Ideen für das Osterfest

Wow, kaum sind die Skiferien vorbei, schon steht Ostern vor der Tür. Richtig früh dieses Jahr. Hoffentlich bleiben wir an dem Wochenende von Schnee verschont. So langsam könnte ich wieder ein bisschen Farbe im Garten vertragen.

Zeit, sich Gedanken über das Oster-Essen zu machen. Ich habe Euch mal die besten Osterrezepte aus den letzten Jahren zusammengestellt.

Fangen wir mal mit dem Frühstück an. Da darf natürlich ein Hefezopf nicht fehlen. Ein einfaches Rezept inkl. Tipps, wie Euch der Hefeteig garantiert gelingt, habe ich hier für Euch: Hefezopf.

hefezopf2

 

Bekommt Ihr am Nachmittag Besuch? Dann habe ich zwei Tipps für Eure Kaffeetafel. Wenn Ihr schon Rhabarber findet, dann probiert mal diesen einfachen Rhabarberkuchen mit einem Guss aus Crème fraîche.

einfacher rhabarberkuchen

Sollte noch kein Rhabarber in Sicht sein, dann backt doch diesen Eierlikör-Käsekuchen. Dafür braucht man keine komplizierten Zutaten und man kann ihn sogar schon am Vortag zubereiten.

eierlikörkuchen

Für die Runde mit Freunden am Abend finde ich eine Lammkeule immer gut. Die kann man gut vorbereiten, weil sie lange im Ofen vor sich hin schmort. Ich habe zwei verschiedene Varianten auf dem Blog. Einmal afrikanisch angehaucht mit Ras el Hanout, Kichererbsen und Datteln. Zum Rezept geht es hier entlang.

lammkeule

Die andere ist noch einfacher. Sie wird in Milch gebacken. Zu diesem Gericht gibt es aber bis heute kein Foto, sondern nur eine lustige Geschichte. Wollt Ihr wissen, warum? Dann klickt mal rüber zum Blog: Lammkeule in Milch.

Dessert gefällig? Je nach Versorgungslage im örtlichen Supermarkt hätte ich da entweder Rhabarbertiramisu oder No bake cheesecake mit Erdbeeren im Angebot.

rhabarbertiramisu

erdbeercheesecakedessert

Und falls das Wetter noch nicht nach Frühlingsfrüchten schreit, ist die gute alte Mousse au chocolat natürlich auch immer eine Option.

mousse au chocolat

Viel Spaß beim Durchstöbern!

PS: Etwas Neues gibt es natürlich auch noch, sobald ich meinen Wäscheberg abgearbeitet habe.

Frühstücksglück – Herzhafte und süße Scones

Guten Morgen Ihr Lieben,

mein heutiger Beitrag erscheint nicht hier bei mir „zu Hause“, sondern ich bin heute auf dem Blog „Simply Sasibella. Food, Party Ideas and Beautiful Things“ zu Besuch.

Sie lädt jeden Monat eine/n Bloggerkollegin/-en ein, um einen Beitrag zum Thema Frühstück zu schreiben, natürlich inklusive Rezept, wie sich das gehört.

scones gemischt

Wenn Euch also interessiert, wie ich über Frühstück denke, und warum es bei mir großes und kleines Frühstücksglück gibt, und wenn Ihr Euch außerdem noch leckere Rezepte für Schinken-Käse-Scones und für Zitrone-Mohn-Scones anschauen wollt, dann klickt doch mal rüber zu Sasibella.

Schoko-Knuspermüsli

Wisst Ihr eigentlich, dass das hausgemachte Knuspermüsli das mit Abstand am meisten geklickte Rezept auf dem Blog ist? Obwohl das ja eigentlich streng genommen nur so ein halbes Gästerezept ist… Meistens frühstückt man ja doch nur im Kreis seiner Lieben, oder?
Was sagt mir das? Gefällt Euch vielleicht die Tatsache, dass man mit relativ wenig Aufwand zu Hause ein Produkt herstellen kann, dass dem gekauften überlegen ist (weil viel weniger Zucker…)? Trend „homemade“ und so?
Muss ich mein Konzept ändern?
Oder hat Euch das Foto besonders gut gefallen?

