Geröstete Kichererbsen – gesund snacken

Heute habe ich ein ganz einfaches Rezept für einen gesunden Snack für Euch.

Die Kichererbsen sind knusprig, können mit Eurem Lieblingsgewürz zubereitet werden – Paprika für Chipsfeeling, Raz el Hanout oder Curry für etwas orientalisches Flair, oder nur ein gutes Salz für die Puristen unter Euch – haben kaum Fett und Kohlenhydrate aber dafür viele Ballaststoffe und Proteine.

Hört sich gut an, oder? Obendrein sind sie auch noch ganz easy zuzubereiten.

Die Chipstüte kann getrost im Schrank bleiben 😉

2 Dosen Kichererbsen
1 TL Raz el Hanout oder Curry
etwas Salz
1 EL Olivenöl

Den Backofen auf 180 Grad Umluft vorheizen.

Die Kichererbsen abgießen, mit Wasser abspülen und abtropfen lassen.

Danach auf einem Geschirrhandtuch in einer Lage ausbreiten und mit etwas Küchenrolle sorgfältig trocken tupfen. Wenn dabei die Schalen abgehen, dann ist das nicht schlimm.
Das Trocknen ist aber wichtig, damit die Kichererbsen im Ofen schön knackig werden.

Dann in einer Schüssel die Kichererbsen mit dem Olivenöl gut vermischen.
Auf ein mit Backpapier ausgelegtes Backblech verteilen und 30 Minuten im Ofen rösten.

Das Blech rausnehmen und nochmal in die Schüssel füllen. Jetzt die gewünschten Gewürze gut unterrühren.
Dann die Kichererbsen nochmal 10 Minuten rösten.

Das hört sich jetzt ein kleines bisschen umständlich an, hat aber natürlich einen Grund: damit die Kichererbsen knusprig werden, reichen 30 Minuten im Ofen nicht wirklich aus. Die Gewürze werden aber bitter, wenn sie länger als eine halbe Stunde geröstet werden. Alles klar?

PS: Die Kichererbsen eignen sich übrigens auch gut als Croutons in der Suppe oder im Salat.

Kürbis-Linsen-Suppe

Ich habe eine Vorliebe für Linsen – rot, schwarz, grün, braun…
Sie haben ein wunderbar nussiges Aroma, machen satt und stecken voller Proteine. Eine Linsensuppe braucht keine Kohlenhydrate – nicht unwichtig für einen Mädelsabend zum Beispiel: Genuss ohne Reue und so.

Schaut Euch mal die Farben dieser herbstlichen Kreation mit roten Linsen und Kürbis an – wenn es draußen grau ist, bekommt man da schon beim Schnippeln gute Laune. Die Kombination mit fruchtiger Paprika, scharfem Ingwer und cremig-süßer Kokosmilch rundet die Kombi auch geschmacklich perfekt ab.

zutaten kürbis linsen suppe

Zutaten für 4 Personen

250 g gewaschene rote Linsen
250 g Hokkaidokürbis, mit Schale gewürfelt (nicht zu grob, damit er schnell gar wird)
1 Bund Frühlingszwiebeln, in feine Scheiben geschnitten
1 rote Paprika, gewürfelt
1 Stück Ingwer, gehackt
1 Knoblauchzehe, gehackt

Alle diese Zutaten in 2 EL Pflanzenöl mit 1 EL (gutem) Currypulver kurz anbraten, mit 650 ml Gemüsebrühe aufgießen und 10 min köcheln lassen.
Danach nur noch 1 Dose (400 ml) Kokosmilch angießen, evtl. mit etwas Salz und gemahlener Chili nachwürzen.
Voilà!

kürbis linsen suppe

Die reine Kochzeit beträgt für dieses Rezept 15 Minuten. Die Schnippelei dauert eventuell ein bisschen länger, aber das könnt Ihr ja schon mit etwas Vorlauf erledigen.

Auf dem Blog gibt es außerdem noch eine zitronige Linsensuppe mit Raz el Hanout (Rezept), eine indisch angehauchte mit Tandoori und eine ganz deftige mit Speck und Tomaten (hier klicken), die ich alle auch schon oft gekocht habe.

