Pimientos de padrón – die zweiteinfachste Vorspeise der Welt

Seit ein paar Jahren erobern sie die Speisekarten der Restaurants im Sturm: die kleinen grünen Bratpaprika aus Spanien.

Völlig zu recht, wie ich finde. Das ist wirklich eine tolle Vorspeise oder Teil eines Tapas-Buffets.
Inzwischen kann man die Pimientos sogar im Supermarkt kaufen – meistens abgepackt in 200g-Beutel. Das ist eine großzügige Portion für zwei Esser. Es langt auch für 4 Personen, wenn es noch eine andere Kleinigkeit dazu gibt. Brot mit Dip, Datteln im Speckmantel o.ä.

Zubereitung:
3 EL Olivenöl in der Pfanne erhitzen.
Pimientos darin bei mittlerer Hitze anbraten, bis sie weich sind.
Großzügig (mit hochwertigem, ruhig grobem Meersalz) salzen.

Die Pimientos bekommen dabei dunkle Bratstellen. Keine Angst, das muss so und ergibt ein schönes Röstaroma.

Und welches ist jetzt die einfachste Vorspeise der Welt? Genau: Edamame.

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Der schnellste Dip ever: Chili-Frischkäse

Gestern Abend war meine Tennismannschaft zu Besuch für ein gemütliches herbstliches Weintrinken und quatschen. War wie immer sehr lustig mit Euch, Ladies! Danke!

Tennis ist neben Küchen-und Kinderkram mein anderes großes Hobby, und ich bin immer wieder so froh, dass ich ein bzw. genau dieses Hobby habe. Es tut einfach gut, mal das ganze Alltagszeug für eine Weile zu vergessen und sich nur auf diese kleine gelbe Filzkugel zu konzentrieren. Auch das Erlebnis von Zusammenhalt und gegenseitiger Unterstützung, wenn wir zu gemeinsam zu Wettkämpfen fahren, gibt mir jedes Mal wieder ein gutes Gefühl und Energie. Und nicht zuletzt können sportliche Erfolge ja auch sehr befriedigend und ein Booster fürs Selbstwertgefühl sein.

Aber jetzt bin ich wohl ein bisschen abgedriftet…

Eigentlich wollte ich nämlich nur eine kleine Snackidee mit Euch teilen für solche Abende, an denen man zwar nur auf ein Glas Wein einlädt, aber wo man trotzdem gerne eine Kleinigkeit auf den Tisch stellen möchte.

chili frischkäse dip

Man nehme ein Päckchen Frischkäse und gieße dekorativ etwas Sweet Hot Chili Sauce darüber. Dazu ein paar Kräcker/Baguette/Gemüsesticks – fertig. Funktioniert natürlich auch mit jeder Art von Chutney und kommt immer gut an.

Schönes Wochenende!

Kürbis-Linsen-Suppe

Ich habe eine Vorliebe für Linsen – rot, schwarz, grün, braun…
Sie haben ein wunderbar nussiges Aroma, machen satt und stecken voller Proteine. Eine Linsensuppe braucht keine Kohlenhydrate – nicht unwichtig für einen Mädelsabend zum Beispiel: Genuss ohne Reue und so.

Schaut Euch mal die Farben dieser herbstlichen Kreation mit roten Linsen und Kürbis an – wenn es draußen grau ist, bekommt man da schon beim Schnippeln gute Laune. Die Kombination mit fruchtiger Paprika, scharfem Ingwer und cremig-süßer Kokosmilch rundet die Kombi auch geschmacklich perfekt ab.

zutaten kürbis linsen suppe

Zutaten für 4 Personen

250 g gewaschene rote Linsen
250 g Hokkaidokürbis, mit Schale gewürfelt (nicht zu grob, damit er schnell gar wird)
1 Bund Frühlingszwiebeln, in feine Scheiben geschnitten
1 rote Paprika, gewürfelt
1 Stück Ingwer, gehackt
1 Knoblauchzehe, gehackt

Alle diese Zutaten in 2 EL Pflanzenöl mit 1 EL (gutem) Currypulver kurz anbraten, mit 650 ml Gemüsebrühe aufgießen und 10 min köcheln lassen.
Danach nur noch 1 Dose (400 ml) Kokosmilch angießen, evtl. mit etwas Salz und gemahlener Chili nachwürzen.
Voilà!

kürbis linsen suppe

Die reine Kochzeit beträgt für dieses Rezept 15 Minuten. Die Schnippelei dauert eventuell ein bisschen länger, aber das könnt Ihr ja schon mit etwas Vorlauf erledigen.

