Selbstgemachtes Kräuterbaguette

Der Sommer ist zurück in Hamburg – wie schön!
Überhaupt ist der Sommer ja dieses Jahr eine echte Granate. Wir haben schon jetzt gefühlt öfter gegrillt, als in den letzten drei Jahren zusammen.

Für mich ist das Wichtigste beim Grillen ja eigentlich nicht das Fleisch und die Würstchen, sondern die Beilagen: leckere Salate, gegrilltes Gemüse, Antipasti und natürlich Brot. Daran alleine könnte ich mich schon sattessen.

Die Kinder (und überhaupt viele Leute, wie ich festgestellt habe) essen total gerne Kräuter- oder Knoblauchbaguette. Ja genau, das fertige aus der Tüte – das gibt es auch bei uns hin und wieder 😉
Mir schmeckt das Brot aber immer zu intensiv und irgendwie zu künstlich. Ich finde, es hinterlässt so ein ähnliches Gefühl wie Chips.

Deswegen habe ich letzte Woche mal probiert, und ein Kräuterbaguette selber zu machen. Und es ist wirklich ganz toll geworden. Es schmeckt nicht ganz so intensiv wie das gekaufte, dafür aber viel frischer. Die einzelnen Kräuter kann man richtig rausschmecken. Und meins war auch nicht ganz so fettig wie das Fertigprodukt. Beim nächsten Mal will ich es unbedingt mal mit einem Vollkorn- oder Dinkelbaguette ausprobieren. Dann ist es schon fast richtig gesund.

Und – versprochen – der Arbeitsaufwand hält sich echt in Grenzen. In 10 Minuten ist alles fertig.

kräuterbaguette

Zutaten:
1 großes Baguette (ein fertiges vom Bäcker, kein Aufbackbaguette)
150 g weiche Butter
1 Handvoll frische Kräuter (Petersilie, Rosmarin, Thymian, Oregano… je nach Geschmack)
1 Knoblauchzehe
1 TL Zitronensaft
etwas abgeriebene Zitronenschale
Salz und Pfeffer

Den Ofen auf 180 Grad vorheizen.
Das Baguette im Abstand von ca. 2 cm schräg einschneiden, aber nicht durchschneiden.
Die Butter mit dem Mixer kurz luftig aufschlagen. Knoblauch pressen und Kräuter fein hacken. Alles zur Butter fügen und gut durchrühren. Mit Salz und Pfeffer würzen.

Die Butter in die Baguettespalten streichen. Das Brot 5 Minuten im heißen Ofen backen. Fertig!

Ich habe für mein Baguette wahrscheinlich eher nur so 100 g gebraucht. Das müsst Ihr mal ausprobieren, wie es Euch am besten schmeckt. Den Rest kann man sich ja sonst auch wunderbar auf sein Steak streichen.

PS: Die frischen Kräuter auf dem Foto sind nur Deko…

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Bärlauch-Hummus

Und bevor die Bärlauch-Zeit dann auch schon wieder zu Ende geht – hier noch ein weiteres Rezept für einen megaleckeren Dip, bzw. Auftstrich. Ich habe einfach mal eine große Handvoll Bärlauch unter das letzte Hummus gemischt – und habe Begeisterungsstürme geerntet. Hot stuff! Das ist sooo lecker, das könnte ich direkt mit dem Löffel aus der Schüssel essen – ohne Brot und Gemüse.

bärlauch hummus

Zutaten:
1 Dose Kichererbsen
ca. 25 Bärlauchblätter, klein geschnitten
2 TL Sesammus (Tahin)
1 EL Limettensaft
Salz und Pfeffer

Die Kichererbsen abgießen. Dabei die Flüssigkeit auffangen.
Alle Zutaten in einem Mixbecher mit dem Pürierstab pürieren. Wenn das Hummus zu fest ist, dann einfach noch etwas von der Kichererbsenflüssigkeit zufügen.

