Spargelsalat

Den Klassiker Spargel, Kartoffeln und Schinken kann man übrigens auch als Salat essen. Der Clou ist hier die Sauce. Probiert´s mal aus.

Spargelsalat mit Kartoffeln und Schinken

Für 4 Personen als Vorspeise:
2 Römersalatherzen
5 Kartoffeln
500 g weißer Spargel
50 g Schinken

Für die Vinaigrette:
2 EL Majonaise
2 EL Weißweinessig
2 EL Olivenöl
Salz, frisch gemahlener Pfeffer

50 g geraspelter Parmesan

Den Salat waschen und klein zupfen. Die Kartoffeln schälen und würfeln. In Salzwasser 10-15 Minuten weich kochen. Den Spargel ebenfalls schälen. In etwa 2 cm lange Stücke schneiden. Wasser mit etwas Butter, Salz und Zucker zum Kochen bringen und den Spargel in 10 Minuten bißfest kochen.
Kartoffeln und Spargel abgießen, einige Minuten abkühlen lassen und mit dem Salat vermischen.
Schinken in Stücke zupfen.
Die Zutaten für die Sauce gut verrühren und unter den Salat heben.
Zum Schluss den Schinken und die Parmesanraspel untermischen.

Den Salat kann man als Vorspeise servieren, eine große Schüssel macht sich mit Baguette aber auch gut für eine größere Frauenrunde.

Resteessen: Italo-Steak-Burger

Diesen tollen Burger aus dem Kochbuch „Mediterraner Grillgenuss“ gab es neulich am Tag nach einem netten Grillevent mit Freunden, da noch zwei fertig gegrillte Steaks übrig waren. Das war mal eine ordentliche Resteverwertung.

burger mit steakstreifen

Zutaten für 4 Personen:
150-200 g Rucola
2 Tomaten
150 g Parmesan
2 Entrecotes (oder ähnliches)
4 Ciabatta oder Steinofen-Burgerbrötchen
Basilikum-Aioli

Basilikum-Aioli:
10 Blätter Basilikum
2 große Knoblauchzehen
Salz
2 Eigelbe
1 EL Zitronensaft
5 EL Pflanzenöl
5 EL Olivenöl

Rucola waschen und trocken schütteln, Tomaten in feine Scheiben schneiden. Parmesan mit einem Sparschäler ein feine Scheiben hobeln.

Die gegrillten Steaks in feine Streifen schneiden.

Basilikum, Knoblauch und eine Prise Salz in einem Mörser zu einer cremigen Paste zerstoßen. Die Eigelbe mit einem Schneebesen aufschlagen und Zitronensaft und die Basilikumpaste hinzufügen. Erst tröpfchenweie, dann in einem feinen Strahl das Öl hinzufügen und so lange kräftig mit dem Schneebesen rühren, bis eine cremige Masse entstanden ist.

Die untere Hälfte der Ciabatta-Buns mit Basilikum-Aioli bestreichen und mit Rucola und Tomaten belegen. Die Steakstreifen darauf verteilen und diese wieder mit etwas Aioli beträufeln. Parmesan auf dem Fleisch verteilen und den Brötchen-Deckel darauf legen.

PS: Wenn es schnell gehen muss, dann kann man für das Basilikum Aioli auch eine Abkürzung nehmen. Verrührt einfach etwas Majonäse mit einem Löffel grünem Pesto. Geht auch.

Gebackener Salat mit Schinken und Caesar-Dressing

Der Schuljahresendwahnsinn hat mich voll im Griff. Aus irgendeinem Grund hatte ich angenommen, dass es dieses Jahr nicht so schlimm werden würde. Im Moment weiß ich allerdings nicht so richtig, wie ich dazu kommen konnte.

Ein großes Schulkonzert, ein kleineres Klassenorchesterkonzert, zwei Wir-verabschieden-uns-von-den-Klassenlehrern-Nachmittage, Schülertriathlon, Impf- und Kieferorthopädentermine, ein 16. Geburtstag, Hochphase der Hockey- und Tennissaison (die mich leider noch mehr Nerven kostet als üblich, weil es so eng ist dieses Jahr) und dazu auch noch die WM. Da haben wir oft Gäste zum Fußball gucken. Puh!

Umso wichtiger ist Effektivítät beim Kochen. Sachen vorbereiten wenn man Zeit hat, und dann nur noch ab in den Ofen damit – das ist mir im Moment die liebste Variante.

So funktioniert auch dieser Salat. Und köstlich ist er noch dazu.

gebackener salat

Zutaten für 4 Personen:
4 Romanasalatherzen
2 EL weißer Balsamico
1 Prise Salz
16 Basilikumblätter
8 Scheiben Schinken (am besten Serrano oder Parma)

Dressing:
1 Eigelb
50 g Sauerrahm
1 TL Kapern
1 Sardellenfilet
1 EL Rotweinessig
30 g Pflanzenöl
Pfeffer aus der Mühle

Parmesan zum Reiben

Den Backofen auf 190 Grad Umluft vorheizen. Die Salatherzen waschen und der Länge nach halbieren. Den Balsamico mit 1 Prise Salz verrühren. Die Salatherzen damit bestreichen. Auf jeden Hälfte 2 Basilikumblätter legen und alles mit einer Scheibe Schinken umwickeln. Die Päckchen auf einem Blech verteilen und im Ofen etwa 10 Minuten backen.

Für das Dressing alle Zutaten in einen Mixbecher geben, mit dem Pürierstab pürieren und abschmecken.

Die Salatherzen aus dem Ofen nehmen und mit dem Caesar-Dressing beträufeln. Vor dem Servieren etwas Parmesan darüberreiben.

