Spargelsalat

Den Klassiker Spargel, Kartoffeln und Schinken kann man übrigens auch als Salat essen. Der Clou ist hier die Sauce. Probiert´s mal aus.

Spargelsalat mit Kartoffeln und Schinken

Für 4 Personen als Vorspeise:
2 Römersalatherzen
5 Kartoffeln
500 g weißer Spargel
50 g Schinken

Für die Vinaigrette:
2 EL Majonaise
2 EL Weißweinessig
2 EL Olivenöl
Salz, frisch gemahlener Pfeffer

50 g geraspelter Parmesan

Den Salat waschen und klein zupfen. Die Kartoffeln schälen und würfeln. In Salzwasser 10-15 Minuten weich kochen. Den Spargel ebenfalls schälen. In etwa 2 cm lange Stücke schneiden. Wasser mit etwas Butter, Salz und Zucker zum Kochen bringen und den Spargel in 10 Minuten bißfest kochen.
Kartoffeln und Spargel abgießen, einige Minuten abkühlen lassen und mit dem Salat vermischen.
Schinken in Stücke zupfen.
Die Zutaten für die Sauce gut verrühren und unter den Salat heben.
Zum Schluss den Schinken und die Parmesanraspel untermischen.

Den Salat kann man als Vorspeise servieren, eine große Schüssel macht sich mit Baguette aber auch gut für eine größere Frauenrunde.

Gebackener Spargel mit Lachs

Päckchen sind super für Gäste – wie kleine Geschenke, die jeder auf seinen Teller bekommt. Eine hübsche kleine Überraschung.

Und auch die Vorteile für den Gastgeber sind nicht von der Hand zu weisen: die Päckchen sind wirklich kinderleicht zu füllen, man kann sie gut vorbereiten und muss sie, wenn die Gäste da sind, nur noch in den Ofen schieben, wo sie sich von ganz alleine backen.

Ich habe dieses Wochenende für die Familie Spargelpäckchen gebacken. Probiert´s mal aus.

Zutaten für 4 Personen:
500 g weißer Spargel
500 g grüner Spargel
1 Zitrone
4 Lachsfilets á ca. 125 g
etwas Rosmarin, Thymian und Petersilie
Salz und Pfeffer
ca. 80 g Butter
4 Bögen Backpapier
Küchenband

Einen Topf mit Wasser zum Kochen bringen. Den weißen Spargel schälen, das Wasser salzen und den Spargel darin 5 min kochen.
Vom grünen Spargel das untere Drittel schälen und die Enden abschneiden.

Den Lachs mit Salz und Pfeffer würzen. Die Kräuter hacken. Zitrone in dünne Scheiben schneiden.

Den Ofen auf 200 Grad vorheizen.

Weißen Spargel abgießen. Weißen und grünen Spargel in vier Portionen teilen und jeweils in die Mitte des Backpapiers legen. Ein Stück Lachs darauf legen, Zitronenscheiben, Butter in Flöckchen und Kräuter darauf verteilen.
Dann die Päckchen zusammenbinden.

Spargel-Lachs-Päckchen 20-25 Minuten im Ofen garen.

Dazu passt Baguette und ein grüner Salat.
Als Vorspeise vielleicht ein frisches Zitronen-Linsen-Süppchen oder der schnelle Bärlauchdip.

Spargel-Filo-Röllchen

Es ist soweit. Ich habe heute die Spargelsaison 2019 eröffnet. Wie immer mit grünem Spargel.

Dafür habe ich ein ganz neues Rezept ausprobiert, in dem ich allerlei Lieblingszutaten verarbeitet habe: nämlich Spargel, Serranoschinken und Ziegenkäse.

Und damit man das Ganze unkompliziert als Fingerfood zu meinem Lieblingsgetränk – nämlich Sekt – essen kann, habe ich alles in Filoteig eingerollt.

Das Ergebnis: eine toller frühlingshafter Snack, der sich sowohl als Snack zum Aperitif eignet, als auch als Vorspeise zu einem Menü oder als Teil des Osterbrunches.

Zutaten für 12 Stangen:
12 Stangen grüner Spargel
ca. 80 g Butter
6 Blätter Filoteig
frisch gemahlener Pfeffer
12 Scheiben Serranoschinken
100 g Ziegenfrischkäse

Das untere Drittel des Spargels schälen und die Enden abschneiden. In Salzwasser 2-3 Minuten blanchieren.
Die Butter schmelzen.
Die Filoteig-Blätter halbieren.
Jeweils mit der Butter bestreichen und pfeffern. An das schmale Ende eine Scheibe Schinken legen. Etwas Ziegenkäse darauf streichen, Spargel auflegen und aufrollen.
Die Rollen auf ein mit Backpapier ausgelegtes Backblech legen. Nochmal mit Butter bepinseln und im vorgeheizten Ofen bei 180 Grad Umluft 15 Minuten goldbraun backen.

