Fenchelsuppe mit Chorizo

Heute habe ich für Euch eine Suppe, die auch im Sommer schmeckt. Frischer Fenchel, keine Sahne, abgeschmeckt mit ein bisschen Zitrone und dazu würzige Chorizo, die immer ein bisschen an Barbecue oder den letzten Sommerurlaub in Spanien erinnert, wie ich finde.

Die Suppe kann man gut vorbereiten. Wenn Ihr dieses Gericht für Gäste kochen wollt, dann müsst Ihr vor dem Servieren nur noch kurz die Wurst anbraten. Praktisch ist die Suppe also auch, wenn Vegetarier unter Euren Freunden sind, denn sie schmeckt auch ohne die Einlage richtig lecker.

fenchelsuppe

Zutaten für 4 Personen:
2 große Fenchelknollen
1 Kartoffel
1 Zwieben
2 EL Öl
600 ml Gemüsebrühe
Salz, Pfeffer
nach Belieben etwas Zitronensaft
3 Chorizowürstchen

Fenchel und Kartoffel grob, die Zwiebel fein würfeln. Das Fenchelgrün als Deko aufbewahren.
Öl in einem Topf erhitzen, das Gemüse etwa 2 Minuten anbraten. Dann die Brühe zugießen und zugedeckt 15-20 Minuten köcheln lassen.
In der Zeit die Würstchen in Scheiben schneiden und in einer Pfanne ohne Öl knusprig anbraten.
Die Suppe mit dem Pürierstab pürieren. Mit Salz, Pfeffer und eventuell Zitronensaft abschmecken.
Zum Anrichten Suppe in Teller füllen und jeweils mit einigen Scheiben Chorizo und Fenchelgrün garnieren.

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Lieblingsgerichte für Gäste – Zusammenfassung

Groß ist die Rezepte-Sammlung meiner ersten Blogparade nicht geworden. Aber es kommt ja bekanntlich nicht auf die Größe an…

Dafür haben drei meiner lieben Blogger-Kolleginnen ganz tolle Gerichte beigesteuert, die ich unbedingt mit Euch teilen möchte, falls Ihr sie nicht schon in den Kommentaren gesehen habt.

Alle drei werde ich demnächst auf jeden Fall im praktischen Versuch an meinen Gästen testen.

Sandy von Sasibella hat eine deftige Partysuppe für mich gekocht:
https://sasibella.de/cabanossi-suppe/

Pia von Pias Deli hat eine feine Vorspeise mitgebracht – selber gebeizten Lachs:
https://piasdeli.de/blogparade/

Und Cornelia ist für mich ins ferne Thailand gereist und mit exotischem Fingerfood zurückgekehrt:
https://dieseekocht.com/2019/02/07/miang-kham-traditionelles-thai-fingerfood-rezept/

Hört sich doch wirklich alles megalecker an, oder?

Vielen Dank für´s Mitmachen und allen anderen viel Spaß beim Nachkochen!

Kartoffelsuppe mit Blauschimmelkäse und Granatapfel

Werbung – Buchrezension

Kochen für Freunde. Einfach. Entspannt. Zum Vorbereiten.

Nein, so lautet leider nicht der Titel meines ersten Kochbuchs. Das hat schon jemand anders geschrieben. Ursula Furrer-Heim versammelt in ihrem Buch (erschienen im at Verlag) 20 Menüs mit Vorspeise, Hauptgang und Dessert, die sich alle gut vorbereiten lassen und auch noch zur Jahreszeit passen. Hört sich super an, oder?
Sie sind einfach in der Zubereitung und halten dennoch einige Überraschungseffekte bereit. Mit geschickten Kombinationen und einfachen Tricks begeistern die Rezepte auch optisch. So lautet zumindest der Klappentext.

„Es ist nicht jedermanns Sache, seine Freunde mit einem mehrgängigen Gourmetmenü zu verwöhnen. Dabei geht es bei einem gemeinsamen Essen eigentlich nur um eines: Zeit mit Freunden zu verbringen, in entspannter Atmosphäre zu plaudern, zu lachen und – natürlich – das feine Essen zu genießen. Wer, während der Besuch da ist, also nicht stundenlang in der Küche stehen möchte, um die Gäste mit aufwendigen Kreationen zu beeindrucken, liegt mit diesem Buch genau richtig!“

Könnte wirklich von mir sein, oder???

