Ganz einfaches Indian Butterchicken (oder veggie mit Kichererbsen)

Mit Schrecken habe ich gesehen, dass mein letzter Eintrag hier die Ostertorte ist. OMG! Ist es wirklich schon so lange her, dass ich etwas geschrieben habe?

Gekocht habe ich in den letzten Monaten wirklich sehr, sehr viel. Wir waren allesamt im Homeoffice bzw. -schooling, und wir haben jeden einzelnen Tag gemeinsam zu Mittag gegessen. Nur zum fotografieren hatte ich null komma null Lust. Wir haben uns immer alle auf die gemeinsame Mahlzeit gefreut – vor allem mein Mann, der ja sonst nie mit uns essen kann – da wollte ich irgendwie nicht das schöne, innige Gefühl durch Inszenierung stören. Verständlich?

Dafür haben sich jetzt auch ein paar schöne Rezepte angesammelt, die ich nach und nach abarbeiten werde. Allerdings ist nicht alles gästetauglich – oder nur für Freunde, die man schon lange kennt und mit denen mal familystylemäßig zusammen essen kann. Der Fokus ist mehr auf Soulfood.

Den Anfang macht ein Gericht, das sich in der Quarantäne zu unserem Lieblingsessen entwickelt hat: Indian Butterchicken. Es ist relativ stark gewürzt, und es ist viel Gemüse drin, so dass ich mir erst nicht sicher war, ob die Kinder es mögen würden, aber am Ende haben wir es alle zwei Wochen mindestens gegessen. So gut! Und ganz easy 😉

Indian Butterchicken

Zutaten für 4 Personen:
1 Zwiebel
1 Zehe Knoblauch
20 g Ingwer
1-2 TL rote Currypaste
2 Möhren
2 rote Paprika
1 Bund Frühlingszwiebeln
500 g Hähnchenbrust (alternativ für Vegetarier eine Dose Kichererbsen)
200 ml passierte Tomaten
400 ml Kokosmilch
1 EL Curry
1 TL Kurkuma
1 EL Tandoori Masala
100 g Cashewnüsse
50 g Butter (geschmolzen)
100 g Joghurt
optional etwas Koriander
Öl zum braten, Salz und Pfeffer

Die Zwiebel fein würfeln, Knoblauch und Ingwer fein hacken.
Möhren und Paprika würfeln, Frühlingszwiebel in Ringe schneiden.
Hähnchenfleisch in mundgerechte Stücke schneiden.

Etwas Öl in einem schweren Topf erhitzen. Zwiebel, Knoblauch und Ingwer zufügen und kurz anbraten. Rote Currypaste zufügen und kurz mitbraten.

Möhren, Paprika, Frühlingszwiebeln, Hähnchen, passierte Tomaten, Kokosmilch und die Gewürze zufügen. Zum Kochen bringen, den Herd etwas runterschalten und bei mittlerer Hitze köcheln lassen, bis das Gemüse weich (aber noch bissfest) und das Fleisch gar ist (etwa 15 Minuten).

Die Nüsse grob hacken. Am Ende der Garzeit Nüsse, Butter und Joghurt unterrühren und eventuell nochmal mit Salz und Pfeffer abschmecken. Wer es mag, kann noch etwas gehackten Koriander darüberstreuen.

Dazu unbedingt Reis servieren.

PS: Ich habe ja ein Vegetariermädchen. Deswegen brate ich meistens das Fleisch separat in einer Pfanne an, nehme vom fertigen Gericht ein Schüsselchen ab und fülle dann erst dann Fleisch in den großen Topf zu der Sauce.


Warmer Trauben-Radicchio-Salat

Im letzten Post habe ich mich ja zu Lobeshymnen über Jamie Olivers neues vegetarisches Kochbuch hinreißen lassen…

Dieses Mal bekommt Ihr noch einen Salat aus dem gleichen Werk.

Ich esse wirklich mega gerne und auch sehr oft Salat, und habe natürlich schon tausend verschiedene Sachen probiert. Aber den hier fand ich doch besonders – durch das Angrillen der Zutaten wird er sehr aromatisch.

Ein toller herbstlicher Salat mit süßen Trauben, herben Blättchen, Honig und Rosmarin.