Bärlauch-Aufstrich aus nur 3 Zutaten

Heute gibt es mal wieder ein Rezept aus der Turboküche. Ein toller saisonaler Brotaufstrich (der sich natürlich auch als Dip für Gemüsesticks eignet), für den Ihr garantiert weniger als 5 Minuten braucht. Schmeckt grandios auf geröstetem Sauerteigbrot.

bärlauch aufstrich dip

ca. 16 Blätter Bärlauch, in grobe Stücke geschnitten
150 g Schmand
100 g Fetakäse, zerkrümelt
Salz und Pfeffer

Bärlauch, Schmand und Schafskäse in einen hohen Mixbecher füllen und pürieren. Mit Salz und Pfeffer würzen. Fertig!

Nudelsalat mit Zitrone und Lachs

Sommerzeit ist auf jeden Fall Zeit für Nudelsalat. Zum Grillen dazu, als schnelles Mittagessen, spontanes Bewirten der Nachbarn an lauen Abenden, zum Picknick im Stadtpark… Nudelsalat geht einfach immer.

Für diesen hier ist die Zutatenliste noch dazu sehr überschaubar. Wenn Ihr nicht so gerne Dill mögt oder gerade keinen da habt, dann könnt Ihr natürlich auch Schnittlauch oder etwas anderes nehmen.

nudelsalat lachs

Zutaten für 4 Personen:
400 g Rigatoni oder Penne
Salz
200 g Räucherlachs
1/2 Bund Dill
1 Salatgurke
1 Zitrone
200 g Frischkäse (Rahmstufe)
100 ml Milch
Pfeffer

Die Nudeln in reichlich Salzwasser bissfest kochen. Abgießen, kalt abschrecken und abtropfen lassen.
Inzwischen den Lachs in feine Streifen schneiden. Den Dill waschen, die Spitzen abzupfen und fein hacken. Die Gurke waschen, längs vierteln und in kleine Würfel schneiden.
Die Zitrone heiß abwaschen, Schale abreiben und den Saft auspressen. Den Mascarpone mit Milch, Zitronenschale und -saft verrühren. Kräftig mit Salz und Pfeffer würzen.

Alles in einer großen Schüssel mischen.

Kartoffel-Rucola-Salat mit Lammfilet

Es muss ja nicht immer ein großer Braten sein an Ostern…

Auch dieser üppige Salat macht richtig was her auf der Ostertafel, denn er vereint viele verschiedene Aromen: bitteren Rucola, süße Tomaten und Orangen, saure Grapefruit, herzhaftes Fleisch und Kartoffeln und zum Crunchen gibt es Pinienkerne. Hört sich richtig lecker an, oder?

Bis auf das Fleisch könnt Ihr alles gut vorbereiten. Wenn Ihr den Salat als Hauptgang servieren wollt, dann könnt Ihr einfach Brot und Dip oder Käse dazu reichen. Oder Ihr macht eine Gemüsesuppe vorweg.

salat mit lamm2

Zutaten für 4 Personen:
ca. 500 g Kartoffeln (entweder nehmt Ihr ganz kleine, die Ihr im Ganzen kochen könnt, oder Ihr schneidet sie in längliche Viertel, so ähnlich wie Wedges)
250-300 g Rucola
400 g Kirschtomaten
1 Orange
1 Grapefruit
50 g Pinienkerne
500 g Lammlachse
einige Zweige Thymian oder Rosmarin
Salz und Pfeffer
50 g Parmesan, grob gerieben

Für das Dressing:
1 TL Senf
3 EL dunkler Balsamico
4 EL Olivenöl
Salz und Pfeffer
Alle Zutaten in einer kleinen Schüssel gut miteinander verrühren.

Die Kartoffeln in Salzwasser etwa 10 Minuten kochen, bis sie al dente sind. Abgießen und beiseite stellen.
Rucola waschen, trocken schleudern und eventuell etwas kleinschneiden. Tomaten waschen und halbieren oder vierteln.
Die Orange und Grapefruit schälen und filetieren.
Diese Zutaten und das Dressing alle in einer großen Schüssel vermischen.
Die Pinienkerne in einer Pfanne ohne Fett rösten. Beiseite stellen.
Das Lammfilet in dünne Scheiben schneiden. Den Thymian von den Stielen zupfen. Etwas Olivenöl in der Pfanne erhitzen und das Fleisch scharf anbraten. Thymian und die Kartoffeln zugeben und noch etwa 3-5 Minuten bei kleiner Hitze ziehen lassen, so dass die Kartoffeln den Fleischsaft schön aufnehmen können. Mit Salz und Pfeffer würzen.

