Pilz-Stroganoff à la Jamie

Ich habe ein neues Kochbuch: Veggies von Jamie Oliver.

Und ich bin begeistert!

Früher habe ich eigentlich gerne aus Jamie-Oliver-Büchern gekocht (ich habe so einige im Regal stehen), dann war es mir in den letzten Jahren oft ein bisschen zu einfach und rustikal. Aber aus diesem hier habe ich mir beim ersten Durchblättern schon etwa 10 Rezepte markiert, die ich unbedingt nachkochen möchte. Das finde ich sehr ergiebig bei der ersten Durchsicht.

Vegetarischer Neuzugang im Kochbuchregal

Unsere jüngste Tochter (12 Jahre) ist seit einem knappen Jahr Vegetarierin, und das geht natürlich nicht spurlos am Rest der Familie vorbei: wir essen alle deutlich weniger Fleisch als vorher. Und zwar nicht nur notgedrungen, sondern weil wir alle inzwischen das Gefühl haben, dass es einfach besser ist (für das Wohlbefinden, für die Tiere, die Umwelt und auch für den Geldbeutel by the way).

Wir haben in dieser Zeit viele neue Rezepte ausprobiert, die uns gut gefallen haben, aber die Jamie-Oliver-Rezepte sind wirklich so besonders, dass sich auch gut für Gäste geeignet sind. Eigenständige kulinarische Erlebnisse, und nicht nur Kompromisse mit Ersatzzutaten.

Dieses Stroganoff würde ich absolut auch kochen, wenn keine Vegetarier in der Runde sind.
Das Rezept ist außerdem in 10 Minuten fertig, kann also (bei entsprechender Vorbereitung) nach der Vorspeise gekocht werden – dafür gibt es ein Extra-Sternchen.

Es war leider schon dunkel nach dem Kochen, und das Handyfoto ist ganz schrecklich geworden, deswegen muss das Foto aus dem Buch herhalten.

Zutaten für 2 Personen:
400 g gemische Pilze
1 rote Zwiebel
1 Knoblauchzehe
4 Silberzwiebeln aus dem Glas
4 Cornichons
4 Stängel glatte Petersilie
1 EL kleine Kapern
50 ml Whiskey
geräuchertes Paprikapulver
80g fettreduzierte Crème fraiche

Pilze putzen und größere Exemplare in Stücke teilen. Zwiebel und Knoblauch schälen und in feine Streifen schneiden, Silberzwiebeln und Cornichons in dünne Scheiben schneiden. Von der Petersilie die Blätter abzupfen und grob hacken, die Stiele fein hacken.
Das könnte Ihr alles schon erledigen, bevor die Gäste kommen. Das Kochen geht dann ganz schnell.

Eine große beschichtete Pfanne bei hoher Temperatur erhitzen. Die Pilze und die Zwiebel hineingeben, die Pfanne schwenken, damit sie sich gleichmäßig verteilen, und 5 Minuten braten (so entwickeln sie ein nussiges Aroma), dabei regelmäßig umrühren.
1 EL Öl in die Pfanne geben, dann Knoblauch, Silberzwiebeln, Cornichons, Petersilienstiele und die Kapern zufügen. Nach drei Minuten mit dem Whiskey ablöschen.
1/4 TL Paprika, die Crème fraiche und die Petersilie unterrühren. Die Sauce mit einem Schuss heißem Wasser ein wenig verdünnen und mit Meersalz und schwarzem Pfeffer abschmecken.

Das Pilz-Stroganoff auf Teller verteilen, mit Paprika bestreuen und mit lockerem Reis servieren.

Hummus mit Lammsugo

Inzwischen stehe ich ja total auf orientalische Küche. Ich liebe den Duft dieser ganz speziellen Gewürze, wenn sie durchs Haus ziehen: Kreuzkümmel und Piment, Sumach und Baharat… Himmlisch!

Angefangen hat meine Liebe mit dem Kochbuch „Jerusalem“ von Ottolenghi und Tamimi, das ich vor einigen Jahren geschenkt bekommen habe. Aus dem Buch habe ich hier schon mal einen Spinatsalat mit Datteln veröffentlicht, der wirklich unglaublich lecker ist.
Seitdem haben wir die Levanteküche, wie sie nun auch oft bezeichnet wird, fest in unseren Speiseplan aufgenommen.

