Erbsen-Minz-Suppe

Bei kalten Temperaturen ist man ja manchmal nicht so in Salatstimmung. Deswegen finde ich die Suppe im Winter toll als Vorspeise. Sie wärmt und ist trotzdem leicht und hat eine fröhliche Farbe, außerdem macht die Geschmackskombination aus süß, sauer und Minze eindeutig Lust auf mehr.

Unter der Woche geht sie übrigens bei uns zu Hause auch als schnelles Abendessen durch.
Dazu ein Scheibchen Raclettezupfbrot aus meinem letzten Beitrag… Yummy!

erbsensuppe

1 Zwiebel
2 EL Olivenöl
400 g Tiefkühlerbsen
1/2 l Hühnerbrühe
1 EL Crème fraîche
1 EL Limettensaft
einige Stängel Minze
Salz und Pfeffer

Die Zwiebel in feine Würfel schneiden und in Olivenöl glasig andünsten. Die Erbsen dazufügen (sie dürfen noch gefroren sein, kein Problem) und kurz mitbraten. Dann die Brühe angießen. 5 Minuten köcheln lassen. In der Zwischenzeit die Minzblättchen von den Stielen zupfen und grob schneiden.
Die Suppe mit einem Pürierstab fein pürieren. Crème fraîche, Limettensaft und gehackte Minze zufügen und nochmal durchmixen.
Mit Salz und Pfeffer abschmecken.

Habt Ihr einen Milchschäumer? Dann könnt Ihr zum Servieren einen kleinen Klacks geschäumte Milch auf die Suppe geben. Das habe ich für das Foto gemacht. Sieht doch ganz hübsch aus, oder?

Kürbissuppe zum Erntedankfest

Am vergangenen Wochenende waren mein lieber Co-Gastgeber und ich mal wieder eingeladen: zum Erntedankfest.

Und weil mir das wirklich richtig gut gefallen hat, wollte ich Euch kurz davon berichten. Es war eine ganz zwanglose relative große Runde (etwa 20 Leute), die sich alle auf von den Nachbarn zusammengeliehenen Stühlen um den großen Tisch (zugegebenermaßen ist es eher ein riesiger Tisch) in der Küche versammelt haben. Es gab als Deko ein paar große Vasen mit bunten Herbstlaubzweigen und auf dem Tisch ebenfalls etwas Herbstlaub, Kastanien und Äpfel. Sehr gemütlich!

Das Essen war in Buffetform angerichtet: auf dem Herd standen große Töpfe mit Minestrone und Kürbissuppe, auf dem Sideboard Käse, Salami, Schinken und gutes Brot. Einige von den Gästen haben Nachtisch (Applecrumble!) oder Wein mitgebracht. Herrlich! Mehr braucht es einfach nicht.
Und der Abend war dann auch sehr lustig und ging sehr lange…

Also – was ich Euch damit sagen wollte: cooles Einladungsformat! Nachmachen!
Bei uns wird es nächstes Jahr sicher ein Erntedankfest geben.

Und um Euch noch mehr zu motivieren, habe ich heute ein Rezept für Kürbissuppe für Euch. Allerdings nicht so ganz klassisch, sondern asiatisch angehaucht.

kurbissuppe

Zutaten für 4 Personen:

etwa 750 g Hokkaidokürbis
1 Stange Zitronengras
1 daumengroßes Stück Ingwer
1 Zehe Knoblauch
3 EL Sonnenblumenöl
1 Dose Kokosmilch
0,5 l Gemüsebrühe
etwa 2 EL Limettensaft
Salz
nach Belieben frischer Koriander

Den Kürbis waschen, das weiche Innere mit den Kernen entfernen und das Fruchtfleisch würfeln. Vom Zitronengras die äußeren harten Blätter entfernen und in ganz feine Ringe schneiden. Den Ingwer schälen und fein hacken, ebenso den Knoblauch.

