Gebackener Spargel mit Lachs

Päckchen sind super für Gäste – wie kleine Geschenke, die jeder auf seinen Teller bekommt. Eine hübsche kleine Überraschung.

Und auch die Vorteile für den Gastgeber sind nicht von der Hand zu weisen: die Päckchen sind wirklich kinderleicht zu füllen, man kann sie gut vorbereiten und muss sie, wenn die Gäste da sind, nur noch in den Ofen schieben, wo sie sich von ganz alleine backen.

Ich habe dieses Wochenende für die Familie Spargelpäckchen gebacken. Probiert´s mal aus.

Zutaten für 4 Personen:
500 g weißer Spargel
500 g grüner Spargel
1 Zitrone
4 Lachsfilets á ca. 125 g
etwas Rosmarin, Thymian und Petersilie
Salz und Pfeffer
ca. 80 g Butter
4 Bögen Backpapier
Küchenband

Einen Topf mit Wasser zum Kochen bringen. Den weißen Spargel schälen, das Wasser salzen und den Spargel darin 5 min kochen.
Vom grünen Spargel das untere Drittel schälen und die Enden abschneiden.

Den Lachs mit Salz und Pfeffer würzen. Die Kräuter hacken. Zitrone in dünne Scheiben schneiden.

Den Ofen auf 200 Grad vorheizen.

Weißen Spargel abgießen. Weißen und grünen Spargel in vier Portionen teilen und jeweils in die Mitte des Backpapiers legen. Ein Stück Lachs darauf legen, Zitronenscheiben, Butter in Flöckchen und Kräuter darauf verteilen.
Dann die Päckchen zusammenbinden.

Spargel-Lachs-Päckchen 20-25 Minuten im Ofen garen.

Dazu passt Baguette und ein grüner Salat.
Als Vorspeise vielleicht ein frisches Zitronen-Linsen-Süppchen oder der schnelle Bärlauchdip.

Orangenrisotto (natürlich aus dem Ofen) mit Lachsfilet

Juhu, es gibt ein neues Ofenrisotto.

Zutaten für 4 Personen:
4 Orangen (Bio)
320 g Risottoreis
2 EL Butter
2 Schalotten
900 ml Gemüsebrühe
2 EL Öl
500 g Lachsfilet
Salz und frisch gemahlener Pfeffer

Von einer Orange die Schale abreiben. Diese und eine weitere Orange auspressen. Die anderen beiden filetieren.
Die Schalotten fein würfeln.

Den Ofen auf 190 Grad Ober-/Unterhitze vorheizen.

Reis, Butter, Schalotten, Orangenschale und -saft und die Gemüsebrühe in eine große Auflaufform füllen. Mit Alufolie verschließen und für 45 Minuten im Ofen garen.

Jetzt unbedingt mit den Gästen ein Gläschen Prosecco trinken.

Kurz bevor das Risotto fertig ist, das Öl in einer Pfanne erhitzen und den Lachs anbraten (etwa 3 Minuten von jeder Seite, er darf von innen ruhig noch ein bisschen rosa sein). Mit Salz und Pfeffer würzen.

Das Risotto aus dem Ofen holen, gut durchrühren (dabei verdampft meistens das letzte bisschen Flüssigkeit). Die Orangenfilets unterheben, evtl. noch ein wenig mit Salz und Pfeffer nachwürzen.

Auf Teller verteilen und den Lachs obendrauf anrichten.

Guten Appetit.

Lieblingsgerichte für Gäste – Zusammenfassung

Groß ist die Rezepte-Sammlung meiner ersten Blogparade nicht geworden. Aber es kommt ja bekanntlich nicht auf die Größe an…

Dafür haben drei meiner lieben Blogger-Kolleginnen ganz tolle Gerichte beigesteuert, die ich unbedingt mit Euch teilen möchte, falls Ihr sie nicht schon in den Kommentaren gesehen habt.

Alle drei werde ich demnächst auf jeden Fall im praktischen Versuch an meinen Gästen testen.

Sandy von Sasibella hat eine deftige Partysuppe für mich gekocht:
https://sasibella.de/cabanossi-suppe/

Pia von Pias Deli hat eine feine Vorspeise mitgebracht – selber gebeizten Lachs:
https://piasdeli.de/blogparade/

Und Cornelia ist für mich ins ferne Thailand gereist und mit exotischem Fingerfood zurückgekehrt:
https://dieseekocht.com/2019/02/07/miang-kham-traditionelles-thai-fingerfood-rezept/

Hört sich doch wirklich alles megalecker an, oder?

Vielen Dank für´s Mitmachen und allen anderen viel Spaß beim Nachkochen!

Meine erste Pokébowl und meine erste Blogparade: Lieblingsessen für Gäste

Hallo Ihr Lieben, erstmal wünsche ich Euch allen ein frohes neues Jahr!