PS: Rezept aus „Ein Blech. Kein Stress“

 

Kartoffel-Rucola-Salat mit Lammfilet

Es muss ja nicht immer ein großer Braten sein an Ostern…

Auch dieser üppige Salat macht richtig was her auf der Ostertafel, denn er vereint viele verschiedene Aromen: bitteren Rucola, süße Tomaten und Orangen, saure Grapefruit, herzhaftes Fleisch und Kartoffeln und zum Crunchen gibt es Pinienkerne. Hört sich richtig lecker an, oder?

Bis auf das Fleisch könnt Ihr alles gut vorbereiten. Wenn Ihr den Salat als Hauptgang servieren wollt, dann könnt Ihr einfach Brot und Dip oder Käse dazu reichen. Oder Ihr macht eine Gemüsesuppe vorweg.

salat mit lamm2

Zutaten für 4 Personen:
ca. 500 g Kartoffeln (entweder nehmt Ihr ganz kleine, die Ihr im Ganzen kochen könnt, oder Ihr schneidet sie in längliche Viertel, so ähnlich wie Wedges)
250-300 g Rucola
400 g Kirschtomaten
1 Orange
1 Grapefruit
50 g Pinienkerne
500 g Lammlachse
einige Zweige Thymian oder Rosmarin
Salz und Pfeffer
50 g Parmesan, grob gerieben

Für das Dressing:
1 TL Senf
3 EL dunkler Balsamico
4 EL Olivenöl
Salz und Pfeffer
Alle Zutaten in einer kleinen Schüssel gut miteinander verrühren.

Die Kartoffeln in Salzwasser etwa 10 Minuten kochen, bis sie al dente sind. Abgießen und beiseite stellen.
Rucola waschen, trocken schleudern und eventuell etwas kleinschneiden. Tomaten waschen und halbieren oder vierteln.
Die Orange und Grapefruit schälen und filetieren.
Diese Zutaten und das Dressing alle in einer großen Schüssel vermischen.
Die Pinienkerne in einer Pfanne ohne Fett rösten. Beiseite stellen.
Das Lammfilet in dünne Scheiben schneiden. Den Thymian von den Stielen zupfen. Etwas Olivenöl in der Pfanne erhitzen und das Fleisch scharf anbraten. Thymian und die Kartoffeln zugeben und noch etwa 3-5 Minuten bei kleiner Hitze ziehen lassen, so dass die Kartoffeln den Fleischsaft schön aufnehmen können. Mit Salz und Pfeffer würzen.

Fleisch und Kartoffeln ebenfalls in die große Schale geben und vorsichtig mit den anderen Zutaten vermengen.

Jeder kann sich seinen Salat dann mit den Pinienkernen und dem geriebenen Käse bestreuen.

Herzhafter Cheesecake mit Tomatenmarmelade

An dieser Stelle möchte ich mich mal ganz dringend bei meinem lieben Freundeskreis bedanken.

Danke, dass Ihr Euch immer alle als Testkaninchen zur Verfügung stellt. Im Ernst, ich finde das ganz großartig. Meistens koche ich ja nicht für mich alleine in der Küche, sondern ich koche dann, wenn ich Besuch habe (also wirklich alles ganz authentisch hier). Die meisten Freunde wissen  auch schon, dass ich bei Einladungen gerne etwas Neues ausprobiere. Und dann gucken und schmecken sie ganz intensiv und geben mir Feedback. Obwohl die Sache ja wirklich immer einen Haken hat, egal, wie man es dreht und wendet:

Option a: das Gericht schmeckt leider nur mittelmäßig. Pech gehabt…

Option b: das Gericht schmeckt richtig, richtig gut und sieht einigermaßen fotogen aus – dann muss man etwas übrig lassen für das Foto am nächsten Tag. Auch doof…

Ihr habt es wirklich nicht leicht mit mir. Danke, dass Ihr trotzdem immer wieder kommt!

Dieser herzhafte Cheesecake stammt übrigens (natürlich) aus Kategorie b. Das Rezept habe ich bereits vor der heutigen Veröffentlichung mehrfach an die Testesser (in dem Fall die beste Tennismannschaft der Welt) per Mail verschickt 😀

basilikum cheesecake hoch

Zutaten für den Teig:
100 g weiche Butter
150 g Mehl
2 TL getrocknete Kräuter
2 EL gehackte Kürbiskerne

Für die Füllung:
450 g Frischkäse
120 g geriebener Parmesan
2 Handvoll frische Basilikumblätter (fein geschnitten)
1 EL Zucker
2 Eier
1/2 TL Salz

Alle Zutaten für den Teig zu einem glatten Mürbeteig verkneten. Mindestens 30 Minuten kalt stellen. Dann auf Backpapier ausrollen und den Tortenring darauf setzen. Den Boden mehrfach mit einer Gabel einstechen und bei 180 Grad 12 Minuten backen.

Die Ofentemperatur auf 150 Grad reduzieren. Die Zutaten für die Füllung gut miteinander verrühren. Auf den vorgebackenen Boden geben und nochmal 20 Minuten backen. Abkühlen lassen (am besten mehrere Stunden).

Den Kuchen in Stücke schneiden und jeweils einen Klecks Tomatenmarmelade darauf geben.
Die Tomatenmarmelade habe ich im Feinkostladen gekauft, aber man kann sie natürlich auch selber machen oder im Internet bestellen, z.B. diese hier: Hausgemachter Fruchtaufstrich Tomaten aus Spanien*

Wenn Ihr habt, könnt Ihr den Kuchen natürlich auch in einer eckigen Form backen und dann kleine Würfel schneiden. Dann eignet er sich auch gut als Fingerfood. Oder Ihr stecht Kreise aus (sehr hübsch, aber dann bleibt halt etwas übrig).

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