Zutaten für 4 Personen:
200 g kernlose rote Weintrauben
1 Radicchio
1 Knoblauchzehe
2 Zweige Rosmarin
2 gehäufte EL Pinienkerne
Olivenöl
2 EL Balsamessig
1 EL flüssiger Honig
30 g Rucola

Die Trauben in eine Pfanne geben und bei starker Hitze etwa 5 Minuten grillen, bis sie karamellisiert sind und anfangen aufzuplatzen. In eine große Salatschüssel umfüllen.
Den Radicchio putzen und vierteln, alle Blätter ablösen. Die Blätter portionsweise grillen, bis sie jeweils auf beiden Seiten etwas gebräunt sind. Ebenfalls in die Schüssel geben.

Den Knoblauch schälen und in dünne Scheiben schneiden, die Rosmarinnadeln abzupfen. Mit den Pinienkernen und den 2 EL Öl in die noch heiße Pfanne geben. Alles 1 Minute durchschwenken, den den Essig hinzufügen und das Ganze mit dem Honig in die Schüssel gießen.

Den Salat durchheben und mit Meersalz und schwarzem Pfeffer abschmecken. 10 Minuten ruhen lassen. Dann die Rucolablätter unterheben.

Dazu passt etwas Ziegenkäse und geröstetes Brot fantastisch!

Pilz-Stroganoff à la Jamie

Ich habe ein neues Kochbuch: Veggies von Jamie Oliver.

Und ich bin begeistert!

Früher habe ich eigentlich gerne aus Jamie-Oliver-Büchern gekocht (ich habe so einige im Regal stehen), dann war es mir in den letzten Jahren oft ein bisschen zu einfach und rustikal. Aber aus diesem hier habe ich mir beim ersten Durchblättern schon etwa 10 Rezepte markiert, die ich unbedingt nachkochen möchte. Das finde ich sehr ergiebig bei der ersten Durchsicht.

Vegetarischer Neuzugang im Kochbuchregal

Unsere jüngste Tochter (12 Jahre) ist seit einem knappen Jahr Vegetarierin, und das geht natürlich nicht spurlos am Rest der Familie vorbei: wir essen alle deutlich weniger Fleisch als vorher. Und zwar nicht nur notgedrungen, sondern weil wir alle inzwischen das Gefühl haben, dass es einfach besser ist (für das Wohlbefinden, für die Tiere, die Umwelt und auch für den Geldbeutel by the way).

Wir haben in dieser Zeit viele neue Rezepte ausprobiert, die uns gut gefallen haben, aber die Jamie-Oliver-Rezepte sind wirklich so besonders, dass sich auch gut für Gäste geeignet sind. Eigenständige kulinarische Erlebnisse, und nicht nur Kompromisse mit Ersatzzutaten.

Dieses Stroganoff würde ich absolut auch kochen, wenn keine Vegetarier in der Runde sind.
Das Rezept ist außerdem in 10 Minuten fertig, kann also (bei entsprechender Vorbereitung) nach der Vorspeise gekocht werden – dafür gibt es ein Extra-Sternchen.

Es war leider schon dunkel nach dem Kochen, und das Handyfoto ist ganz schrecklich geworden, deswegen muss das Foto aus dem Buch herhalten.

Zutaten für 2 Personen:
400 g gemische Pilze
1 rote Zwiebel
1 Knoblauchzehe
4 Silberzwiebeln aus dem Glas
4 Cornichons
4 Stängel glatte Petersilie
1 EL kleine Kapern
50 ml Whiskey
geräuchertes Paprikapulver
80g fettreduzierte Crème fraiche

Pilze putzen und größere Exemplare in Stücke teilen. Zwiebel und Knoblauch schälen und in feine Streifen schneiden, Silberzwiebeln und Cornichons in dünne Scheiben schneiden. Von der Petersilie die Blätter abzupfen und grob hacken, die Stiele fein hacken.
Das könnte Ihr alles schon erledigen, bevor die Gäste kommen. Das Kochen geht dann ganz schnell.

Eine große beschichtete Pfanne bei hoher Temperatur erhitzen. Die Pilze und die Zwiebel hineingeben, die Pfanne schwenken, damit sie sich gleichmäßig verteilen, und 5 Minuten braten (so entwickeln sie ein nussiges Aroma), dabei regelmäßig umrühren.
1 EL Öl in die Pfanne geben, dann Knoblauch, Silberzwiebeln, Cornichons, Petersilienstiele und die Kapern zufügen. Nach drei Minuten mit dem Whiskey ablöschen.
1/4 TL Paprika, die Crème fraiche und die Petersilie unterrühren. Die Sauce mit einem Schuss heißem Wasser ein wenig verdünnen und mit Meersalz und schwarzem Pfeffer abschmecken.

Das Pilz-Stroganoff auf Teller verteilen, mit Paprika bestreuen und mit lockerem Reis servieren.