Neues Jahr – neue Projekte: ich starte heute meine erste Blogparade. Das Thema liegt nahe – ich möchte gerne von Euch wissen, was Ihr am allerliebsten für Besuch kocht.

Gibt es einen Klassiker, den Ihr seit Jahren schon immer wieder kocht (und Eure Gäste freuen sich schon, weil sie genau wissen, was es Leckeres geben wird), seid Ihr eher experimentierfreudig und habt in den Ferien etwas Neues ausprobiert? Kocht Ihr einfach oder aufwändig? Fleisch oder vegetarisch? Woher habt Ihr Eure Rezepte? Gibt es eine Geschichte zum Gericht? Oder eine Anekdote zum lustigsten Abendessen, das Ihr je veranstaltet habt?

Ich mache mal den Anfang mit etwas Trendigem, das ich zum ersten Mal ausprobiert habe: eine Pokébowl.

Nach dem ganzen Weihnachtsessen hatte ich das dringende Bedürfnis nach etwas Frischem. Außerdem sind Bowls super, um viele Esser mit verschiedenen Vorlieben glücklich zu machen. Wenn man alle Komponenten einzeln auf den Tisch stellt, kann sich jeder seine eigene Kombi zusammenstellen. Ich führe deshalb im Rezept immer noch ein paar Alternativen auf.

Zutaten (in etwa für 4 Personen):

Basis:
250 g Sushireis (oder ein anderer Rundkornreis), nach Packungsanweisung kochen,
mit 2 EL Reisessig, 1 EL Zucker und 1 TL Salz würzen
Alternative: Quinoa oder Glasnudeln

Protein:
400 g ganz frisches Lachsfilet, in Würfel schneiden, mit 1 EL Sojasauce, 1 EL Sesamöl und 2 feingeschnittenen Lauchzwiebeln marinieren
Alternative: roher Thunfisch, gebratenes Hühnchen mit Teriyakimarinade oder Tofu

Toppings (3-4 verschiedene pro Bowl):
geraspelte Möhren, Avocado, fein geschnittener Rotkohl, gewürfelte Salatgurke, Mango, Wakame-Salat, Radieschen, Edamame… whatever you like
Den Rotkohl habe ich mit 1 EL Weißweinessig, 1 EL Sonnenblumenöl, etwas fein geschnittenem Ingwer und 1/2 TL Salz mariniert; die gewürfelte Salatgurke mit 1 EL Weißweinessig und 1 EL Chilisauce:
erlaubt ist, was gefällt

Sauce:
2 EL Mayo, 4 EL Joghurt, ca. 1 EL Wasabipaste (je nach Schärfegrad)

Crunch (1 pro Bowl):
geröstete, gesalzene Erdnüsse (gehackt), geröstete Kokoschips, schwarzer und/oder weißer Sesam, Wasabierbsen

Noch ein paar Worte zum Blogevent:
Alles ist erlaubt. Brunch oder Abendessen… Vorspeise, Snack, Hauptgang oder Dessert… Eintopf oder 4-Gänge-Menü… Kuchen/Torten…
Ich freue mich schon auf Eure Gerichte und Anekdoten zum Thema „Besuch“ und viele neue Inspirationen!

Und so funktionierts:
Die Blogparade läuft bis zum Ende des Monats, d.h. bis zum 31. Januar.
Bis dahin könnt Ihr mir den Link zu Eurem Beitrag in die Kommentare schreiben. Wenn möglich, sollten es aktuelle Beiträge sein.
Bitte denkt daran, das Paraden-Logo einzubauen und auf diesen Artikel zu verlinken.

Für alle, die mitmachen möchten und keinen eigenen Blog haben gilt: schickt mir einfach eine Email mit Text und Foto.

Und wenn Ihr einfach nur eine lustige Geschichte zu erzählen habt, könnt Ihr die natürlich auch gerne in den Kommentaren teilen. Ich freue mich über jeden Beitrag

Im Februar werde ich eine Zusammenfassung online stellen.

So long, Eure Stefanie

Nudelsalat mit Zitrone und Lachs

Sommerzeit ist auf jeden Fall Zeit für Nudelsalat. Zum Grillen dazu, als schnelles Mittagessen, spontanes Bewirten der Nachbarn an lauen Abenden, zum Picknick im Stadtpark… Nudelsalat geht einfach immer.

Für diesen hier ist die Zutatenliste noch dazu sehr überschaubar. Wenn Ihr nicht so gerne Dill mögt oder gerade keinen da habt, dann könnt Ihr natürlich auch Schnittlauch oder etwas anderes nehmen.

nudelsalat lachs

Zutaten für 4 Personen:
400 g Rigatoni oder Penne
Salz
200 g Räucherlachs
1/2 Bund Dill
1 Salatgurke
1 Zitrone
200 g Frischkäse (Rahmstufe)
100 ml Milch
Pfeffer

Die Nudeln in reichlich Salzwasser bissfest kochen. Abgießen, kalt abschrecken und abtropfen lassen.
Inzwischen den Lachs in feine Streifen schneiden. Den Dill waschen, die Spitzen abzupfen und fein hacken. Die Gurke waschen, längs vierteln und in kleine Würfel schneiden.
Die Zitrone heiß abwaschen, Schale abreiben und den Saft auspressen. Den Mascarpone mit Milch, Zitronenschale und -saft verrühren. Kräftig mit Salz und Pfeffer würzen.

