Schnelle Spaghetti mit getrockneten Tomaten und Kapern – nur 3 Zutaten

Ich habe ja schon mal darüber geschrieben, dass ich nicht gerne Pasta für Gäste koche, weil sich die so schlecht vorbereiten lässt. Dabei esse ich eigentlich wahnsinnig gern Pasta. Also habe ich ein paar Rezepte, die so schnell gemacht sind, dass der Besuch kaum merkt, dass man nochmal in der Küche verschwunden ist (siehe auch One-Pot Penne all´arrabbiata).

Die goldene Regel hierfür lautet: in der Zeit, die die Nudeln zum Kochen brauchen, muss auch die Sauce fertig werden.

Heute habe ich für Euch ein Rezept, dass sogar für unerwarteten Besuch geeignet ist, denn die Sauce besteht nur aus 3 (!) Zutaten: Kapern, getrocknete Tomaten und Tomatenmark. Das findet sich bei mir zumindest immer in der Speisekammer.

Zutaten für 4 Personen:

500 g Spaghetti
1 Glas Kapern
1 Glas getrocknete Tomaten (auch das Öl)
4 EL Tomatenmark
frisch geriebener Parmesan

Die Kapern abgießen und halbieren. Die Tomaten aus dem Glas angeln und in kleine Stückchen schneiden (das kann erledigt werden, während ihr das Nudelwasser zum Kochen bringt). Reichlich Öl aus dem Tomatenglas (ca. 5 EL) in eine große Pfanne geben, erhitzen und die Kapern und Tomaten etwas anbraten. Das Tomatenmark zufügen und gut mit den anderen Zutaten vermischen. Das dauert insgesamt etwa 3 Minuten.
Die gekochten und abgetropften Spaghetti in die Pfanne geben und alles ordentlich vermischen.
Zum Servieren frisch geriebenen Parmesan darüber streuen.

Fertig!

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Meine erste Pokébowl und meine erste Blogparade: Lieblingsessen für Gäste

Hallo Ihr Lieben, erstmal wünsche ich Euch allen ein frohes neues Jahr!

Neues Jahr – neue Projekte: ich starte heute meine erste Blogparade. Das Thema liegt nahe – ich möchte gerne von Euch wissen, was Ihr am allerliebsten für Besuch kocht.

Gibt es einen Klassiker, den Ihr seit Jahren schon immer wieder kocht (und Eure Gäste freuen sich schon, weil sie genau wissen, was es Leckeres geben wird), seid Ihr eher experimentierfreudig und habt in den Ferien etwas Neues ausprobiert? Kocht Ihr einfach oder aufwändig? Fleisch oder vegetarisch? Woher habt Ihr Eure Rezepte? Gibt es eine Geschichte zum Gericht? Oder eine Anekdote zum lustigsten Abendessen, das Ihr je veranstaltet habt?

Ich mache mal den Anfang mit etwas Trendigem, das ich zum ersten Mal ausprobiert habe: eine Pokébowl.

Nach dem ganzen Weihnachtsessen hatte ich das dringende Bedürfnis nach etwas Frischem. Außerdem sind Bowls super, um viele Esser mit verschiedenen Vorlieben glücklich zu machen. Wenn man alle Komponenten einzeln auf den Tisch stellt, kann sich jeder seine eigene Kombi zusammenstellen. Ich führe deshalb im Rezept immer noch ein paar Alternativen auf.

Zutaten (in etwa für 4 Personen):

Basis:
250 g Sushireis (oder ein anderer Rundkornreis), nach Packungsanweisung kochen,
mit 2 EL Reisessig, 1 EL Zucker und 1 TL Salz würzen
Alternative: Quinoa oder Glasnudeln

Protein:
400 g ganz frisches Lachsfilet, in Würfel schneiden, mit 1 EL Sojasauce, 1 EL Sesamöl und 2 feingeschnittenen Lauchzwiebeln marinieren
Alternative: roher Thunfisch, gebratenes Hühnchen mit Teriyakimarinade oder Tofu

Toppings (3-4 verschiedene pro Bowl):
geraspelte Möhren, Avocado, fein geschnittener Rotkohl, gewürfelte Salatgurke, Mango, Wakame-Salat, Radieschen, Edamame… whatever you like
Den Rotkohl habe ich mit 1 EL Weißweinessig, 1 EL Sonnenblumenöl, etwas fein geschnittenem Ingwer und 1/2 TL Salz mariniert; die gewürfelte Salatgurke mit 1 EL Weißweinessig und 1 EL Chilisauce:
erlaubt ist, was gefällt

