Lieblingsgerichte für Gäste – Zusammenfassung

Groß ist die Rezepte-Sammlung meiner ersten Blogparade nicht geworden. Aber es kommt ja bekanntlich nicht auf die Größe an…

Dafür haben drei meiner lieben Blogger-Kolleginnen ganz tolle Gerichte beigesteuert, die ich unbedingt mit Euch teilen möchte, falls Ihr sie nicht schon in den Kommentaren gesehen habt.

Alle drei werde ich demnächst auf jeden Fall im praktischen Versuch an meinen Gästen testen.

Sandy von Sasibella hat eine deftige Partysuppe für mich gekocht:
https://sasibella.de/cabanossi-suppe/

Pia von Pias Deli hat eine feine Vorspeise mitgebracht – selber gebeizten Lachs:
https://piasdeli.de/blogparade/

Und Cornelia ist für mich ins ferne Thailand gereist und mit exotischem Fingerfood zurückgekehrt:
https://dieseekocht.com/2019/02/07/miang-kham-traditionelles-thai-fingerfood-rezept/

Hört sich doch wirklich alles megalecker an, oder?

Vielen Dank für´s Mitmachen und allen anderen viel Spaß beim Nachkochen!

Meine erste Pokébowl und meine erste Blogparade: Lieblingsessen für Gäste

Hallo Ihr Lieben, erstmal wünsche ich Euch allen ein frohes neues Jahr!

Neues Jahr – neue Projekte: ich starte heute meine erste Blogparade. Das Thema liegt nahe – ich möchte gerne von Euch wissen, was Ihr am allerliebsten für Besuch kocht.

Gibt es einen Klassiker, den Ihr seit Jahren schon immer wieder kocht (und Eure Gäste freuen sich schon, weil sie genau wissen, was es Leckeres geben wird), seid Ihr eher experimentierfreudig und habt in den Ferien etwas Neues ausprobiert? Kocht Ihr einfach oder aufwändig? Fleisch oder vegetarisch? Woher habt Ihr Eure Rezepte? Gibt es eine Geschichte zum Gericht? Oder eine Anekdote zum lustigsten Abendessen, das Ihr je veranstaltet habt?

Ich mache mal den Anfang mit etwas Trendigem, das ich zum ersten Mal ausprobiert habe: eine Pokébowl.

Nach dem ganzen Weihnachtsessen hatte ich das dringende Bedürfnis nach etwas Frischem. Außerdem sind Bowls super, um viele Esser mit verschiedenen Vorlieben glücklich zu machen. Wenn man alle Komponenten einzeln auf den Tisch stellt, kann sich jeder seine eigene Kombi zusammenstellen. Ich führe deshalb im Rezept immer noch ein paar Alternativen auf.

Zutaten (in etwa für 4 Personen):

Basis:
250 g Sushireis (oder ein anderer Rundkornreis), nach Packungsanweisung kochen,
mit 2 EL Reisessig, 1 EL Zucker und 1 TL Salz würzen
Alternative: Quinoa oder Glasnudeln

Protein:
400 g ganz frisches Lachsfilet, in Würfel schneiden, mit 1 EL Sojasauce, 1 EL Sesamöl und 2 feingeschnittenen Lauchzwiebeln marinieren
Alternative: roher Thunfisch, gebratenes Hühnchen mit Teriyakimarinade oder Tofu

Toppings (3-4 verschiedene pro Bowl):
geraspelte Möhren, Avocado, fein geschnittener Rotkohl, gewürfelte Salatgurke, Mango, Wakame-Salat, Radieschen, Edamame… whatever you like
Den Rotkohl habe ich mit 1 EL Weißweinessig, 1 EL Sonnenblumenöl, etwas fein geschnittenem Ingwer und 1/2 TL Salz mariniert; die gewürfelte Salatgurke mit 1 EL Weißweinessig und 1 EL Chilisauce:
erlaubt ist, was gefällt

Sauce:
2 EL Mayo, 4 EL Joghurt, ca. 1 EL Wasabipaste (je nach Schärfegrad)

Crunch (1 pro Bowl):
geröstete, gesalzene Erdnüsse (gehackt), geröstete Kokoschips, schwarzer und/oder weißer Sesam, Wasabierbsen

Noch ein paar Worte zum Blogevent:
Alles ist erlaubt. Brunch oder Abendessen… Vorspeise, Snack, Hauptgang oder Dessert… Eintopf oder 4-Gänge-Menü… Kuchen/Torten…
Ich freue mich schon auf Eure Gerichte und Anekdoten zum Thema „Besuch“ und viele neue Inspirationen!

Und so funktionierts:
Die Blogparade läuft bis zum Ende des Monats, d.h. bis zum 31. Januar.
Bis dahin könnt Ihr mir den Link zu Eurem Beitrag in die Kommentare schreiben. Wenn möglich, sollten es aktuelle Beiträge sein.
Bitte denkt daran, das Paraden-Logo einzubauen und auf diesen Artikel zu verlinken.

Für alle, die mitmachen möchten und keinen eigenen Blog haben gilt: schickt mir einfach eine Email mit Text und Foto.

Und wenn Ihr einfach nur eine lustige Geschichte zu erzählen habt, könnt Ihr die natürlich auch gerne in den Kommentaren teilen. Ich freue mich über jeden Beitrag

Im Februar werde ich eine Zusammenfassung online stellen.