So sieht zum Beispiel eins der Frühjahrsmenüs aus:

Ich habe das Buch gründlich studiert. Und alleine das hat schon Riesenspaß gemacht, da es optisch wirklich gut gelungen ist: tolle, moderne Foodfotografie, die nicht prätentiös rüberkommt. Und auf jeder Seite Glas- oder Tellerränder auf Tisch oder Tischdecke. Ist das eine feine Anspielung darauf, dass nicht immer alles 120% picobello sein muss, wenn man Freunde zum Essen einlädt? Diesen Gedanken hatte ich auf jeden Fall dabei.

Die Rezepte sind übersichtlich dargestellt und am Ende jedes Menüs gibt es einen Zeitplan.
Das seht Ihr hier:

Ich habe für Euch Kartoffelsuppe ausprobiert, die die oben genannten Kriterien alle erfüllt: einfach (und bereits im voraus) zuzubereiten, Überraschungseffekt durch Schimmelkäse, optisch super durch Rucola und Granatapfel.

Und geschmeckt hat sie auch noch!

Zutaten für 4 Personen
1 Knoblauchzehe
1 Zwiebel
250 g  Kartoffeln
1 EL Butter
200 ml Weißwein
500 ml Gemüsebrühe
100g Gorgonzola mit Mascarpone
Salz, Pfeffer aus der Mühle
1/2 Granatapfel
1 Handvoll Rucola

Knoblauchzehe und Zwiebel hacken, die Kartoffeln schälen und in Stücke schneiden.
Die Butter in einem großen Topf schmelzen. Knoblauch, Zwiebel und Kartoffeln darin kurz andünsten. Mit Wein und Brühe ablöschen. Aufkochen und zugedeckt etwa 20 Minuten köcheln lassen.
Den Gorgonzola-Mascarpone beigeben. Die Suppe pürieren, mit Salz und Pfeffer abschmecken.
Die Granatapfelkerne herauslösen.

Servieren: Die Suppe in vorgewärmten Suppentellern anrichten. Granatapfelkerne und einige Rucolablättchen auf der Suppe oder am Tellerrand verteilen.

Ihr seht, mich hat das Buch auf ganzer Linie begeistert. Anmerken möchte ich allerdings, dass nicht alle Gerichte absolut einfach in der Zubereitung sind. Das ist eine Aussage, die erfahrene Köche sicher unterschreiben würden. Bei Anfängern oder Ungeübten könnte ich mir jedoch vorstellen, dass sie bei einigen Gerichten doch ein bisschen ins Schwitzen kommen würden.

Das Buch kostet €28 und ist überall erhältlich.
Rezension in freundlicher Zusammenarbeit mit Medienbüro Gina Ahrend und dem at Verlag.

Kürbis-Linsen-Suppe

Ich habe eine Vorliebe für Linsen – rot, schwarz, grün, braun…
Sie haben ein wunderbar nussiges Aroma, machen satt und stecken voller Proteine. Eine Linsensuppe braucht keine Kohlenhydrate – nicht unwichtig für einen Mädelsabend zum Beispiel: Genuss ohne Reue und so.

Schaut Euch mal die Farben dieser herbstlichen Kreation mit roten Linsen und Kürbis an – wenn es draußen grau ist, bekommt man da schon beim Schnippeln gute Laune. Die Kombination mit fruchtiger Paprika, scharfem Ingwer und cremig-süßer Kokosmilch rundet die Kombi auch geschmacklich perfekt ab.

zutaten kürbis linsen suppe

Zutaten für 4 Personen

250 g gewaschene rote Linsen
250 g Hokkaidokürbis, mit Schale gewürfelt (nicht zu grob, damit er schnell gar wird)
1 Bund Frühlingszwiebeln, in feine Scheiben geschnitten
1 rote Paprika, gewürfelt
1 Stück Ingwer, gehackt
1 Knoblauchzehe, gehackt

Alle diese Zutaten in 2 EL Pflanzenöl mit 1 EL (gutem) Currypulver kurz anbraten, mit 650 ml Gemüsebrühe aufgießen und 10 min köcheln lassen.
Danach nur noch 1 Dose (400 ml) Kokosmilch angießen, evtl. mit etwas Salz und gemahlener Chili nachwürzen.
Voilà!

kürbis linsen suppe

Die reine Kochzeit beträgt für dieses Rezept 15 Minuten. Die Schnippelei dauert eventuell ein bisschen länger, aber das könnt Ihr ja schon mit etwas Vorlauf erledigen.

