Erdbeerschnecken

Manchmal entstehen die besten Gerichte ja echt aus der Not heraus – wie zum Beispiel diese echt leckeren Erdbeerschnecken.

Am Samstag Nachmittag hatte ich einen ganz oldschool Erdbeerkuchen für die Familie gebacken. Da aber gar nicht alle zum Kaffee trinken aufgetaucht sind, wurde nur etwa ein Viertel davon gegessen.

Sehr gut, dachte ich, denn am nächsten Tag hatten sich meine Eltern angekündigt. Da würde der restliche Kuchen noch reichen.

Am Abend hatten wir dann allerdings Gäste zum Grillen da. Und während die Eltern noch gemütlich beim Weinchen auf der Terrasse saßen, hat sich drinnen (also quasi zum Dessert) der restliche Kuchen in Luft aufgelöst, woran vier Kinder beteiligt waren…

Hmmmm – Kuchen kaufen tue ich ja ausgesprochen ungern.
Da ich Hefeteig liebe, hatte ich zunächst an ein paar einfache Zimtschnecken gedacht.
Aber ein paar Resterdbeeren waren noch da… Und so kam irgendwie eins zum anderen.

Fluffige und saftige Erdbeerschnecken

Das Ergebnis? Bombe. So lecker, dass ich gleich das Rezept für Euch aufschreiben muss. So schnell konnte ich kaum gucken, wie alle Schnecken weggemampft waren.

Für Hefeteig- und Erdbeerfans!

Zutaten für 10-12 Stück

Teig:
400 g Mehl
40 g Zucker
1 Prise Salz
1 Päckchen Trockenhefe
40 g weiche Butter
1 Ei
180 ml lauwarme Milch

Füllung:
ca. 40 g Butter, zerlassen
2 EL brauner Zucker
ca. 350 g Erdbeeren

Alle Zutaten für den Teig in eine Rührschüssel füllen und mit den Knethaken des Mixers zu einem glatten Teig verkneten.
Ca. 1 Stunde gehen lassen.

Die Erbeeren waschen, entkelchen und in Scheiben schneiden.

Den Ofen auf 160 Grad Umluft vorheizen.

Den Teig auf der bemehlten Arbeitsfläche von Hand nochmal kurz durchkneten. Dann zu einem großen Rechteck ausrollen (30×45 cm). Mit der Butter einpinseln und mit Zucker bestreuen.
Dann die Erdbeerscheiben darauf verteilen.

Von der breiten Seite her vorsichtig aufrollen und in dicke Scheiben schneiden.
Eine Spring- oder Auflaufform einfetten und die Scheiben mit der Schnittfläche nach oben hineinsetzen.

25 Minuten backen, bis die Schnecken goldbraun sind.

Salat mit Büffelmozzarella und Erdbeeren

Heute habe ich für Euch mal wieder eine Vorspeise für besondere Anlässe.

Es ist ein bisschen mehr Schnippelarbeit, aber wie gehabt, könnt Ihr das ja schon entspannt einige Stunden bevor die Gäste eintrudeln erledigen, so dass Ihr den Salat dann nur noch zusammenmischen müsst. Ich finde, er eignet sich hervorragend als Vorspeise für ein feines Menü, da er mit seinen vielfältigen, feinen Aromen und Texturen richtig Lust auf „mehr“ macht.

rucola mit erdbeeren

Zutaten für 4 Personen:

300 g Fenchel mit Grün
300 g Büffelmozzarella
400 g Erdbeeren
100 g Rucola
20 große Basilikumblätter
3 EL Ahornsirup
4 EL Rotweinessig
5 EL Olivenöl
Meersalz, frisch gemahlener Pfeffer aus der Mühle
optional 100 g Bresaola oder Bündnerfleisch in Scheiben

Fenchel putzen und das Grün beiseitestellen. Den Fenchel in dünne Scheiben hobeln.
Mozzarella in kleine Stücke zupfen und auf ein Sieb legen.
Erdbeeren waschen, abtropfen lassen, entkelchen und in große Stücke schneiden:
Rucola waschen, trocken schleudern und mit den Basilikumblättern grob zerschneiden.
Für die Vinaigrette Ahornsirup, Rotweinessig und Olivenöl mit Salz und Pfeffer verrühren.
Die Vinaigrette unter Rucola, Basilikum, Erdbeeren, Fenchel und Mozzarella heben.
Wenn Ihr mögt, könnt Ihr Bresaola klein zupfen und locker untermischen.

Ideen für das Osterfest

Wow, kaum sind die Skiferien vorbei, schon steht Ostern vor der Tür. Richtig früh dieses Jahr. Hoffentlich bleiben wir an dem Wochenende von Schnee verschont. So langsam könnte ich wieder ein bisschen Farbe im Garten vertragen.

Zeit, sich Gedanken über das Oster-Essen zu machen. Ich habe Euch mal die besten Osterrezepte aus den letzten Jahren zusammengestellt.

