Ingwer-Kurkuma-Shot (ohne Entsafter)

Ich habe eine neue Sucht. Nicht nur ich – auch der Co-Gastgeber.
Verrückt, wie man sich immer wieder Sachen angewöhnen kann, die einem jahrelang nicht gefehlt haben – ja, die es noch nicht einmal gab – und plötzlich weiß man nicht mehr, wie man mal ohne gelebt hat.

Starke Worte, ich weiß. Aber ich bin wirklich schwerst abhängig von Ingwershots. Ich bilde mir ein, dass ich sofort krank werde, oder wenigstens bestimmt weniger leistungsfähig und weniger wach sein werde, wenn ich nicht morgens einen trinke.
Und wenn ich es mir recht überlege, habe ich erst mit einer soften Droge angefangen: Ingwertee. Den trinke ich schon lange jeden Tag.

Und weil die kleinen Dinger ja so teuer sind, habe ich angefangen, selber zu produzieren. Mit einem einfachen Standmixer. Die Ingwerfasern lösen sich darin zwar nicht 100% vollständig auf, aber ich finde es absolut ok.

Kurkuma macht die Farbe so schön intensiv gelb.

Zutaten für ca. 12-15 Shots:
100 g Ingwer, grob gewürfelt
1 TL Kurkumapulver
100 ml frisch gepresster Zitronensaft
150 ml Apfelsaft
150 ml Wasser

Alle Zutaten in einem Standmixer füllen und mindestens 3 Minuten auf der höchsten Stufe mixen. Dabei aufpassen, dass man nicht spritzt. Kurkuma färbt ganz fürchterlich.

Die Mengenangaben sind nur ungefähr gemeint. Jede Ingwerknolle ist unterschiedlich, und jeder hat auch eine andere Schmerzgrenze für scharf. Probiert also ein bisschen mit der Wasser- und Saftmenge rum.

PS: Der Ingwer ist reich an Vitamin C und enthält darüber hinaus Magnesium, Eisen, Kalzium, Kalium, Natrium und Phosphor. Das Rhizom wirkt antibakteriell und kann somit zu einer gesunden Darmflora beitragen.
Das in Kurkuma enthaltene Curcumin wirkt entzündungshemmend und hat eine antioxidative Wirkung.
Check!

Geröstete Kichererbsen – gesund snacken

Heute habe ich ein ganz einfaches Rezept für einen gesunden Snack für Euch.

Die Kichererbsen sind knusprig, können mit Eurem Lieblingsgewürz zubereitet werden – Paprika für Chipsfeeling, Raz el Hanout oder Curry für etwas orientalisches Flair, oder nur ein gutes Salz für die Puristen unter Euch – haben kaum Fett und Kohlenhydrate aber dafür viele Ballaststoffe und Proteine.

Hört sich gut an, oder? Obendrein sind sie auch noch ganz easy zuzubereiten.

Die Chipstüte kann getrost im Schrank bleiben 😉

2 Dosen Kichererbsen
1 TL Raz el Hanout oder Curry
etwas Salz
1 EL Olivenöl

Den Backofen auf 180 Grad Umluft vorheizen.

Die Kichererbsen abgießen, mit Wasser abspülen und abtropfen lassen.

Danach auf einem Geschirrhandtuch in einer Lage ausbreiten und mit etwas Küchenrolle sorgfältig trocken tupfen. Wenn dabei die Schalen abgehen, dann ist das nicht schlimm.
Das Trocknen ist aber wichtig, damit die Kichererbsen im Ofen schön knackig werden.

Dann in einer Schüssel die Kichererbsen mit dem Olivenöl gut vermischen.
Auf ein mit Backpapier ausgelegtes Backblech verteilen und 30 Minuten im Ofen rösten.

Das Blech rausnehmen und nochmal in die Schüssel füllen. Jetzt die gewünschten Gewürze gut unterrühren.
Dann die Kichererbsen nochmal 10 Minuten rösten.

Das hört sich jetzt ein kleines bisschen umständlich an, hat aber natürlich einen Grund: damit die Kichererbsen knusprig werden, reichen 30 Minuten im Ofen nicht wirklich aus. Die Gewürze werden aber bitter, wenn sie länger als eine halbe Stunde geröstet werden. Alles klar?

