Glasnudelsalat mit grünem Spargel

Da haben wir den Salat! Dieses Mal grünen Spargel im Asia-Style mit Glasnudeln (oder Reisbandnudeln).

Leider nicht zu empfehlen für´s erste Date – akute Gefahr von unschönen Saucenflecken an Kinn und Bluse.

Vielleicht ist der Salat eher etwas für den nächsten Mädelsabend.

Glasnudelsalat mit grünem Spargel

Zutaten für 4 Personen:

3-4 EL Teriyakisauce
2-3 Spritzer Sesamöl
2-3 EL Zitronensaft
5 EL Sonnenblumenöl
Salz, Pfeffer
Honig
1 EL Sesam
150 g breite Glasnudeln (Reisbandnudeln)
150 g Zuckerschoten
1 Bund grüner Spargel
1 rote Paprika
1 Knoblauchzehe
15 g frischer Ingwer
etwas Koriander

Für das Dressing Teriyakisauce, Sesamöl, Zitronensaft und 3 EL Sonnenblumenöl mischen. Mit Salz, Pfeffer und Honig abschmecken. Sesam in einer Pfanne ohne Fett goldbraun rösten.
Nudeln nach Packungsanweisung einweichen/garen und in einem Sieb abtropfen lassen.
Zuckerschoten schräg in feine Streifen schneiden.
Spargel im unteren Drittel schälen und schräg in Stücke schneiden.
Paprika putzen, vierteln und in Streifen schneiden.
Ingwer, Knoblauch und Koriander fein hacken.

Restliches Sonnenblumenöl in einer Pfanne erhitzen und den Spargel darin anbraten. Ingwer und Knoblauch zufügen und 1 Minute mitgaren. Dann Nudeln, Paprika und Zuckerschoten in die Pfanne geben, alles gut vermischen und kurz mitgaren.
Den Salat in der Pfanne mit dem Dressing verrühren.

Mit Sesam und Koriander bestreut servieren.

#Restezauber-Aktion: Asiatischer Bratreis

Wisst Ihr eigentlich, wie viele Lebensmittel wir im Durchschnitt jährlich im Mülleimer versenken? Jeder von uns wirft pro Jahr durchschnittlich 82 Kilogramm Lebensmittel weg – das entspricht etwa zwei vollgepackten Einkaufswagen. Aufs ganze Land hochgerechnet ergibt das einen gewaltigen Berg von 6,7 Millionen Tonnen. Ist das nicht eine unglaubliche Menge?
Dabei macht Obst und Gemüse fast die Hälfte des Lebensmittelabfalls aus.

Wenn man oft für Gäste kocht, dann sind Reste natürlich immer ein Thema. Man will ja nicht zu wenig haben für die Runde – um Himmels willen muss bloß jeder satt werden. Das führt in der Regel dazu, dass Dinge übrig bleiben. Und die sind im wahrsten Sinne des Wortes „zu gut für die Tonne“.
Ich habe hier auf dem Blog schon öfter darüber geschrieben, dass es mir schwerfällt, Essen wegzuwerfen, und wie ich meine Reste weiterverwerte – und jetzt gibt es einen Blogwettbewerb des Bundesministeriums für Ernährung und Landwirtschaft zum dem Thema. Super! Ich bin dabei!

Vielleicht hat ja auch noch der eine oder andere von Euch Lust, an der tollen Aktion teilzunehmen. Bis zum 15. Oktober könnt Ihr noch Eure Ideen einreichen.

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Zu gewinnen gibt es sogar auch etwas: es gibt 4x eine #Restezauber-Tour durch Berlin für je 2 Personen mit Anreise und einer Hotelübernachtung.

Nähere Informationen findet Ihr auf der Aktionswebseite des Ministeriums.

Ich habe Euch für Euch ein Rezept für asiatischen Bratreis. Der eignet sich perfekt, um gekochten Reis und Gemüsereste zu verwerten. Bei mir bleibt oft Kohl übrig, denn die Köpfe sind ja meistens so groß, dass man selbst für 6 Leute keinen ganzen braucht. Außerdem finden sich meistens noch ein paar Lauchzwiebeln im Gemüsefach. Ihr könnt aber auch jedes andere Gemüse nehmen, das Ihr im Kühlschrank habt – und dabei ist es überhaupt nicht schlimm, wenn es schon etwas angeschrumpelt ist. Das tut dem Geschmack keinen Abbruch.

