Bärlauch-Aufstrich aus nur 3 Zutaten

Heute gibt es mal wieder ein Rezept aus der Turboküche. Ein toller saisonaler Brotaufstrich (der sich natürlich auch als Dip für Gemüsesticks eignet), für den Ihr garantiert weniger als 5 Minuten braucht. Schmeckt grandios auf geröstetem Sauerteigbrot.

bärlauch aufstrich dip

ca. 16 Blätter Bärlauch, in grobe Stücke geschnitten
150 g Schmand
100 g Fetakäse, zerkrümelt
Salz und Pfeffer

Bärlauch, Schmand und Schafskäse in einen hohen Mixbecher füllen und pürieren. Mit Salz und Pfeffer würzen. Fertig!

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Möhrenhummus

Möhrenhummus ist eine Variante des klassischen orientalischen Hummus, der nur aus Kichererbsen gemacht wird. Er ist ruckzuck gemixt und wahrscheinlich ebenso ruckzuck weggedippt, denn er passt zu Gemüse, Brot, Grillkäse oder auch Fleisch. Perfekt für Grillabende oder Picknicks (höre ich da leichte Sommersehnsucht???).

möhrenhummus

150 g Möhren
1 Dose Kichererbsen
1 Knoblauchzehe
etwas frischen (oder getrockneten) Thymian
1 EL Olivenöl
1 EL Tahin (Sesammus)
1 EL Zitronensaft
Salz und Pfeffer

Die Möhren schälen und in grobe Stücke schneiden. In einem Topf in etwas Salzwasser 20-25 Minuten weich kochen.
Die Kichererbsen weich kochen. Den Knoblauch schälen und in grobe Stücke schneiden.
Alle Zutaten mit einem Pürierstab fein pürieren. Falls der Dip etwas fest ist, einfach ein bisschen kaltes Wasser zufügen.
Mit Salz und Pfeffer.

Frühstücksglück – Herzhafte und süße Scones

Guten Morgen Ihr Lieben,

mein heutiger Beitrag erscheint nicht hier bei mir „zu Hause“, sondern ich bin heute auf dem Blog „Simply Sasibella. Food, Party Ideas and Beautiful Things“ zu Besuch.

Sie lädt jeden Monat eine/n Bloggerkollegin/-en ein, um einen Beitrag zum Thema Frühstück zu schreiben, natürlich inklusive Rezept, wie sich das gehört.

scones gemischt

Wenn Euch also interessiert, wie ich über Frühstück denke, und warum es bei mir großes und kleines Frühstücksglück gibt, und wenn Ihr Euch außerdem noch leckere Rezepte für Schinken-Käse-Scones und für Zitrone-Mohn-Scones anschauen wollt, dann klickt doch mal rüber zu Sasibella.

Schoko-Knuspermüsli

Wisst Ihr eigentlich, dass das hausgemachte Knuspermüsli das mit Abstand am meisten geklickte Rezept auf dem Blog ist? Obwohl das ja eigentlich streng genommen nur so ein halbes Gästerezept ist… Meistens frühstückt man ja doch nur im Kreis seiner Lieben, oder?
Was sagt mir das? Gefällt Euch vielleicht die Tatsache, dass man mit relativ wenig Aufwand zu Hause ein Produkt herstellen kann, dass dem gekauften überlegen ist (weil viel weniger Zucker…)? Trend „homemade“ und so?
Muss ich mein Konzept ändern?
Oder hat Euch das Foto besonders gut gefallen?

Anyway – es hat ja auch lange genug gedauert, aber heute bekommt Ihr ein weiteres Granolarezept von mir: die schokoladige Variante.

schokomüsli3

Zutaten für 2 Backbleche:
500 g kernige Haferflocken
150-200 g Nüsse nach Wahl, grob gehackt
eine Handvoll gepuffter Amaranth oder Quinoa
70 g Zartbitterschokolade
80 ml Sonnenblumenöl
4 EL Honig

Den Backofen auf 140 Grad Umluft vorheizen.
Die Schokolade in einer kleinen Metallschüssel über dem heißen Wasserbad schmelzen. Öl und Honig zufügen und gründlich vermischen.
Alle Zutaten in einer großen Schüssel gut vermischen, so dass die Haferflocken gut befeuchtet sind. Zwei Backbleche mit Backpapier auslegen und die Mischung darauf verteilen. Für 20 Minuten in den Ofen schieben. Ich habe die Bleche nach 10 Minuten einmal gewechselt, damit alles gleichmäßig gebacken wird.
Den Ofen gegen Ende der Backzeit gut im Auge behalten, denn der Übergang von knusprig zu verbrannt geht relativ schnell, bzw. ist bei der dunklen Haferflockenmischung relativ schlecht zu erkennen.