Anyway – es hat ja auch lange genug gedauert, aber heute bekommt Ihr ein weiteres Granolarezept von mir: die schokoladige Variante.

schokomüsli3

Zutaten für 2 Backbleche:
500 g kernige Haferflocken
150-200 g Nüsse nach Wahl, grob gehackt
eine Handvoll gepuffter Amaranth oder Quinoa
70 g Zartbitterschokolade
80 ml Sonnenblumenöl
4 EL Honig

Den Backofen auf 140 Grad Umluft vorheizen.
Die Schokolade in einer kleinen Metallschüssel über dem heißen Wasserbad schmelzen. Öl und Honig zufügen und gründlich vermischen.
Alle Zutaten in einer großen Schüssel gut vermischen, so dass die Haferflocken gut befeuchtet sind. Zwei Backbleche mit Backpapier auslegen und die Mischung darauf verteilen. Für 20 Minuten in den Ofen schieben. Ich habe die Bleche nach 10 Minuten einmal gewechselt, damit alles gleichmäßig gebacken wird.
Den Ofen gegen Ende der Backzeit gut im Auge behalten, denn der Übergang von knusprig zu verbrannt geht relativ schnell, bzw. ist bei der dunklen Haferflockenmischung relativ schlecht zu erkennen.

Nicht wundern: wenn das Granola aus dem Ofen kommt, ist es noch weich. Es wird erst beim Abkühlen fest.

Mit etwas Quark und ein paar frischen Früchten (zum Beispiel jetzt gerade Erdbeeren) eignet sich das Granola gut für Brunch mit Freunden. Aber es schmeckt natürlich auch alleine in der Küche vor der Arbeit…

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PS: Ich habe nur 10% des Gesamtgewichtes an Schokolade genommen, so dass sich der Zuckergehalt verglichen mit Fertigprodukten sehr in Grenzen hält. Also kein schlechtes Gewissen!

Ciabattabrötchen aus no-knead-Teig

Bei uns in Hamburg waren ja Herbstferien in den letzten zwei Oktoberwochen. Wir sind zu Hause geblieben und hatten eine echt gemütliche Zeit: ausschlafen, Harry Potter lesen, Filme gucken, Karten spielen, ein bisschen Sport… und natürlich gemeinsam kochen und essen!

Ich nutze die Zeit, wenn die Tage nicht ganz so durchgetaktet sind, gerne dafür, neue Sachen auszuprobieren. Mal wieder mit Muße durch Pinterest surfen und ein paar Zeitschriften anschauen, Inspirationen sammeln, einen großen Einkauf machen und dann munter drauflos kochen und backen.

Gut für Euch! Denn ab heute gibt es eine dreiteilige Miniserie vom Ferienhighlight. Den Anfang machen Ciabatta-Brötchen. No-knead-Teig (also Teig, den man nicht knetet, sondern einfach nur zusammenrührt, gehen lässt und ein bisschen in Form faltet) hat mich schon lange gejuckt.

Und es geht tatsächlich. Die Brötchen sind wunderbar fluffig geworden – es sind richtige Luftbläschen drin. Ganz wie es bei gutem Ciabatta sein soll. Außerdem ist die Kruste knusprig und das Innere schön weich. Toll!

ciabatta

Zutaten für 12 Brötchen oder 2 Baguettes:

1 Päckchen Trockenhefe
550 ml lauwarmes Wasser
2 TL Zucker
600 g Weizenmehl
1 EL Salz

Die Hefe und den Zucker in dem Wasser auflösen und etwas ziehen lassen (etwa 15 Minuten). Das Mehl mit Salz in einer großen Schüssel mischen. Dann die Hefemischung zufügen und gut miteinander verrühren. Der Teig ist sehr flüssig, aber das muss so. Nicht noch mehr Mehl zufügen.

Die Schüssel mit Frischhaltefolie abdecken und etwa 8 Stunden (oder über Nacht) bei Zimmertemperatur gehen lassen.

