Käse-Lauch-Suppe

So, auch in Hamburg sind die Ferien ab heute wieder vorbei. Schade! Weihnachten war mal wieder sooo schön.

Wahrscheinlich sind wir nicht die einzige Familie, bei der sich ab heute auch die Ernährungsgewohnheiten wieder etwas ändern, oder? Weg vom Ferien-Feiertags-Food hin zu wieder mehr alltäglichen und gesunden Sachen. Man kann ja nicht immer nur Kaviar essen – Spaaaß (oh Gott, nach 2 Wochen intensiven Zusammenseins habe ich mir auch schon Teenie-Sprech angewöhnt).

Wie wäre es also mal wieder mit Hackfleisch? Und Lauch? Und Schmelzkäse? Alles ganz einfache Sachen, aber in der Kombi richtig gut. So eine deftige Suppe ist klasse für eine Horde hungriger Schulkinder, wenn sie nachmittags nach Hause kommen (und in den Ferien vergessen haben, Essen für die erste Woche zu bestellen), aber auch mit Freunden nach einem schönen Winterspaziergang. Wir essen sie auch gerne im Skiurlaub.

käsesuppe

Zutaten für 6 Personen:

1 kg Rinderhackfleisch
3 Stangen Lauch
1 Liter Rinderbrühe
2 Päckchen Schmelzkäse (pur oder mit Kräutern, wie Ihr mögt)
Salz und Pfeffer

Den Lauch in feine Ringe schneiden. Dicke Stangen je nach Vorliebe erst halbieren oder vierteln.
Das Hackfleisch in einem großen Topf bei hoher Hitze krümelig braten.
Den Lauch zufügen und bei geschlossenem Deckel und mittlerer Hitze etwa 5 Minuten mitbraten, bis er weich geworden ist.
Den Schmelzkäse in eine Schüssel geben und mit einem Teil der Brühe übergießen, damit er sich schon mal ein bisschen auflöst.
Den Rest der Brühe und die Käse-Brühe-Mischung in den Topf geben und noch 5 Minuten auf kleiner Hitze weiterköcheln lassen.
Mit Salz und Pfeffer würzen.

Diese winterliche Suppe ist mein Beitrag für den 3.Bloggeburtstag von Jessis Schlemmerkitchen. Schaut mal bei Ihr vorbei. Dort gibt es noch viele andere Rezepte für kalte Tage.

Blogevent-2018

Burger mit Speck

Die Burger-Versuchsreihe geht in die zweite Runde: gestern gab es eine Bacon and Cheese Variante. Das Interessante an dieser Kombination ist, dass nicht alle Zutaten einfach aufeinander geschichtet werden. Ich habe eine schön sämige Sauce vorbereitet (Betonung wie immer auf „vorbereitet“), in der alle Zutaten schon miteinander vermengt sind. Und das geht so:

Für 4 Burger:
2 Tomaten
1 Zwiebel
2 Essiggurken
100 g Speckwürfel
2 Prisen Oregano
160 g Cheddarkäse

Tomaten, Zwiebeln und Essiggurken fein würfeln und in separate Schälchen geben.
Die Speckwürfel in einer Pfanne knusprig braten. Die Tomaten und den Oregano zufügen, weitere 2 Minuten garen und beiseite stellen.
Den Cheddar in kleine Stücke schneiden, in einer Schüssel mit etwas Wasser vermengen und 30 Sekunden in der Mikrowelle erhitzen. Herausnehmen und sorgfältig umrühren – die Masse sollte sämig, jedoch nicht zu flüssig sein. Stimmt die Konsistenz, die Tomaten-Speck-Mischung, Zwiebeln und Gurken zugeben und alles gleichmäßig zu einer dicken Paste verrühren (keine Sorge, die Konsistenz verändert sich nicht mehr, auch wenn der Käse abkühlt).

Das sollte dann so aussehen:

cheddarsauce

Aus 500 g Hackfleisch 4 Pattys braten. Tipps dazu seht Ihr hier.

Beide Hälften der vorbereiteten Brötchen (falls Ihr die selber machen wollt, was ich unbedingt empfehle, schaut mal hier) mit Ketchup bestreichen. Die Pattys auf die unteren Hälften legen. Mit der Speck-Cheddar-Sauce bedecken und mit einigen Blättern Eisbergsalat garnieren. Die Deckel auflegen.

burger mit bacon

Auch dieses Rezept stammt übrigens aus dem großartigen Buch Die besten Burger: Von Beef bis Veggie

burgerbuch

Classic Burger

Theoretisch eignen sich Hamburger gut als Gästeessen, da man die Brötchen und die Saucen perfekt im Vorfeld zubereiten kann. Praktisch eignen sie sich wahrscheinlich ausschließlich für Runden mit Familienmitgliedern oder guten Freunden und Kindern, da sich abstürzende Salatblätter, fettige Finger und Saucentropfen am Kinn kaum vermeiden lassen.