Schmecken warm oder kalt.

Dies ist mein Beitrag zum Blogevent „Frühling auf dem Teller“ von Zorras Kochtopf und Backmädchen 1967, denn was schmeckt mehr nach Frühling als grüner Spargel??? Eben.

Spargel vom Blech mit Holunderblütensirup und Limette

Für dieses Spargelgericht müsst ihr die gewohnten Geschmacksbahnen mal verlassen. Der Gaumen erwartet ja irgendwie die Mischung aus salzigem Schinken, weichen Kartoffeln und buttriger Sauce. Oder wie geht es Euch?

Dieses Gericht ist ganz anders: der Spargel bleibt schön knackig im Ofen, die Sauce ist süß-sauer-scharf, man nimmt den Spargelgeschmack durch die ungewohnte Kombination von Aromen ganz anders wahr. Und es ist alles ganz pur und dadurch sehr intensiv.

Diese Vorspeise weckt die Geschmacksknospen auf, so dass sie sich bestens als Auftakt für ein Menü eignet.

spargel vom blech vorspeise

Zutaten für 6 als Vorspeise:
für jeden drei schlanke Stangen Spargel, also 18
100 ml Holünderblütensirup
1 Limette
1 Jalapeno-Chilischote (oder eine normale grüne)
100 ml Pflanzenöl
Basilikum
Salz

Den Spargel schälen und auf einem Blech verteilen. Den Holunderblütensirup dazugeben. Die Limette heiß abwaschen. Die Schale über den Spargel reiben und den Saft auspressen und dazugeben. Salzen und alles gut mischen. 30 Minuten marinieren.

Den Backofen auf 180 Grad Ober-/Unterhitze vorheizen. Die Chilischote in feine Ringe schneiden und zum Spargel geben. Das Öl dazugießen, alles nochmals vermengen und wieder flach auf dem Blech verteilen. Den Spargel im Ofen 20-25 Minuten garen.

Die Basilikumblätter abzupfen und vor dem Servieren über den Spargel streuen.

PS: Der aufmerksame Leser wird sehen, dass ich das Gericht ohne Chili zubereitet habe. Kann ich aber nicht empfehlen. Ich bin mir sicher, die Schärfe gibt dem Spargel erst den richtigen Kick. Außerdem habe ich das Ganze in einer Auflaufform zubereitet, weil ich nur eine kleine Portion gemacht habe. Ein Blech ist aber passend, weil der Spargel dann nicht zu sehr in der Sauce schwimmt und darin gekocht wird.
Das Rezept stammt übrigens wieder aus dem Buch „Ein Blech. Kein Stress“

One-Pot-Pasta mit Spargel und Tomaten

Ihr kennt ja bereits meine Begeisterung für One-Pot-Pasta-Gerichte. Ein bisschen Vorbereitung, minimaler Aufwand während der Besuch schon da ist, und vor allem – darüber freut sich besonders der Co-Gastgeber – minimaler Abwasch.

Ein Gericht mit grünem Spargel habe ich hier ja bereits veröffentlicht. Das gefällt Euch offensichtlich sehr gut 😉
Deswegen wollte ich unbedingt auch noch ein Rezept mit weißem Spargel schreiben, denn der ist ja doch ein bisschen feiner, und deswegen vielleicht besser für Gäste geeignet. In diesem Gericht sind frische und getrocknete Tomaten gemischt. Ich finde, das intensiviert den süßlichen Tomatengeschmack, der dann schön mit dem leicht bitteren Spargelaroma harmoniert. Für etwas Crunch (und etwas Farbe) gibt es Zuckerschoten, die erst kurz vor Ende der Kochzeit hinzugefügt werden.