Danach den Teig (am besten mit Hilfe einer Teigpalette oder eines Gummispatels) auf eine ordentliche bemehlte Arbeitsfläche schütten. Zwei Bleche mit Backpapier auslegen und das Papier ebenfalls leicht mehlen.
Jetzt den Teig in 12 Teile teilen – das ist erstmal ungewohnt, weil er immer noch relativ flüssig ist, aber er klebt ja zusammen. Also mit Palette oder Spatel Stücke abtrennen, in der passenden Größe zusammenschieben und auf die Bleche setzen. Nochmal eine Stunde gehen lassen.
In der Zwischenzeit den Backofen so heiß aufheizen, wie es geht. Ich habe 250 Grad Umluft gewählt.
Die Brötchen mit ein bisschen Mehl bestäuben und 15-18 Minuten backen.

ciabatta-auf-blech

Da der Teig so lange gehen muss, eignet sich das No-knead-Brot super zum Vorbereiten. Entweder Ihr rührt abends schnell die Mehlmischung an und habt dann leckere Frühstücksbrötchen. Oder Ihr bereitet morgens vor, dann könnt Ihr Eure Abendgäste mit selbst gebackenem Brot beeindrucken.

Zupfbrot mit Bärlauchpesto

Ein halbes dunkles Brötchen mit Wurst, ein halbes Brötchen mit Käse und Gurke, ein halbes helles Brötchen mit (roter) Marmelade, und das letzte Halbe mit Frischkäse und Honig. Ja, auch das gewohnte Frühstück ist schön (ich persönlich finde sogar, die entspannende Wirkung von Ritualen ist kaum zu überschätzen).
Aber so ein richtig gemütliches Brunch mit Freunden – das ist noch besser.

Das Zupfbrot (auf Englisch nennt man es übrigens Pull-apart-bread) hat eine tolle Form für Wochenend-Frühstücks-/Brunchrunden. Man sitzt lang zusammen, trinkt gemütlich noch einen Kaffee, Tee (oder Sekt) und kann sich immer wieder mal ein Scheibchen zum Snacken  – wie der Name schon sagt – abzupfen. Wunderbar!

Dazu passt übrigens super ein luftgetrockneter Schinken oder ein Stück Käse.

zupfbrot

Zutaten für den Hefeteig:
500 g Mehl
1 Päckchen Trockenhefe
1 EL Zucker
1 TL Salz
300 ml lauwarmes Wasser

Mehl mit Hefe, Zucker und Salz in einer großen Schüssel mischen. Wasser dazugeben und mit den Knethaken des Mixers und dann mit den Händen zu einem glatten Teig verkneten. Mindestens eine Stunde abgedeckt gehen lassen.

In der Zwischenzeit das Pesto zubereiten.

2 Bund Bärlauch
75 g Pinienkerne
125 ml Olivenöl
Salz, frisch gemahlener Pfeffer
1-2 TL Limettensaft

Bärlauch waschen, die Stiele abschneiden, grob zerschneiden und dann mit Öl und Pinienkernen im Mixer pürieren. Mit Salz, Pfeffer und Limettensaft abschmecken.

Die spezielle Zupfbrotform bekommt ihr folgendermaßen hin:
den Teig etwa 1/2 Zentimeter dick ausrollen – Größe ungefähr 50×30 cm.
Die Kanten begradigen und in Streifen schneiden, die so breit sind wie Eure Kastenform.
Mit dem Pesto bestreichen und aufeinanderlegen. Jetzt die Streifen quer in Rechtecke schneiden.
Eine Kastenform fetten und die gestapelten Stücke hochkant nebeneinander in die Form setzen. D.h. mit der Schnittkante nach oben.

zupfbrot herstellung

Bei 180 Grad (Umluft) 30 Minuten backen.

PS: Man kann natürlich auch fertiges Pesto dafür nehmen.

PPS: Das Zupfbrot ist auch super als Beilage zum Grillabend.

PPPS: Dies ist mein Beitrag zum aktuellen „Ich backs mir“ von tastesheriff. Tolles Thema!

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Knuspermüsli homemade

Für mich gab es zwei Gründe, mich endlich mal am hausgemachten Knuspermüsli zu versuchen.

Erstens: meine Kinder. Die essen Knuspermüsli supergerne, aber meistens weigere ich mich, welches zu kaufen, weil soooo viel Zucker drin ist. Und Süßigkeiten gibt es bei uns erst nach dem Mittagessen – da bin ich relativ strikt. In meiner selbst hergestellten Variation ist nur Honig, und auch davon nur relativ wenig. Trotzdem essen sie es alle sehr gerne.