Kürbis, Ingwer, Zitronengras und Knoblauch in dem Öl bei mittlerer Hitze einige Minuten anbraten. Kokosmilch und Brühe dazugeben und so lange köcheln, bis der Kürbis weich ist (etwa 15 Minuten).

Die Suppe mit dem Pürierstab pürieren, mit Salz und Limettensaft würzen/abschmecken. Wer mag, kann die Suppe noch mit etwas gehacktem, frischem Koriander bestreuen.

Melonen-Tomaten-Gazpacho

Und falls doch nochmal jemand vorbeikommt und das Wetter repariert…

Diese kalte Suppe (ohne Kochen!) ist eine tolle sommerliche Vorspeise.

gazpacho

Zutaten für 4 Personen:

400 g Wassermelone, möglichst kernarm
5 Strauchtomaten, möglichst aromatisch 😉
2 Schalotten
1 Knoblauchzehe
1 Peperoni
etwas Schafskäse und Basilikum

Die Schale der Tomaten kreuzweise einritzen. In einem Topf Wasser zum Kochen bringen, und die Tomaten etwa 30 Sekunden darin blanchieren, bis sich die Schale an den eingeritzten Stellen etwas ablöst.
Die Tomaten aus dem Wasser nehmen, kalt abschrecken, die Haut abziehen und in  Würfel schneiden.
Melone von der Schale befreien und ebenfalls würfeln.
Schalotten und Knoblauch fein hacken. Peperoni von Strunk und Kernen befreien und klein schneiden.

Alle Zutaten (bis auf Schafskäse und Basilikum) in der Küchenmaschine oder mit dem Pürierstab pürieren. Mit 1 TL Salz würzen und bis zum Servieren kalt stellen.

Zum Servieren Schafskäse über die Suppe bröckeln und mit in Streifen geschnittenem Basilikum dekorieren.

PS: Rezeptinspiration stammt aus dem Kochhaus-Kochbuch „Einfach kochen für Gäste“

Maronen-Linsen-Suppe

So, wenn Ihr mal nachrechnet, wie viele Rezepte mit Maronen ich diese Woche gepostet habe, und welche Mengen dabei jeweils verbraucht wurden, dann könnt Ihr Euch ausmalen, wie ich diese Woche verbracht habe:
Kastanienschalen einritzen, Kastanien kochen, Kastanien aus der Schale pulen…

Dafür bekommt Ihr aber auch noch zwei leckere Suppenrezepte.
Den Anfang macht heute die Maronen-Linsen-Suppe.
Suppen aus Esskastanien brauchen grundsätzlich weitere Zutaten, die dem Ganzen etwas Frische verleihen – sonst wird es schnell zu erdig.
Heute sind es Linsen und Buttermilch.

maronenlinsensuppe

Zutaten für 2 Personen:
1 Zwiebel
1 Möhre
2 Frühlingszwiebeln
2 EL Sonnenblumenöl
1 TL Cumin
140 g rote Linsen
100 g Maroni
600 ml Brühe
100 ml Sahne
100 ml Buttermilch

Zwiebel, Möhre und Frühlingszwiebel fein würfeln. Öl in einem Topf erhitzen, und das Gemüse bei mittlerer Hitze anschwitzen. Cumin zufügen und 1 Minute mitbraten. Dann Linsen, Maroni, Brühe und Sahne zufügen und zugedeckt 12-15 Minuten köcheln lassen.
Buttermilch zufügen und mit dem Pürierstab fein pürieren.
Wer mag, kann noch Croutons aus Vollkornbrot darüberstreuen.

Rote Linsensuppe mit Tandoori

Linsen gehören aus verschiedenen Gründen zu meinen absoluten Lieblingen.

  • Sie sind vielseitig: sie funktionieren als Suppe, Salat oder Bratlinge. Und sie werden mit allerlei Zutaten und Gewürzen in den verschiedensten Landesküchen eingesetzt: deutsch mit Speck, italienisch mit Tomate, indisch mit Spinat.
  • Sie sind gesund: Linsen enthalten viele Mineralstoffe und Spurenelemente sowie Eisen. Außerdem sind sie arm an Kohlehydraten dafür reich an Eiweiß (wie alle Hülsenfrüchte) und somit auch für eine figurbewußte Ernährung geeignet.
  • Sie sind schnell: Rote Linsen sind in nur 10 Minuten gar. Mehr muss ich nicht sagen, oder?