Auf dem Blog gibt es außerdem noch eine zitronige Linsensuppe mit Raz el Hanout (Rezept), eine indisch angehauchte mit Tandoori und eine ganz deftige mit Speck und Tomaten (hier klicken), die ich alle auch schon oft gekocht habe.

Hummus

Allzweckwaffe Hummus: diese Paste aus Kichererbsen und Tahin (Sesammus) stammt aus der arabischen Küche und ist quasi für alles geeignet. Sie eignet sich als Dip sowohl für Brot als auch für rohes Gemüse, Sauce für gegrilltes Gemüse oder Fleisch oder auch als Wrapfüllung. You name it. Ich persönlich kann Hummus sogar schon zum Frühstück essen.

Die Herstellung von Hummus ist denkbar einfach, wenn man sich an ein simples Grundrezept hält. Und wenn Ihr Kichererbsen aus der Dose nehmt, dann geht es auch ganz schnell.

Im Hause Gäste ganz easy ist Hummus sehr beliebt zum Aperitif mit ein bisschen Brot oder ein paar Kräckern.

hummus neu 2

1 Dose Kichererbsen
1 Knoblauchzehe, fein gehackt
1 EL Tahin (Sesampaste, gibt es zum Beispiel von Alnatura)
2 EL Zitronensaft
1/2 TL Cumin (Kreuzkümmel)
Salz und Pfeffer

Die Kichererbsen mit etwas Flüssigkeit und Knoblauch in einem hohen Gefäß pürieren. Die restlichen Zutaten/Gewürze unterrühren und mit Salz und Pfeffer abschmecken.

Auf dem Blog habe ich schon einige Varianten veröffentlicht, die auf der gleichen Basis funktionieren und auch sehr lecker sind. für Bärlauch-Hummus müsst Ihr hier klicken, und ein Rezept für Möhren-Hummus gibt es auch.

Eine Woche voller Salate: Blattsalat mit Nektarinen und gebratenem Ziegenkäse

Käse und Frucht ist immer eine gute Kombi. Nicht ohne Grund legt man ja auch auf eine Käseplatte ein paar Trauben, Birnenschnitze oder eben Nektarinen oder Pfirsiche. Warum sollte das also nicht auch im Salat funktionieren?

Ich habe dieses Mal eine Mischung aus Lollo Bianco und Rucola genommen. Babyspinat oder Felsalat würde sich sicher auch gut eignen.

Den Ziegenkäse anzubraten ist wirklich ganz einfach. Ihr legt die Scheiben in eine bereits vorgeheizte Pfanne ohne Fett. Und schon nach 1-2 Minuten auf jeder Seite hat er eine goldene Färbung, ohne zu zerfließen. Und warm schmeckt der Käse einfach aromatischer.
Dazu gibt es noch ein paar geröstete Pinienkerne für den Crunch – das habt Ihr ja schon im vorletzten Beitrag (in meiner Salatanleitung) gelernt.

Dieser Salat ist nicht ganz so üppig wie die aus den vergangenen Tagen. Er eignet sich auch perfekt als Vorspeise.

salat nektarinen ziegekäse

Zutaten für 2 große Portionen:
gemischter Blattsalat nach Geschmack
2 Nektarinen
1 Rolle Ziegenkäse (200g)
ca. 30 g Pinienkerne

Dressing:
1 TL Senf
2 EL dunkler Balsamico
2 TL Honig
3 EL Olivenöl

Salat waschen und zupfen, Nektarinen in Spalten schneiden. Pinienkerne in einer Pfanne ohne Öl anrösten. Beiseitestellen.
Ziegenkäse in 6 Scheiben schneiden. In der zuvor benutzten Pfanne kurz anbraten.
Alle Zutaten für das Dressing verrühren.
Anrichten.