Zweitens: Wenn wir Frühstücksgäste haben, biete ich gerne noch etwas Besonderes zusätzlich zu den normalen Brotgeschichten an. Obstsalat mit Joghurt und Knuspermüsli finde ich da immer gut.

granola2

Die Zubereitung im Ofen ist noch dazu ganz unkompliziert.

Zutaten für 2 Backbleche:
500 g kernige Haferflocken
150 Nüsse oder Körner nach Geschmack (evtl. auch Quinoapops/gepuffter Amaranth o.ä.), grob gehackt
8 EL Öl
100 g/ml Honig
etwas gemahlene Vanille
1 TL Zimt

Den Backofen auf 140 Grad Umluft vorheizen. Alle Zutaten in einer großen Schüssel gut vermischen, so dass die Haferflocken alle befeuchtet sind. Zwei Backbleche mit Backpapier auslegen und die Mischung darauf verteilen. Für 20 Minuten in den Ofen schieben. Ich habe die Bleche nach 10 Minuten einmal gewechselt, damit alles gleichmäßig gebacken wird.
Den Ofen gegen Ende der Backzeit gut im Auge behalten, denn der Übergang von goldbraun zu verbrannt geht relativ schnell.
Nicht wundern: wenn das Granola aus dem Ofen kommt, ist es noch weich. Es wird erst beim Abkühlen fest.

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Achtung neu! Es ist jetzt auch ein Rezept für Schoko-Knuspermüsli online! Für das Rezept hier klicken.

Pflaumenmarmelade mit Zimt

Manchmal weise ich erstaunlich konservative Züge auf. Bei Marmelade zum Beispiel: gekaufter Fruchtaufstrich kommt mir nicht ins Haus. Da bin ich ganz eigen. Bei meiner eigenen Produktion weiß ich ganz genau, woher die Früchte kommen (und dass sie ganz bestimmt erst reif in meinen Topf gewandert sind), wie hoch der Zuckergehalt ist, und welche Zutaten sonst noch so verwendet wurden. Und ich finde, das schmeckt man auch.

Und Marmelade ist ja nun auch wirklich nicht so aufwendig zu kochen.

Mit einer Sorte war ich jedoch lange nicht richtig glücklich: die Pflaumen (oder genauer gesagt Zwetschgen) und ich, wir haben uns bis jetzt nicht so richtig anfreunden können. Pflaumenmus war mir immer zu kompliziert – also bitte, wenn ich lese 3 Stunden einkochen, dann springe ich gleich weiter zum nächsten Rezept. Und die „normale“ Konfitüre hat mir nicht 100%ig geschmeckt und war auch von der Konsistenz nicht optimal.

Gestern jedoch hatte ich den Durchbruch. Bei Maria von Ich bin dann mal kurz in der Küche habe ich gelesen, dass sie zunächst ein Fruchtmus aus den Pflaumen herstellt, dass sie dann mit Gelierzucker einkocht. Gott, warum bin ich da nicht selber drauf gekommen? Mit den Mirabellen aus unserem Garten mache ich das doch auch immer…

Das dauert dann zwar doch ein bisschen länger, aber das Ergebnis lohnt die Mühe.

collage pflaumenmarmelade

Zutaten für etwa 4 Gläser á 200 ml:
knapp 2 kg Pflaumen, gewaschen, entsteint und halbiert
500 g Gelierzucker
1-2 TL Zimt (je nach Geschmack)
ein Spritzer Zitronensaft

Die Pflaumen mit etwas Wasser in einen Topf füllen und einige Minuten bei mittlerer Hitze weich köcheln.
Portionsweise durch die „Flotte Lotte“ jagen oder mit einem Kochlöffel durch ein Sieb (nicht zu fein) streichen, bis Ihr 1 kg Mus habt.
Das Mus erneut in den Topf geben, Gelierzucker, Zimt und Zitronensaft hinzufügen und aufkochen. Bei hoher Hitze 4 Minuten sprudelnd kochen lassen.
In heiß ausgespülte Gläser füllen und sofort verschließen.

pflaumenmarmelade