PS: Die Kichererbsen eignen sich übrigens auch gut als Croutons in der Suppe oder im Salat.

Selbstgemachter Ketchup ohne Zucker

Wir haben bei uns daheim ja eine relativ festgelegte Reihenfolge, was das Grillgut angeht: zuallererst kommen immer Würstchen – quasi als Appetizer. Ihr lacht? Aber das war doch schon bei meinen Eltern so 😉

Bei den Würstchen gibt es verschiedene Vorlieben in der Familie: rot oder hell, dick oder dünn, oder sogar die ganz fiesen mit Speck und Käse. Gar nicht so einfach, immer alles in der richtigen Menge da zu haben. Ich sag´s Euch.

Tofuwürstchen haben wir neulich auch ausprobiert, seit wir eine Vegetarierin in der Familie haben – aber die fanden wir alle nicht so gut. Das Mädel ist aber auch mit Pimientos, Maiskolben, Grillkäse und Nudelsalat sehr zufrieden, was ich gut finde, weil mit dem Fleischersatz das ist ja immer so eine Sache. Entweder oder, finde ich.

Aber ich schweife ab…

Zu Würstchen gehört natürlich unbedingt Ketchup!!! Und da mich das immer schon genervt hat, dass so viel Zucker drin ist, habe ich einige Male welchen selber gekocht.

Das ist tatsächlich einfach und geht schnell, und viele Zutaten braucht man auch nicht. Er schmeckt natürlich nicht genau so wie normaler Ketchup sondern etwas gewürziger, aber bis jetzt mochten alle, die ihn probiert haben, sehr gerne.

Zutaten:
2 Schalotten
1 Knoblauchzehe
1 EL Öl
500 g passierte Tomaten
Salz und Pfeffer
Gewürze nach Wahl – entweder Curry und Ingwer oder ein paar italienische Kräuter, evtl. etwas gemahlener Chili

Schalotte und Knoblauch fein würfeln und im heißen Öl bei mittlerer Hitze glasig andünsten. Tomaten zufügen und 15 Minuten vor sich hin köcheln lassen.
Nach Geschmack würzen und evtl. nochmal kurz durchpürieren, damit der Ketchup noch etwas feiner wird.

Fenchelsalat mit Pulled Chicken

Meine Einstellung zu Ernährung hat definitiv zwei Seiten: wenn wir Gäste haben, achte ich beim Kochen überhaupt nicht auf Gesundheitsaspekte und Kalorien. Da geht es einfach nur um Genuss.
Im Alltag bin ich aber relativ diszipliniert. Da gibt es fast ausschließlich gesunde Dinge, kaum Zucker und auch weniger Kohlenhydrate.

Dieser Fenchelsalat ist eine wunderbare Kombination aus beidem. Fenchel ist richtig krass gesund, und außerdem schmeckt er in der Kombination mit Zitrone, Dill und Hähnchen einfach super. Dazu ein paar Scheiben frisches Ciabatta und ein Gläschen Weißwein – herrlich!

Fenchelsalat mit Hühnchen

Hier kurz ein paar Fakten:

„(…) wer rundum fit ist und bleiben will, profitiert auf jeden Fall von Fenchel. Denn die Knollen liefern beachtliche Mengen an Mineralstoffen wie Magnesium, Kalzium, Phosphor und Eisen; hinzu kommen mehrere B-Vitamine sowie Provitamin A und Vitamin E. Mit rund 31 mg Vitamin C liegt Fenchel ebenfalls ziemlich gut im Rennen. Weitere Pluspunkte: Fenchel enthält fast kein Fett, dafür aber reichlich Ballaststoffe und relativ hohe Mengen pflanzliches Protein. Die Knolle ist somit ein perfekter Begleiter für eine rundum ausgewogene Ernährung. Durch seine urinbildende Wirkung erleichtert Fenchel den Nieren die Ausscheidung von Stoffwechselabfällen. Das enthaltene Vitamin C verbessert außerdem die Leberfunktion.
Mithilfe seiner ätherischen Öle beruhigt das Gemüse strapazierte Nerven. Zudem lindern die B-Vitamine aus Fenchel Stress, stärken die Muskeln und unterstützen die Zellerneuerung sowie die Blutbildung. Das Vitamin B3 aus der knackigen Knolle fördert die Muskelregeneration sowie die Erneuerung von Haut- und Nervenzellen.“ (Quelle: EatSmarter)

Beeindruckend, oder?
Jetzt aber endlich das Rezept.