Heute also indisch:

tandoori linsensuppe

Zutaten für 4 Personen:
2 Zwiebeln
1 Zehe Knoblauch
40 g Ingwer
2 TL Tandoori
Butter
12 Cocktailtomaten oder drei normale
250 g Linsen
1 Liter Gemüsebrühe
2 EL Weißweinessig
200 g Joghurt
2 EL Olivenöl
1 kl. Bund Koriander
Salz, Pfeffer, Zucker

Zwiebeln, Knoblauch und Ingwer fein hacken, Tomaten halbieren, bzw. grob würfeln.
Butter in einem Topf erhitzen und Zwiebeln, Knoblauch und Tandoori 1 Minute bei mittlerer Hitze anbraten. Tomaten, Linsen und Ingwer dazugeben und 2 Minuten mitbraten. Anschließend die Brühe zufügen und bei mittlerer Hitze 10-12 Minuten köcheln lassen.
Währenddessen Koriander hacken. Joghurt mit Koriander und Öl verrühren und mit Salz und Pfeffer würzen.
Suppe mit einem Pürierstab kurz anpürieren und mit 2 EL Weißweinessig, 2 TL Zucker und 1 TL Salz würzen.
Linsensuppe mit Korianderjoghurt servieren.

Das Rezept stammt aus dem 3. Band der Kochhaus-Kochbuchreihe Einfach kochen für Gäste: Besondere Rezepte – Schritt für Schritt.

Sommerliche Linsensuppe

Doooch – Suppe kann man auch im Sommer essen. Vorausgesetzt natürlich sie ist schön leicht und schmeckt frisch, nach Zitrone und Afrika zum Beispiel.
Es muss WIRKLICH nicht immer ein 3-Gang-Menü sein, um Eure Gäste glücklich zu machen. Stresst Euch nicht mit überzogenen Ansprüchen an Euch selber. Ein Topf Suppe, Baguette, ein Glas Wein und dazu (am allerwichtigsten) entspannte Gastgeber, gute Laune und Lust auf Gesellschaft. Mit diesen Zutaten kann ein Abend nur gelingen.

Predigt beendet – hier kommt das Rezept!

zitronen-linsen-suppe

Zutaten für 4 Personen:

1 Knoblauchzehe
2 TL Raz el Hanout
3 EL Olivenöl
1 l Wasser
4 TL Gemüsebrühe
250 g rote Linsen
1 Zitrone
1 Bund Petersilie
300 g Sauerrahm
Salz, Pfeffer, Zucker

Knoblauchzehe pellen und klein schneiden. Olivenöl in einem Topf erhitzen, Knoblauch und Raz el Hanout zufügen und etwa 20 Sekunden bei mittlerer Hitze unter Rühren anrösten.
Wasser, Brühe und Linsen zufügen und 10-12 Minuten bei mittlerer Hitze köcheln lassen.
In der Zwischenzeit die Zitrone heiß abwaschen, trocknen, die Schale abreiben und den Saft auspressen. Petersilie fein hacken.
Topf vom Herd nehmen, Sauerrahm hinzufügen und alles mit dem Pürierstab fein pürieren.
6 EL Zitronensaft, Zitronenschale und Petersilie unterrühren.
Mit Salz, Pfeffer und einer Prise Zucker abschmecken.

PS: Suchspiel im Foto: etwas gehört hier nicht hin – wer kann es finden?

PPS: Rezept aus Einfach selber kochen – dem ersten Kochhaus-Kochbuch.

Italienische Linsensuppe

Ok, ich gebe es ehrlich zu – auch bei mir ist im Januar besuchstechnisch nicht so wahnsinnig viel los.