Nebenbei ein Blick in unsere grüne Hölle 😉

one pot spargel tomate

Zutaten für 4 Personen:
400 g Nudeln
12 Stangen Spargel
250 g Cocktailtomaten
100 g getrocknete Tomaten
800 ml Gemüsebrühe
Zuckerschoten
Salz und Pfeffer
frisch geriebener Parmesan

Den Spargel schälen, die Enden abschneiden und die Stangen in etwa 3 cm lange Stücke schneiden. Cocktailtomaten waschen und halbieren oder vierteln. Die getrockneten Tomaten in Würfel schneiden.
Alle Zutaten bis zur Gemüsebrühe in einen großen Topf geben. Aufkochen, den Herd nur wenig herunterschalten und 12-14 Minuten alles kochen lassen, bis die Flüssigkeit verdampft/aufgesogen ist und die Nudeln weich sind. Bei Bedarf etwas Wasser nachkippen. Immer wieder umrühren, damit die Nudeln sich nicht am Topfboden festsetzen.
Zuckerschoten in feine Streifen schneiden und 1 Minute vor Ende der Garzeit zufügen und unterrühren. Mit Salz und Pfeffer würzen. Zum Servieren Parmesan darüber streuen.

one pot spargel tomate 2

Die Idee zum Rezept stammt vom Kochhaus. Dort wird es aber nicht als One-Pot-Variante gekocht.

Meine 10 besten Spargelrezepte für Gäste

Endlich! Nicht nur die Sonne hat uns am Wochenende verwöhnt – ich habe auch schon den ersten Spargel auf dem Markt gesichtet. Jippeeh! Seid Ihr auch so spargelverrückt wie ich? Beim Durchschauen der Liste habe ich festgestellt, dass ich jedes Jahr einige neue Gericht mit Spargel gepostet habe. Und damit Ihr nicht lange suchen müsst, habe ich Euch eine Übersicht meiner liebsten Spargelrezepte zusammengestellt. Sie eignen sich alle auch perfekt für Besuch.

Den Anfang machen bei mir immer Gerichte, wo sich Spargel in einer Sauce versteckt. Dafür braucht man nicht so große Mengen, so lange er noch teuer ist. Später, wenn die Hauptzeit ist, und es aromatischen deutschen Spargel gibt, essen wir ihn dann meistens pur.

Thailändisches Curry mit Hühnchen und grünem Spargel

Spargelquiche mit Tomaten und Ziegenkäse

Die klassische Spargelsuppe gibt es auch auf dem Blog. In dem Artikel findet Ihr außerdem Tipps, wie man Spargel richtig einfriert.

Spargelsuppe

Ich habe auch zwei verschiedene Salate im Angebot:

Spargelsalat mit Kartoffeln und Schinken

Spargelsalat (aus grünem Spargel) mit Kirschtomaten und Garnelen

Es gibt außerdem  drei sehr verschiedene Pastagerichte: eine One Pot Pasta mit grünem Spargel, eine einfache Sauce mit weißem Spargel und ein Nudelsalat mit geräucherter Forelle. Alles superlecker!

One Pot Pasta mit grünem Spargel und Ziegenkäse

Nudelsalat mit Spargel und geräucherter Forelle

Pasta mit Spargelragout

Risotto aus dem Ofen gehört ja zu meinen liebsten Gästerezepten – deswegen gibt es auch eine Spargelvariante. Hier geht´s zum Rezept.

Und hier die Topacts:

Spargel aus dem Bratschlauch

Schnittlauchvinaigrette

 

Spargelsuppe plus Tipp zur Saisonverlängerung: Wie friert man Spargel richtig ein?

Am Wochenende ist es schon wieder so weit. Für meinen Geschmack viel zu früh: die Spargelsaison ist zu Ende.

Zum Abschluss bekommt Ihr von mir noch ein Rezept für klassische Spargelcremesuppe. Die eignet sich immer als feine Vorspeise – egal ob die Schwiegereltern kommen oder ein Haufen Freunde. Diese bekommt durch Orangensaft eine leicht süß-säuerliche Note.

Falls es Euch genau so geht wie mir, und Ihr noch nicht alle Spargelrezepte gekocht habt, die Ihr dieses Jahr unbedingt ausprobieren wolltet, dann lest unten einfach weiter. Es gibt eine kleine Anleitung, wie man Spargel richtig einfriert. Dann habt Ihr noch etwa ein halbes Jahr etwas davon.

spargelsuppe

Aber erstmal das Rezept.

Zutaten für 4 Personen:
1 kg Spargel (das kann auch Bruchspargel sein)
Salz, 1/2 TL Zucker
1 Saftorange
2 EL gesalzene Butter
500 ml Gemüsebrühe
100 ml Milch
Pfeffer
150 g Schlagsahne
1 Beet Kresse

Spargel schälen und die unteren Enden abschneiden. Die Schalen und Abschnitte, 400 ml Wasser, Salz, Zucker, ausgepressten Orangensaft und 1 EL Butter aufkochen. 15 Minuten bei kleiner Hitze ziehen lassen. Durch ein Sieb gießen, den Sud auffangen.
Spargelköpfe mit 3 cm Länge abschneiden. Übrigen Spargel klein schneiden. Spargelsud und Brühe aufkochen, Spargel darin 15 Minuten bei milder Hitze kochen.
Spargelköpfe in der restlichen Butter in einer kleinen Pfanne bei mittlerer Hitze anbraten. Salzen und pfeffern.
Die Milch zur Suppe geben und alles mit dem Stabmixer fein pürieren. Suppe mit Salz und Pfeffer abschmecken.
Sahne steif schlagen und 2-3 EL Kresse darunterziehen.
Zum Servieren Spargelspitzen auf die Teller verteilen, heiße Suppe dazugießen, Sahne und restliche Kresse darübergeben.

