Geröstete Kichererbsen – gesund snacken

Heute habe ich ein ganz einfaches Rezept für einen gesunden Snack für Euch.

Die Kichererbsen sind knusprig, können mit Eurem Lieblingsgewürz zubereitet werden – Paprika für Chipsfeeling, Raz el Hanout oder Curry für etwas orientalisches Flair, oder nur ein gutes Salz für die Puristen unter Euch – haben kaum Fett und Kohlenhydrate aber dafür viele Ballaststoffe und Proteine.

Hört sich gut an, oder? Obendrein sind sie auch noch ganz easy zuzubereiten.

Die Chipstüte kann getrost im Schrank bleiben 😉

2 Dosen Kichererbsen
1 TL Raz el Hanout oder Curry
etwas Salz
1 EL Olivenöl

Den Backofen auf 180 Grad Umluft vorheizen.

Die Kichererbsen abgießen, mit Wasser abspülen und abtropfen lassen.

Danach auf einem Geschirrhandtuch in einer Lage ausbreiten und mit etwas Küchenrolle sorgfältig trocken tupfen. Wenn dabei die Schalen abgehen, dann ist das nicht schlimm.
Das Trocknen ist aber wichtig, damit die Kichererbsen im Ofen schön knackig werden.

Dann in einer Schüssel die Kichererbsen mit dem Olivenöl gut vermischen.
Auf ein mit Backpapier ausgelegtes Backblech verteilen und 30 Minuten im Ofen rösten.

Das Blech rausnehmen und nochmal in die Schüssel füllen. Jetzt die gewünschten Gewürze gut unterrühren.
Dann die Kichererbsen nochmal 10 Minuten rösten.

Das hört sich jetzt ein kleines bisschen umständlich an, hat aber natürlich einen Grund: damit die Kichererbsen knusprig werden, reichen 30 Minuten im Ofen nicht wirklich aus. Die Gewürze werden aber bitter, wenn sie länger als eine halbe Stunde geröstet werden. Alles klar?

PS: Die Kichererbsen eignen sich übrigens auch gut als Croutons in der Suppe oder im Salat.

Spargel-Filo-Röllchen

Es ist soweit. Ich habe heute die Spargelsaison 2019 eröffnet. Wie immer mit grünem Spargel.

Dafür habe ich ein ganz neues Rezept ausprobiert, in dem ich allerlei Lieblingszutaten verarbeitet habe: nämlich Spargel, Serranoschinken und Ziegenkäse.

Und damit man das Ganze unkompliziert als Fingerfood zu meinem Lieblingsgetränk – nämlich Sekt – essen kann, habe ich alles in Filoteig eingerollt.

Das Ergebnis: eine toller frühlingshafter Snack, der sich sowohl als Snack zum Aperitif eignet, als auch als Vorspeise zu einem Menü oder als Teil des Osterbrunches.

Zutaten für 12 Stangen:
12 Stangen grüner Spargel
ca. 80 g Butter
6 Blätter Filoteig
frisch gemahlener Pfeffer
12 Scheiben Serranoschinken
100 g Ziegenfrischkäse

Das untere Drittel des Spargels schälen und die Enden abschneiden. In Salzwasser 2-3 Minuten blanchieren.
Die Butter schmelzen.
Die Filoteig-Blätter halbieren.
Jeweils mit der Butter bestreichen und pfeffern. An das schmale Ende eine Scheibe Schinken legen. Etwas Ziegenkäse darauf streichen, Spargel auflegen und aufrollen.
Die Rollen auf ein mit Backpapier ausgelegtes Backblech legen. Nochmal mit Butter bepinseln und im vorgeheizten Ofen bei 180 Grad Umluft 15 Minuten goldbraun backen.

Schmecken warm oder kalt.

Dies ist mein Beitrag zum Blogevent „Frühling auf dem Teller“ von Zorras Kochtopf und Backmädchen 1967, denn was schmeckt mehr nach Frühling als grüner Spargel??? Eben.

Geröstete Salzmandeln

Neulich waren wir mal wieder eingeladen. Ich wollte gerne eine kleine Kleinigkeit mitbringen. Nix Großes, eher etwas Persönliches/Selbstgemachtes.

Geröstete Salzmandeln wollte ich schon lange mal ausprobieren, und sie sind gleich beim ersten Mal wirklich richtig gut geworden.

Die Mandeln kamen als Geschenk super an (könnt Ihr also schon mal für Weihnachten abspeichern), aber ich finde, sie eignen sich auch gut zum Aperitif, wenn mal selber Gäste hat.

salzmandeln2

Zutaten:

400 g Mandeln
1 Eiweiß
1 gehäufter TL grobes Meersalz
optional etwas gehackter Rosmarin und/oder gemahlene Chiliflocken

Den Ofen auf 160 Grad Umluft vorheizen. Die Mandeln auf einem mit Backpapier ausgelegten Backblech verteilen. 10 Minuten rösten. Aus dem Ofen holen und etwas abkühlen lassen.
Das Eiweiß in einer Schüssel mit dem Schneebesen etwas schaumig schlagen. Die Gewürze unterrühren. Dann die Mandeln zugeben und so lange mischen, bis alle feucht vom Eiweiß sind.
Wieder auf dem Backblech verteilen und weitere 12-15 Minuten rösten.

salzmandeln

Ihr seht, das ist also wirklich kein Hexenwerk. Und gesund sind sie auch noch.

 

Flammkuchen-Schnecken

Heute habe ich mal wieder ein Rezept aus der Rubrik „Alleskönner“ für Euch.

Diese Schneckchen habe ich gefühlt schon 27.000 Mal gebacken: als Snack für zwischendurch zuhause, als Vorspeise für ein einfaches Essen mit Freunden, als Begleitung zum Sekt (kennt Ihr eigentlich schon meine heimliche Meinung zum Thema Apéro), für Fußball-Fernsehabende, große Brunchtische, für Faschingsbuffets in der Schule… hach, die Liste könnte ich noch lange weiterführen.

flammkuchenschnecken

Zutaten für ca. 20 Stück:

1 Rolle (fertiger) Blätterteig
125 g Speck- oder Schinkenwürfel
1 Zwiebel, fein gewürfelt
1 Ei
2 EL saure Sahne
100 g geriebener Käse
optional ein kleines Bund glatte Petersilie, fein gehackt
Salz und Pfeffer
3 EL Sahne oder Milch

Den Backofen auf 180 Grad Ober-/Unterhitze vorheizen.
Den Blätterteig entrollen und mit der langen Seite nach vorne hinlegen. Dabei den Teig auf dem Papier liegen lassen.
Alle übrigen Zutaten für die Füllung (bis auf die Milch/Sahne) gut miteinander verrühren. Mit Salz und Pfeffer würzen.
Die Füllung auf dem Blätterteig verstreichen. Dabei hinten etwa 3 cm Rand frei lassen. Den Teig (nicht zu locker) aufrollen. Mit einem scharfen Messer in etwa 1 cm dicke Scheiben schneiden und nebeneinander auf das zugehörige Papier legen.
Das Papier mit den Schnecken in einem Rutsch auf ein Backblech ziehen. Mit Milch/Sahne bepinseln. 20-22 Minuten backen, bis sie goldbraun geworden sind.

Die Schnecken schmecken warm und kalt.