Fenchelsalat mit pulled chicken

Zutaten für 4 Personen:
3 Fenchelknollen
1 kleines Bund Dill
3 Frühlingszwiebeln
6 EL Olivenöl
Saft von 1 Zitrone
Salz
4 Hähnchenbrustfilets
je 2 TL Öl und Butter
Pfeffer

Die Fenchelknollen waschen, vom Grün befreien, vierteln, den Strunk entfernen und in ganz feine Scheibchen schneiden. Dill fein hacken, Frühlingszwiebeln in dünne Ringe schneiden.

Alles in einer Schüssel mit Olivenöl, Zitronensaft und Salz vermengen. Den Salat eine Weile ziehen lassen und währenddessen das Fleisch zubereiten.

In einer großen Pfanne Öl und Butter erhitzen. Filets von beiden Seiten je ca. 4 Minuten anbraten, bis sie gebräunt sind. Dann die Temperatur herunterschalten, die Pfanne mit einem Deckel verschließen und das Fleisch noch ungefähr 6-8 Minuten (je nach Dicke) ziehen lassen.

Etwas abkühlen lassen, mit den Fingern oder zwei Gabeln in mundgerechte Stücke zerpflücken, pfeffern und in den Salat geben.

PS: Die Portionen sind echt groß. Mit Brot reicht das als ganze Mahlzeit. Als Vorspeise ist es auch für 6 Leute genug.

Geröstete Salzmandeln

Neulich waren wir mal wieder eingeladen. Ich wollte gerne eine kleine Kleinigkeit mitbringen. Nix Großes, eher etwas Persönliches/Selbstgemachtes.

Geröstete Salzmandeln wollte ich schon lange mal ausprobieren, und sie sind gleich beim ersten Mal wirklich richtig gut geworden.

Die Mandeln kamen als Geschenk super an (könnt Ihr also schon mal für Weihnachten abspeichern), aber ich finde, sie eignen sich auch gut zum Aperitif, wenn mal selber Gäste hat.

salzmandeln2

Zutaten:

400 g Mandeln
1 Eiweiß
1 gehäufter TL grobes Meersalz
optional etwas gehackter Rosmarin und/oder gemahlene Chiliflocken

Den Ofen auf 160 Grad Umluft vorheizen. Die Mandeln auf einem mit Backpapier ausgelegten Backblech verteilen. 10 Minuten rösten. Aus dem Ofen holen und etwas abkühlen lassen.
Das Eiweiß in einer Schüssel mit dem Schneebesen etwas schaumig schlagen. Die Gewürze unterrühren. Dann die Mandeln zugeben und so lange mischen, bis alle feucht vom Eiweiß sind.
Wieder auf dem Backblech verteilen und weitere 12-15 Minuten rösten.

salzmandeln

Ihr seht, das ist also wirklich kein Hexenwerk. Und gesund sind sie auch noch.

 

Schokoladen-Avocado-Mousse

Ich gebe zu – ich habe geschummelt. Die Sache war mir dann doch zu heikel…

Überall auf Instagram und Pinterest und so habe ich diese Superfood-Schokomousse gesehen. Mit Avocado und ohne weißen Zucker! Als Anhängerin gesunder Ernährung (zumindest im Alltag) hat mich das Rezept natürlich gejuckt. Aber kann so ein gesunder Nachtisch wirklich schmecken??? Das habe ich mich nicht getraut an Gästen zu testen. Das musste ich tatsächlich erstmal für mich alleine ausprobieren. Und? Wollt Ihr wissen, wie es war?