Limetten-Erdnuss-Curry mit grünem Spargel und Hühnchen

Letzte Woche gab es hier ein Geburtstagsessen mit lieben Freunden. Zwei der Pärchen (und damit auch schon die Hälfte der Gäste) haben wir tatsächlich im Urlaub kennengelernt. Wie ist das bei Euch? Habt Ihr Urlaubsbekanntschaften, aus denen sich tatsächlich eine echte Freundschaft entwickelt hat? Oder ist das nach einigen Monaten dann doch wieder im Sande verlaufen? Schreibt mir mal. Ich würde mich freuen.

Zu Essen gab es zwei verschiedene Currys. Natürlich habe ich verschiedene Fleisch- und Gemüsesorten verwendet. Aber dieses Mal habe ich (für noch mehr Abwechslung) sogar noch die Saucen variiert. Für dieses Spargel-Hühnchen-Curry habe ich zusätzlich Erdnussbutter in die Kokosmilch gegeben. Das schmeckt ausgezeichnet und macht eine schön cremige Konsistenz.

Das Rezept für das andere Curry mit Schweinefleisch und Süßkartoffeln findet Ihr hier.

spargel erdnuss curry

Zutaten für 6 Personen:
4 Hähnchenbrüste
400 g grüner Spargel
200 g Zuckerschoten
1 Peperoni
1 Zwiebel
1 Knoblauchzehe
1 Stange Zitronengras
2 Limetten
800 ml Kokosmilch
100 g Erdnüsse
60 g Erdnussbutter
1 EL gutes Curry
6 EL Öl
Salz, Pfeffer
1 Bund Koriander

Hühnchen schräg in ca. 3 mm dünne Scheiben schneiden.
Den Spargel im unteren Drittel schälen und in mundgerechte Stücke schneiden. Zuckerschoten schräg halbieren.
Peperoni, Knoblauch und Zwiebeln putzen und fein hacken/würfeln. Zitronengras längs halbieren und mit dem Messerrücken etwas platt drücken. Die Limetten heiß abwaschen, Schale abreiben und halbieren, dann auspressen.
Die Erdnüsse grob hacken.
Öl in einer tiefen Pfanne erhitzen und das Hühnchen darin bei starker Hitze portionsweise anbraten. Aus der Pfanne nehmen. In die gleiche Pfanne erneut etwas Öl geben. Zwiebel, Knoblauch und Peperoni bei mittlerer Hitze weich dünsten.
Kokosmilch, Erdnussbutter, Curry, Zitronengras, die Hälfte der Erdnüsse sowie 100 ml Wasser zugeben und alles gut verrühren. Aufkochen, Spargel zugeben und bei mittlerer Temperatur etwa 10 Minuten köcheln. Mit 2 TL Salz würzen.
Währenddessen die Korianderblättchen von den Stielen zupfen und klein hacken.
Zitronengras aus dem Curry nehmen. Zuckerschoten, Hühnchen, 3-4 EL Limettensaft und 2 TL Limettenschale hinzugeben und 1 Minute mitkochen.

Dazu gibt es Reis. Zum Servieren mit den restlichen Nüssen bestreuen.

Dieses Gericht stammt aus dem Kochhaus. Dort wird es allerdings mit Brokkoli gekocht.

Curry mit Schweinefleisch und Süßkartoffeln

Hier war lange Funkstille – in den Ferien bin ich einfach nicht dazu gekommen, für Euch etwas zu schreiben. Und nach den Ferien hatten wir dann noch eine Einschulung (ins Gymnasium), Besuch, ein Tennisturnier für Mama, eins für den Sohn, Termin in Berlin, nochmal Besuch, eine Aufstiegsfeier und einen Kindergeburtstag … Da hatte ich absolut keinen Kopf dafür, auch noch neue Gerichte auszuprobieren und zu fotografieren. Aber so langsam kehrt der Alltag wieder ein und die Experimentierfreude zurück.

Ich gebe zu, ein Curry ist nun nicht gerade der Inbegriff von Experimentierfreude, aber diese Kombi hat meinen Eltern und uns so gut geschmeckt, dass ich es gerne teilen möchte. Ich habe das erste Mal kein Filet verwendet, sondern etwas durchwachsenes Fleisch. Das habe ich bei Donna Hay gesehen, und es war wirklich klasse. Ich bilde mir ein, dass das Curry dadurch noch cremiger und intensiver geschmeckt hat.