Alles in einer großen Schüssel mischen.

Tramezzini mit Lachs und Tunfisch

Ist schon eine Weile her, da habe ich in der Zeitung einen Artikel zum Thema Apéro gelesen. Manche sagen auch Cocktailparty dazu, auf Deutsch gibt es meines Wissens nach keinen genauen Ausdruck für das, was gemeint ist: ein (früh-)abendliches Zusammentreffen in einem klar abgegrenzten Zeitrahmen, in der Regel ungefähr so von 18 bis 20 Uhr, um gemeinsam einen netten Drink zu nehmen, ein paar Häppchen zu essen und die neuesten Neuigkeiten auszutauschen.
Am ehesten trifft es wahrscheinlich noch „Stehempfang“. OMG, manchmal ist die deutsche Sprache echt schrecklich.
Ich bin mir immer noch nicht ganz sicher, was ich von dieser Art der Geselligkeit halten soll. Einerseits funktionieren Freundschaften ja nicht nach der Uhr – vielleicht hat man sich nach zwei Stunden gerade erst so richtig warmgeredet…
Andererseits sinkt dadurch vielleicht die Hemmschwelle, seine Freunde viel regelmäßiger einzuladen, da sich der Aufwand in überschaubaren Grenzen hält: Man muss kein ganzes Menü kochen, hat nur eine Spülmaschine voll Gläser und ist am nächsten Morgen fit, falls ein Hockeyturnier (oder so) ruft.

Was meint Ihr dazu?
Wäre das etwas für Euch?

Wir haben es hier zu Hause noch nicht ausprobiert, aber ich weiß auf jeden Fall schon, was ich dann zu Essen servieren würde: leckere Tramezzini.

tramezzini

Ich habe für Euch ein Rezept für Lachsfüllung und eins für Tunfischfüllung:

200 g Räucherlachs
1 kleine Zucchini
einige Stängel Dill
100 g cremiger Frischkäse
50 g Majonäse
1 TL Zitronensaft
Salz, Pfeffer
Lachs und Zucchini fein würfeln, den Dill hacken. Alles miteinander verrühren und würzen.

2 Dosen Tunfisch (in Wasser)
1 große Frühlingszwiebel
1 Selleriestange
ca. 100 g Majonäse
1 EL Zitronensaft
Salz, Pfeffer
Den Tunfisch abtropfen lassen und in einer Schüssel mit 2 Gabeln zerzupfen. Frühlingszwiebel und Sellerie fein würfeln und untermischen. Die Majonäse unterrühren und würzen.

Die Crème dann auf Toastbrotscheiben großzügig verstreichen (die Lachsmischung reicht etwa für 4 Stück, Tunfisch für 6), mit weiteren Scheiben bedecken. Gut andrücken. Man kann auch für eine halbe Stunde oder so ein Backblech auf die Tramezzini legen, damit die Scheiben gut zusammenhaften.
Kurz vor dem Servieren dann die Kanten abschneiden und vierteln.

Für Vegetarier kann die Füllung auch mit Salatgurke anstatt mit Fisch zubereitet werden.

Pfeffer-Lachs-Aufstrich – meine Allzweckwaffe!

Lasst mal sehen, was mir alles einfällt, zu welcher Gelegenheit ich diesen Aufstrich schon angeboten habe…

  • Beim Mädelsabend als Beilage zur Suppe
  • Als Vorspeise für ein Menü
  • Zum Apero
  • Mittagessen-Ersatz am Wochenende
  • Wir-kommen-gerade-aus-der-Stadt-und-bis-das-Essen-fertig-ist-dauert-es-mindestens-noch-eine-Stunde

Das Gute ist, dass er super mit quasi allen kohlehydrathaltigen Nahrungsmitteln harmoniert: Baguette, Schwarzbrot, Toast, Cracker, Pellkartoffeln…
Und das noch bessere ist die Zubereitungszeit: schlappe 5 MINUTEN!

lachsdip
Ihr braucht:
1 Dose Alnatura Grüner Pfeffer Pastete
(daher habe ich auch das Rezept, stand vor Jahren mal auf der Rückseite des Zettels im Deckel)
150 g Frischkäse (auch der fettarme funktioniert hier)
100 g Joghurt
200 g Räucherlachs, in feine Streifen geschnitten

Alles gut vermischen und bis zum Servieren kühl stellen.
PS: Nein, ich habe nichts vergessen: Da die Pfefferpastete sehr intensiv schmeckt und auch relativ scharf ist, braucht Ihr keine zusätzlichen Gewürze.