Nicht wundern: wenn das Granola aus dem Ofen kommt, ist es noch weich. Es wird erst beim Abkühlen fest.

Mit etwas Quark und ein paar frischen Früchten (zum Beispiel jetzt gerade Erdbeeren) eignet sich das Granola gut für Brunch mit Freunden. Aber es schmeckt natürlich auch alleine in der Küche vor der Arbeit…

schokomüsli2

PS: Ich habe nur 10% des Gesamtgewichtes an Schokolade genommen, so dass sich der Zuckergehalt verglichen mit Fertigprodukten sehr in Grenzen hält. Also kein schlechtes Gewissen!

Schnelles Dinkelbrot mit Körnern

Brot backen ist mir zu aufwendig.
Da braucht man so viele Zutaten.
Der Teig muss ewig gehen, das dauert mir zu lange.
Die Kruste wird bei mir nie knusprig.

Findet Ihr Euch hier wieder?

Vergesst alle Eure Vorurteile über Brot backen! Hier kommt ein 5-Minuten-Rezept mit Gelinggarantie für ein gesundes Brot mit knuspriger Kruste und lockerem Innenleben.

dinkelbrot

500 g Dinkelvollkornmehl
1 Päckchen Trockenhefe
1 EL Salz
80-100 g gemischte Körnchen nach Geschmack
500 ml warmes Wasser
1 EL dunkler Balsamico
2 EL Haferflocken

Mehl, Hefe, Salz und Körner in einer großen Schüssel vermengen. Wasser und Balsamico (der ist eigentlich nur für die Farbe) zugießen und mit einem großen Löffel zu einem Teig verrühren. Kneten ist nicht notwendig – der Teig ist relativ flüssig und klebrig.

Eine Kastenform einfetten und 1 EL Haferflocken auf dem Boden der Form verteilen. Den Teig mit einem Schaber hineingleiten lassen. Mit den restlichen Haferflocken bestreuen.

Jetzt die Form in den kalten Ofen schieben. Ein Schälchen mit Wasser auf den Boden stellen – das macht eine schöne Kruste – und bei 200 Grad Ober-/Unterhitze eine Stunde backen.

Raclettezupfbrot

Ich freue mich, denn den Blog-Start ins neue Jahr kann ich mit zwei meiner Lieblingsthemen verbinden: Geselligkeit und Resteverwertung. Na, wenn 2017 nicht gut losgeht…

An Silvester hatten wir Besuch von einer befreundeten Familie, und wir haben Raclette gemacht. Ich hatte mich jedoch beim Käseeinkauf ein bisschen verschätzt, so dass doch einige Scheiben übrig geblieben sind – also  nur so ein ganz paar 😉

Die Schweizer essen ihren Käse ja nicht nur mit Kartoffeln, sondern man kann auch Raclettebrote überall bekommen. Deswegen habe ich die Reste am Wochenende in einem Zupfbrot verwertet.

Das war richtig lecker, und der Käse ist auch nach dem Abkühlen nicht zäh geworden (was ich erst ein kleines bisschen befürchtet hatte).

Und außerdem ist dieses Zupfbrot so schön für einen gemütlichen Abend mit einem Glas Wein. Der Co-Gastgeber und ich haben am Samstag Abend die Ferien Revue passieren lassen, ein bisschen getrunken, immer wieder ein bisschen gezuppelt – sehr nett!

raclettezupfbrot

Für den Teig:
500 g Mehl
1 Päckchen Trockenhefe
1 EL Zucker
1 TL Salz
300 ml lauwarmes Wasser

plus: etwa 8-10 Scheiben Raclettekäse

Die Zutaten für den Teig mit den Händen zu einem glatten Teig kneten. Eine Stunde gehen lassen.
Auf der bemehlten Arbeitsplatte ausrollen. In 16 bis 20 Quadrate schneiden.
Alle Quadrate – bis auf eins – mit jeweils einer halben Scheibe Raclettekäse gelegen und hochkant in eine gefettete Kastenform stellen. Die Scheibe ohne Käse ist der Abschluss.