Auf dem Blog gibt es außerdem noch eine zitronige Linsensuppe mit Raz el Hanout (Rezept), eine indisch angehauchte mit Tandoori und eine ganz deftige mit Speck und Tomaten (hier klicken), die ich alle auch schon oft gekocht habe.

Meine 10 besten Spargelrezepte für Gäste

Endlich! Nicht nur die Sonne hat uns am Wochenende verwöhnt – ich habe auch schon den ersten Spargel auf dem Markt gesichtet. Jippeeh! Seid Ihr auch so spargelverrückt wie ich? Beim Durchschauen der Liste habe ich festgestellt, dass ich jedes Jahr einige neue Gericht mit Spargel gepostet habe. Und damit Ihr nicht lange suchen müsst, habe ich Euch eine Übersicht meiner liebsten Spargelrezepte zusammengestellt. Sie eignen sich alle auch perfekt für Besuch.

Den Anfang machen bei mir immer Gerichte, wo sich Spargel in einer Sauce versteckt. Dafür braucht man nicht so große Mengen, so lange er noch teuer ist. Später, wenn die Hauptzeit ist, und es aromatischen deutschen Spargel gibt, essen wir ihn dann meistens pur.

Thailändisches Curry mit Hühnchen und grünem Spargel

Spargelquiche mit Tomaten und Ziegenkäse

Die klassische Spargelsuppe gibt es auch auf dem Blog. In dem Artikel findet Ihr außerdem Tipps, wie man Spargel richtig einfriert.

Spargelsuppe

Ich habe auch zwei verschiedene Salate im Angebot:

Spargelsalat mit Kartoffeln und Schinken

Spargelsalat (aus grünem Spargel) mit Kirschtomaten und Garnelen

Es gibt außerdem  drei sehr verschiedene Pastagerichte: eine One Pot Pasta mit grünem Spargel, eine einfache Sauce mit weißem Spargel und ein Nudelsalat mit geräucherter Forelle. Alles superlecker!

One Pot Pasta mit grünem Spargel und Ziegenkäse

Nudelsalat mit Spargel und geräucherter Forelle

Pasta mit Spargelragout

Risotto aus dem Ofen gehört ja zu meinen liebsten Gästerezepten – deswegen gibt es auch eine Spargelvariante. Hier geht´s zum Rezept.

Und hier die Topacts:

Spargel aus dem Bratschlauch

Schnittlauchvinaigrette

 

Käse-Lauch-Suppe

So, auch in Hamburg sind die Ferien ab heute wieder vorbei. Schade! Weihnachten war mal wieder sooo schön.

Wahrscheinlich sind wir nicht die einzige Familie, bei der sich ab heute auch die Ernährungsgewohnheiten wieder etwas ändern, oder? Weg vom Ferien-Feiertags-Food hin zu wieder mehr alltäglichen und gesunden Sachen. Man kann ja nicht immer nur Kaviar essen – Spaaaß (oh Gott, nach 2 Wochen intensiven Zusammenseins habe ich mir auch schon Teenie-Sprech angewöhnt).

Wie wäre es also mal wieder mit Hackfleisch? Und Lauch? Und Schmelzkäse? Alles ganz einfache Sachen, aber in der Kombi richtig gut. So eine deftige Suppe ist klasse für eine Horde hungriger Schulkinder, wenn sie nachmittags nach Hause kommen (und in den Ferien vergessen haben, Essen für die erste Woche zu bestellen), aber auch mit Freunden nach einem schönen Winterspaziergang. Wir essen sie auch gerne im Skiurlaub.

käsesuppe

Zutaten für 6 Personen:

1 kg Rinderhackfleisch
3 Stangen Lauch
1 Liter Rinderbrühe
2 Päckchen Schmelzkäse (pur oder mit Kräutern, wie Ihr mögt)
Salz und Pfeffer

Den Lauch in feine Ringe schneiden. Dicke Stangen je nach Vorliebe erst halbieren oder vierteln.
Das Hackfleisch in einem großen Topf bei hoher Hitze krümelig braten.
Den Lauch zufügen und bei geschlossenem Deckel und mittlerer Hitze etwa 5 Minuten mitbraten, bis er weich geworden ist.
Den Schmelzkäse in eine Schüssel geben und mit einem Teil der Brühe übergießen, damit er sich schon mal ein bisschen auflöst.
Den Rest der Brühe und die Käse-Brühe-Mischung in den Topf geben und noch 5 Minuten auf kleiner Hitze weiterköcheln lassen.
Mit Salz und Pfeffer würzen.

