Klassiker – Tomatensuppe

Wer schon länger meinen Blog liest, der weiß, dass ich ein Faible für Klassiker habe. Hier also ein neuer Beitrag aus der Reihe „einfach aber gut“.

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Zutaten für 4 Personen:

1 große Zwiebel
1 große Möhre
1 Knoblauchzehe
2 EL Olivenöl
1 große Dose geschälte Tomaten
400 ml Hühnerbrühe
ein Schuss Sahne
Salz, Pfeffer, Zucker
2-3 TL Balsamico-Essig

als Topping: Crème fraîche und Basilikum (oder Thymian oder Schnittlauch)

Die Zwiebel schälen und fein würfeln, dieMöhre ebenfalls schälen und grob reiben. Knoblauch fein hacken.
Olivenöl in einem Topf erhitzen, und das Gemüse bei mittlerer Temperatur glasig dünsten (etwa 10 Minuten). Nicht zu scharf anbraten – der Geschmack soll eher süßlich werden als mit vielen Röstaromen.
Tomaten (mit Saft) zufügen und 5 Minuten köcheln lassen. Dann die Hühnerbrühe zugeben und nochmals 5 Minuten köcheln.
Mit dem Pürierstab glatt pürieren.
Sahne und Essig zufügen und mit den Gewürzen abschmecken.

Als Topping zum Servieren etwas Crème fraîche glatt rühren und mit fein gehackten Kräutern nach Wahl vermischen.

Diese Suppe eignet sich mit etwas Ciabatta gut als Vorspeise.

Wenn Kinder mitessen, koche ich meistens noch ein paar kleine Nudeln extra, die sie sich untermischen können. Auch Fleischbällchen schmecken gut als Einlage, wenn es etwas gehaltvoller sein soll.

tomatensuppe

Fonduesaucen/-dips

Die Küche gerade erst vom Weihnachtskochen aufgeräumt? Und dann schon wieder an die Silvesterparty denken? Stellen sich gerade leichte Überforderungsgeühle ein?

Muss nicht sein! Zum Glück habt Ihr ja mich 😉

Fondue ist doch das perfekte Silvesteressen – und ich habe hier für Euch ein paar Saucen, die mit sehr überschaubaren Zutaten auskommen, schnell gemacht sind, und natürlich alle schon am Vormittag zubereitet werden können.

Wir haben den Familien-Elch-Test an Weihnachten für Euch gemacht.

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Mango-Curry-Dip
1 Mango (oder Mangoschnitze aus der Dose)
100 g Frischkäse
1 EL Olivenöl
etwa 1/2 TL Currypulver, je nach Schärfe
Salz

Mango schälen, das Fruchtfleisch in groben Stücken vom Stein schneiden und in ein hohes Gefäß geben. Frischkäse, Öl, Curry und etwas Salz zur Mango geben und cremig fein pürieren.

Erdnussauce
2 EL cremige Erdnussbutter
2 EL Sojasauce
1 EL Olivenöl
1 TL geröstetes Sesamöl
evtl. etwas Wasser

Alle Zutaten miteinander verrühren. Wenn die Konsistenz zu dick ist, noch etwas Wasser zufügen.

Rote-Bete-Meerrettich-Dip
200 g gekochte rote Bete (vakuumverpackt)
1/2 Apfel
4 Stiele Dill
2 EL Apfelessig
1 TL Honig
2-3 TL Tafelmeerrettich (aus dem Glas)
2-3 EL Vollmilchjoghurt
Salz und Pfeffer

Rote Bete grob schneiden. Apfel schälen, entkernen und ebenfalls grob schneiden. Dill fein schneiden. Mit den übrigen Zutaten in einen hohen Mixbecher geben und fein pürieren.

Senf-Preiselbeer-Sauce
mittelscharfer Senf
Preiselbeeren aus dem Glas

Einfach im gewünschten Verhältnis mischen.

Wasabi-Koriander-Majonäse
3 EL Majonäse
3-4 TL Wasabipaste
2 EL Limettensaft
100 g Vollmilchjoghurt
1 kleines Bund Koriander
Salz

Majonäse mit Wasabipaste, Limettensaft und Joghurt verrühren. Korianderblättchen von den Stielen zupfen, fein hacken und unterrühren. Mit Salz abschmecken.

Kommt alle gut ins neue Jahr!

One Pot Pasta: Mac and Cheese meets Grünkohl

Gestern war Gäste ganz easy mal selber eingeladen: nämlich bei Jankes*Soulfood. Schaut doch mal bei Ihr vorbei, wenn Ihr Lust habt. Seit zweieinhalb Jahren schon verbloggt Janke dort familientaugliche Rezepte aus frischen, saisonalen Zutaten.

Ich habe Janke zum Soulfood Tuesday ein schnelles, leckeres Pastagericht mitgebracht.

Kennt Ihr Mac and Cheese? Wahrscheinlich schon, oder? Jedem, der schon mal in die USA gereist ist, dürfte es dort über den Weg gelaufen sein – es steht auf der Speisekarte fast jeden Diners und ist auch als schnelles Familien-Abendessen sehr beliebt.