Obatzda – der Brotzeitstar

Hamburg vs. München ist ein extrem schwieriger Vergleich wie ich finde: Meer vs. Berge, Hafen vs. Zwiebelturmkirchen, der ewige Wetterwettstreit, Urlaub in Italien vs. Urlaub in Dänemark, Fischbrötchen vs. Leberkässemmel…

Beide Standorte haben definitiv ihre guten Seiten, die ich tagesformabhängig zu schätzen weiß. Eine endgültige Entscheidung fällt schwer.

Sieben Jahre meines Lebens habe ich in Bayern zugebracht und dort mit der Familie und mit Freunden ich weiß nicht wie viele Biergärten und Gartenwirtschaften (eine der besten Seiten des Südens) besucht. Seitdem liebe ich (guten) Obatzda seeeehr!

Obatzda ist nix für Fettsparer und Kalorienzähler – dafür aber der Star jeder Brotzeitplatte.
Und zum Glück ist Obatzda ja auch wirklich nicht schwer selberzumachen, so dass wir uns hin und wieder eine ordentliche Schüssel voll genehmigen.

Radieschen, Gurke, gutes Brot und ein Bier dazu – das ist für mich bayerischer Brotzeithimmel.

Bayerischer Obatzda ist einfach selberzumachen.

Zutaten:
200 g kräftiger Weichkäse (je nach Geschmack)
100 g Frischkäse
40 g weiche Butter
1 TL edelsüßes Paprika
Salz, Pfeffer

Alles ordentlich durchmatschen (daher der Name, Baz heißt Matsch, obatzd heißt angematscht – hört man ja schon, oder?).
Fertig!

Seid Ihr eher Team Hamburg oder Team München???

Deftig und cremig muss Obatzda sein.

Geröstete Kichererbsen – gesund snacken

Heute habe ich ein ganz einfaches Rezept für einen gesunden Snack für Euch.

Die Kichererbsen sind knusprig, können mit Eurem Lieblingsgewürz zubereitet werden – Paprika für Chipsfeeling, Raz el Hanout oder Curry für etwas orientalisches Flair, oder nur ein gutes Salz für die Puristen unter Euch – haben kaum Fett und Kohlenhydrate aber dafür viele Ballaststoffe und Proteine.

Hört sich gut an, oder? Obendrein sind sie auch noch ganz easy zuzubereiten.

Die Chipstüte kann getrost im Schrank bleiben 😉

2 Dosen Kichererbsen
1 TL Raz el Hanout oder Curry
etwas Salz
1 EL Olivenöl

Den Backofen auf 180 Grad Umluft vorheizen.

Die Kichererbsen abgießen, mit Wasser abspülen und abtropfen lassen.

Danach auf einem Geschirrhandtuch in einer Lage ausbreiten und mit etwas Küchenrolle sorgfältig trocken tupfen. Wenn dabei die Schalen abgehen, dann ist das nicht schlimm.
Das Trocknen ist aber wichtig, damit die Kichererbsen im Ofen schön knackig werden.

Dann in einer Schüssel die Kichererbsen mit dem Olivenöl gut vermischen.
Auf ein mit Backpapier ausgelegtes Backblech verteilen und 30 Minuten im Ofen rösten.

Das Blech rausnehmen und nochmal in die Schüssel füllen. Jetzt die gewünschten Gewürze gut unterrühren.
Dann die Kichererbsen nochmal 10 Minuten rösten.

Das hört sich jetzt ein kleines bisschen umständlich an, hat aber natürlich einen Grund: damit die Kichererbsen knusprig werden, reichen 30 Minuten im Ofen nicht wirklich aus. Die Gewürze werden aber bitter, wenn sie länger als eine halbe Stunde geröstet werden. Alles klar?

PS: Die Kichererbsen eignen sich übrigens auch gut als Croutons in der Suppe oder im Salat.

Glasnudelsalat mit grünem Spargel

Da haben wir den Salat! Dieses Mal grünen Spargel im Asia-Style mit Glasnudeln (oder Reisbandnudeln).

Leider nicht zu empfehlen für´s erste Date – akute Gefahr von unschönen Saucenflecken an Kinn und Bluse.

Vielleicht ist der Salat eher etwas für den nächsten Mädelsabend.

