Bärlauch-Aufstrich aus nur 3 Zutaten

Heute gibt es mal wieder ein Rezept aus der Turboküche. Ein toller saisonaler Brotaufstrich (der sich natürlich auch als Dip für Gemüsesticks eignet), für den Ihr garantiert weniger als 5 Minuten braucht. Schmeckt grandios auf geröstetem Sauerteigbrot.

bärlauch aufstrich dip

ca. 16 Blätter Bärlauch, in grobe Stücke geschnitten
150 g Schmand
100 g Fetakäse, zerkrümelt
Salz und Pfeffer

Bärlauch, Schmand und Schafskäse in einen hohen Mixbecher füllen und pürieren. Mit Salz und Pfeffer würzen. Fertig!

Spargelsalat mit Garnelen

Wie jedes Jahr haben wir auch dieses Mal die Spargelsaison wieder mit grünem Spargel eingeläutet. Das scheint so ein Tick von mir zu sein. Ich muss erst zwei Mal die grünen Stangen essen, bevor „the real thing“ – der Weiße – auf den Tisch kommt.

Langsam rantasten, die Vorfreude steigern…

Findet Ihr mich jetzt seltsam???

Letztes Wochenende haben wir mit Freunden also dieses Salätchen gegessen. Es kam so gut an, dass ich es Euch gerne noch als Ostervorspeise ans Herz legen würde.

spargelgarnelensalat

Zutaten für 4 Personen:
20 Stangen grüner Spargel
250 g Kirschtomaten
100 g Schafskäse
2 Handvoll Walnüsse
1 Handvoll Basilikum
250 g Garnelen (ich habe TK genommen)
3 EL Olivenöl, Salz

Dressing:
1 TL Senf
1 EL Orangensaft
1 EL Honig
2 EL weißer Balsamico
2 EL Olivenöl
Salz und Pfeffer

Den Spargel im unteren Drittel schälen, die holzigen Enden abschneiden und in mundgerechte Stücke schneiden.
Olivenöl in einer Pfanne erhitzen und den Spargel einige Minuten darin anbraten, bis er gebräunt und ein bisschen weich ist. Leicht salzen
In der Zwischenzeit die Tomaten halbieren. Walnüsse grob hacken und in einer Pfanne ohne Fett anrösten, bis sie anfangen zu duften. Schafskäse zerbröseln. Basilikum in feine Streifen schneiden.
Alle Zutaten in einer großen Schüssel vermengen.
Alle Zutaten für das Dressing gut verschlagen und zum Salat geben.
Noch etwas Öl in der Spargelpfanne erhitzen und die Garnelen darin 2 Minuten scharf anbraten.
Ebenfalls zum Salat mischen und servieren.

Melonen-Tomaten-Gazpacho

Und falls doch nochmal jemand vorbeikommt und das Wetter repariert…

Diese kalte Suppe (ohne Kochen!) ist eine tolle sommerliche Vorspeise.

gazpacho

Zutaten für 4 Personen:

400 g Wassermelone, möglichst kernarm
5 Strauchtomaten, möglichst aromatisch 😉
2 Schalotten
1 Knoblauchzehe
1 Peperoni
etwas Schafskäse und Basilikum

Die Schale der Tomaten kreuzweise einritzen. In einem Topf Wasser zum Kochen bringen, und die Tomaten etwa 30 Sekunden darin blanchieren, bis sich die Schale an den eingeritzten Stellen etwas ablöst.
Die Tomaten aus dem Wasser nehmen, kalt abschrecken, die Haut abziehen und in  Würfel schneiden.
Melone von der Schale befreien und ebenfalls würfeln.
Schalotten und Knoblauch fein hacken. Peperoni von Strunk und Kernen befreien und klein schneiden.

Alle Zutaten (bis auf Schafskäse und Basilikum) in der Küchenmaschine oder mit dem Pürierstab pürieren. Mit 1 TL Salz würzen und bis zum Servieren kalt stellen.

Zum Servieren Schafskäse über die Suppe bröckeln und mit in Streifen geschnittenem Basilikum dekorieren.