Sauce:
2 EL Mayo, 4 EL Joghurt, ca. 1 EL Wasabipaste (je nach Schärfegrad)

Crunch (1 pro Bowl):
geröstete, gesalzene Erdnüsse (gehackt), geröstete Kokoschips, schwarzer und/oder weißer Sesam, Wasabierbsen

Noch ein paar Worte zum Blogevent:
Alles ist erlaubt. Brunch oder Abendessen… Vorspeise, Snack, Hauptgang oder Dessert… Eintopf oder 4-Gänge-Menü… Kuchen/Torten…
Ich freue mich schon auf Eure Gerichte und Anekdoten zum Thema „Besuch“ und viele neue Inspirationen!

Und so funktionierts:
Die Blogparade läuft bis zum Ende des Monats, d.h. bis zum 31. Januar.
Bis dahin könnt Ihr mir den Link zu Eurem Beitrag in die Kommentare schreiben. Wenn möglich, sollten es aktuelle Beiträge sein.
Bitte denkt daran, das Paraden-Logo einzubauen und auf diesen Artikel zu verlinken.

Für alle, die mitmachen möchten und keinen eigenen Blog haben gilt: schickt mir einfach eine Email mit Text und Foto.

Und wenn Ihr einfach nur eine lustige Geschichte zu erzählen habt, könnt Ihr die natürlich auch gerne in den Kommentaren teilen. Ich freue mich über jeden Beitrag

Im Februar werde ich eine Zusammenfassung online stellen.

So long, Eure Stefanie

Türchen Nr. 10 im SCCC – Weihnachtsbraten mal anders: Asiatischer Schweinebauch

Guten Morgen meine Lieben,
heute bin ich beim Sugarpricess Christmas Cookie Club 2018 zu Gast. Ich darf mit meinem Rezept das 10. Türchen in ihrem Food-Adventskalender bestücken und freue mich sehr darüber.
Schaut mal rüber auf ihren Blog – da gibt es jeden Tag nicht nur ein weiteres Rezept sondern auch noch viele Gewinne.

Ich steuere aber nichts Süßes bei, sondern einen etwas anderen Weihnachtsbraten.

Schweinebauch? Im Ernst? Das ist ja nun nicht gerade das hochwertigste Stück vom Tier. Muss es zu Weihnachten nicht eigentlich Rinderfilet sein? Oder ganz klassisch eine Gans?

Ich bin da anderer Meinung! Warum nicht mal etwas Neues ausprobieren? Die alten, eingetretenen Pfade verlassen…

Außerdem hat man dann gleich das erste Gesprächsthema bei Tisch. Falls es andere Themen gibt, die unbedingt vermieden werden müssen 🙂

Mein Schweinebauch wird erstmal in einer Marinade aus Sojasauce, Honig und Sherry eingelegt und kommt dann mit getrockneten Pflaumen (die dem Ganzen einen etwas festlichen Touch geben, wie ich finde) und Frühlingszwiebeln in den Ofen. Dabei schmurgelt das Fett weg, und übrig bleibt ein wunderbar saftiges Fleisch mit einer knackigen Kruste. Und die Sauce hat man gleich dazu. Die Exotik hält sich also soweit in Grenzen, dass sowohl Oma und Opa als auch Kinder mitessen mögen – aber es ist halt mal etwas Anderes.

Außerdem ist es doch an Weihnachten besonders wichtig, dass die Gastgeber nicht (oder wenigstens nur ein bisschen) gestresst sind. Baum schmücken, umziehen, Kaffee und Plätzchen, evtl. Kirche, Geschenke auspacken, Handys einrichten, Sekt trinken, Lego-Feuerwehrautos zusammenbauen… das Programm ist eh so dicht gepackt, dass niemand Lust hat, länger als nötig in der Küche zu stehen.

Der Braten macht sich zum Glück quasi von alleine. Und weil ich ja genau aus diesem Grund so auf Gerichte aus dem Ofen stehe, habe ich auch gleich noch den Reis dazu geschoben: Reis in die Auflaufform, Brühe und Gewürze dazu, mit Alufolie abdecken – funktioniert perfekt.

2 kg Schweinebauch mit Knochen
80 ml Sojasauce
3 EL Honig
1 EL Chiliflocken
400 ml Sherry
2 Bund Lauchzwiebeln
250 g getrocknete Pflaumen
1,2 l Gemüsebrühe
Salz und Pfeffer
500 g Basmatireis
1 daumengroßes Stück Ingwer
1 EL Kreuzkümmel

Schweinebauch auf der Hautseite einritzen, in einen großen Gefrierbeutel geben. Sojasauce, Honig, Chiliflocken und Sherry zu einer Marinade verrühren und zum Fleisch in den Beutel geben. Verschließen und mindestens 3 Stunden (oder über Nacht) im Kühlschrank marinieren.