Richtig lecker! Schön cremig (an Fett mangelt es ja auch nicht ;-)) und schokoladig aber nicht zu süß. Die Avocado schmeckt man ein bisschen raus, aber nicht so intensiv, sondern so, dass es wirklich gut zu dem bitteren Kakao passt.

avocado schoko mousse

Zutaten für 4 Personen:
2 weiche Avocados
3-4 EL Kakaopulver (Backkakao)
etw. gemahlene Vanille
2-3 EL Agavendicksaft
1 Becher Sahne

Das Fruchtfleisch der Avocados fein würfeln. Mit Kakao, Vanille, Agavendicksaft und 4 EL Sahne fein pürieren.
Die restliche Sahne cremig schlagen und unter die Mousse ziehen.

Wie Ihr seht, habe ich die Mousse mit ein paar Himbeeren getoppt. Das hat gut dazu gepasst.

Rotkohlsalat mit Granatapfel

Ein paar Vitamine für die dunkle Jahreszeit gefällig? Dann ist Rotkohlsalat auf jeden Fall eine gute Wahl. Ich habe mal für Euch nachgeschaut:

Schon 200 g Rotkohl decken mit 100 mg den Tagesbedarf an Vitamin C! Damit nicht genug, stecken auch bis zu 400 % (!) der von Ernährungs-Experten empfohlenen Tagesdosis an Vitamin K darin, außerdem reichlich Selen, Magnesium und Kalium. Auch sein hoher Gehalt an Ballaststoffen spricht für Rotkohl.
Besonders bemerkenswert ist der hohe Gehalt an sekundären Pflanzenstoffen, die dem Rotkohl seine typische Farbe und jede Menge gesundheitlichen Nutzen geben: sogenannte Radikalenfänger wie Bioflavonoide, Chlorophyll, Indole und Phenole und der natürliche Farbstoff Anthozyan wirken nachweislich zellschützend und können darum sowohl der Entstehung von Krebs vorbeugen als den Alterungsprozess verzögern.
(Quelle: EatSmarter)

Und wem das noch nicht genug Argumente sind, der lässt sich ja vielleicht von der schönen Farbe und dem Geschmack überzeugen.

rotkohlsalat granatapfel

Zutaten für 6 Personen:

1 säuerlicher Apfel
2 Granatäpfel
200 g Walnüsse
1 Rotkohl (ca. 1 kg)
1 Bund glatte Petersilie
2 EL Honig
1 EL Curry
4 EL Olivenöl
3 EL Weißweinessig
200 ml heiße Gemüsebrühe
Salz, Pfeffer

Apfel waschen, vierteln und würfeln. Die Granatapfelkerne herauslösen. Walnüsse grob hacken. Petersilie fein hacken.
Den Rotkohl in ganz feine Streifen schneiden. Alles miteinander in einer großen Schüssel vermengen.
Die Zutaten für das Dressing (Honig, Curry, Öl, Essig, Brühe) verrühren und über den Salat gießen. Dann den Salat etwas durchziehen lassen. Durch das warme Dressing wird der Kohl ein kleines bisschen weicher und nimmt alle Aromen gut auf.
Mit Salz und Pfeffer abschmecken.

Ich hatte schon mal einen Rotkohlsalat gepostet – ganz fruchtig mit Mango und Papaya. Wen es interessiert, der kann mal hier klicken.

Die einfachste Vorspeise der Welt – Edamame

Ich liebe es, in Sushi-Restaurants Edamame als Vorspeise zu knabbern. Kennt Ihr nicht? Das sind junge Sojabohnen, die noch in der Hülse sind (wie bei frischen Erbsen). In der Regel kommen sie einfach in einer (hübschen asiatischen) Schale mit grobem Meersalz bestreut, und man muss sie mit den Zähnen aus den Schoten ziehen (hört sich schlimm an, aber  – keine Sorge – die sind ganz weich).

Edamame fühlen sich immer irgendwie mondän an, finde ich.

Einige Male hatte ich auch schon darüber nachgedacht, dass es eigentlich ganz nett wäre, zu Hause auch mal Edamame zu knuspern. Vielleicht so an einem Freitag Abend, mit einem Glas Sekt, um entspannt ins Wochenende zu gleiten und dabei auch im heimischen Esszimmer (in der Schlunzidunzi-Jogginghose) einen Hauch der großen, weiten Welt zu spüren.

