Kürbis-Linsen-Suppe

Ich habe eine Vorliebe für Linsen – rot, schwarz, grün, braun…
Sie haben ein wunderbar nussiges Aroma, machen satt und stecken voller Proteine. Eine Linsensuppe braucht keine Kohlenhydrate – nicht unwichtig für einen Mädelsabend zum Beispiel: Genuss ohne Reue und so.

Schaut Euch mal die Farben dieser herbstlichen Kreation mit roten Linsen und Kürbis an – wenn es draußen grau ist, bekommt man da schon beim Schnippeln gute Laune. Die Kombination mit fruchtiger Paprika, scharfem Ingwer und cremig-süßer Kokosmilch rundet die Kombi auch geschmacklich perfekt ab.

zutaten kürbis linsen suppe

Zutaten für 4 Personen

250 g gewaschene rote Linsen
250 g Hokkaidokürbis, mit Schale gewürfelt (nicht zu grob, damit er schnell gar wird)
1 Bund Frühlingszwiebeln, in feine Scheiben geschnitten
1 rote Paprika, gewürfelt
1 Stück Ingwer, gehackt
1 Knoblauchzehe, gehackt

Alle diese Zutaten in 2 EL Pflanzenöl mit 1 EL (gutem) Currypulver kurz anbraten, mit 650 ml Gemüsebrühe aufgießen und 10 min köcheln lassen.
Danach nur noch 1 Dose (400 ml) Kokosmilch angießen, evtl. mit etwas Salz und gemahlener Chili nachwürzen.
Voilà!

kürbis linsen suppe

Die reine Kochzeit beträgt für dieses Rezept 15 Minuten. Die Schnippelei dauert eventuell ein bisschen länger, aber das könnt Ihr ja schon mit etwas Vorlauf erledigen.

Auf dem Blog gibt es außerdem noch eine zitronige Linsensuppe mit Raz el Hanout (Rezept), eine indisch angehauchte mit Tandoori und eine ganz deftige mit Speck und Tomaten (hier klicken), die ich alle auch schon oft gekocht habe.

Limetten-Erdnuss-Curry mit grünem Spargel und Hühnchen

Letzte Woche gab es hier ein Geburtstagsessen mit lieben Freunden. Zwei der Pärchen (und damit auch schon die Hälfte der Gäste) haben wir tatsächlich im Urlaub kennengelernt. Wie ist das bei Euch? Habt Ihr Urlaubsbekanntschaften, aus denen sich tatsächlich eine echte Freundschaft entwickelt hat? Oder ist das nach einigen Monaten dann doch wieder im Sande verlaufen? Schreibt mir mal. Ich würde mich freuen.

Zu Essen gab es zwei verschiedene Currys. Natürlich habe ich verschiedene Fleisch- und Gemüsesorten verwendet. Aber dieses Mal habe ich (für noch mehr Abwechslung) sogar noch die Saucen variiert. Für dieses Spargel-Hühnchen-Curry habe ich zusätzlich Erdnussbutter in die Kokosmilch gegeben. Das schmeckt ausgezeichnet und macht eine schön cremige Konsistenz.

Das Rezept für das andere Curry mit Schweinefleisch und Süßkartoffeln findet Ihr hier.

spargel erdnuss curry

Zutaten für 6 Personen:
4 Hähnchenbrüste
400 g grüner Spargel
200 g Zuckerschoten
1 Peperoni
1 Zwiebel
1 Knoblauchzehe
1 Stange Zitronengras
2 Limetten
800 ml Kokosmilch
100 g Erdnüsse
60 g Erdnussbutter
1 EL gutes Curry
6 EL Öl
Salz, Pfeffer
1 Bund Koriander

Hühnchen schräg in ca. 3 mm dünne Scheiben schneiden.
Den Spargel im unteren Drittel schälen und in mundgerechte Stücke schneiden. Zuckerschoten schräg halbieren.
Peperoni, Knoblauch und Zwiebeln putzen und fein hacken/würfeln. Zitronengras längs halbieren und mit dem Messerrücken etwas platt drücken. Die Limetten heiß abwaschen, Schale abreiben und halbieren, dann auspressen.
Die Erdnüsse grob hacken.
Öl in einer tiefen Pfanne erhitzen und das Hühnchen darin bei starker Hitze portionsweise anbraten. Aus der Pfanne nehmen. In die gleiche Pfanne erneut etwas Öl geben. Zwiebel, Knoblauch und Peperoni bei mittlerer Hitze weich dünsten.
Kokosmilch, Erdnussbutter, Curry, Zitronengras, die Hälfte der Erdnüsse sowie 100 ml Wasser zugeben und alles gut verrühren. Aufkochen, Spargel zugeben und bei mittlerer Temperatur etwa 10 Minuten köcheln. Mit 2 TL Salz würzen.
Währenddessen die Korianderblättchen von den Stielen zupfen und klein hacken.
Zitronengras aus dem Curry nehmen. Zuckerschoten, Hühnchen, 3-4 EL Limettensaft und 2 TL Limettenschale hinzugeben und 1 Minute mitkochen.

Dazu gibt es Reis. Zum Servieren mit den restlichen Nüssen bestreuen.

Dieses Gericht stammt aus dem Kochhaus. Dort wird es allerdings mit Brokkoli gekocht.

