich daran nicht vorbeigehen konnte, oder? Das passt ja nun wirklich perfekt zu meiner Kochphilosopie. Und es sind auch wirklich ganz tolle, manchmal sehr ausgefallene Rezepte drin, die sich gut für Besuch eignen, wenn es mal etwas Besonderes sein soll. Dieser Ziegenkäse war das Erste, was ich ausprobiert habe, und er kam super an. Ich werde Euch also sicher in den nächsten Wochen noch mit weiteren Blechgerichten beglücken. Für das kommende Wochenende habe ich mir schon eine Spargelgeschichte ausgesucht.

ziegenkäse mit granatapfel

Zutaten für 6 Personen als Vorspeise:
12 Picandou (oder zwei Rollen Ziegenkäse, jeweils in 6 dicke Scheiben geschnitten)
1 Granatapfel
1 Spritzer Rotweinessig
1 EL Kapern
1 EL Kapernwasser
40 g Pinienkerne
1 TL Thymianblätter
Salz, Pfeffer aus der Mühle

Den Backofengrill auf 250 Grad vorheizen. Die Ziegenkäse auf ein Blech (oder in eine Auflaufform) geben. Den Granatapfel halbieren und die Kerne auslösen. In einer Schüssel mit den restlichen Zutaten vermengen, mit Salz und Pfeffer abschmecken. Auf den kleinen Käsen verteilen.

Das Blech auf der obersten Schiene einschieben und den Käse 10 Minuten gratinieren.

ziegenkäse mit granatapfel teller

Bärlauch-Hummus

Und bevor die Bärlauch-Zeit dann auch schon wieder zu Ende geht – hier noch ein weiteres Rezept für einen megaleckeren Dip, bzw. Auftstrich. Ich habe einfach mal eine große Handvoll Bärlauch unter das letzte Hummus gemischt – und habe Begeisterungsstürme geerntet. Hot stuff! Das ist sooo lecker, das könnte ich direkt mit dem Löffel aus der Schüssel essen – ohne Brot und Gemüse.

bärlauch hummus

Zutaten:
1 Dose Kichererbsen
ca. 25 Bärlauchblätter, klein geschnitten
2 TL Sesammus (Tahin)
1 EL Limettensaft
Salz und Pfeffer

Die Kichererbsen abgießen. Dabei die Flüssigkeit auffangen.
Alle Zutaten in einem Mixbecher mit dem Pürierstab pürieren. Wenn das Hummus zu fest ist, dann einfach noch etwas von der Kichererbsenflüssigkeit zufügen.

Bärlauch-Aufstrich aus nur 3 Zutaten

Heute gibt es mal wieder ein Rezept aus der Turboküche. Ein toller saisonaler Brotaufstrich (der sich natürlich auch als Dip für Gemüsesticks eignet), für den Ihr garantiert weniger als 5 Minuten braucht. Schmeckt grandios auf geröstetem Sauerteigbrot.

bärlauch aufstrich dip

ca. 16 Blätter Bärlauch, in grobe Stücke geschnitten
150 g Schmand
100 g Fetakäse, zerkrümelt
Salz und Pfeffer

Bärlauch, Schmand und Schafskäse in einen hohen Mixbecher füllen und pürieren. Mit Salz und Pfeffer würzen. Fertig!

Möhrenhummus

Möhrenhummus ist eine Variante des klassischen orientalischen Hummus, der nur aus Kichererbsen gemacht wird. Er ist ruckzuck gemixt und wahrscheinlich ebenso ruckzuck weggedippt, denn er passt zu Gemüse, Brot, Grillkäse oder auch Fleisch. Perfekt für Grillabende oder Picknicks (höre ich da leichte Sommersehnsucht???).

möhrenhummus

150 g Möhren
1 Dose Kichererbsen
1 Knoblauchzehe
etwas frischen (oder getrockneten) Thymian
1 EL Olivenöl
1 EL Tahin (Sesammus)
1 EL Zitronensaft
Salz und Pfeffer

Die Möhren schälen und in grobe Stücke schneiden. In einem Topf in etwas Salzwasser 20-25 Minuten weich kochen.
Die Kichererbsen weich kochen. Den Knoblauch schälen und in grobe Stücke schneiden.
Alle Zutaten mit einem Pürierstab fein pürieren. Falls der Dip etwas fest ist, einfach ein bisschen kaltes Wasser zufügen.
Mit Salz und Pfeffer.

Rotkohlsalat mit Granatapfel

Ein paar Vitamine für die dunkle Jahreszeit gefällig? Dann ist Rotkohlsalat auf jeden Fall eine gute Wahl. Ich habe mal für Euch nachgeschaut:

Schon 200 g Rotkohl decken mit 100 mg den Tagesbedarf an Vitamin C! Damit nicht genug, stecken auch bis zu 400 % (!) der von Ernährungs-Experten empfohlenen Tagesdosis an Vitamin K darin, außerdem reichlich Selen, Magnesium und Kalium. Auch sein hoher Gehalt an Ballaststoffen spricht für Rotkohl.
Besonders bemerkenswert ist der hohe Gehalt an sekundären Pflanzenstoffen, die dem Rotkohl seine typische Farbe und jede Menge gesundheitlichen Nutzen geben: sogenannte Radikalenfänger wie Bioflavonoide, Chlorophyll, Indole und Phenole und der natürliche Farbstoff Anthozyan wirken nachweislich zellschützend und können darum sowohl der Entstehung von Krebs vorbeugen als den Alterungsprozess verzögern.
(Quelle: EatSmarter)

Und wem das noch nicht genug Argumente sind, der lässt sich ja vielleicht von der schönen Farbe und dem Geschmack überzeugen.

rotkohlsalat granatapfel

Zutaten für 6 Personen:

1 säuerlicher Apfel
2 Granatäpfel
200 g Walnüsse
1 Rotkohl (ca. 1 kg)
1 Bund glatte Petersilie
2 EL Honig
1 EL Curry
4 EL Olivenöl
3 EL Weißweinessig
200 ml heiße Gemüsebrühe
Salz, Pfeffer

Apfel waschen, vierteln und würfeln. Die Granatapfelkerne herauslösen. Walnüsse grob hacken. Petersilie fein hacken.
Den Rotkohl in ganz feine Streifen schneiden. Alles miteinander in einer großen Schüssel vermengen.
Die Zutaten für das Dressing (Honig, Curry, Öl, Essig, Brühe) verrühren und über den Salat gießen. Dann den Salat etwas durchziehen lassen. Durch das warme Dressing wird der Kohl ein kleines bisschen weicher und nimmt alle Aromen gut auf.
Mit Salz und Pfeffer abschmecken.

Ich hatte schon mal einen Rotkohlsalat gepostet – ganz fruchtig mit Mango und Papaya. Wen es interessiert, der kann mal hier klicken.