In Deutschland hat es sich interessanterweise nie so richtig durchgesetzt – obwohl wir doch so viel aus der US-Küche übernommen haben.

Ich habe neulich das amerikanische Original mit einer urdeutschen Zutat gekreuzt und eine Variante mit Grünkohl ausprobiert. Und? Rausgekommen ist Seelenfutter vom Feinsten. Deftig, sättigend und trotzdem noch ein bisschen gesund, denn Grünkohl ist ja eine echte Vitaminbombe.

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Gekocht habe ich das Gericht als One Pot Pasta, so dass die Zubereitungszeit nur 15 Minuten beträgt. Genau das Richtige Essen also nach einem Herbstspaziergang oder im Skiurlaub.

Zutaten für 2 Personen:
200 g kurze Nudeln
1 Zwiebel, fein gewürfelt
3 große Hände voll frischem Grünkohl, grob gehackt
250 ml Milch
250 ml Gemüsebrühe
2 TL mittelscharfer Senf
80 g geriebener Bergkäse

Nudeln, Zwiebel, Grünkohl, Brühe und Milch in einen breiten Topf geben und die Flüssigkeit zum Kochen bringen. Mit offenem Deckel 10-12 Minuten langsam vor sich hin köcheln lassen. Dabei immer wieder umrühren, damit sich nichts am Boden absetzt. Wenn die Flüssigkeit schon verdampft ist, und die Nudeln noch nicht ganz weich sind, noch etwas Milch oder Brühe zugießen.
Dann den Senf unterrühren. Zum Schluss den geriebenen Käse einstreuen und unterrühren, bis er geschmolzen ist. Sofort servieren.

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Rotes Thaicurry mit Steckrübe und Grünkohl

Heute habe ich für Euch ein weiteres Rezept aus der Reihe: saisonales deutsches Gemüse trifft fremde Aromen. Warum sollten Rezepte anstatt mit der hippen Süßkartoffel und dem omnipräsenten Spinat nicht auch mit Steckrübe und Grünkohl funktionieren? Geschmacksmäßig sind die ja gar nicht so weit voneinander entfernt – die Steckrübe schmeckt leicht süßlich, der Grünkohl etwas nussig herb. Das müsste doch eigentlich gut passen…

Gesagt, getan.
In den Genuss kam dieses Mal nur mein lieber Co-Gastgeber, mit dem ich dringend mal wieder einen ruhigen Abend verbringen musste. Dazu gab es ein Gläschen weißen Burgunder. Der passte ganz hervorragend dazu: er brachte noch etwas Frische ins Gericht, war aber gleichzeitig kräftig genug, um sich von den intensiven Curryaromen nicht unterkriegen zu lassen. Ansonsten trinken wir aber zu Curry auch gerne Bier.

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Zutaten für 2 Personen:
1 EL Kokosöl
2 Schalotten oder 1 kleine Zwiebel, fein gewürfelt
1 Knoblauchzehe, gehackt
1 EL rote Currypaste
1/4 Steckrübe, in etwa 1 cm große Würfel geschnitten
1 Dose Kokosmilch
evtl. etwas Gemüsebrühe
1 rote Paprika, gewürfelt
2 große Hände frischen Grünkohl, gehackt
Fischsauce, Limettensaft
je 1 TL brauner Zucker und Salz
50 g gehackte Erdnüsse

Das Öl in einem breiten Topf oder einer Wokpfanne erhitzen. Schalotten und Knoblauch darin glasig braten. Currypaste hinzufügen und etwa 1 Minute mitbraten. Dann die Steckrübenwürfel zugeben und ebenfalls mitbraten, bis sie etwas Farbe annehmen.
Kokosmilch angießen, aufkochen lassen, und etwa 10 Minuten köcheln lassen, dann Paprika zugeben und weitere 5 Minuten köcheln. Das Gemüse sollte jetzt weich/bissfest sein. Wenn es etwas zu wenig Flüssigkeit ist, noch ein bisschen Gemüsebrühe zugießen.
Den Grünkohl unterrühren und zusammenfallen lassen. Dann mit Fischsauce, Limettensaft, Salz und Zucker abschmecken.
Zum Servieren die gehackten Nüsse darübergeben.

Dazu passt Reis: für 2 Personen etwa 150 g.

PS: Ich habe schon einmal ein Thaicurry mit Kürbis und Schweinefilet gepostet – das war auch sehr lecker. Bei Interesse hier klicken.

Apfelstreuselkuchen vom Blech

Als die Kinder noch klein waren, habe ich Ihnen gerne Bücher von Kasimir und Frippe vorgelesen. Kennt Ihr die? Ich fand die süß: nette Geschichtchen, schön illustriert, ein bisschen was zum Lernen aber ohne moralischen Holzhammer. Ein Band heißt „Frippe backt“ und hat folgende enorm, total wichtige Message:
Backe unbedingt immer am Geburtstag einen Kuchen, denn Du weißt ja nie, wer alles kommt.
Das nenne ich mal „Lernen fürs Leben“. Ein Plädoyer für die Gastfreundschaft – toll. Warum gibt es eigentlich nicht mehr Kinderbücher zu dem Thema?