So long, Eure Stefanie

5 Gründe für One Pot Pasta – und ein Rezept mit Artischocken und Oliven

Ihr habt noch nie One Pot Pasta gekocht? Ihr wisst auch eigentlich gar nicht so genau, warum Ihr das mal ausprobieren sollt? Das kann ich Euch sagen:

  1. Man kann alle Zutaten entspannt am Morgen schnippeln und sich dann erstmal anderen wichtigen Dingen des Lebens widmen.
    Sport, Wellness, der Zeitung, Netflix, spielen mit den Kindern oder was Euch sonst noch so einfällt.
  2. One Pot Pasta ist perfekt für Gäste.
    Es ist so unkompliziert, dass Ihr garantiert nicht von den Vorbereitungen gestresst sein werdet. Außerdem ist One Pot Pasta ja immer noch ein kleines bisschen ungewöhnlich und sorgt erstmal für Gesprächsstoff („Doch, das funktioniert wirklich“, und so).
    Das setzt allerdings voraus, dass Eure Gäste nette alte Freunde sind. Zum Geburtstag der Schwiegermutter würde ich mir wahrscheinlich auch etwas anderes überlegen.
  3. Alle One Pot Pasta Rezepte sind wunderbar wandelbar.
    Ihr könnt die Brühe durch Sahne oder Milch ersetzen, Gemüsereste aus dem Kühlschrank finden hier Verwendung. Die Pasta funktioniert auch mit Fleisch, ohne dass Ihr es vorher anbraten musst. Gewürzt wird mit Kräutern, die Ihr am liebsten mögt.
  4. Es braucht nur einen Topf.
    Der Abwasch bleibt also sehr übersichtlich.
  5. Man kann beim Kochen entspannt Wein trinken, weil es so einfach ist – da kann nichts schief gehen.

Überzeugt?
Heute habe ich für Euch eine vegetarische Variante mit Artischocken und Oliven. Probiert es mal aus.

one pot artischocke

Zutaten für 4 Personen:

500 g Nudeln
2 Dosen/Gläser Artischockenherzen
100 g Oliven
1 Zehe Knoblauch
1 Liter Gemüsebrühe
125 g Ziegenfrischkäse
Salz und Pfeffer
1 Bund Schnittlauch oder Petersilie

Die Artischockenherzen in grobe Stücke schneiden, Oliven in Ringe, den Knoblauch fein hacken.
Das Gemüse zusammen mit Brühe und Nudeln in einen großen Topf füllen. Zum Kochen bringen. Dann die Temperatur etwas herunterschalten und mit offenem Deckel so lange weiter köcheln lassen, bis die Nudeln weich sind und die Brühe fast komplett aufgesogen ist (etwa 10 Minuten). Dabei ab und zu umrühren, damit sich nichts am Boden absetzt.
Ich habe übrigens Vollkornnudeln genommen, damit es noch etwas gesünder ist.
In der Zwischenzeit Schnittlauch oder Petersilie hacken.
Den Ziegenkäse unterrühren und mit Salz und Pfeffer würzen. Kräuter unterziehen und sofort servieren.

Dazu passt ein großer grüner Salat.

collage one pot artischocke

Dieses Rezept ist mein Beitrag zur neuen Aktion „Alle lieben Pasta“ von Tastesheriff. Nachdem sie die lange monatliche „Ich backs mir“-Blogparade aufgegeben hat, hat sie nun ganz neu die Nudelnummer gestartet. Ich find´s super und werde sicher öfter dabei sein.

Party-Fingerfood

Ihr wollt, dass die Leute auf Eurer Party mal wieder so richtig abfeiern, tanzen wie verrückt? Natürlich braucht Ihr dann einen guten DJ (oder  – im kleineren Rahmen – mindestens ein Familienmitglied, das sich um eine gescheite Playlist kümmert). Aber fast genauso wichtig ist es, die richtige Stimmung zu schaffen. Am besten funktioniert es, wenn die Leute sich von Beginn an gar nicht erst hinsetzen. Hat man sich erstmal an einen Tisch gepflanzt, nette Leute zum Quatschen gefunden und sich den Bauch vollgeschlagen, ist es schwierig, sich nochmal aufzuraffen und den Hintern im Takt der Musik zu schwingen.
Vielleicht spielt dieser Gedanke ja bei Eurer Silvestereinladung eine Rolle…

Essen wollen die Leute natürlich trotzdem. Und deswegen habe ich mal wieder den Blog durchforstet und Euch eine Liste meiner liebsten Fingerfoods gemacht.

Geröstete Nüsse mit Curry

Ananas im Speckmantel

Falafel

Baguette oder kleine schnell gemachte Kürbisbrötchen und Dip gehört natürlich zu jedem Fingerfood-Buffet. Probiert doch mal den mit getrockneten Tomaten und Basilikum oder Pfeffer-Lachs-Dip.

Ohne Dip schmeckt auch das Zupfbrot mit Pesto oder mit Käse.

Salate kann man gut portionsweise in Gläsern anrichten. Dann kann man sie auch gut im Stehen essen. Hierfür eigenen sich zum Beispiel die asiatischen Salate aus Möhre, Gurke oder Kraut.

Und für die Süßmäuler darf Nachtisch nicht fehlen. Da kann man eigentlich auch fast alles in einzelnen Gläsern servieren.

Tiramisu

tiramisu neu

Apfel-Keks-Trifle

apfeltiramisu

Ich habe Weckgläser in allen Größen und Formen zu Hause, unter anderem die kleinen in Tulpenform (12er Pack Weck Tulpen Gläser Vorspeisen Dessert Glas mit Deckel 220ml Höhe 8,5cm Einmachglas Einkochglas*). Die finde ich zum Servieren am praktischsten (weil sie einen Deckel haben) und auch am hübschesten.

Dieser Artikel ist mein Beitrag zur

happymottoparty_feiertaeglich_Logo

vom schönen Blog feiertäglich. Wenn Ihr auch noch mitmachen wollt, oder auf der Suche nach noch mehr Inspiration seid, dann schaut mal bei Ihr vorbei.

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