Resteessen: Italo-Steak-Burger

Diesen tollen Burger aus dem Kochbuch „Mediterraner Grillgenuss“ gab es neulich am Tag nach einem netten Grillevent mit Freunden, da noch zwei fertig gegrillte Steaks übrig waren. Das war mal eine ordentliche Resteverwertung.

burger mit steakstreifen

Zutaten für 4 Personen:
150-200 g Rucola
2 Tomaten
150 g Parmesan
2 Entrecotes (oder ähnliches)
4 Ciabatta oder Steinofen-Burgerbrötchen
Basilikum-Aioli

Basilikum-Aioli:
10 Blätter Basilikum
2 große Knoblauchzehen
Salz
2 Eigelbe
1 EL Zitronensaft
5 EL Pflanzenöl
5 EL Olivenöl

Rucola waschen und trocken schütteln, Tomaten in feine Scheiben schneiden. Parmesan mit einem Sparschäler ein feine Scheiben hobeln.

Die gegrillten Steaks in feine Streifen schneiden.

Basilikum, Knoblauch und eine Prise Salz in einem Mörser zu einer cremigen Paste zerstoßen. Die Eigelbe mit einem Schneebesen aufschlagen und Zitronensaft und die Basilikumpaste hinzufügen. Erst tröpfchenweie, dann in einem feinen Strahl das Öl hinzufügen und so lange kräftig mit dem Schneebesen rühren, bis eine cremige Masse entstanden ist.

Die untere Hälfte der Ciabatta-Buns mit Basilikum-Aioli bestreichen und mit Rucola und Tomaten belegen. Die Steakstreifen darauf verteilen und diese wieder mit etwas Aioli beträufeln. Parmesan auf dem Fleisch verteilen und den Brötchen-Deckel darauf legen.

PS: Wenn es schnell gehen muss, dann kann man für das Basilikum Aioli auch eine Abkürzung nehmen. Verrührt einfach etwas Majonäse mit einem Löffel grünem Pesto. Geht auch.

Pfirsich Caprese

Wie schon angekündigt, kommt heute ein weiteres Rezept aus dem Buch „Mediterraner Grillgenuss“, das ich Euch im letzten Beitrag am Freitag vorgestellt habe.

Von dieser Vorspeise/diesem Salat waren mein Co-Gastgeber und auch die kleinen Gastgeberlein so begeistert, dass wir es direkt drei Mal hintereinander gegessen haben. Voraussetzung sind allerdings gute aromatische, nicht zu harte Pfirsiche. Wir haben nämlich ein kleines bisschen geschummelt und die Pfirsiche nicht gegrillt (wie es eigentlich im Rezept steht), sondern einfach so aufgeschnitten.

pfirsich caprese

Zutaten für 4 Personen:
2 große, gute Pfirsiche
2 Kugeln Mozzarella
1/2 Bund Basilikum
ein Schuss Olivenöl
1-2 EL Balsamico-Essig
Fleur de Sel, frisch gemahlener Pfeffer

Pfirsiche und Mozzarella in Scheiben schneiden und mit den Basilikumblättern auf einem Teller fächerförmig anrichten. Mit Öl und Essig beträufeln und mit Salz und Pfeffer würzen.

Probiert´s auch mal mit Büffelmozzarella. Das ist noch einen Tick besser.

 

Herzhafter Cheesecake mit Tomatenmarmelade

An dieser Stelle möchte ich mich mal ganz dringend bei meinem lieben Freundeskreis bedanken.