Den Backofen auf 180 Grad Umluft vorheizen, und das Brot darin 25-30 Minuten goldbraun backen.

Ich habe auch schon mal Zupfbrot mit Pesto gebacken: das könnt Ihr Euch hier anschauen.

PS: Und die allerletzten Käsereste sind dann übrigens am Sonntag Abend in einen Kartoffel-Gemüseauflauf gewandert. Jetzt ist alles weg. Puh!

Ciabattabrötchen aus no-knead-Teig

Bei uns in Hamburg waren ja Herbstferien in den letzten zwei Oktoberwochen. Wir sind zu Hause geblieben und hatten eine echt gemütliche Zeit: ausschlafen, Harry Potter lesen, Filme gucken, Karten spielen, ein bisschen Sport… und natürlich gemeinsam kochen und essen!

Ich nutze die Zeit, wenn die Tage nicht ganz so durchgetaktet sind, gerne dafür, neue Sachen auszuprobieren. Mal wieder mit Muße durch Pinterest surfen und ein paar Zeitschriften anschauen, Inspirationen sammeln, einen großen Einkauf machen und dann munter drauflos kochen und backen.

Gut für Euch! Denn ab heute gibt es eine dreiteilige Miniserie vom Ferienhighlight. Den Anfang machen Ciabatta-Brötchen. No-knead-Teig (also Teig, den man nicht knetet, sondern einfach nur zusammenrührt, gehen lässt und ein bisschen in Form faltet) hat mich schon lange gejuckt.

Und es geht tatsächlich. Die Brötchen sind wunderbar fluffig geworden – es sind richtige Luftbläschen drin. Ganz wie es bei gutem Ciabatta sein soll. Außerdem ist die Kruste knusprig und das Innere schön weich. Toll!

ciabatta

Zutaten für 12 Brötchen oder 2 Baguettes:

1 Päckchen Trockenhefe
550 ml lauwarmes Wasser
2 TL Zucker
600 g Weizenmehl
1 EL Salz

Die Hefe und den Zucker in dem Wasser auflösen und etwas ziehen lassen (etwa 15 Minuten). Das Mehl mit Salz in einer großen Schüssel mischen. Dann die Hefemischung zufügen und gut miteinander verrühren. Der Teig ist sehr flüssig, aber das muss so. Nicht noch mehr Mehl zufügen.

Die Schüssel mit Frischhaltefolie abdecken und etwa 8 Stunden (oder über Nacht) bei Zimmertemperatur gehen lassen.

Danach den Teig (am besten mit Hilfe einer Teigpalette oder eines Gummispatels) auf eine ordentliche bemehlte Arbeitsfläche schütten. Zwei Bleche mit Backpapier auslegen und das Papier ebenfalls leicht mehlen.
Jetzt den Teig in 12 Teile teilen – das ist erstmal ungewohnt, weil er immer noch relativ flüssig ist, aber er klebt ja zusammen. Also mit Palette oder Spatel Stücke abtrennen, in der passenden Größe zusammenschieben und auf die Bleche setzen. Nochmal eine Stunde gehen lassen.
In der Zwischenzeit den Backofen so heiß aufheizen, wie es geht. Ich habe 250 Grad Umluft gewählt.
Die Brötchen mit ein bisschen Mehl bestäuben und 15-18 Minuten backen.

ciabatta-auf-blech

Da der Teig so lange gehen muss, eignet sich das No-knead-Brot super zum Vorbereiten. Entweder Ihr rührt abends schnell die Mehlmischung an und habt dann leckere Frühstücksbrötchen. Oder Ihr bereitet morgens vor, dann könnt Ihr Eure Abendgäste mit selbst gebackenem Brot beeindrucken.