Bei diesem Apfelstreuselkuchen kann gerne spontan die Nachbarschaft UND die Tennismannschaft kommen – der reicht garantiert für alle.
Außerdem ist er schnell gemacht, denn Boden und Streusel sind aus dem gleichen Teig.

apfelstreuselkuchen

Streuselteig:
700 g Mehl
1 Päckchen Backpulver
300 g weiche Butter
220 g Zucker
1 Päckchen Vanillezucker
3 Eier

Belag:
1 Zitrone
etwa 1,2 kg Äpfel
2 Päckchen Vanillezucker
75 g Zucker
1 TL Zimt

Für den Streuselteig Mehl und Backpulver in einer Schüssel mischen. Butter in Flöckchen, Zucker, Vanillezucker und Eier dazugeben. Alles mit den Knethaken des Mixers zu groben Streuseln verkneten.
Etwa 2/3 der Streusel auf einem mit Backpapier ausgelegten Backblech verteilen und mit den Händen zu einem Teigboden drücken.

Für den Belag die Zitrone auspressen. Die Äpfel schälen und in dünne Spalten schneiden. Die Apfelspalten mit Zitronensaft, Vanillezucker, Zucker und Zimt in einer großen Schüssel vermischen.

Den Backofen auf Umluft 160 Grad vorheizen.

Die Äpfel auf dem Teigboden verteilen. Die restlichen Streusel darüberstreuen.
Etwa 40 Minuten backen, bis die Streusel goldbraun sind.

Wer mag, bestreut den Kuchen vor dem Servieren mit Puderzucker oder träufelt etwas Zitronenzuckerguss darüber. Wir essen immer Sahne dazu.

Und falls doch etwas übrig bleiben sollte, dann schmeckt der Kuchen auch noch am nächsten Tag sehr gut.

PS: Ich muss mal meine Kinder fragen, ob sie sich an das Buch erinnern…

Pulled Pork aus dem Backofen

Ok – es war nicht so schwer zu erraten, ich gebe es zu.

Jetzt fehlte noch das Pulled Pork für einen richtig ordentlichen Burger. Das würzige Fleisch, zusammen mit dem frischen Coleslaw und den fluffigen Brötchen ist einfach eine tolle Kombination.

Und die Zubereitung ist wirklich sehr unkompliziert. Das Einizige, was beachtet werden muss (falls Ihr nicht zwei Backöfen habt): die Brötchen müssen fertig gebacken sein, bevor das Fleisch in den Ofen kommt. Zusammen backen geht nicht, da die Brötchen eine viel höhere Temperatur benötigen. Also morgens gleich die Brötchen in den Ofen schieben ( das geht ja fix) und dann das Fleisch schön vor sich hin schmurgeln lassen.

Zutaten für 6 Personen:

1,5 kg Schweinenacken
1 TL edelsüßes Paprikapulver
1 TL scharfes Paprikapulver
1 TL Salz
2 EL Öl
200 g Barbecuesauce

pulledpork-burger

Den Backofen auf 120 Grad Ober-/Unterhitze vorheizen.
Die beiden Paprikasorten mit dem Salz mischen. Das Fleisch rundherum mit Öl einpinseln und mit der Gewürzmischung einreiben.
In eine große Auflaufform setzen und 8 Stunden im Ofen garen.

Das Fleisch ist jetzt so weich, dass Ihr es mit zwei Gabeln auseinanderzupfen könnt (daher ja auch der Name). Also – alles zerzupfen und gut mit der Barbecuesauce vermischen. Mit Coleslaw in einem Ciabattabrötchen stapeln.

Man kann das Pulled Pork aber natürlich auch anders verwenden, wenn man nicht so gerne Burger mag. Zum Beispiel mit Coleslaw im Glas als Vorspeise. Damit Ihr es Euch vorstellen könnt – das sähe dann so aus:

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Außerdem lassen sich auch gebackene Kartoffeln (oder Süßkartoffeln) damit füllen. Luxuskumpir sozusagen. Davon habe ich leider kein Foto. Ich werde es aber nachliefern, denn das soll hier im Hause auch unbedingt demnächst ausprobiert werden.

Cole Slaw ohne Majo oder Krautsalat

Weiter geht’s mit der Miniserie „Ferienhighlight“: heute gibt es Coleslaw. Darf man den überhaupt noch so amerikanisch betiteln, wenn gar keine Majonäse drin ist, sondern ganz typisch deutsche saure Sahne?

Egal – hauptsache lecker!

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Zutaten für 6 Personen:

1/2 kleiner Weißkohl
3 Möhren
200 g saure Sahne
1 EL Senf
1 EL Honig
Salz und Pfeffer
2 EL Olivenöl
2-3 EL Milch

Den Weißkohl in vier Spalten teilen und in ganz feine Streifen schneiden. Möhren raspeln.

Mit allen anderen Zutaten in eine Schüssel geben und gut vermischen. Mindestens zwei Stunden ziehen lassen. Dann nochmal abschmecken.

Na? Ahnt Ihr schon, wo die Reise hingeht? Ciabattabrötchen, Coleslaw…

Morgen gibt es Höhepunkt und Auflösung.