Diese winterliche Suppe ist mein Beitrag für den 3.Bloggeburtstag von Jessis Schlemmerkitchen. Schaut mal bei Ihr vorbei. Dort gibt es noch viele andere Rezepte für kalte Tage.

Blogevent-2018

Rote Bete Suppe mit Ingwer und Birne

Gestern die erste Kerze angezündet, heute gibt es die erste Weihnachtsvorspeise von mir. Check: noch läuft der Zeitplan würde ich sagen.

Zeit, mein Weihnachtsplädoyer zu halten.
Jetzt habe ich ja wirklich schon einige Rezepte hier auf dem Blog veröffentlicht, habe mit Freunden darüber gesprochen, mich mit Bloggerkollegen ausgetauscht, Leserfeedback  bekommen… und ich bin mehr denn je der festen Überzeugung: macht Euch keinen Stress, wenn Ihr Leute zu Euch nach Hause einladet. Kocht nichts, was Euch überfordert. Plant nicht zu viele Gänge, so dass Ihr in Zeitnot kommt. Man kann auch aus einfachen Zutaten tolle Gerichte zaubern. Am Ende ist es wichtig, dass die Einladung von Herzen kommt, und dass Ihr am Abend des Festes gute Laune habt (und nicht völlig erschöpft seid vom Einkaufen und Kochen). Lasst Euch auf Eure Gäste und die Gespräche ein, habt genügend Getränke vorrätig – dann kann der Abend eigentlich nur gut werden.

rote bete ingwer suppe mit birnen

Mein Beitrag zu diesem Plan ist diese Rote-Bete-Suppe, die man schon (fast komplett) am Tag vorher kochen kann. Nur die Birnenscheiben muss man noch  kurz vor dem Servieren karamellisieren.

Zutaten für 4 Personen:

1 kg vorgegarte vakuumierte rote Bete
2 Zwiebeln
1 Knoblauchzehe
50 g Ingwer
3 Birnen
3 EL Olivenöl
1 Liter Gemüsebrühe
einige Zweige Thymian
4 EL Zucker
2 EL Butter
2 EL Weißweinessig
2 EL dunkler Balsamico
Salz

Rote Bete grob würfeln. Zwiebeln und Knoblauch schälen und fein würfeln. Ingwer schälen und ebenfalls fein hacken (oder reiben).
Zwei Birnen schälen, das Kerngehäuse entfernen und in grobe Würfel schneiden.

Olivenöl erhitzen und Zwiebeln bei mittlerer Temperatur eine Minute anbraten. Rote Bete, Birnenwürfel, Knoblauch und Ingwer dazugeben und eine Minute mitbraten. Anschließend Gemüsebrühe dazugeben und 15 Minuten köcheln lassen.

Einige Zweige Thymian beiseite legen, von den übrigen die Blätter abzupfen.

Die übrige Birne schälen, vierteln, das Kerngehäuse entfernen und in dünne Spalten schneiden (am besten 12 Stück). Zucker gleichmäßig in eine Pfanne streuen und bei mittlerer Hitze hellbraun verflüssigen. Birnenscheiben zusammen mit Thymianzweigen und Butter hinzugeben und bei geringer Temperatur ca. 5 Minuten goldgelb braten. Dabei gelegentlich wenden.

Thymianblätter zur Suppe geben, mit einem Pürierstab fein pürieren und mit Weißweinessig und Salz (nicht zu knapp, können schon 2 TL werden) würzen.

Zum Servieren Suppe in tiefe Teller füllen. Mit Birnenscheiben, Thymianzweigen und nach Wunsch mit je 1/2 EL dunklem Balsamico garnieren.