restezutaten

Zutaten für 2 Personen:
2 EL Öl
250 g gekochter Reis
ca. 1/8 Kopf Wirsing
2 Lauchzwiebeln
1/2 Paprika
(wenn Ihr mögt etwas frischen oder eingelegten Ingwer, fein gehackt)
3 Eier
3 EL Sojasauce

Wirsing, Lauchzwiebeln und Paprika in feine Streifen schneiden. Öl in einer beschichteten Pfanne erhitzen. Zunächst den Wirsing eine Minute anbraten, dann Lauchzwiebeln und Paprika (und evtl. Ingwer) zufügen und zwei Minuten weiterbraten. Das Gemüse sollte noch Biss haben.
Reis ebenfalls zufügen und weitere drei Minuten braten.
Die Eier verschlagen und Sojasauce unterrühren. Dann die Eiermischung in die Pfanne geben und so lange rühren, bis die Eier vollständig gestockt sind.
Sofort servieren.

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PS: Und hier könnt Ihr Euch ansehen, was ich (fast) immer aus übrig gebliebenen Eigelb mache, wenn ich zum Beispiel einen Kuchen mit Baiser gebacken habe.
Meine Familie liebt diese Spaghetti Carbonara!

Guten Appetit!

Asiatischer Krautsalat

Deutschland im Herbst: auf den Ständen am Wochenmarkt stapeln sich Kohlköpfe – Rotkohl, Weißkohl, Wirsing… OMG, wie öde.

Nein – überhaupt nicht. Fast alle regionalen deutschen Gemüsesorten kann man durch ein paar exotische Zutaten so aufpeppen, dass es ein echtes Geschmackserlebnis wird. Ich hatte hier schon mal ein Thaicurry mit Steckrüben und Grünkohl und einen fruchtigen Rotkohlsalat gepostet.

Heute gibt es einen asiatischen Krautsalat aus Spitzkohl für Euch. Spitzkohl ist ein bisschen feiner und weicher als der normale Weißkohl, eignet sich also gut für Salat. Der Clou ist aber die Sauce. Wenn Ihr ab und zu mal thailändisch kocht, habt Ihr die Zutaten vielleicht sogar alle im Haus.

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1/2 Spitzkohl (ca. 600g)
2 Möhren
1 Bund Koriander
50 g Erdnüsse

Dressing:
4 EL Fischsauce
4 EL Reisessig
2 EL Agavendicksaft
1 EL Sesamöl

Den Kohl in ganz feine Streifen schneiden, die Möhren raspeln, Koriander und Erdnüsse grob hacken. Alles in eine große Schüssel füllen.
Die Zutaten für das Dressing gut miteinander verrühren.
Über den Salat geben und vor dem Servieren mindestens eine halbe Stunde ziehen lassen.

Der Salat eignet sich perfekt als leichtes Mittagessen, Vorspeise, Beilage oder als Teil eines Buffets.

Kürbissuppe zum Erntedankfest

Am vergangenen Wochenende waren mein lieber Co-Gastgeber und ich mal wieder eingeladen: zum Erntedankfest.

Und weil mir das wirklich richtig gut gefallen hat, wollte ich Euch kurz davon berichten. Es war eine ganz zwanglose relative große Runde (etwa 20 Leute), die sich alle auf von den Nachbarn zusammengeliehenen Stühlen um den großen Tisch (zugegebenermaßen ist es eher ein riesiger Tisch) in der Küche versammelt haben. Es gab als Deko ein paar große Vasen mit bunten Herbstlaubzweigen und auf dem Tisch ebenfalls etwas Herbstlaub, Kastanien und Äpfel. Sehr gemütlich!

Das Essen war in Buffetform angerichtet: auf dem Herd standen große Töpfe mit Minestrone und Kürbissuppe, auf dem Sideboard Käse, Salami, Schinken und gutes Brot. Einige von den Gästen haben Nachtisch (Applecrumble!) oder Wein mitgebracht. Herrlich! Mehr braucht es einfach nicht.
Und der Abend war dann auch sehr lustig und ging sehr lange…

Also – was ich Euch damit sagen wollte: cooles Einladungsformat! Nachmachen!
Bei uns wird es nächstes Jahr sicher ein Erntedankfest geben.

Und um Euch noch mehr zu motivieren, habe ich heute ein Rezept für Kürbissuppe für Euch. Allerdings nicht so ganz klassisch, sondern asiatisch angehaucht.