PS: Rezeptinspiration stammt aus dem Kochhaus-Kochbuch „Einfach kochen für Gäste“

Feta-Kirsch-Burger

Endlich mal wieder Burger!
Lang ist´s her: im August habe ich den Burger für Käseliebhaber gepostet. Jetzt gibt es eine neue Variante, und die ist wirklich mal etwas Besonderes (und dazu noch ganz einfach). Wie immer nach einem Rezept aus Die besten Burger: Von Beef bis Veggie.

feta-kirsch-burger

Zutaten für 4 Burger:
4 Burger-Brötchen (gekauft oder selber gebacken)
500 g Rinderhack
etwas Meersalz
100 g Schafskäse
50 g Kirschmarmelade
einige Blätter Eisbergsalat

Den Schafskäse in ganz kleine Würfel schneiden und in einer Schale mit der Kirschmarmelade verrühren. Etwas Marmelade zum Bestreichen der Deckel reservieren.

Aus dem Hackfleisch 4 Pattys formen, salzen und in einer kräftig vorgeheizten Pfanne bei starker Hitze von jeder Seite 4 Minuten braten (Tipps findet Ihr hier). Kurz vor Ende der Garzeit die Pattys mit etwas von der Kirsch-Käse-Masse bestreichen und zudecken, damit der Käse weich und cremig wird.

Die Buns aufschneiden und 2 Minuten im Backofen rösten. Die unteren Hälften mit der restlichen Kirsch-Käse-Masse bestreichen und mit den Pattys und den Salatblättern belegen. Die Deckel mit Kirschmarmelade bestreichen und auf die Hamburger setzen.

Zugegeben: die anwesenden Kinder waren nur mäßig begeistert und sind auf Ketchup und Käse ausgewichen. Das hat aber der Burger-Party-Stimmung keinen Abbruch getan.

Burger mit Fetakäse

Burger-Versuchsreihe Folge 3:

„Mädchenburger“ – das war das Urteil, das mein liebster Co-Gastgeber über diese Variante fällte. Nicht, dass es ihm nicht geschmeckt hätte, aber so ein richtiger hausgemachter Burger muss für seinen Geschmack etwas deftiger sein.
Und dieser schmeckt tatsächlich…na ja… ein bisschen… was soll ich sagen?… gesund. Was beim Blick in die Zutatenliste allerdings nicht überrascht.
Also ich fand ihn lecker!

fetaburger

Zutaten für 4 Burger:

Tomaten-Feta-Sauce:
80 g Fetakäse, zerbröckelt
1 Tomate, fein gewürfelt
1/2 Bund Schnittlauch, in feine Röllchen geschnitten
2 EL Zitronensaft

Minzcreme:
100 g Creme fraiche
1 Handvoll Minzblätter, gehackt
Salz, Pfeffer

Den Fetakäse in der Mikrowelle weich werden lassen und einigermassen glatt rühren. Tomatenwürfel, Schnittlauch und Zitronensaft untermischen.

Creme fraiche mit Salz und Pfeffer glatt rühren. Minze zufügen.

Aus 500 g Rinderhackfleisch 4 Pattys formen und braten. Das geht so.

4 Burgerbrötchen (gekauft oder selbst gebacken) aufschneiden und kurz im Backofen rösten. Die untere Hälfte mit Minzcreme bestreichen, Patty auflegen, Tomaten-Feta-Sauce darauf schichten. Deckel auflegen.

Wer es also gerne etwas deftiger mag: auf dem Blog gibt es auch Rezepte für einen Classic Burger und einen Cheeseburger.

Das Rezept stammt auch dieses Mal aus Die besten Burger: Von Beef bis Veggie

Kichererbsensalat

Gestern Abend hatten wir eine lustige Verabredung, eine Premiere noch dazu: wir waren zu einer Petersilienhochzeit eingeladen. Kennt Ihr das?
Petersilienhochzeit ist der 12einhalbste Hochzeitstag – und der Gag an der Geschichte ist, dass nicht das Jubiliäumspaar einläd, sondern dass (wenn man Glück hat) die Trauzeugen eine Überraschungsparty organisieren. Ich meine, wer hat schon das Datum des halben Hochzeitstags auf dem Schirm???
So kam es also, dass wir gestern Abend zu 38st (!) vor der Haustür eines befreundeten Paares standen, bewaffnet mit Schüsseln voller Salat, Brot, Käse, Kuchen, sonstigen Leckereien und Getränken. Die Dame das Hauses hatte bereits gemütliche Wollsocken an den Füßen, ihr Mann wollte eigentlich gerade zum Badminton… tja, und es wurde dann eine richtig lustige Party.