Fangen wir mal mit dem Frühstück an. Da darf natürlich ein Hefezopf nicht fehlen. Ein einfaches Rezept inkl. Tipps, wie Euch der Hefeteig garantiert gelingt, habe ich hier für Euch: Hefezopf.

hefezopf2

 

Bekommt Ihr am Nachmittag Besuch? Dann habe ich zwei Tipps für Eure Kaffeetafel. Wenn Ihr schon Rhabarber findet, dann probiert mal diesen einfachen Rhabarberkuchen mit einem Guss aus Crème fraîche.

einfacher rhabarberkuchen

Sollte noch kein Rhabarber in Sicht sein, dann backt doch diesen Eierlikör-Käsekuchen. Dafür braucht man keine komplizierten Zutaten und man kann ihn sogar schon am Vortag zubereiten.

eierlikörkuchen

Für die Runde mit Freunden am Abend finde ich eine Lammkeule immer gut. Die kann man gut vorbereiten, weil sie lange im Ofen vor sich hin schmort. Ich habe zwei verschiedene Varianten auf dem Blog. Einmal afrikanisch angehaucht mit Ras el Hanout, Kichererbsen und Datteln. Zum Rezept geht es hier entlang.

lammkeule

Die andere ist noch einfacher. Sie wird in Milch gebacken. Zu diesem Gericht gibt es aber bis heute kein Foto, sondern nur eine lustige Geschichte. Wollt Ihr wissen, warum? Dann klickt mal rüber zum Blog: Lammkeule in Milch.

Dessert gefällig? Je nach Versorgungslage im örtlichen Supermarkt hätte ich da entweder Rhabarbertiramisu oder No bake cheesecake mit Erdbeeren im Angebot.

rhabarbertiramisu

erdbeercheesecakedessert

Und falls das Wetter noch nicht nach Frühlingsfrüchten schreit, ist die gute alte Mousse au chocolat natürlich auch immer eine Option.

mousse au chocolat

Viel Spaß beim Durchstöbern!

PS: Etwas Neues gibt es natürlich auch noch, sobald ich meinen Wäscheberg abgearbeitet habe.

No-bake-Cheesecake mit Erdbeeren und Limette

No-bake-cheesecake lässt sich ganz toll variieren: man kann andere Kekse nehmen, zum Beispiel schokoladige oder vollkornige oder Cantuccini, die Creme kann man mit Vanille oder Karamell aromatisieren. Man könnte sie auch mit Schmand oder Joghurt anstatt Frischkäse zubereiten. Das schmeckt dann etwas frischer (und man würde das Ergebnis wahrscheinlich eher Trifle nennen). Natürlich kann jedes beliebige frische Obst verwendet werden. Und auf jeden Fall lässt es sich super vorbereiten.

Ich habe heute eine Variante mit Erdbeeren und Limette für Euch gezaubert:

erdbeercheesecakedessert

Für 4 Personen:

300 g Erdbeeren
12 Butterkekse
40 g Butter
1 Limette
200 g Sahne
200 g Frischkäse
50 g Zucker

Die Erdbeeren waschen, entkelchen, halbieren oder vierteln und beiseite stellen.
Die Butterkekse fein zerbröseln und in eine Schüssel geben. Die Butter schmelzen und gut mit den Keksbröseln vermischen.
Die Limette heiß abwaschen, etwas Schale abreiben, halbieren und auspressen.
Sahne mit dem Mixer steif schlagen.
Frischkäse mit Zucker, 1 TL Limettenschale und 3 EL Limettensaft glatt rühren. Die geschlagene Sahne unterheben.

Dann schichten – in durchsichtigen Gläsern sieht es natürlich am schönsten aus: erst die Keksbrösel, dann die Limettencreme und zum Schluss die Erdbeeren.

Erdbeerwolke

Als ich letzte Woche meine Rezepte im Überblick aufgelistet habe, ist mir aufgefallen, dass die Desserts zahlenmäßig noch sehr unterrepräsentiert sind. Das muss unbedingt geändert werden – manche Köche meinen schließlich, der letzte Gang sei der Wichtigste, weil das eben der letzte Eindruck des Menüs ist, der dann erstmal vorherrscht.

Die Erdbeerzeit ist natürlich dankbar, um noch ein paar Rezepte aus dem Hut zu zaubern. Den Anfang macht heute die Erdbeer-Baiser-Joghurtcreme-Wolke, in der sich süße Erdbeeren mit frischer Joghurtcreme und knackigen Baisers zu einem köstlichen Ganzen verbinden.

erdbeerwolke

Für 6 Personen:
500 g Erdbeeren
100 g Baisers
400 g Sahne
1 Päckchen Sahnesteif
500 g Joghurt

Die Erdbeeren etwas klein schneiden und beiseite stellen. Die Baisers zerkrümeln und ebenfalls zur Seite stellen. Die Sahne mit Sahnesteif sehr steif schlagen, den Joghurt untermischen und in den Kühlschrank stellen.

So, das sind erstmal die Vorbereitungen. Anrichten könnt Ihr das Dessert erst nach dem Hauptgang, denn sonst werden die Baisers in der Joghurtcreme weich. Aber keine Sorge, das geht ganz schnell.

Die Baiserkrümel mit den zerkleinerten Erdbeeren mischen und dann abwechselnd mit der Creme in Portionsschälchen füllen.