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Zutaten für 4 Personen:

etwa 750 g Hokkaidokürbis
1 Stange Zitronengras
1 daumengroßes Stück Ingwer
1 Zehe Knoblauch
3 EL Sonnenblumenöl
1 Dose Kokosmilch
0,5 l Gemüsebrühe
etwa 2 EL Limettensaft
Salz
nach Belieben frischer Koriander

Den Kürbis waschen, das weiche Innere mit den Kernen entfernen und das Fruchtfleisch würfeln. Vom Zitronengras die äußeren harten Blätter entfernen und in ganz feine Ringe schneiden. Den Ingwer schälen und fein hacken, ebenso den Knoblauch.

Kürbis, Ingwer, Zitronengras und Knoblauch in dem Öl bei mittlerer Hitze einige Minuten anbraten. Kokosmilch und Brühe dazugeben und so lange köcheln, bis der Kürbis weich ist (etwa 15 Minuten).

Die Suppe mit dem Pürierstab pürieren, mit Salz und Limettensaft würzen/abschmecken. Wer mag, kann die Suppe noch mit etwas gehacktem, frischem Koriander bestreuen.

Rotkohlsalat

Zu Weihnachten habe ich zwei neue Kochbücher bekommen. „Genussvoll vegetarisch“ von Yotam Ottolenghi und „Jerusalem“, ebenfalls von ihm (zusammen mit Sami Tamimi).

Die habe ich mir schon lange gewünscht – und so lief die Testküche in den vergangenen Wochen auf Hochtouren.

Ganz dem Saisonkalender entsprechend (!), habe ich mich als erstes an das Kapitel „Kohlfamilie“ gewagt – ich habe Rotkohl, Weißkohl, Kohlrabi, Wirsing, Brokkoli und Blumenkohl verkocht – und bereits tolle Ergebnisse erzielt.

Ganz begeistert war ich vom fruchtigen Rotkohlsalat. Farbe und Vitamine für die grauen Wintertage!

rotkohlsalat

Für 6 Personen braucht Ihr:
150 g geröstete, gesalzene Erdnüsse
1/2 Rotkohl
1 Mango
1 Papaya
1 frische rote Chilischote
20 g Minze

Dressing:
100 ml Limettensaft
3 EL Ahornsirup
2 EL Sesamöl (aus gerösteten Samen)
1 TL Sojasoße
2 Prisen Chiliflocken
4 EL mildes Olivenöl oder Sonnenblumenöl

Für das Dressing alle Zutaten außer dem Öl in einen kleinen Topf geben und bei hoher Temperatur 5-10 Minuten sirupartig einkochen. Vom Herd nehmen und abkühlen lassen. In eine Schüssel gießen und mit dem Öl verrühren.

Die Nüsse grob hacken. Den Rotkohl fein schneiden oder hobeln. Die Mango und die Papaya schälen, Kern(e) entfernen und in dünne Streifen schneiden. Die Chilischote von den Samen befreien und in sehr feine Streifen schneiden. Von der Minze die Blätter abzupfen und grob hacken.

Die Kohlstreifen mit den übrigen Salatzutaten inkl. Nüssen in eine große Schüssel füllen. Mit dem Dressing übergießen und alles vermischen. Probieren. Falls nötig, noch etwas Salz hinzufügen.

Der Salat eignet sich als Vorspeise oder als Beilage. Ich könnte ihn mir gut zu Brathähnchen oder Chicken wings vorstellen. Wir haben ihn unter der Woche mit Brot als einfaches Hauptgericht gegessen.

Ich werde sicher in der nächsten Zeit noch mehr Gerichte posten. Wer das Buch schon mal ansehen möchte, der kann hier klicken.

 

Kürbiscurry mit Schweinefilet

Ich finde es wichtig, mit saisonalen und am besten noch regionalen Gemüsesorten zu kochen. Für mich ist das ein Beitrag zum Umweltschutz, den jeder leicht befolgen kann. Warum denn unbedingt Erdbeeren im Winter essen, wo wir doch alle inzwischen wissen, dass die sehr energieintensiv in Spanien angebaut werden, um dann einen langen Weg zu uns zurückzulegen?

Denn man kann ja auch mit heimischen Sorten exotisch kochen – auf die Zubereitung kommt es an. Deswegen möchte ich Euch heute mein Kürbiscurry ans Herz legen.