Der Tannenbaum ist rausgeworfen, die Geschenke verräumt, die Speisekammer lichtet sich, morgen beginnt die Schule wieder… Zeit sich mal ein bisschen in Ruhe zu sortieren.

Ich dachte, ich nutze diesen Monat dazu, Euch mit ein paar Rezepten zu versorgen, die entweder vegetarisch oder low carb sind (ach gottchen, wieso denn bloß?), wobei ich aber das Kriterium der Gästetauglichkeit nicht außer Acht lassen will. Alle Sachen, die ich mir ausgedacht habe, sind entweder ganz fix gekocht oder gut vorzubereiten.

Was ich auf jeden Fall aber noch diesen Monat machen will, ist ein Mädelsabend. Die meisten Muttis haben im Januar ein bisschen Luft und oft wunderschöne/rührende/komische/fürchterliche Weihnachts-Kinder- und Verwandtschafts-Geschichten zu erzählen! Da freue ich mich schon drauf! Und ich weiß auch schon, was es dann gibt:

Italienische Linsensuppe mit Speck

linsensuppeFür 4 Personen:

2 rote Zwiebeln
125 g gewürfelten Speck
250 g Tellerlinsen
1 l Gemüsebrühe
1 EL Tomatenmark
200 g passierte Tomaten
1-2 TL Balsamico-Essig
Pfeffer

Die Zwiebeln fein würfeln und zusammen mit dem Speck in 2 EL Olivenöl anbraten. Linsen hinzufügen, kurz mitrösten und dann mit der Gemüsebrühe aufgießen. Ca. 40 min köcheln lassen, bis die Linsen weich sind. Tomatenmark und passierte Tomaten unterrühren und mit Essig und Pfeffer würzen.

Minestrone

Weihnachten rückt näher – die Beiträge werden kürzer…

Tja, eigentlich dachte ich, ich wäre ganz gut vorbereitet, aber dieser letzte blöde Kleinkram stresst mich jetzt doch ein bisschen. Trotzdem habe ich für Euch schon mal über die Tage zwischen den Jahren nachgedacht und habe heute noch ein Suppenrezept für Euch. Eine Suppe mit ganz viel Gemüse (und nur wenigen Kohlehydraten), die trotzdem deftig schmeckt und wärmt.

Für 4 Portionen:

2 Möhren
2 Stangen Lauch
2 Stangen Sellerie
1 rote Zwiebel
1 Knoblauchzehe, fein gehackt
2 Zweige Rosmarin, auch fein gehackt
125 g Speckwürfel
1 Dose (400 g) gehackte Tomaten mit Saft
700 ml Gemüsebrühe
1/4 Wirsing (ca. 300 g)
1/2 Bund Basilikum
120 g Suppennudeln
Olivenöl, Salz und frisch gemahlener Pfeffer

Möhren, Lauch, Sellerie und Zwiebeln schälen/säubern und in ca. 1 cm große Würfel schneiden.

Olivenöl in einen Topf geben und das gewürfelte Gemüse zusammen mit Rosmarin, Knoblauch und Speck bei mittlerer Hitze etwa 10 Minuten dünsten. Das duftet schon so gut!

In der Zeit den Wirsing grob hacken.

Die gehackten Tomaten in den Topf geben und 2 Minuten weiter dünsten. Die Brühe angießen, zum Kochen bringen und 10 Minuten köcheln. Den Kohl zugeben und weitere 10 Minuten köcheln lassen (Deckel geschlossen), dann das zerkleinerte Basilikum und die Nudeln zufügen und nochmal etwa 5 Minuten köcheln lassen.

Wenn Ihr die Minestrone schon vorkocht, dann könnt Ihr den Herd ausstellen, sobald Ihr die Nudeln hinzugefügt habt, denn die werden auch so weich in der Suppe. Wenn die Suppe zu dick geworden ist, weil die Nudeln über die Zeit noch Wasser aufgesogen haben, einfach noch etwas Brühe zufügen.
Zum Schluss noch mit reichlich Salz und Pfeffer abschmecken.

minestrone