Neulich habe ich (ohne Gäste) an einem schön ruhigen Freitagabend mit dem Co-Gastgeber ein neues Rezept ausprobiert: Hummus mit Lammsugo. Dazu gab es ein schönes Fladenbrot und einen kräftigen Weißwein.

Das kommt bei der nächsten Einladung garantiert nochmal auf den Tisch – vielleicht dann auch einfach als Vorspeise. Eine tolle Kombi!

Auch farblich eine hübsche Geschichte, findet Ihr nicht auch?

Zutaten für vier Personen als Hauptgericht oder für acht als Vorspeise

Für das Lammsugo:
1 große Zwiebel
1 Knoblauchzehe
1 Chilischote
2 EL Sonnenblumenöl
500 g Lammhack
je 1 TL Piment und Kreuzkümmel
etwas Zimt
2 Thymianzweige
ein paar Minzblätter
1 EL Tomatenmark
200 ml Rinderbrühe
Salz und Pfeffer

Für den Hummus:
2 Dosen Kichererbsen
1 Knoblauchzehe
100 g Tahin (Sesammus)
1-2 EL Zitronensaft
Salz

Außerdem:
30 g Pinienkerne
1 unbehandelte Zitrone
1/2 Bund Petersilie

Für den Sugo Zwiebel und Knoblauch schälen und fein hacken. Chili ebenfalls. Öl in einer beschichteten Pfanne erhitzen. Zwiebeln, Knoblauch und Chili darin ca. 3 Minuten anbraten. Hackfleisch und Gewürze (außer Salz und Pfeffer) zufügen und 5 Minuten kräftig weiterbraten. Tomatenmark unterrühren, mit Brühe ablöschen und bei niedriger Hitze 10-15 Minuten langsam schmoren. Mit Salz und Pfeffer abschmecken.

In der Zwischenzeit für den Hummus die Kichererbsen abgießen und abspülen. Knoblauch schälen und in grobe Stücke schneiden. Zusammen mit Tahin und ca. 100 ml warmem Wasser glatt pürieren.
Mit Zitronensaft und Salz abschmecken.

Pinienkerne in einer Pfanne ohne Öl anrösten. Zitrone abwaschen und 1-2 TL Schale abreiben. Petersilie hacken.

Hummus auf einzelne vier einzelne Schüsseln verteilen oder in eine große geben. Sugo darüber geben.
Mit Pinienkernen, Zitronenschale und Petersilie bestreut servieren.

Gebackener Spargel mit Lachs

Päckchen sind super für Gäste – wie kleine Geschenke, die jeder auf seinen Teller bekommt. Eine hübsche kleine Überraschung.

Und auch die Vorteile für den Gastgeber sind nicht von der Hand zu weisen: die Päckchen sind wirklich kinderleicht zu füllen, man kann sie gut vorbereiten und muss sie, wenn die Gäste da sind, nur noch in den Ofen schieben, wo sie sich von ganz alleine backen.

Ich habe dieses Wochenende für die Familie Spargelpäckchen gebacken. Probiert´s mal aus.

Zutaten für 4 Personen:
500 g weißer Spargel
500 g grüner Spargel
1 Zitrone
4 Lachsfilets á ca. 125 g
etwas Rosmarin, Thymian und Petersilie
Salz und Pfeffer
ca. 80 g Butter
4 Bögen Backpapier
Küchenband

Einen Topf mit Wasser zum Kochen bringen. Den weißen Spargel schälen, das Wasser salzen und den Spargel darin 5 min kochen.
Vom grünen Spargel das untere Drittel schälen und die Enden abschneiden.

Den Lachs mit Salz und Pfeffer würzen. Die Kräuter hacken. Zitrone in dünne Scheiben schneiden.

Den Ofen auf 200 Grad vorheizen.

Weißen Spargel abgießen. Weißen und grünen Spargel in vier Portionen teilen und jeweils in die Mitte des Backpapiers legen. Ein Stück Lachs darauf legen, Zitronenscheiben, Butter in Flöckchen und Kräuter darauf verteilen.
Dann die Päckchen zusammenbinden.