Fleisch und Kartoffeln ebenfalls in die große Schale geben und vorsichtig mit den anderen Zutaten vermengen.

Jeder kann sich seinen Salat dann mit den Pinienkernen und dem geriebenen Käse bestreuen.

Möhrenhummus

Möhrenhummus ist eine Variante des klassischen orientalischen Hummus, der nur aus Kichererbsen gemacht wird. Er ist ruckzuck gemixt und wahrscheinlich ebenso ruckzuck weggedippt, denn er passt zu Gemüse, Brot, Grillkäse oder auch Fleisch. Perfekt für Grillabende oder Picknicks (höre ich da leichte Sommersehnsucht???).

möhrenhummus

150 g Möhren
1 Dose Kichererbsen
1 Knoblauchzehe
etwas frischen (oder getrockneten) Thymian
1 EL Olivenöl
1 EL Tahin (Sesammus)
1 EL Zitronensaft
Salz und Pfeffer

Die Möhren schälen und in grobe Stücke schneiden. In einem Topf in etwas Salzwasser 20-25 Minuten weich kochen.
Die Kichererbsen weich kochen. Den Knoblauch schälen und in grobe Stücke schneiden.
Alle Zutaten mit einem Pürierstab fein pürieren. Falls der Dip etwas fest ist, einfach ein bisschen kaltes Wasser zufügen.
Mit Salz und Pfeffer.

Rotkohlsalat mit Granatapfel

Ein paar Vitamine für die dunkle Jahreszeit gefällig? Dann ist Rotkohlsalat auf jeden Fall eine gute Wahl. Ich habe mal für Euch nachgeschaut:

Schon 200 g Rotkohl decken mit 100 mg den Tagesbedarf an Vitamin C! Damit nicht genug, stecken auch bis zu 400 % (!) der von Ernährungs-Experten empfohlenen Tagesdosis an Vitamin K darin, außerdem reichlich Selen, Magnesium und Kalium. Auch sein hoher Gehalt an Ballaststoffen spricht für Rotkohl.
Besonders bemerkenswert ist der hohe Gehalt an sekundären Pflanzenstoffen, die dem Rotkohl seine typische Farbe und jede Menge gesundheitlichen Nutzen geben: sogenannte Radikalenfänger wie Bioflavonoide, Chlorophyll, Indole und Phenole und der natürliche Farbstoff Anthozyan wirken nachweislich zellschützend und können darum sowohl der Entstehung von Krebs vorbeugen als den Alterungsprozess verzögern.
(Quelle: EatSmarter)

Und wem das noch nicht genug Argumente sind, der lässt sich ja vielleicht von der schönen Farbe und dem Geschmack überzeugen.

rotkohlsalat granatapfel

Zutaten für 6 Personen:

1 säuerlicher Apfel
2 Granatäpfel
200 g Walnüsse
1 Rotkohl (ca. 1 kg)
1 Bund glatte Petersilie
2 EL Honig
1 EL Curry
4 EL Olivenöl
3 EL Weißweinessig
200 ml heiße Gemüsebrühe
Salz, Pfeffer

Apfel waschen, vierteln und würfeln. Die Granatapfelkerne herauslösen. Walnüsse grob hacken. Petersilie fein hacken.
Den Rotkohl in ganz feine Streifen schneiden. Alles miteinander in einer großen Schüssel vermengen.
Die Zutaten für das Dressing (Honig, Curry, Öl, Essig, Brühe) verrühren und über den Salat gießen. Dann den Salat etwas durchziehen lassen. Durch das warme Dressing wird der Kohl ein kleines bisschen weicher und nimmt alle Aromen gut auf.
Mit Salz und Pfeffer abschmecken.

Ich hatte schon mal einen Rotkohlsalat gepostet – ganz fruchtig mit Mango und Papaya. Wen es interessiert, der kann mal hier klicken.