Glasnudelsalat mit grünem Spargel

Zutaten für 4 Personen:

3-4 EL Teriyakisauce
2-3 Spritzer Sesamöl
2-3 EL Zitronensaft
5 EL Sonnenblumenöl
Salz, Pfeffer
Honig
1 EL Sesam
150 g breite Glasnudeln (Reisbandnudeln)
150 g Zuckerschoten
1 Bund grüner Spargel
1 rote Paprika
1 Knoblauchzehe
15 g frischer Ingwer
etwas Koriander

Für das Dressing Teriyakisauce, Sesamöl, Zitronensaft und 3 EL Sonnenblumenöl mischen. Mit Salz, Pfeffer und Honig abschmecken. Sesam in einer Pfanne ohne Fett goldbraun rösten.
Nudeln nach Packungsanweisung einweichen/garen und in einem Sieb abtropfen lassen.
Zuckerschoten schräg in feine Streifen schneiden.
Spargel im unteren Drittel schälen und schräg in Stücke schneiden.
Paprika putzen, vierteln und in Streifen schneiden.
Ingwer, Knoblauch und Koriander fein hacken.

Restliches Sonnenblumenöl in einer Pfanne erhitzen und den Spargel darin anbraten. Ingwer und Knoblauch zufügen und 1 Minute mitgaren. Dann Nudeln, Paprika und Zuckerschoten in die Pfanne geben, alles gut vermischen und kurz mitgaren.
Den Salat in der Pfanne mit dem Dressing verrühren.

Mit Sesam und Koriander bestreut servieren.

Ostereier-Resteverwertung: Eiersalat

Na, habt Ihr noch hartgekochte Eier übrig?

Was macht Ihr damit?

Keine Idee? Probiert doch mal klassischen Eiersalat aus.

Nicht fancy aber lecker!

Zutaten:
8 hartgekochte Eier
80 g Gewürzgurken
1 Beet Kresse
1 Bund Schnittlauch
80 g Majonaise
50 g Naturjoghurt
2 TL Senf
3 EL Milch
3 EL Gurkenwasser
Salz, Pfeffer, Zucker

Die Eier pellen. Sieben davon grob würfeln, eins vierteln.
Die Gurken in feine Streifen schneiden, die Kresse vom Beet schneiden und den Schnittlauch in Röllchen schneiden. Ein paar Spitzen zum Dekorieren übrig lassen.

Majo, Joghurt, Senf, Milch und Gurkenwasser glatt rühren, dann würzen.

Alles in einer Schüssel vermengen und mit dem geviertelten Ei und etwas Schnittlauch garnieren.

Schnelle Spaghetti mit getrockneten Tomaten und Kapern – nur 3 Zutaten

Ich habe ja schon mal darüber geschrieben, dass ich nicht gerne Pasta für Gäste koche, weil sich die so schlecht vorbereiten lässt. Dabei esse ich eigentlich wahnsinnig gern Pasta. Also habe ich ein paar Rezepte, die so schnell gemacht sind, dass der Besuch kaum merkt, dass man nochmal in der Küche verschwunden ist (siehe auch One-Pot Penne all´arrabbiata).

Die goldene Regel hierfür lautet: in der Zeit, die die Nudeln zum Kochen brauchen, muss auch die Sauce fertig werden.

Heute habe ich für Euch ein Rezept, dass sogar für unerwarteten Besuch geeignet ist, denn die Sauce besteht nur aus 3 (!) Zutaten: Kapern, getrocknete Tomaten und Tomatenmark. Das findet sich bei mir zumindest immer in der Speisekammer.

Zutaten für 4 Personen:

500 g Spaghetti
1 Glas Kapern
1 Glas getrocknete Tomaten (auch das Öl)
4 EL Tomatenmark
frisch geriebener Parmesan

Die Kapern abgießen und halbieren. Die Tomaten aus dem Glas angeln und in kleine Stückchen schneiden (das kann erledigt werden, während ihr das Nudelwasser zum Kochen bringt). Reichlich Öl aus dem Tomatenglas (ca. 5 EL) in eine große Pfanne geben, erhitzen und die Kapern und Tomaten etwas anbraten. Das Tomatenmark zufügen und gut mit den anderen Zutaten vermischen. Das dauert insgesamt etwa 3 Minuten.
Die gekochten und abgetropften Spaghetti in die Pfanne geben und alles ordentlich vermischen.
Zum Servieren frisch geriebenen Parmesan darüber streuen.

Fertig!

Blumenkohlsalat mit Spinat und Granatapfel

Ich finde es wirklich super, dass die israelische Küche in den letzten Jahren so einen Aufwind auch in Deutschland erfahren hat. Ein Trend, der hoffentlich nicht so schnell wieder vorbei ist und uns noch viele schöne Rezepte beschert.
Viel Gemüse, frische Akzente und ungewohnte Gewürze. Das ist ganz nach meinem Geschmack.