Backofen auf 160 Grad Umluft vorheizen. Lauchzwiebeln putzen. Schweinebauch mit der Marinade auf ein tiefes Backblech geben. Pflaumen und Lauchzwiebeln zufügen. 500 ml Brühe angießen. Die eingeritzte Schweinbauchhaut mit Salz und Pfeffer einreiben. Ca. 2 Stunden im Ofen garen.

Ingwer schälen und in dünne Scheiben schneiden. Reis und Ingwer mit restlicher Brühe und Kreuzkümmel in eine Auflaufform füllen. Mit Alufolie verschließen.
Backofentemperatur auf 140 Grad reduzieren. Ingwerreis zum Fleisch in den Ofen geben und ca. 60 Minuten fertig garen.

Das Fleisch gegebenenfalls mit Backpapier abdecken, falls die Kruste zu dunkel wird.

Wenn es fertig ist, das Fleisch in dünne Scheiben schneiden und mit Reis, Pflaumen, Lauchzwiebeln und dem (fantastisch schmeckenden) Sud servieren.

Freunde einladen trotz Stress? One Pot Pasta mit Chorizo und Artischocken ist die Lösung

Kennt Ihr das? Ihr habt eine echt volle Woche: Arbeit, Sport, Elternabend, Haushalt. Aber trotzdem wollt Ihr den Samstag Abend gerne mit Freunden verbringen – essen, trinken, quatschen, den Alltag Alltag sein lassen.

Dann gibt es drei Optionen:

  1. Restaurant: auch schön. Aber kann man dort entspannt mehr als eine Flasche Wein trinken, die Schuhe ausziehen, sich auf seinem Stuhl rekeln und die eigene Lieblingsmusik hören? Eher nein.
  2. Pizzaservice: hmmm, ein bisschen mehr Wertschätzung für die Gäste darf schon sein, oder?
  3. One Pot Pasta: das ist ja quasi fast immer die Lösung. Die Zutatenliste ist überschaubar, die Vorbereitung dauert nicht länger als eine halbe Stunde (das schafft man bequem vor dem Duschen), und die Zubereitung ist so einfach, dass sie sich in Gesellschaft mit einem Glas Wein in der Hand erledigen lässt.

Heute gibt es eine Variante mit Chorizo, Artischocken und Tomaten. Dazu einen Salat, etwas Baguette und ein guter Rotwein. Check.

one pot chorizo artischocke

Zutaten für 4 Personen:

400 g Nudeln
2 Gläser Artischockenherzen
5 Chorizowürstchen
2 kleine Dosen gehackte Tomaten
800 ml Gemüsebrühe
1 Bund Petersilie
viel frischer Parmesan

Die Artischockenherzen vierteln und die Chorizo in dünne Scheiben schneiden. Zusammen mit Tomaten, Nudeln und Gemüsebrühe in einen großen Topf füllen. Aufkochen und offen kochen lassen, bis die Nudeln weich sind und die Sauce eine schön cremige Konsistenz hat. Dabei unbedingt immer wieder umrühren, weil sonst die Nudeln am Topfboden festkleben.
Meiner Meinung nach braucht dieses Gericht kein zusätzliches Salz, da die Chorizo schon sehr stark würzt.
In der Zwischenzeit die Petersilie hacken und den Parmesan reiben.
Zum Servieren damit bestreuen.

PS: Dass die Abende nun schon wieder kürzer werden, ist leider nicht gut für Fotos. Ein hübscheres wird nachgereicht.

Apfel-Lauch-Risotto aus dem Ofen

In den letzten Wochen gab es hier auf dem Blog ja wirklich viele Sommerrezepte: Salate, Grillsachen, viel Wassermelone…
Es wird Zeit, dass mal wieder ordentlich gekocht wird. Und damit die Umstellung nicht allzu schwer fällt, fange ich mit etwas Einfachem an: es gibt Risotto aus dem Ofen.
Dafür muss man nicht viel tun – einfach nur die Zutaten in eine Auflaufform füllen – und trotzdem hat man ein tolles Gericht, das sich auch für Gäste eignet.

risotto apfel lauch

Zutaten für 4 Personen:
320 g Risottoreis
2 Stangen Lauch
2 Äpfel
einige Zweige Thymian
etwas Butter in Flöckchen (ca. 50 g)
960 ml Gemüsebrühe
Salz und Pfeffer
50 g Haselnusskerne
frisch geriebener Parmesan zum Servieren