süßkartoffelcurry

Zutaten für 6 Personen

1 EL rote Currypaste
1 kg Schweinenackensteaks
2 große Süßkartoffeln (ca. 700 g)
2 Dosen Kokosmilch á 400 ml
200 ml Hühnerbrühe
einige Kaffirlimettenblätter
2 EL Limettensaft
2 TL abgeriebene Limettenschale
1 EL brauner Zucker
1,5 EL Fischsauce
1 Bund Koriander

Steaks und Süßkartoffeln würfeln.
Eine große Pfanne erhitzen und die Currypaste darin eine Minute dünsten. Das Fleisch zugeben und unter Rühren ca. 4 Minuten garen. Kokosmilch, Brühe und Limettenblätter zufügen und zugedeckt bei mittlerer Hitze etwa 20 Minuten köcheln lassen. Dann die Süßkartoffeln zugeben und weitere 15 Minuten zugedeckt mitschmoren, bis Fleisch und Kartoffeln gar sind.
Limettensaft und -schale, Fischsauce und Zucker einrühren und abschmecken.
Zum Servieren mit gehacktem Koriander bestreuen.

Dazu Jasmin- oder Basmatireis kochen.

Das Curry kann natürlich schon vorgekocht werden.

Als Vorspeise gab es bei uns einen asiatischen Gurkensalat. Das hat sehr gut dazu gepasst. Das Rezept findet Ihr hier.

Fonduesaucen/-dips

Die Küche gerade erst vom Weihnachtskochen aufgeräumt? Und dann schon wieder an die Silvesterparty denken? Stellen sich gerade leichte Überforderungsgeühle ein?

Muss nicht sein! Zum Glück habt Ihr ja mich 😉

Fondue ist doch das perfekte Silvesteressen – und ich habe hier für Euch ein paar Saucen, die mit sehr überschaubaren Zutaten auskommen, schnell gemacht sind, und natürlich alle schon am Vormittag zubereitet werden können.

Wir haben den Familien-Elch-Test an Weihnachten für Euch gemacht.

fonduesaucen

Mango-Curry-Dip
1 Mango (oder Mangoschnitze aus der Dose)
100 g Frischkäse
1 EL Olivenöl
etwa 1/2 TL Currypulver, je nach Schärfe
Salz

Mango schälen, das Fruchtfleisch in groben Stücken vom Stein schneiden und in ein hohes Gefäß geben. Frischkäse, Öl, Curry und etwas Salz zur Mango geben und cremig fein pürieren.

Erdnussauce
2 EL cremige Erdnussbutter
2 EL Sojasauce
1 EL Olivenöl
1 TL geröstetes Sesamöl
evtl. etwas Wasser

Alle Zutaten miteinander verrühren. Wenn die Konsistenz zu dick ist, noch etwas Wasser zufügen.

Rote-Bete-Meerrettich-Dip
200 g gekochte rote Bete (vakuumverpackt)
1/2 Apfel
4 Stiele Dill
2 EL Apfelessig
1 TL Honig
2-3 TL Tafelmeerrettich (aus dem Glas)
2-3 EL Vollmilchjoghurt
Salz und Pfeffer

Rote Bete grob schneiden. Apfel schälen, entkernen und ebenfalls grob schneiden. Dill fein schneiden. Mit den übrigen Zutaten in einen hohen Mixbecher geben und fein pürieren.

Senf-Preiselbeer-Sauce
mittelscharfer Senf
Preiselbeeren aus dem Glas

Einfach im gewünschten Verhältnis mischen.

Wasabi-Koriander-Majonäse
3 EL Majonäse
3-4 TL Wasabipaste
2 EL Limettensaft
100 g Vollmilchjoghurt
1 kleines Bund Koriander
Salz

Majonäse mit Wasabipaste, Limettensaft und Joghurt verrühren. Korianderblättchen von den Stielen zupfen, fein hacken und unterrühren. Mit Salz abschmecken.

Kommt alle gut ins neue Jahr!

