Wie mache ich einen richtig guten Salat? Und ein Rezept für Taboulé mit Wassermelone

Habt Ihr Euch schon mal Gedanken über Salat an und für sich gemacht? Was schmeckt  besonders gut? Was passt zusammen? Ich habe Euch ein kleines Schaubild gebastelt. Quasi eine Art Baukasten, mit dem Ihr etwas experimentieren könnt. Natürlich muss man nicht immer alle Komponenten benutzen. Vor allem nicht, wenn der Salat eine Beilage sein soll, denn dann hält man ihn lieber ein bisschen schlichter.
Aber wenn Ihr Lust habt auf so eine richtig üppige Schüssel, dann könnt Ihr Euch hier ganz gut dran orientieren.

salat

Und dann wäre da ja noch das Thema mit dem Dressing. Da kann man sich natürlich auch austoben. Hättet Ihr Interesse an einem Post über Salatsaucen?

Und jetzt gibt es erstmal das nächste Rezept aus meiner Salatwoche: Den klassischen Taboulé, den nordafrikanischen Couscous-Salat, bereitet man ja eigentlich mit Tomaten zu. Hier werden die Tomaten durch eine große Portion Wassermelone ersetzt, wodurch der Salat noch frischer wird.

taboule melone

Zutaten für 4 Personen:
125 g Couscous
1-1,5 kg Wassermelone
1/2 Salatgurke
reichlich Petersilie (1 Bund) und Minze (1 kleines Bund)
3 EL Olivenöl
Saft von einer Zitrone
Salz und Pfeffer

Den Couscous nach Packungsanweisung zubereiten. Mit einer Gabel auflockern und etwas abkühlen lassen.
Die Wassermelone in Würfel schneiden. Gurke längs vierteln und ebenfalls in Würfel schneiden. Die Kräuter von den Stielen zupfen und klein hacken.
Alles in einer großen Schüssel mischen.
Olivenöl, Zitronensaft, Salz und Pfeffer zu einer Vinaigrette verquirlen und über den Salat gießen.

Pimp your Abendbrot – Auberginendip

Definitiv mal wieder Zeit für etwas Herzhaftes!

Der Auberginendip mit getrockneten Tomaten und Minze hübscht Eure Abendbrottafel auf, oder er begleitet mit ein paar Kräckern den Apéritif, oder er macht auf Baguette eine Suppe/einen Salat zur kompletten Mahlzeit, oder…

auberginendip

1 Aubergine
1 Schalotte
1 Knoblauchzehe
50 g getrocknete Tomaten (in Öl, aus dem Glas)
einige Zweige frische Minze
2 EL Naturjoghurt
2 TL Balsamico
Salz und Pfeffer

Die Aubergine längs halbieren, mit der Schnittfläche nach unten auf ein mit Backpapier ausgelegtes Backblech legen und bei Umluft 180 Grad etwa 30 Minuten backen, bis sie weich ist. Dann etwas abkühlen lassen.
In der Zwischenzeit die Schalotte und den Knoblauch fein würfeln. Etwas von dem Tomatenöl in eine Pfanne gießen, erhitzen und Knoblauch und Schalotte bei mittlerer Hitze darin weich dünsten.
Tomaten in kleine Würfel schneiden.
Minzblättchen von den Stielen zupfen und ganz fein schneiden.
Das Auberginenfruchtfleisch mit einem großen Löffel aus der Schale lösen und in einen Mixbecher füllen. Schalotten- und Knoblauchwürfel dazugeben und mit dem Pürierstab einmal kurz durchpürieren.
Dann die restlichen Zutaten dazugeben, gut umrühren und abschmecken.

auberginendip2

 

Erbsen-Minz-Suppe

Bei kalten Temperaturen ist man ja manchmal nicht so in Salatstimmung. Deswegen finde ich die Suppe im Winter toll als Vorspeise. Sie wärmt und ist trotzdem leicht und hat eine fröhliche Farbe, außerdem macht die Geschmackskombination aus süß, sauer und Minze eindeutig Lust auf mehr.

Unter der Woche geht sie übrigens bei uns zu Hause auch als schnelles Abendessen durch.
Dazu ein Scheibchen Raclettezupfbrot aus meinem letzten Beitrag… Yummy!

erbsensuppe

1 Zwiebel
2 EL Olivenöl
400 g Tiefkühlerbsen
1/2 l Hühnerbrühe
1 EL Crème fraîche
1 EL Limettensaft
einige Stängel Minze
Salz und Pfeffer

Die Zwiebel in feine Würfel schneiden und in Olivenöl glasig andünsten. Die Erbsen dazufügen (sie dürfen noch gefroren sein, kein Problem) und kurz mitbraten. Dann die Brühe angießen. 5 Minuten köcheln lassen. In der Zwischenzeit die Minzblättchen von den Stielen zupfen und grob schneiden.
Die Suppe mit einem Pürierstab fein pürieren. Crème fraîche, Limettensaft und gehackte Minze zufügen und nochmal durchmixen.
Mit Salz und Pfeffer abschmecken.

Habt Ihr einen Milchschäumer? Dann könnt Ihr zum Servieren einen kleinen Klacks geschäumte Milch auf die Suppe geben. Das habe ich für das Foto gemacht. Sieht doch ganz hübsch aus, oder?