Und jetzt also die Tipps zum Einfrieren.

  1. Der Spargel muss ganz frisch sein. Es gibt zwei Möglichkeiten, das zu prüfen. Die unteren Schnittflächen sollten am besten noch feucht sein, aber auf gar keinen Fall schrumpelig trocken. Außerdem quietschen frische Spargelstangen, wenn man sie aneinanderreibt. Ich kaufe Spargel immer direkt am Stand oder auf dem Markt und habe bis jetzt immer gute Erfahrungen gemacht.
  2. Ihr müsst den Spargel schälen und die holzigen Enden abschneiden. Der Spargel muss NICHT gekocht oder blanchiert werden. Dabei gehen nur Vitamine verloren, und die Stangen haben später keinen Biss mehr.
  3. Jetzt luftdicht verpacken (entweder in einer Plastikdose oder einem Frischhaltebeutel) und ab damit in den Froster.
  4. Und jetzt – achtung WICHTIG – zum Verarbeiten nicht vorher auftauen. Der Spargel sollte noch tiefgefroren ins kochende Wasser. So bleibt er schön knackig!

Dann mal los. Ich gehe jetzt auch erstmal auf den Markt. Oft gibt es nämlich zum Saisonende nochmal besonders niedrige Preise. Da lohnt sich das Einfrieren umso mehr.

Spargelsalat mit Garnelen

Wie jedes Jahr haben wir auch dieses Mal die Spargelsaison wieder mit grünem Spargel eingeläutet. Das scheint so ein Tick von mir zu sein. Ich muss erst zwei Mal die grünen Stangen essen, bevor „the real thing“ – der Weiße – auf den Tisch kommt.

Langsam rantasten, die Vorfreude steigern…

Findet Ihr mich jetzt seltsam???

Letztes Wochenende haben wir mit Freunden also dieses Salätchen gegessen. Es kam so gut an, dass ich es Euch gerne noch als Ostervorspeise ans Herz legen würde.

spargelgarnelensalat

Zutaten für 4 Personen:
20 Stangen grüner Spargel
250 g Kirschtomaten
100 g Schafskäse
2 Handvoll Walnüsse
1 Handvoll Basilikum
250 g Garnelen (ich habe TK genommen)
3 EL Olivenöl, Salz

Dressing:
1 TL Senf
1 EL Orangensaft
1 EL Honig
2 EL weißer Balsamico
2 EL Olivenöl
Salz und Pfeffer

Den Spargel im unteren Drittel schälen, die holzigen Enden abschneiden und in mundgerechte Stücke schneiden.
Olivenöl in einer Pfanne erhitzen und den Spargel einige Minuten darin anbraten, bis er gebräunt und ein bisschen weich ist. Leicht salzen
In der Zwischenzeit die Tomaten halbieren. Walnüsse grob hacken und in einer Pfanne ohne Fett anrösten, bis sie anfangen zu duften. Schafskäse zerbröseln. Basilikum in feine Streifen schneiden.
Alle Zutaten in einer großen Schüssel vermengen.
Alle Zutaten für das Dressing gut verschlagen und zum Salat geben.
Noch etwas Öl in der Spargelpfanne erhitzen und die Garnelen darin 2 Minuten scharf anbraten.
Ebenfalls zum Salat mischen und servieren.

Spargel-Nudel-Salat mit Forelle

Es ist doch jedes Jahr wieder das Gleiche: wochenlang, also im Prinzip ab Weihnachten, fiebere ich der Spargelsaison entgegen. Ich überlege mir die tollsten Sachen, die man mit den grünen und weißen Stangen anfangen könnte. Und dann… fällt die Spargelzeit mit der Hochphase der Tennissaison zusammen, wo ich komplette Wochenenden auf dem Platz abtauche und die heimische Küche verwaist. Das ist dann die sogenannte SpaTen-Saison. Ruckzuck ist der Spaß schon wieder vorbei, und ich habe doch nur wieder ein neues Gericht ausprobiert.