Spargel-Lachs-Päckchen 20-25 Minuten im Ofen garen.

Dazu passt Baguette und ein grüner Salat.
Als Vorspeise vielleicht ein frisches Zitronen-Linsen-Süppchen oder der schnelle Bärlauchdip.

Orangenrisotto (natürlich aus dem Ofen) mit Lachsfilet

Juhu, es gibt ein neues Ofenrisotto.

Zutaten für 4 Personen:
4 Orangen (Bio)
320 g Risottoreis
2 EL Butter
2 Schalotten
900 ml Gemüsebrühe
2 EL Öl
500 g Lachsfilet
Salz und frisch gemahlener Pfeffer

Von einer Orange die Schale abreiben. Diese und eine weitere Orange auspressen. Die anderen beiden filetieren.
Die Schalotten fein würfeln.

Den Ofen auf 190 Grad Ober-/Unterhitze vorheizen.

Reis, Butter, Schalotten, Orangenschale und -saft und die Gemüsebrühe in eine große Auflaufform füllen. Mit Alufolie verschließen und für 45 Minuten im Ofen garen.

Jetzt unbedingt mit den Gästen ein Gläschen Prosecco trinken.

Kurz bevor das Risotto fertig ist, das Öl in einer Pfanne erhitzen und den Lachs anbraten (etwa 3 Minuten von jeder Seite, er darf von innen ruhig noch ein bisschen rosa sein). Mit Salz und Pfeffer würzen.

Das Risotto aus dem Ofen holen, gut durchrühren (dabei verdampft meistens das letzte bisschen Flüssigkeit). Die Orangenfilets unterheben, evtl. noch ein wenig mit Salz und Pfeffer nachwürzen.

Auf Teller verteilen und den Lachs obendrauf anrichten.

Guten Appetit.

Schnelle Spaghetti mit getrockneten Tomaten und Kapern – nur 3 Zutaten

Ich habe ja schon mal darüber geschrieben, dass ich nicht gerne Pasta für Gäste koche, weil sich die so schlecht vorbereiten lässt. Dabei esse ich eigentlich wahnsinnig gern Pasta. Also habe ich ein paar Rezepte, die so schnell gemacht sind, dass der Besuch kaum merkt, dass man nochmal in der Küche verschwunden ist (siehe auch One-Pot Penne all´arrabbiata).

Die goldene Regel hierfür lautet: in der Zeit, die die Nudeln zum Kochen brauchen, muss auch die Sauce fertig werden.

Heute habe ich für Euch ein Rezept, dass sogar für unerwarteten Besuch geeignet ist, denn die Sauce besteht nur aus 3 (!) Zutaten: Kapern, getrocknete Tomaten und Tomatenmark. Das findet sich bei mir zumindest immer in der Speisekammer.

Zutaten für 4 Personen:

500 g Spaghetti
1 Glas Kapern
1 Glas getrocknete Tomaten (auch das Öl)
4 EL Tomatenmark
frisch geriebener Parmesan

Die Kapern abgießen und halbieren. Die Tomaten aus dem Glas angeln und in kleine Stückchen schneiden (das kann erledigt werden, während ihr das Nudelwasser zum Kochen bringt). Reichlich Öl aus dem Tomatenglas (ca. 5 EL) in eine große Pfanne geben, erhitzen und die Kapern und Tomaten etwas anbraten. Das Tomatenmark zufügen und gut mit den anderen Zutaten vermischen. Das dauert insgesamt etwa 3 Minuten.
Die gekochten und abgetropften Spaghetti in die Pfanne geben und alles ordentlich vermischen.
Zum Servieren frisch geriebenen Parmesan darüber streuen.

Fertig!

Meine erste Pokébowl und meine erste Blogparade: Lieblingsessen für Gäste

Hallo Ihr Lieben, erstmal wünsche ich Euch allen ein frohes neues Jahr!

Neues Jahr – neue Projekte: ich starte heute meine erste Blogparade. Das Thema liegt nahe – ich möchte gerne von Euch wissen, was Ihr am allerliebsten für Besuch kocht.