Curry mit Schweinefleisch und Süßkartoffeln

Hier war lange Funkstille – in den Ferien bin ich einfach nicht dazu gekommen, für Euch etwas zu schreiben. Und nach den Ferien hatten wir dann noch eine Einschulung (ins Gymnasium), Besuch, ein Tennisturnier für Mama, eins für den Sohn, Termin in Berlin, nochmal Besuch, eine Aufstiegsfeier und einen Kindergeburtstag … Da hatte ich absolut keinen Kopf dafür, auch noch neue Gerichte auszuprobieren und zu fotografieren. Aber so langsam kehrt der Alltag wieder ein und die Experimentierfreude zurück.

Ich gebe zu, ein Curry ist nun nicht gerade der Inbegriff von Experimentierfreude, aber diese Kombi hat meinen Eltern und uns so gut geschmeckt, dass ich es gerne teilen möchte. Ich habe das erste Mal kein Filet verwendet, sondern etwas durchwachsenes Fleisch. Das habe ich bei Donna Hay gesehen, und es war wirklich klasse. Ich bilde mir ein, dass das Curry dadurch noch cremiger und intensiver geschmeckt hat.

süßkartoffelcurry

Zutaten für 6 Personen

1 EL rote Currypaste
1 kg Schweinenackensteaks
2 große Süßkartoffeln (ca. 700 g)
2 Dosen Kokosmilch á 400 ml
200 ml Hühnerbrühe
einige Kaffirlimettenblätter
2 EL Limettensaft
2 TL abgeriebene Limettenschale
1 EL brauner Zucker
1,5 EL Fischsauce
1 Bund Koriander

Steaks und Süßkartoffeln würfeln.
Eine große Pfanne erhitzen und die Currypaste darin eine Minute dünsten. Das Fleisch zugeben und unter Rühren ca. 4 Minuten garen. Kokosmilch, Brühe und Limettenblätter zufügen und zugedeckt bei mittlerer Hitze etwa 20 Minuten köcheln lassen. Dann die Süßkartoffeln zugeben und weitere 15 Minuten zugedeckt mitschmoren, bis Fleisch und Kartoffeln gar sind.
Limettensaft und -schale, Fischsauce und Zucker einrühren und abschmecken.
Zum Servieren mit gehacktem Koriander bestreuen.

Dazu Jasmin- oder Basmatireis kochen.

Das Curry kann natürlich schon vorgekocht werden.

Als Vorspeise gab es bei uns einen asiatischen Gurkensalat. Das hat sehr gut dazu gepasst. Das Rezept findet Ihr hier.

Kürbissuppe zum Erntedankfest

Am vergangenen Wochenende waren mein lieber Co-Gastgeber und ich mal wieder eingeladen: zum Erntedankfest.

Und weil mir das wirklich richtig gut gefallen hat, wollte ich Euch kurz davon berichten. Es war eine ganz zwanglose relative große Runde (etwa 20 Leute), die sich alle auf von den Nachbarn zusammengeliehenen Stühlen um den großen Tisch (zugegebenermaßen ist es eher ein riesiger Tisch) in der Küche versammelt haben. Es gab als Deko ein paar große Vasen mit bunten Herbstlaubzweigen und auf dem Tisch ebenfalls etwas Herbstlaub, Kastanien und Äpfel. Sehr gemütlich!

Das Essen war in Buffetform angerichtet: auf dem Herd standen große Töpfe mit Minestrone und Kürbissuppe, auf dem Sideboard Käse, Salami, Schinken und gutes Brot. Einige von den Gästen haben Nachtisch (Applecrumble!) oder Wein mitgebracht. Herrlich! Mehr braucht es einfach nicht.
Und der Abend war dann auch sehr lustig und ging sehr lange…

Also – was ich Euch damit sagen wollte: cooles Einladungsformat! Nachmachen!
Bei uns wird es nächstes Jahr sicher ein Erntedankfest geben.

Und um Euch noch mehr zu motivieren, habe ich heute ein Rezept für Kürbissuppe für Euch. Allerdings nicht so ganz klassisch, sondern asiatisch angehaucht.

kurbissuppe

Zutaten für 4 Personen:

etwa 750 g Hokkaidokürbis
1 Stange Zitronengras
1 daumengroßes Stück Ingwer
1 Zehe Knoblauch
3 EL Sonnenblumenöl
1 Dose Kokosmilch
0,5 l Gemüsebrühe
etwa 2 EL Limettensaft
Salz
nach Belieben frischer Koriander

Den Kürbis waschen, das weiche Innere mit den Kernen entfernen und das Fruchtfleisch würfeln. Vom Zitronengras die äußeren harten Blätter entfernen und in ganz feine Ringe schneiden. Den Ingwer schälen und fein hacken, ebenso den Knoblauch.

Kürbis, Ingwer, Zitronengras und Knoblauch in dem Öl bei mittlerer Hitze einige Minuten anbraten. Kokosmilch und Brühe dazugeben und so lange köcheln, bis der Kürbis weich ist (etwa 15 Minuten).

Die Suppe mit dem Pürierstab pürieren, mit Salz und Limettensaft würzen/abschmecken. Wer mag, kann die Suppe noch mit etwas gehacktem, frischem Koriander bestreuen.