Aber das ist ja auch gerade das Schöne am Burger-Essen, oder?

classicburger2classicburger

Für 4 Classic Burger braucht Ihr:

4 Brötchen (das Rezept für die Brötchen findet Ihr hier)

Senfsauce:
1 Zwiebel
4 Essiggurken
3 EL Senf
1 EL Honig
1 EL Olivenöl
Die Zwiebel schälen. Zwiebel und Gurken in kleine Würfel schneiden. Mit Senf und Honig verrühren, Olivenöl kräftig unterrühren. Kalt stellen.

Tomatensauce:
1 Zwiebel
1 Schuss Olivenöl
50 g passierte Tomaten
1 TL Kräuter der Provence
Salz, Pfeffer
Die Zwiebel schälen und in kleine Würfel schneiden. In Olivenöl anschwitzen, Tomaten und Kräuter dazugeben, aufkochen, mit Salz und Pfeffer würzen.

Pattys:
500 g Rinderhack
etwas Salz
Aus der Hackmasse 4 Pattys formen, salzen und in der Pfanne (oder auf dem Grill) bei starker Hitze von jeder Seite 4 Minuten braten.

Garnitur:
Eisbergsalat, einzelne Blätter lösen

Die Buns aufschneiden und 2 Minuten unter dem Backofengrill rösten. Basis und Deckel mit Senfsauce bestreichen. Die unteren Hälften mit den Pattys belegen, mit der Tomatensauce bestreichen, Salat drauf und die Deckel aufsetzen.

Tipp: Man kann Burgerpattys sehr gut auf dem Grill zubereiten, aber auch in einer Pfanne ist es gar kein Problem, wenn Ihr folgendes beachtet. Beim Formen der Pattys solltet Ihr mit dem Handballen eine kleine Delle in die Mitte drücken, damit das Fleisch gleichmäßig gart. Macht die Pfanne auf dem Herd richtig heiß, so dass schon leichter Rauch aufsteigt (Zugabe von Öl ist nicht nötig) und legt dann erst das Fleisch hinein – dann bekommt es eine Kruste und bleibt schön saftig.
Die Brötchen müsst Ihr in den Ofen schieben, direkt nachdem Ihr das Fleisch in der Pfanne gewendet habt. Dann ist alles gleichzeitig fertig und schön warm.

Als Beilage habe ich einen großen bunten Salat gemacht. Da die Burger relativ mächtig sind, finde ich das ausreichend. Für Teenager-Jungs-Kinder, die gerade mitten in einem Wachstumsschub stecken, sollte man vielleicht zwei Burger einplanen (oder noch Pommes dazu machen).

Chili con carne

Dieses Wochenende waren wir schon wieder so viele, draußen war es kalt und ich wollte gerne schon vormittags kochen… drei gute Gründe, mal wieder einen Klassiker auszupacken.

chili

Chili con carne für 8 Personen:

2 kg gemischtes Hackfleisch
3 EL Öl
je 1 große gelbe und rote Paprika
2 Gemüsezwiebeln (nicht so riesige)
3 kleine Dosen stückige Tomaten
2 Dosen Kidneybohnen
Salz, Pfeffer, Chilipulver (oder getrocknete Chilischoten)

Zwiebeln und Paprika schälen bzw. putzen und in Würfel schneiden.
Das Öl in einem großen Topf erhitzen und das Hackfleisch krümelig anbraten. Mit reichlich Salz, Pfeffer und Chilipulver (oder zerbröselten Chilis) würzen. Die Gemüsewürfel zufügen und bei mittlerer Hitze etwa 5 min mitbraten. Dann die Tomaten zufügen und alles etwa 1 Stunde bei kleiner Hitze vor sich hin schmoren lassen. Erst 5 min vor Ende die Bohnen zufügen (denn die sind schon weich, müssen nur heiß werden).
Je nach gewünschter Schärfe dann nochmal abschmecken.

Wie gesagt, ich habe das Chili schon vormittags gekocht. Ich finde, es schmeckt sogar noch besser, wenn es einmal wieder aufgewärmt wurde. Wer mag, kann sich am Tisch noch einen Klecks Sauerrahm auf sein Chili löffeln.

Bei uns gab es dazu einfach reichlich Baguette und Salat.