Den Backofen auf 190 Grad vorheizen.
Die Lauchstangen säubern, halbieren und in dünne Ringe schneiden. Die Äpfel waschen, vierteln, entkernen und in dünne Spalten schneiden. Vom Thymian die Blättchen abzupfen.
Einfach alle Zutaten bis zur Gemüsebrühe in eine große Auflaufform füllen, mit Alufolie verschließen und 45 Minuten im Ofen garen.
In der Zwischenzeit die Haselnüsse hacken.
Nach Ablauf der Garzeit das fertige Risotto nochmal kräftig durchrühren, damit sich evtl. übrig gebliebene Flüssigkeit noch verflüchtigt. Mit Salz und Pfeffer abschmecken.

Mit gehackten Haselnüssen und Parmesan bestreuen und servieren.

Rezept für Artischockendip aus dem Buch „Mediterraner Grillgenuss“ von Alexandra Szonn

Werbung – Buchrezension

Seit letztem Sommer haben wir einen Gasgrill. Vorher haben der Co-Gastgeber und ich uns standhaft geweigert, obwohl wir schon fast die letzte Familie in der Nachbarschaft waren, die noch mit Kohle gegrillt hat.

„Man muss ja nicht jeden Trend mitmachen!“
„Das ist doch reine Bedürfnisschaffung!“
„Der Aufwand mit dem Anfeuern, das gehört einfach dazu.“
„Es riecht so gut.“
„Und die Sachen schmecken einfach auch besser.“

Was haben wir uns alles eingeredet… Und ich kann mir im Nachhinein auch gar nicht mehr erklären, wieso wir doch auf einmal schwach geworden sind. Plötzlich stand er da auf der Terrasse – der große schwarze Grill – und ab Tag 1 wollten wir ihn nicht mehr missen.

Seitdem grillen wir erstens viel häufiger, weil man viel spontaner sein kann und nicht so viel Zeit braucht. Und zweitens – und viel wichtiger – das Essen schmeckt tatsächlich besser. Wenn man zwischen direkter und indirekter Hitze auswählen kann und die Temperatur steuern kann, sind viele Sachen einfach doch besser zuzubereiten.
Wir grillen seitdem auch viel abwechslungsreicher: mehr Fisch, mehr Gemüse, oder mal ein großes Stück Fleisch, wir haben auch schon Obst gegrillt. Herrlich!

Eigentlich wollte ich hier aber nicht Werbung für unseren Grill machen, sondern wollte ein neues Grillbuch besprechen: Mediterraner Grillgenuss von Alexandra Szonn (erschienen im Come On Media Verlag), die auch den Foodblog flavouredwithlove betreibt.

mediterraner grillgenuss cover

Schon der Klappentext hat mich angesprochen: „Lassen auch Sie sich von unseren kreativen, sommerlichen und unkomplizierten Grillrezepten ans Mittelmeer entführen und genießen Sie köstliche Stunden mit Freunden, der Familie oder romantisch nur zu zweit.“
(Wobei sich mir – ehrlich gesagt – nicht erschließt, wie ein Grillabend zu zweit romantisch sein soll, wenn einer am Grill steht, und der andere am Tisch sitzt…)

Ich habe also das Buch auf Gastgeber-Tauglichkeit geprüft, und um es gleich mal vorwegzunehmen: es hat bestanden.
Es gibt Fisch und Fleisch vom Grill, die alle mit einer interessanten aber nicht zu aufwendigen Würzmischung, Marinade oder Sauce kombiniert sind. Alles ist wirklich gut vorzubereiten. Und alles funktioniert angeblich auch mit einem Holzkohlegrill. Easy eben!

Außerdem gibt es noch köstliche Antipasti, knackige Salate, aromatische Gemüserezepte und sogar einige Rezepte für Aperitifs und Brot, die man nicht nur bei Grillparties verwenden kann. Insgesamt enthält das Buch 60 Rezepte. Auf der Rückseite des Buches sind ein paar Fotos davon:

mediterraner grillgenuss rückseite

Auch optisch gefällt mir das Buch gut. Die Fotos sind sehr schön, und die hellblaue Farbe und der Look von altem Holz lässt einen tatsächlich gleich an den letzten Urlaub am Mittelmeer denken.

