Klassischer Marmorkuchen wie von Oma

Als ich am Samstag morgen in der Küche stand und einen Kuchen für das Wochenende backen wollte, habe ich mit Erstaunen festgestellt, dass ich noch gar kein Rezept für einen ganz klassischen Marmorkuchen gepostet habe.

Meine neue Lieblingsform für Marmorkuchen

Das muss natürlich sofort geändert werden – ein gutes Marmorkuchenrezept ist in jedem Haushalt unabdingbar.

Ein Marmorkuchen ist immer noch der perfekte Geburtstagskuchen, er passt zu Ostern genau so gut wie zu Weihnachten, er schmeckt Erwachsenen und Kindern und überhaupt…

Sehr schön saftig von innen

Also, hier kommt das Rezept:

250 g weiche Butter
250 g Zucker
3 Eier
1 Prise Salz
1 Päckchen Vanillezucker
400 g Mehl
1 Päckchen Backpulver
1/8 l Milch
2 EL Backkakao
2 EL Zucker
etwas Milch

Ofen auf 180 Grad Umluft vorheizen.

Butter und Zucker schaumig schlagen. Die Eier sowie Salz und Vanillezucker einzeln unterschlagen.
Mehl, Backpulver und Milch unterrühren, bis der Teig schwer vom Löffel fällt.

Eine Kuchenform fetten. Zwei Drittel des Teiges hineinfüllen. Den restlichen Teig mit Kakao, Zucker und Milch verrühren. Auf den hellen Teig geben und die beiden Teige mit einer Gabel etwas marmorieren.

40 Minuten backen.

Kürbisgugelhupf mit Ingwer

13 Jahre ist der kochtopf jetzt schon alt.
Was??? werdet Ihr denken… lass mich mal überlegen – meine Töpfe habe ich mir doch gleich nach dem Studium gekauft – die sind also mindestens schon…
Ach, lieber nicht so genau drüber nachdenken.

Diesen kochtopf meine ich aber gar nicht. Sonst hätte ich ihn ja auch nicht klein geschrieben. Orthographie ist mir wichtig 😉
Nein, ich meine den Blog namens kochtopf.me von zorra.

Schon seit 2004 beglückt sie uns mit Rezepten, Tipps und lustigen Geschichten. Wow! Herzlichen Glückwunsch! Respekt für so viel Durchhaltevermögen! Und vielen Dank für Deine vielen inspirierenden Beiträge.

Blog-Event CXXXV - Gugelhupf (Einsendeschluss 15. Oktober 2017)

Zorra zu Ehren habe ich also auch einen Gugelhupf gebacken. Der erste in meiner neuen Form, von der ich gewusst habe, dass ich sie haben muss, seit ich sie das erste Mal gesehen habe. Hübsch, oder?

kürbisgugelhupf

Es gibt eine herbstliche Kreation mit Kürbispürree und Ingwer. Außerdem habe ich für noch mehr Saftigkeit etwas Frischkäse zugefügt. Ach ja, der Ingwer ist kandiert – die zuckrige Schärfe setzt einen schönen Akzent

Zutaten für eine Form:
125 g weiche Butter
150 g Zucker
3 Eier
200 g Pürree (von Hokkaidokürbis)
100 g Frischkäse
300 g Mehl
2 TL Backpulver
50 g kandierter Ingwer, in kleine Würfelchen geschnitten

Ofen auf 160 Grad Umluft vorheizen.
Butter und Zucker mit dem Mixer schaumig schlagen. Die Eier einzeln mit großer Geschwindigkeit unterrühren. Pürree und Frischkäse einrühren. Mehl und Backpulver mischen und von Hand unterrühren. Zum Schluss den kandierten Ingwer zufügen.
Teig in die Form füllen und ca. 60 Minuten backen. Garprobe machen.

Zum Servieren mit Puderzucker bestreuen. Oder aus Puderzucker und Wasser/Zitronensaft einen Guss herstellen. Der würde sicher auch gut dazu passen.

kürbisgugelhupf anschnitt

Hier könnt Ihr nochmal alles über das Blogevent nachlesen:
https://www.kochtopf.me/blog-event-cxxxv-gugelhupf

Muffins mit Maronen, Rotwein…

…und Schokolade.

Super Herbstkombination!

maronenmuffins

Zutaten für ca. 16 Muffins (oder ein Gugelhupf)
4 Eier
250 g Zucker
200 ml Öl
200 ml Rotwein
300 g Mehl
1 TL Zimt
1 Päckchen Backpulver
200 g vorgegarte Maronen
100 g Bitterschokolade
200 g Zartbitterkouvertüre

Eier mit Zucker auf hoher Stufe mit dem Mixer schaumig schlagen. Rotwein und Öl zugeben und auf niedriger Stufe rühren, bis sich alles verbunden hat. Mehl mit Backpulver und Zimt mischen und unter die Eiermasse rühren.
Maronen und Schokolade fein hacken und unterheben.
Ein Muffinblech mit Papierförmchen füllen und den Teig einfüllen.
Bei 180 Grad (Ober-/Unterhitze) 18 Minuten backen.
Die Kuvertüre im Wasserbad oder in der Mikrowelle schmelzen und die Muffins damit bestreichen.

Alternativ kann man den Teig auch in eine gefettete Gugelhupfform füllen. Das sieht etwas dekorativer auf der Kaffeetafel aus. Dann 1 Stunde backen.

Der Kuchen ist sehr saftig, so dass er auch am zweiten und dritten Tag noch gut schmeckt.