Rotes Thaicurry mit Steckrübe und Grünkohl

Heute habe ich für Euch ein weiteres Rezept aus der Reihe: saisonales deutsches Gemüse trifft fremde Aromen. Warum sollten Rezepte anstatt mit der hippen Süßkartoffel und dem omnipräsenten Spinat nicht auch mit Steckrübe und Grünkohl funktionieren? Geschmacksmäßig sind die ja gar nicht so weit voneinander entfernt – die Steckrübe schmeckt leicht süßlich, der Grünkohl etwas nussig herb. Das müsste doch eigentlich gut passen…

Gesagt, getan.
In den Genuss kam dieses Mal nur mein lieber Co-Gastgeber, mit dem ich dringend mal wieder einen ruhigen Abend verbringen musste. Dazu gab es ein Gläschen weißen Burgunder. Der passte ganz hervorragend dazu: er brachte noch etwas Frische ins Gericht, war aber gleichzeitig kräftig genug, um sich von den intensiven Curryaromen nicht unterkriegen zu lassen. Ansonsten trinken wir aber zu Curry auch gerne Bier.

steckrubencurry

Zutaten für 2 Personen:
1 EL Kokosöl
2 Schalotten oder 1 kleine Zwiebel, fein gewürfelt
1 Knoblauchzehe, gehackt
1 EL rote Currypaste
1/4 Steckrübe, in etwa 1 cm große Würfel geschnitten
1 Dose Kokosmilch
evtl. etwas Gemüsebrühe
1 rote Paprika, gewürfelt
2 große Hände frischen Grünkohl, gehackt
Fischsauce, Limettensaft
je 1 TL brauner Zucker und Salz
50 g gehackte Erdnüsse

Das Öl in einem breiten Topf oder einer Wokpfanne erhitzen. Schalotten und Knoblauch darin glasig braten. Currypaste hinzufügen und etwa 1 Minute mitbraten. Dann die Steckrübenwürfel zugeben und ebenfalls mitbraten, bis sie etwas Farbe annehmen.
Kokosmilch angießen, aufkochen lassen, und etwa 10 Minuten köcheln lassen, dann Paprika zugeben und weitere 5 Minuten köcheln. Das Gemüse sollte jetzt weich/bissfest sein. Wenn es etwas zu wenig Flüssigkeit ist, noch ein bisschen Gemüsebrühe zugießen.
Den Grünkohl unterrühren und zusammenfallen lassen. Dann mit Fischsauce, Limettensaft, Salz und Zucker abschmecken.
Zum Servieren die gehackten Nüsse darübergeben.

Dazu passt Reis: für 2 Personen etwa 150 g.

PS: Ich habe schon einmal ein Thaicurry mit Kürbis und Schweinefilet gepostet – das war auch sehr lecker. Bei Interesse hier klicken.

Kürbiscurry mit Schweinefilet

Ich finde es wichtig, mit saisonalen und am besten noch regionalen Gemüsesorten zu kochen. Für mich ist das ein Beitrag zum Umweltschutz, den jeder leicht befolgen kann. Warum denn unbedingt Erdbeeren im Winter essen, wo wir doch alle inzwischen wissen, dass die sehr energieintensiv in Spanien angebaut werden, um dann einen langen Weg zu uns zurückzulegen?

Denn man kann ja auch mit heimischen Sorten exotisch kochen – auf die Zubereitung kommt es an. Deswegen möchte ich Euch heute mein Kürbiscurry ans Herz legen.

Fusionfood: Thailand meets Germany. Sehr lecker!

kürbiscurry

Zutaten für 4 Personen:
1 Zwiebel
500 g Hokkaidokürbis
350 g Schweinefilet
1 EL Sonnenblumenöl
1 EL rote Chilipaste
1 Dose Kokosmilch
4 Kaffirlimettenblätter
1 TL abgeriebene Limettenschale
2 EL Limettensaft
2 EL Fischsoße
2 TL brauner Zucker
1 Handvoll gehackter Koriander

Die Zwiebel fein würfeln. Kürbis und Schweinefilet grob würfeln.
Öl in einer schweren Pfanne erhitzen, die Zwiebel und die Chilipaste dazugeben und 1 Minute zusammen anbraten. Dann Fleisch, Kürbis, Kokosmilch und Kaffirlimettenblätter zufügen und etwa 20 Minuten köcheln lassen.
Limettensaft und -schale, Fischsoße und braunen Zucker in einer kleinen Schüssel vermischen, bis sich der Zucker aufgelöst hat. Zum Curry geben.
Mit Fischsoße und Limettensaft evtl. nochmal abschmecken. Zum Schluss Koriander darüber streuen.
Dazu Basmatireis servieren.

Curry gehört zu meinen Gäste-Klassikern, da man es super schon vormittags oder am Vortag kochen kann. Es schmeckt aufgewärmt sehr gut. Außerdem lässt sich das Rezept leicht vervielfachen.