Gibt es einen Klassiker, den Ihr seit Jahren schon immer wieder kocht (und Eure Gäste freuen sich schon, weil sie genau wissen, was es Leckeres geben wird), seid Ihr eher experimentierfreudig und habt in den Ferien etwas Neues ausprobiert? Kocht Ihr einfach oder aufwändig? Fleisch oder vegetarisch? Woher habt Ihr Eure Rezepte? Gibt es eine Geschichte zum Gericht? Oder eine Anekdote zum lustigsten Abendessen, das Ihr je veranstaltet habt?

Ich mache mal den Anfang mit etwas Trendigem, das ich zum ersten Mal ausprobiert habe: eine Pokébowl.

Nach dem ganzen Weihnachtsessen hatte ich das dringende Bedürfnis nach etwas Frischem. Außerdem sind Bowls super, um viele Esser mit verschiedenen Vorlieben glücklich zu machen. Wenn man alle Komponenten einzeln auf den Tisch stellt, kann sich jeder seine eigene Kombi zusammenstellen. Ich führe deshalb im Rezept immer noch ein paar Alternativen auf.

Zutaten (in etwa für 4 Personen):

Basis:
250 g Sushireis (oder ein anderer Rundkornreis), nach Packungsanweisung kochen,
mit 2 EL Reisessig, 1 EL Zucker und 1 TL Salz würzen
Alternative: Quinoa oder Glasnudeln

Protein:
400 g ganz frisches Lachsfilet, in Würfel schneiden, mit 1 EL Sojasauce, 1 EL Sesamöl und 2 feingeschnittenen Lauchzwiebeln marinieren
Alternative: roher Thunfisch, gebratenes Hühnchen mit Teriyakimarinade oder Tofu

Toppings (3-4 verschiedene pro Bowl):
geraspelte Möhren, Avocado, fein geschnittener Rotkohl, gewürfelte Salatgurke, Mango, Wakame-Salat, Radieschen, Edamame… whatever you like
Den Rotkohl habe ich mit 1 EL Weißweinessig, 1 EL Sonnenblumenöl, etwas fein geschnittenem Ingwer und 1/2 TL Salz mariniert; die gewürfelte Salatgurke mit 1 EL Weißweinessig und 1 EL Chilisauce:
erlaubt ist, was gefällt

Sauce:
2 EL Mayo, 4 EL Joghurt, ca. 1 EL Wasabipaste (je nach Schärfegrad)

Crunch (1 pro Bowl):
geröstete, gesalzene Erdnüsse (gehackt), geröstete Kokoschips, schwarzer und/oder weißer Sesam, Wasabierbsen

Noch ein paar Worte zum Blogevent:
Alles ist erlaubt. Brunch oder Abendessen… Vorspeise, Snack, Hauptgang oder Dessert… Eintopf oder 4-Gänge-Menü… Kuchen/Torten…
Ich freue mich schon auf Eure Gerichte und Anekdoten zum Thema „Besuch“ und viele neue Inspirationen!

Und so funktionierts:
Die Blogparade läuft bis zum Ende des Monats, d.h. bis zum 31. Januar.
Bis dahin könnt Ihr mir den Link zu Eurem Beitrag in die Kommentare schreiben. Wenn möglich, sollten es aktuelle Beiträge sein.
Bitte denkt daran, das Paraden-Logo einzubauen und auf diesen Artikel zu verlinken.

Für alle, die mitmachen möchten und keinen eigenen Blog haben gilt: schickt mir einfach eine Email mit Text und Foto.

Und wenn Ihr einfach nur eine lustige Geschichte zu erzählen habt, könnt Ihr die natürlich auch gerne in den Kommentaren teilen. Ich freue mich über jeden Beitrag

Im Februar werde ich eine Zusammenfassung online stellen.