Melonen-Gurken-Salat

Nein, bei 30 Grad stelle ich mich auch nicht stundenlang für Gäste in die Küche. Da ist es immer gut, wenn man ein paar sommerfrische, schnelle Salatrezepte bei der Hand hat. Dieser hier macht durch die Melonenschalen-Schüssel auch noch richtig was her.

melonensalat

Zutaten:
1/2 Wassermelone, möglichst kernarm
1 Salatgurke
1 Handvoll frische Minze
1 Zitrone
3 EL Olivenöl
Salz, Pfeffer

Die Melone aushöhlen. Das geht ganz einfach mit einem großen Löffel, spritzt nur eventuell ein bisschen. Den oberen Rand der Melonenschale könnt Ihr noch mit einem scharfen Messer hübsch gerade schneiden. Dann probiert mal aus, ob die Schale einigermaßen gerade steht. Wenn nicht, müsst Ihr unten auch noch mal das Messer ansetzen und eine gerade Fläche schneiden.
600 g vom Fruchtfleisch in kleine Stücke schneiden. Den Rest anderweitig verwenden.
Die Gurke schälen, längs vierteln, und ebenfalls in Stücke schneiden.
Die Minze grob hacken.
Alles vermischen und in die Melonenschüssel füllen.
Die Zitrone auspressen. Für die Sauce Zitronensaft, Olivenöl, Salz und Pfeffer verrühren und unter den Salat mischen.

Den Salat könnt Ihr wunderbar vorbereiten. Bis zum Servieren muss er unbedingt mit Frischhaltefolie abgedeckt und im Kühlschrank aufbewahrt werden. Die Sauce erst kurz vorher darüber geben.

Tipp: Wer mag, kann auch noch 100 g Fetakäse darüber bröckeln.

Burger mit Fetakäse

Burger-Versuchsreihe Folge 3:

„Mädchenburger“ – das war das Urteil, das mein liebster Co-Gastgeber über diese Variante fällte. Nicht, dass es ihm nicht geschmeckt hätte, aber so ein richtiger hausgemachter Burger muss für seinen Geschmack etwas deftiger sein.
Und dieser schmeckt tatsächlich…na ja… ein bisschen… was soll ich sagen?… gesund. Was beim Blick in die Zutatenliste allerdings nicht überrascht.
Also ich fand ihn lecker!

fetaburger

Zutaten für 4 Burger:

Tomaten-Feta-Sauce:
80 g Fetakäse, zerbröckelt
1 Tomate, fein gewürfelt
1/2 Bund Schnittlauch, in feine Röllchen geschnitten
2 EL Zitronensaft

Minzcreme:
100 g Creme fraiche
1 Handvoll Minzblätter, gehackt
Salz, Pfeffer

Den Fetakäse in der Mikrowelle weich werden lassen und einigermassen glatt rühren. Tomatenwürfel, Schnittlauch und Zitronensaft untermischen.

Creme fraiche mit Salz und Pfeffer glatt rühren. Minze zufügen.

Aus 500 g Rinderhackfleisch 4 Pattys formen und braten. Das geht so.

4 Burgerbrötchen (gekauft oder selbst gebacken) aufschneiden und kurz im Backofen rösten. Die untere Hälfte mit Minzcreme bestreichen, Patty auflegen, Tomaten-Feta-Sauce darauf schichten. Deckel auflegen.

Wer es also gerne etwas deftiger mag: auf dem Blog gibt es auch Rezepte für einen Classic Burger und einen Cheeseburger.

Das Rezept stammt auch dieses Mal aus Die besten Burger: Von Beef bis Veggie

Falafel aus dem Ofen

Seit ich entdeckt habe, dass es überhaupt nicht schwierig ist, selber Falafel herzustellen, gibt es die bestimmt einmal die Woche bei mir. Als Beilage zu Salat oder einer Gemüsepfanne, am Wochenende als Vorspeise oder einfach als Bestandteil der Abendbrottafel.
Am Anfang habe ich sie tatsächlich in einem großen Topf in Öl ausgebacken, weil das in dem ersten Rezept, das ich gelesen habe, so stand. Das mache ich aber eigentlich gar nicht gerne, denn erstens riecht das immer so, und außerdem ist es mühsam, das gebrauchte Öl zu entsorgen.
Deswegen bin ich dann dazu übergegangen, sie einfach normal in der Pfanne in Olivenöl zu braten. So sind sie auch lecker geworden.
Nur für Gäste habe ich sie noch nie gemacht, weil das mit dem Braten bei vielen Bällchen ja echt umständlich ist.
Heute deswegen also der Versuch im Backofen…
Und? Das Ergebnis? Tadadadaaaa…. es geht!
falafel
Natürlich bekommen die Falafel beim Frittieren eine knusprigere Kruste, aber geschmacklich sind auch diese top! Heute Mittag haben meine etwas Minzjoghurt zur Begleitung bekommen, aber der Klassiker Humus geht auch immer.

Rezept für ca. 10 Falafel
1 Dose Kichererbsen
1 Knoblauchzehe, gehackt
1 kleines Bund Petersilie, fein gehackt
1 EL Mehl
1/2 TL Cumin, 1/2 TL Salz

Den Backofen auf 180 Grad vorheizen.
Die Kichererbsen abgießen und zusammen mit Knoblauch und Petersilie pürieren. So wird die Masse ganz fein. Wenn man es etwas grober mag, oder keinen Pürierstab besitzt, dann kann man die Kichererbsen auch in einer flachen Schale mit einer Gabel zerdrücken.
Mit Mehl, Cumin und Salz vermischen und aus der Masse 10 Bällchen formen.
Auf ein mit Backpapier ausgelegtes Blech legen und 25 min backen.

Für den Minzjoghurt einfach nur etwas Naturjoghurt mit Salz und Minze verrühren.