Eine Woche voller Salate: Lollo Bianco mit Süßkartoffeln und Speck

Einkaufen macht ja bei diesen Temperaturen nicht wirklich Spaß. Selbst ich bin froh, wenn ich in Minimalzeit und mit einem überschaubaren Wagen wieder aus dem Supermarkt draußen bin (und normalerweise kaufe ich viiieel ein, wie Ihr Euch denken könnt – und normalerweise macht mir das im Gegensatz zu anderen haushaltlichen Tätigkeiten auch nichts aus).
Der heutige Salat hat also auch eine sehr überschaubare Zutatenliste – nur 3 Dinge, wenn man die Sauce mal weglässt, braucht Ihr für diese leckere Schüssel. Mehr braucht es aber auch nicht, denn die Zutaten harmonieren einfach klasse: der etwas herbe knackige Salat (auch Frisee würde sehr gut passen, den habe ich aber diese Woche nicht bekommen), die süßen Kartoffeln mit zusätzlichem Röstaroma, der salzige Speck und zusätzlich das cremige Dressing. Unbedingt ausprobieren!

salat süßkartoffel

Zutaten für 2 gute Esser:
2 Süßkartoffeln
etwas Olivenöl
Salz
Lollo bianco (oder Frisee)
125 g Speckwürfel

Für die Sauce:
150 g griechischer Joghurt (oder wenigstens Vollmilchjoghurt)
2 EL körniger Senf
1 EL Honig
1 EL Zitronensaft

Den Ofen auf 180 Grad Umluft vorheizen. Die Süßkartoffeln schälen und in Würfel schneiden. Mit Olivenöl vermischen, salzen und auf einem Backblech verteilen. Im Ofen 20-25 Minuten backen, bis weich sind und etwas Farbe angenommen haben.
In der Zwischenzeit die Salat waschen und zupfen und die Speckwürfel in einer Pfanne ohne Fett knusprig braten.
Die Zutaten für die Sauce vermischen und mit den Salatblättern vermischen. Süßkartoffelwürfel und Speck darüber verteilen und servieren.

Wie mache ich einen richtig guten Salat? Und ein Rezept für Taboulé mit Wassermelone

Habt Ihr Euch schon mal Gedanken über Salat an und für sich gemacht? Was schmeckt  besonders gut? Was passt zusammen? Ich habe Euch ein kleines Schaubild gebastelt. Quasi eine Art Baukasten, mit dem Ihr etwas experimentieren könnt. Natürlich muss man nicht immer alle Komponenten benutzen. Vor allem nicht, wenn der Salat eine Beilage sein soll, denn dann hält man ihn lieber ein bisschen schlichter.
Aber wenn Ihr Lust habt auf so eine richtig üppige Schüssel, dann könnt Ihr Euch hier ganz gut dran orientieren.

salat

Und dann wäre da ja noch das Thema mit dem Dressing. Da kann man sich natürlich auch austoben. Hättet Ihr Interesse an einem Post über Salatsaucen?

Und jetzt gibt es erstmal das nächste Rezept aus meiner Salatwoche: Den klassischen Taboulé, den nordafrikanischen Couscous-Salat, bereitet man ja eigentlich mit Tomaten zu. Hier werden die Tomaten durch eine große Portion Wassermelone ersetzt, wodurch der Salat noch frischer wird.

taboule melone

Zutaten für 4 Personen:
125 g Couscous
1-1,5 kg Wassermelone
1/2 Salatgurke
reichlich Petersilie (1 Bund) und Minze (1 kleines Bund)
3 EL Olivenöl
Saft von einer Zitrone
Salz und Pfeffer

Den Couscous nach Packungsanweisung zubereiten. Mit einer Gabel auflockern und etwas abkühlen lassen.
Die Wassermelone in Würfel schneiden. Gurke längs vierteln und ebenfalls in Würfel schneiden. Die Kräuter von den Stielen zupfen und klein hacken.
Alles in einer großen Schüssel mischen.
Olivenöl, Zitronensaft, Salz und Pfeffer zu einer Vinaigrette verquirlen und über den Salat gießen.