Danke, dass Ihr Euch immer alle als Testkaninchen zur Verfügung stellt. Im Ernst, ich finde das ganz großartig. Meistens koche ich ja nicht für mich alleine in der Küche, sondern ich koche dann, wenn ich Besuch habe (also wirklich alles ganz authentisch hier). Die meisten Freunde wissen  auch schon, dass ich bei Einladungen gerne etwas Neues ausprobiere. Und dann gucken und schmecken sie ganz intensiv und geben mir Feedback. Obwohl die Sache ja wirklich immer einen Haken hat, egal, wie man es dreht und wendet:

Option a: das Gericht schmeckt leider nur mittelmäßig. Pech gehabt…

Option b: das Gericht schmeckt richtig, richtig gut und sieht einigermaßen fotogen aus – dann muss man etwas übrig lassen für das Foto am nächsten Tag. Auch doof…

Ihr habt es wirklich nicht leicht mit mir. Danke, dass Ihr trotzdem immer wieder kommt!

Dieser herzhafte Cheesecake stammt übrigens (natürlich) aus Kategorie b. Das Rezept habe ich bereits vor der heutigen Veröffentlichung mehrfach an die Testesser (in dem Fall die beste Tennismannschaft der Welt) per Mail verschickt 😀

basilikum cheesecake hoch

Zutaten für den Teig:
100 g weiche Butter
150 g Mehl
2 TL getrocknete Kräuter
2 EL gehackte Kürbiskerne

Für die Füllung:
450 g Frischkäse
120 g geriebener Parmesan
2 Handvoll frische Basilikumblätter (fein geschnitten)
1 EL Zucker
2 Eier
1/2 TL Salz

Alle Zutaten für den Teig zu einem glatten Mürbeteig verkneten. Mindestens 30 Minuten kalt stellen. Dann auf Backpapier ausrollen und den Tortenring darauf setzen. Den Boden mehrfach mit einer Gabel einstechen und bei 180 Grad 12 Minuten backen.

Die Ofentemperatur auf 150 Grad reduzieren. Die Zutaten für die Füllung gut miteinander verrühren. Auf den vorgebackenen Boden geben und nochmal 20 Minuten backen. Abkühlen lassen (am besten mehrere Stunden).

Den Kuchen in Stücke schneiden und jeweils einen Klecks Tomatenmarmelade darauf geben.
Die Tomatenmarmelade habe ich im Feinkostladen gekauft, aber man kann sie natürlich auch selber machen oder im Internet bestellen, z.B. diese hier: Hausgemachter Fruchtaufstrich Tomaten aus Spanien*

Wenn Ihr habt, könnt Ihr den Kuchen natürlich auch in einer eckigen Form backen und dann kleine Würfel schneiden. Dann eignet er sich auch gut als Fingerfood. Oder Ihr stecht Kreise aus (sehr hübsch, aber dann bleibt halt etwas übrig).

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Summerfood – Tomatentarte

Das Gemüse des Sommers sind für mich ganz eindeutig Tomaten. Ja klar, man kann das ganze Jahr über Tomaten kaufen, aber bei kaum einem anderen Gemüse ist der Geschmacksunterschied so frappierend. Eine reife Tomate, am besten noch warm vom Sonnenschein, direkt aus dem eigenen Garten, ist überhaupt nicht zu vergleichen mit der wässrigen Gewächshausvariante.

Wir lieben dann auch Tomaten pur – als einfachen Salat mit etwas roter Zwiebel oder als Caprese mit Büffelmozzarella und Basilikum oder auf ein Frischkäsebrot mit frisch gemahlenem Pfeffer.

Neulich habe ich mal diese Tarte ausprobiert, und das Rezept möchte ich gerne hier bei der Blogparade „World Wide Summerfood“ mit Euch teilen. Die Tomate soll der Hauptdarsteller bleiben. Deswegen habe ich den sonst so typischen Milch-Eier-Guss auf ein Minimum reduziert.

tomatentarte

Den Teig könnt Ihr schon am Vortag kneten und dann im Kühlschrank kalt stellen. Dann habt Ihr die Tarte schnell im Ofen.

Zutaten für den Teig:
220 g Mehl
125 g kalte Butter
1 Ei

Butter in kleine Stückchen schneiden. Mit dem Mehl vermischen, das Ei zufügen und mit der Hand oder in der Küchenmaschine zu einem glatten Teig verkneten. Eine Kugel formen, etwas flach drücken, in Frischhaltefolie einwickeln und ca. 1 Stunde (oder länger) kalt stellen.