Hier mein Beitrag zum Buffet: Kichererbsensalat

kichererbsensalat

2 Dosen Kichererbsen, abgespült und abgetropft
5 Tomaten, in grobe Würfel geschnitten
etwa 20 Stck. schwarze Oliven ohne Kern, halbiert
200 g Schafskäse, zerkrümelt
einige Stängel Minze und Basilikum, grob zerzupft
Für das Dressing:
4 EL frisch gepresster Zitronensaft
1 EL Weißweinessig
1 EL flüssiger Honig
4 EL Olivenöl
Salz, Pfeffer

Die Zutaten für den Salat bis auf Minze und Basilikum vermischen.
Die Zutaten für das Dressing gut miteinander verquirlen. Über den Salat gießen und mindestens 1 Stunde ziehen lassen. Erst kurz vor dem Anrichten die Kräuter zufügen.

Den Salat kann man super vorbereiten, weil die Zutaten mit dem Dressing sowieso etwas ziehen müssen. Er eignet sich auch solo als schnelles Mittagessen und ist perfekt als Beilage zum Grillen (hach, wenn ich es so schreibe, kann ich es kaum noch abwarten).

Kids who lunch/Ladies who brunch (leckere Wraps)

An dem Gymnasium, auf das meine Kinder gehen, gibt es eine Mensa. In dieser Mensa sollen meine Kinder Mittag essen, wenn sie lange Schule haben. Dieses Essen muss eine Woche vorher per Internet bestellt werden. Dieses wird aber leider manchmal vergessen…

„Hast Du Deinen Kopf denn nur zum Haareschneiden?“ pflegte meine Mutter zu solchen Anlässen immer zu sagen und hätte mir wahrscheinlich einfach ein zweites Brot eingesteckt.
Das bringe ich aber nicht übers Herz. Wenn die Kinder schon so lange Unterricht haben, dann müssen sie doch wenigstens zwischendurch etwas Vernünftiges essen. Geld gebe ich ungern mit, denn das wird meistens doch nur in Schokoladencroissants investiert. Da stelle ich mich lieber morgens 10 min in die Küche und bereite ein paar Wraps vor, die die „armen Kleinen“ dann mitnehmen können.

Diese Woche gab es eine ganz besonders leckere Variante mit Hummus und Avocado.

wrap

Für 4 Wraps braucht Ihr:

125 g Speckwürfel
100 g Schafskäse
1 weiche Avocado
4 Weizentortillas
4 EL Hummus
1/2 Kopf Radicchio

Die Speckwürfel in einer Pfanne ohne Fett knusprig braten und auf einem Teller mit Küchenpapier abtropfen lassen. Den Schafskäse zerbröckeln. Die Avocado halbieren, den Kern entfernen, mit einem großen Löffel vorsichtig die Hälften aus der Schale lösen und in Streifen schneiden.
Die Weizentortillas in einer Pfanne oder in der Mikrowelle erwärmen (da müsst Ihr mal auf die Verpackung schauen, welche Zeiten angegeben sind, geht aber meistens ganz fix). Jede mit 1 EL Hummus bestreichen. Mit Speck, Käse und Avocado belegen. Vom Radicchio die Blätter einzeln abtrennen jeweils zwei bis drei Stück auf der Füllung verteilen.

wrap offen
Dann die Tortillas so fest aufrollen, wie es geht. Schräg in der Mitte halbieren und (wieder fest) in Frischhaltefolie einwickeln. So halten sie sich locker bis zur Mittagspause.
Und da die Füllung relativ fest ist, lassen sich die Wraps gut essen, ohne die Hälfte unten rausfällt.

Der Wrap eignet sich übrigens auch ganz hervorragend für Frühstücksbesuch!

Puh, da habe ich ja gerade nochmal die Kurve zu meinem Gästethema bekommen. Ich gebe zu, dieser Beitrag wurde nicht ursprünglich zum Thema Gästebewirtung konzipiert, sondern ich wollte endlich mal an der monatlichen Blogparade vom KüchenAtlasBlog teilnehmen.

KüchenAtlas-Blogparade: Lunch

PS: Ein Rezept für ganz einfaches selbst gemachtes Hummus gibt es morgen.