Bislang war ich aber immer daran gescheitert, welche zu finden. Kaum zu glauben, oder? Sogar in der Metro habe ich schon geschaut, war aber nix. Die Lösung ist aber gar nicht so schwer: es gibt Edamame in großen Beuteln in der Tiefkühlabteilung asiatischer Supermärkte. Ha! Endlich!

Die braucht Ihr tatsächlich nur auftauen. Ich habe sie ungefähr 20 Sekunden blanchiert, weil ich sie ein bisschen warm haben wollte, ging auch. Dann ab ins Schälchen, gutes (!) Salz darüber, und voilà.

edamame

Ich habe mich tatsächlich gefreut wie Bolle. Neulich, in einem Sushi-Restaurant an der Ostsee unweit von Hamburg, wollten sie nämlich doch tatsächlich €9,80 (in Worten: neun Euro achtzig!) für ein Schälchen. Nä – da war die Schmerzgrenze deutlich überschritten, und ich habe verzichtet. Mein 450g-Beutel hat €2,54 gekostet (warum haben die eigentlich im Asia-Laden immer so krumme Preise?), und der reicht locker für 4 Personen als Vorspeise.

Edamame sind übrigens sehr gesund. Sie enthalten viele Nährstoffe und haben einen hohen Eiweißgehalt.

Schnelles Dinkelbrot mit Körnern

Brot backen ist mir zu aufwendig.
Da braucht man so viele Zutaten.
Der Teig muss ewig gehen, das dauert mir zu lange.
Die Kruste wird bei mir nie knusprig.

Findet Ihr Euch hier wieder?

Vergesst alle Eure Vorurteile über Brot backen! Hier kommt ein 5-Minuten-Rezept mit Gelinggarantie für ein gesundes Brot mit knuspriger Kruste und lockerem Innenleben.

dinkelbrot

500 g Dinkelvollkornmehl
1 Päckchen Trockenhefe
1 EL Salz
80-100 g gemischte Körnchen nach Geschmack
500 ml warmes Wasser
1 EL dunkler Balsamico
2 EL Haferflocken

Mehl, Hefe, Salz und Körner in einer großen Schüssel vermengen. Wasser und Balsamico (der ist eigentlich nur für die Farbe) zugießen und mit einem großen Löffel zu einem Teig verrühren. Kneten ist nicht notwendig – der Teig ist relativ flüssig und klebrig.

Eine Kastenform einfetten und 1 EL Haferflocken auf dem Boden der Form verteilen. Den Teig mit einem Schaber hineingleiten lassen. Mit den restlichen Haferflocken bestreuen.

Jetzt die Form in den kalten Ofen schieben. Ein Schälchen mit Wasser auf den Boden stellen – das macht eine schöne Kruste – und bei 200 Grad Ober-/Unterhitze eine Stunde backen.

Fenchel-Blutorangen-Salat

Hach, ich freu mich: mal wieder ein Rezept (oder eher eine Idee, Rezept ist vollkommen übertrieben) aus der Kategorie „Das Gute kann so einfach sein“. Eigentlich meine Lieblingskategorie!

blutorangensalat2

Blutorangen sind sooo aromatisch. Und die weichen süßen Früchte sind mit dem knackigen herben Fenchel, einer Prise Salz und etwas Schärfe vom Pfeffer einfach der Hit.

Zutaten für 2 Personen:
3 Blutorangen
1 Knolle Fenchel mit Grün
ein paar Spritzer gutes Olivenöl
eine Prise (Zitronen-)salz, war mag etwas frisch gemahlenen Pfeffer

Die Blutorangen so schälen, dass auch die weiße Haut mit abgeht. Dann in Scheiben schneiden. Den Fenchel vierteln, den Strunk entfernen und in sehr dünne Scheiben schneiden.
Die Blutorangen mit etwas Saft auf einem Teller auslegen, mit Fenchel und Fenchelgrün bestreuen.
Mit etwas Olivenöl beträufeln und ein wenig Salz und Pfeffer darüber streuen. Fertig!

Macht als Vorspeise für Gäste richtig was her! Und gesund ist es auch noch…
Kinder, was wollt Ihr mehr?