Für den Belag:
400 g Kirschtomaten
1 Bund Basilikum
Salz und Pfeffer
200 g Schmand
1 EL rotes Pesto
1 Ei
1 Rolle Ziegenkäse

Den Ofen auf 180 Grad Ober-/Unterhitze vorheizen.
Tomaten halbieren. Basilikum in Streifen schneiden. Schmand mit Pesto und Ei gut verrühren.

Den Teig zwischen 2 Lagen Frischhaltefolie ausrollen und vorsichtig in eine gefettete Form legen. Mit der Schmand-Pesto-Mischung bestreichen. Tomaten mit Basilikum und Salz und Pfeffer mischen und auf die Sauce geben. Mit Ziegenkäse belegen. 30-40 Minuten backen.

Teig, Tomaten, Käse: meine World Wide Summer Food-Tarte würde natürlich ich in Italien verorten.
Gastgeberin dieses schönen Events, bei dem ich schon viele tolle Rezepte entdeckt habe, ist übrigens Birgit von Backen mit Leidenschaft in Kooperation mit Zorra vom Kochtopf.

Blog-Event CXXXIII - World Wide Summerfood (Einsendeschluss 15. August 2017)

Feigen mit Schinken und Mozzarella

Meine allerliebste Vorspeise oder Kleinigkeit zu dieser Jahreszeit.

Ganz einfach und sooo lecker. Süße Feigen, salziger Schinken, säuerlich-fruchtiges Dressing und wunderbar cremiger Mozzarella. Ein Hochgenuss!

feigensalat

Zutaten für 4 Personen:
8 frische Feigen
8 Scheiben Schinken
2 Kugeln Büffelmozzarella
Basilikum
3 EL Zitronensaft
3 EL Olivenöl
1 EL dunkler Balsamico
Salz und Pfeffer

Die Feigen vierteln, den Schinken und den Mozzarella in Stücke zupfen und alles zusammen mit den Basilikumblättchen dekorativ auf vier Tellern anrichten. Aus Zitronensaft, Essig, Olivenöl, Salz und Pfeffer ein Dressing mixen und darüber tröpfeln. Mit etwas frischem Baguette servieren.

PS: Das Rezept ist nicht auf meinen Mist gewachsen, sondern stammt von Jamie Oliver.

Dip mit getrockneten Tomaten und Kräutern

Endlich mal schönes Wetter… Ich weiß ja nicht, wie es in anderen Gegenden bisher so war, aber in Hamburg hatten wir gestern den ersten Tag, den man mal in T-Shirt und kurzer Hose im Garten verbringen konnte. Das haben wir auch ausgiebig ausgekostet – mit einer Premiere:
den Sandkasten, in dem jetzt keins unserer Kinder mehr spielt, haben wir nämlich kurzerhand zur Feuerstelle umfunktioniert.

feuer

Die Kinder haben natürlich Stöcke mit Marshmallows in die Flammen gehalten. Für die Erwachsenen gab es ein Bier und Grissini mit Tomatendip. Sehr chillig!

tomatendip

Und so geht’s:

300 g Frischkäse
100 g getrocknete Tomaten in Öl
1 kleine rote Zwiebel
1 Bund Basilikum
einige Zweige Thymian

Frischkäse mit einem Löffel glatt rühren. Die Tomaten ganz klein hacken oder mit dem Pürierstab pürieren. Die Zwiebel in feine Würfel schneiden. Basilikum zerkleinern und die Thymianblättchen von den Stielen streifen. Alles gut verrühren und im Kühlschrank 1/2 Stunde durchziehen lassen.

Schmeckt auch zu Baguette oder Gemüsesticks und ist natürlich auch als Indoor-Vorspeise oder Buffetbeitrag bestens geeignet.
Der Dip hält sich im Kühlschrank problemlos einige Tage.