Dieser Nudelsalat könnte dafür aber ein Dauerbrenner der SpaTen-Saison werden. Er ist superschnell gemacht und schmeckt durch Zitrone und Kräuter wunderbar frisch. Al dente gekochter Spargel passt toll zu der cremigen Konsistenz der geräucherten Forelle, die zudem noch eine salzige Komponente mit ins Spiel bringt.

spargelsalat mit forelle

Zutaten für 4 Personen:

500 g weißer Spargel
Salz, Zucker
500 g Penne
250 g geräucherte Forelle
150 g Crème fraîche oder Schmand
50 g Naturjoghurt
3 EL Olivenöl
2-3 EL Zitronensaft, Pfeffer
Petersilie

Spargel schälen, die Enden abschneiden und in etwa 2 cm große Stücke schneiden. In einem großen Topf Wasser mit Salz und Zucker zum Kochen bringen und den Spargel 8-10 Minuten bissfest kochen.
In der Zwischenzeit die Nudeln ebenfalls nach Packungsanweisung al dente kochen.
Die Forelle in Stückchen zupfen.
Schmand mit Joghurt, Öl und Zitronensaft verrühren. Mit Pfeffer würzen.
Petersilie grob hacken.

Penne, Spargel und Sauce mischen. Fisch und Petersilie unterheben. Evtl. nochmal mit Salz abschmecken.

Schmeckt lauwarm am besten.

 

Campingküche: One Pot Pasta mit grünem Spargel und Champignons

Sommerliche Temperaturen, der Garten grünt und blüht, die Pfingstferien stehen vor der Tür… Macht Ihr Euch auch schon über Euren Sommerurlaub Gedanken? Ich schon. Schweife in Gedanken hierhin und dorthin… Strandurlaub am Mittelmeer oder an der Nordsee? Endlich mal wieder wandern in Südtirol? Eine Fernreise haben wir auch schon ewig nicht mehr gemacht – Florida? So viele Ziele gibt es noch auf meiner imaginären Liste, dass die Entscheidung schwerfällt. Denn, wie das eben so ist: eine Entscheidung für etwas ist ja immer auch eine gegen etwas anderes.

Aber soll ich Euch etwas beichten? Camping steht definitiv nicht auf meiner Wunschliste!

Warum ich dann beim Camping-Blogevent mitmache? Tja – es liegt ja schließlich nicht am Essen. Kochen auf einer Platte, unkompliziert, mit nur wenigen Hilfsmitteln? Das schreckt mich gar nicht. Im Gegenteil – da fallen mir tausend Sachen ein, denn im Prinzip koche ich den ganzen Sommer über zu Hause auch nicht viel anders.

Aber die harte Schlafunterlage, und die Tierchen, und die Geräusche, und das Chaos im Zelt… nein danke.

Und jetzt kommt endlich das Rezept (das sich, wie immer, natürlich auch für Gäste eignet; Topf vor dem Eintreffen des Besuchs mit den Zutaten befüllen und dann, 20 Minuten, bevor Ihr essen wollt, den Herd anstellen).

onepotpastaspargel

Zutaten für 4 Personen:

600 g grüner Spargel
400 g Champignons
400 g Nudeln
800 ml Gemüsebrühe
4 EL Ziegenfrischkäse
4 EL gehackte Schnittlauchröllchen
Salz und Pfeffer
frisch geriebener Parmesan

Das untere Drittel vom Spargel schälen. Die Stangen vierteln. Die Champignons putzen und je nach Größe halbieren oder vierteln.

Spargel, Champignons, Nudeln und Gemüsebrühe in einem weiten Topf füllen. Die Brühe zum Kochen bringen. Dann etwa 10 Minuten weiter köcheln. Dabei regelmäßig umrühren, damit die Nudeln nicht unten am Topf ankleben. Falls die Flüssigkeit schon aufgesogen/verkocht ist und die Nudeln noch nicht bissfest sind, ein kleines bisschen nachfüllen.

Wenn die Nudeln fertig sind, den Ziegenfrischkäse und den Schnittlauch unterrühren. Mit Salz und Pfeffer würzen. Zum Servieren mit Parmesan bestreuen.

onepotpastspargel2

Dies ist also mein Beitrag zum Blogevent „Camping“, das Doreen von kochen-und-backen-im-wohnmobil.de zu ihrem Bloggeburtstag bei kochtopf.me ausrichtet.

Schaut mal vorbei. Dort gibt es noch mehr einfache Sommergerichte.

Blog-Event CXIX - Camping (Einsendeschluss 15. Mai 2016)