Im letzten Edeka-Magazin gab es einen iraelischen Blumenkohlsalat. Da wird der Kohl nicht gekocht, sondern angebraten (so bleibt er schön knackig) und dann mit Spinat und Granatapfelkernen kombiniert. Dazu ein Dressing mit Tahin und Zitrone.

Das hat so gar nichts mehr mit dem ollen deutschen Blumenkohl in Béchamelsauce zu tun. Herrlich! Das Rezept wollte ich Euch nicht vorenthalten.

Zutaten für 4 Personen:
1 kleiner Blumenkohl
150 g Babyspinat
1 Granatapfel
20 g Pistazienkerne (gesalzen und geröstet)
6 EL Olivenöl
Salz, Pfeffer
je eine Handvoll frische Petersilie, Basilikum und Koriander
1 unbehandelte Zitrone
2 EL Tahin
2 EL Naturjoghurt

Den Blumenkohl in kleine Röschen zerteilen. 4 EL Olivenöl in einer großen beschichteten Pfanne erhitzen und den Blumenkohl darin bei mittlerer Hitze ca. 15 Minuten braten. Dabei immer wieder umrühren. Mit Salz und Pfeffer würzen.
Spinat waschen, trocken schleudern und die Stiele entfernen.
Den Granatapfel halbieren und die Kerne herausklopfen.
Die Pistazien grob hacken.

Die Zitrone heiß waschen und abtrocknen. 1 TL Schale abreiben. Den Saft auspressen. Schale mit 2-3 EL Saft, Tahin, Joghurt, dem restlichen Olivenöl (2EL) und 50 ml Wasser verrühren. Mit Salz und Pfeffer abschmecken.

Den Blumenkohl noch warm mit Spinat, Granatapfel, Kräutern und Pistazien vermengen und auf Teller verteilen. Mit dem Dressing beträufeln.

Wenn Euch dieser Salat gefällt, dann schaut Euch doch auch mal diesen Spinatsalat mit Datteln an. Der ist auch ganz hervorragend.

Das Edeka-Magazin „Mit Liebe“ mag ich übrigens sehr. Es gibt eigentlich in jedem Heft zwei bis drei Rezepte, die ich ausprobiere. Und die Fotos sind auch wirklich cool. In den Rezepten kann man natürlich auch online stöbern: https://www.edeka.de/rezepte/suche.jsp
Dort gibt es noch mehr Rezepte aus der israelischen Küche.



Kürbis-Linsen-Suppe

Ich habe eine Vorliebe für Linsen – rot, schwarz, grün, braun…
Sie haben ein wunderbar nussiges Aroma, machen satt und stecken voller Proteine. Eine Linsensuppe braucht keine Kohlenhydrate – nicht unwichtig für einen Mädelsabend zum Beispiel: Genuss ohne Reue und so.

Schaut Euch mal die Farben dieser herbstlichen Kreation mit roten Linsen und Kürbis an – wenn es draußen grau ist, bekommt man da schon beim Schnippeln gute Laune. Die Kombination mit fruchtiger Paprika, scharfem Ingwer und cremig-süßer Kokosmilch rundet die Kombi auch geschmacklich perfekt ab.

zutaten kürbis linsen suppe

Zutaten für 4 Personen

250 g gewaschene rote Linsen
250 g Hokkaidokürbis, mit Schale gewürfelt (nicht zu grob, damit er schnell gar wird)
1 Bund Frühlingszwiebeln, in feine Scheiben geschnitten
1 rote Paprika, gewürfelt
1 Stück Ingwer, gehackt
1 Knoblauchzehe, gehackt

Alle diese Zutaten in 2 EL Pflanzenöl mit 1 EL (gutem) Currypulver kurz anbraten, mit 650 ml Gemüsebrühe aufgießen und 10 min köcheln lassen.
Danach nur noch 1 Dose (400 ml) Kokosmilch angießen, evtl. mit etwas Salz und gemahlener Chili nachwürzen.
Voilà!

kürbis linsen suppe

Die reine Kochzeit beträgt für dieses Rezept 15 Minuten. Die Schnippelei dauert eventuell ein bisschen länger, aber das könnt Ihr ja schon mit etwas Vorlauf erledigen.

Auf dem Blog gibt es außerdem noch eine zitronige Linsensuppe mit Raz el Hanout (Rezept), eine indisch angehauchte mit Tandoori und eine ganz deftige mit Speck und Tomaten (hier klicken), die ich alle auch schon oft gekocht habe.