Ich habe mehrere Gerichte ausprobiert, für die ich Euch in den nächsten Tagen auch die Rezepte aufschreiben werde. Den Anfang macht heute schon mal der Artischocken-Dip.

artischockendip

Zutaten:
1 Glas eingelegte Artischocken (waren bei mir ca. 180 g)
1 Knoblauchzehe
150 g Frischkäse
Saft 1/2 Zitrone
2 EL gehackte Petersilie
25 g geriebener Parmesan
Salz und Pfeffer

Die Artischocken in ein Sieb abschütten und grob zerkleinern. Zusammen mit der geschälten Knoblauchzehe und dem Frischkäse mit dem Pürierstab (oder im Mixer) zu einer cremigen Masse verbinden.
Zitronensaft, Petersilie und Parmesan unterrühren und mit Salz und Pfeffer abschmecken.

In petto habe ich noch Pfirsich Caprese und einen Burger mit Steak-Streifen.

Unbedingt ausprobieren möchte ich noch die Lammkoteletts. Die sehen toll aus und sind ganz einfach und fix gemacht.

mediterraner grillgenuss lammkotelett

Das Buch kostet übrigens €18,80 und ist überall erhältlich.
In freundlicher Zusammenarbeit mit Frey Bücherdienste und Come On Media Verlag.

PS: Ab und an ein spontaner Grillabend mit Freunden bei Würstchen und Bier ist auch etwas Schönes. Besser als gar keine Leute einzuladen, weil man die Planung für zu aufwendig hält, gell? Wisst Ihr ja…

Brotsalat mit Passionsfruchtdressing

Bei Christine vom Blog Anna Antonia und Zorra vom Kochtopf gibt es ein tolles Blogevent – es geht nämlich um kreative Resteverwertung. Und da ich es liebe, wie Ihr ja wisst, Lebensmittel zu retten, muss ich natürlich mitmachen.

Blog-Event CXLIV - altbacken {Resteküche für altes Brot} (Einsendeschluss 15. August 2018)

Dieses Mal ist das Thema altes Brot.
Bei uns bleiben am Wochenende ganz oft Brötchen übrig, denn mein Co-Gastgeber kauft gerne reichlich. Oder nach einem Abend mit Gästen haben wir noch Baguette. Die/das wegzuwerfen bringe ich einfach nicht übers Herz.

Manchmal mache ich daraus am Sonntag einfache Pizzabrötchen für die Kinder als schnelles Abendessen, aber hier möchte ich Euch jetzt einen tollen Brotsalat vorstellen. Er hat nämlich ein ganz besonderes Dressing aus Passionsfrüchten (auch Maracuja genannt, wenn Euch das mehr sagt). Die Kombination aus knusprigen Brotwürfeln, herbem Rucola und dem fruchtigen Dressing ist wirklich toll.

brotsalat neu

Zutaten für 2 Personen als Hauptgericht:

1 halbes Baguette oder 2 Brötchen
1 Bund Rucola (ca. 100g)
einige Zweige Basilikum
12 Cocktailtomaten
je 1 rote und gelbe Paprika
1 rote Zwiebel
2 Passionsfrüchte (Maracuja)
weißer Balsamico, Olivenöl
1 TL Senf
Salz und Pfeffer

Den Backofen auf 180 Grad Umluft vorheizen. Das Brot in etwa 2 cm große Würfel schneiden. Die Brotwürfel auf ein mit Backpapier ausgelegtes Backblech legen und etwa 5 Minuten im Ofen trocknen. Herausnehmen und beiseite stellen.

Rucola waschen und in mundgerechte Stücke zupfen. Basilikumblätter etwas klein schneiden. Cocktailtomaten waschen und halbieren. Alles in eine große Schüssel geben.

Paprika entkernen und waschen. In Streifen schneiden und je nach Größe diese nochmal halbieren oder dritteln. Zwiebel schälen und grob würfeln. 1 EL Olivenöl in einer Pfanne erhitzen und das Gemüse ca. 3 Minuten scharf anbraten. Mit etwas Salz und Pfeffer würzen. Abkühlen lassen.

Die Passionsfrüchte halbieren und das Fruchtfleisch mit einem kleinen Löffel herausschaben. Mit Senf, 2 EL Balsamico, 2 El Wasser und 2 EL Olivenöl gut verschlagen. Mit Salz und Pfeffer würzen.

Brot und Paprika zu den übrigen Zutaten in die Schüssel geben. Das Dressing darübergießen. Gut vermengen und sofort servieren.

Tipp: reife Passionsfrüchte haben schon eine etwas schrumplige Schale. Sieht komisch aus, gehört aber so. Nicht abschrecken lassen.
PS: Das Rezept habe ich übrigens vor Jahren mal im Kochhaus erstanden. Immer noch gut!