So long, Eure Stefanie

Türchen Nr. 10 im SCCC – Weihnachtsbraten mal anders: Asiatischer Schweinebauch

Guten Morgen meine Lieben,
heute bin ich beim Sugarpricess Christmas Cookie Club 2018 zu Gast. Ich darf mit meinem Rezept das 10. Türchen in ihrem Food-Adventskalender bestücken und freue mich sehr darüber.
Schaut mal rüber auf ihren Blog – da gibt es jeden Tag nicht nur ein weiteres Rezept sondern auch noch viele Gewinne.

Ich steuere aber nichts Süßes bei, sondern einen etwas anderen Weihnachtsbraten.

Schweinebauch? Im Ernst? Das ist ja nun nicht gerade das hochwertigste Stück vom Tier. Muss es zu Weihnachten nicht eigentlich Rinderfilet sein? Oder ganz klassisch eine Gans?

Ich bin da anderer Meinung! Warum nicht mal etwas Neues ausprobieren? Die alten, eingetretenen Pfade verlassen…

Außerdem hat man dann gleich das erste Gesprächsthema bei Tisch. Falls es andere Themen gibt, die unbedingt vermieden werden müssen 🙂

Mein Schweinebauch wird erstmal in einer Marinade aus Sojasauce, Honig und Sherry eingelegt und kommt dann mit getrockneten Pflaumen (die dem Ganzen einen etwas festlichen Touch geben, wie ich finde) und Frühlingszwiebeln in den Ofen. Dabei schmurgelt das Fett weg, und übrig bleibt ein wunderbar saftiges Fleisch mit einer knackigen Kruste. Und die Sauce hat man gleich dazu. Die Exotik hält sich also soweit in Grenzen, dass sowohl Oma und Opa als auch Kinder mitessen mögen – aber es ist halt mal etwas Anderes.

Außerdem ist es doch an Weihnachten besonders wichtig, dass die Gastgeber nicht (oder wenigstens nur ein bisschen) gestresst sind. Baum schmücken, umziehen, Kaffee und Plätzchen, evtl. Kirche, Geschenke auspacken, Handys einrichten, Sekt trinken, Lego-Feuerwehrautos zusammenbauen… das Programm ist eh so dicht gepackt, dass niemand Lust hat, länger als nötig in der Küche zu stehen.

Der Braten macht sich zum Glück quasi von alleine. Und weil ich ja genau aus diesem Grund so auf Gerichte aus dem Ofen stehe, habe ich auch gleich noch den Reis dazu geschoben: Reis in die Auflaufform, Brühe und Gewürze dazu, mit Alufolie abdecken – funktioniert perfekt.

2 kg Schweinebauch mit Knochen
80 ml Sojasauce
3 EL Honig
1 EL Chiliflocken
400 ml Sherry
2 Bund Lauchzwiebeln
250 g getrocknete Pflaumen
1,2 l Gemüsebrühe
Salz und Pfeffer
500 g Basmatireis
1 daumengroßes Stück Ingwer
1 EL Kreuzkümmel

Schweinebauch auf der Hautseite einritzen, in einen großen Gefrierbeutel geben. Sojasauce, Honig, Chiliflocken und Sherry zu einer Marinade verrühren und zum Fleisch in den Beutel geben. Verschließen und mindestens 3 Stunden (oder über Nacht) im Kühlschrank marinieren.

Backofen auf 160 Grad Umluft vorheizen. Lauchzwiebeln putzen. Schweinebauch mit der Marinade auf ein tiefes Backblech geben. Pflaumen und Lauchzwiebeln zufügen. 500 ml Brühe angießen. Die eingeritzte Schweinbauchhaut mit Salz und Pfeffer einreiben. Ca. 2 Stunden im Ofen garen.

Ingwer schälen und in dünne Scheiben schneiden. Reis und Ingwer mit restlicher Brühe und Kreuzkümmel in eine Auflaufform füllen. Mit Alufolie verschließen.
Backofentemperatur auf 140 Grad reduzieren. Ingwerreis zum Fleisch in den Ofen geben und ca. 60 Minuten fertig garen.

Das Fleisch gegebenenfalls mit Backpapier abdecken, falls die Kruste zu dunkel wird.

Wenn es fertig ist, das Fleisch in dünne Scheiben schneiden und mit Reis, Pflaumen, Lauchzwiebeln und dem (fantastisch schmeckenden) Sud servieren.