Fusionfood: Thailand meets Germany. Sehr lecker!

kürbiscurry

Zutaten für 4 Personen:
1 Zwiebel
500 g Hokkaidokürbis
350 g Schweinefilet
1 EL Sonnenblumenöl
1 EL rote Chilipaste
1 Dose Kokosmilch
4 Kaffirlimettenblätter
1 TL abgeriebene Limettenschale
2 EL Limettensaft
2 EL Fischsoße
2 TL brauner Zucker
1 Handvoll gehackter Koriander

Die Zwiebel fein würfeln. Kürbis und Schweinefilet grob würfeln.
Öl in einer schweren Pfanne erhitzen, die Zwiebel und die Chilipaste dazugeben und 1 Minute zusammen anbraten. Dann Fleisch, Kürbis, Kokosmilch und Kaffirlimettenblätter zufügen und etwa 20 Minuten köcheln lassen.
Limettensaft und -schale, Fischsoße und braunen Zucker in einer kleinen Schüssel vermischen, bis sich der Zucker aufgelöst hat. Zum Curry geben.
Mit Fischsoße und Limettensaft evtl. nochmal abschmecken. Zum Schluss Koriander darüber streuen.
Dazu Basmatireis servieren.

Curry gehört zu meinen Gäste-Klassikern, da man es super schon vormittags oder am Vortag kochen kann. Es schmeckt aufgewärmt sehr gut. Außerdem lässt sich das Rezept leicht vervielfachen.

Glasnudelsalat mit Rindfleisch

Dass man weder Spaghetti noch Burger beim ersten Date essen sollte, ist ja hinlänglich bekannt. Akute Outfit-Gefahr und so… Ich möchte die Liste noch um ein Gericht ergänzen: Glasnudelsalat!
Die Nudeln sind mindestens genau so lang wie Spaghetti, aber außerdem noch viel glitschiger. Unschöne Saucenflecken am Kinn sind da vorprogrammiert.

Aber saulecker ist es trotzdem, und deswegen kommt hier jetzt ein Rezept.

Glasnudelsalat

Zutaten für 2 Personen:
250 g Rinderfiletspitzen
1 Minigurke
2 Möhren
1 Peperoni
30 g Ingwer
1 Bund Koriander
100 g Glasnudeln
1 EL Öl zum Braten
1 EL Sesamöl (aus geröstetem Sesam)
2 EL Sojasauce
2 EL Limettensaft

Das Rindfleisch in feine Streifen schneiden. Die Gurke in dünne Scheiben schneiden. Die Möhren fein stifteln. Peperoni, Ingwer und Koriander fein hacken.
Die Glasnudeln in einer Schüssel mit heißem Wasser übergießen und etwa 5-7 Minuten ziehen lassen.
Öl in einer Pfanne erhitzen und die Rinderfiletspitzen bei hoher Hitze scharf anbraten, etwa 1-2 Minuten. Salzen und pfeffern. Auf einen Teller geben.
Die Glasnudeln abgießen (evtl. mit einer Schere in kurze Stücke schneiden 😉 ) und in der Pfanne mit dem Bratfett etwas herumschwenken.
Zusammen mit dem Gemüse in eine Schüssel geben.
Sesamöl, Sojasauce und Limettensaft verrühren. Mit dem Fleisch ebenfalls in die Salatschüssel geben und alles gut durchrühren.

Wenn Ihr den Salat für Gäste machen wollt, dann solltet Ihr die Schnippelarbeit schon im Vorfeld erledigen. Auch die Marinade könnt Ihr schon herstellen. Nudeln einweichen, Fleisch braten und alles zusammenrühren solltet Ihr dann frisch erledigen, aber das braucht ja auch nicht mehr als 10 Minuten.

Asia-flavour vom Grill: Marinade für Hühnchen

Nichts gegen Würstchen und Nackensteak – aber eine asiatische Marinade, die sich vor allem für Hühnchen eignet, ist doch eine willkommene Abwechslung für die bevorstehende Grillsaison.

Für ca. 500 g Fleisch braucht Ihr:

6 EL gute Sojasauce
2 EL Sake (Reiswein)
3 EL Mirin (süßer Reiswein)
1 EL Zucker

Die Zutaten in einen kleinen Topf geben. Zum Kochen bringen, dann herunterschalten und ca. 5 Minuten unter gelegentlichem Rühren köcheln lassen, bis eine sirupartige Sauce entstanden ist.
Fleisch in die abgekühlte Marinade legen, mit Folie abdecken und mindestens für 2 Stunden (oder über Nacht) kalt stellen.

Wenn Ihr im Thema bleiben wollt, könnt Ihr auf Eurer nächsten Grillparty dazu den Gurkensalat mit Erdnüssen servieren.

Frühlingsküche: Thai Curry mit grünem Spargel

Diejenigen von Euch, die mir auf Facebook folgen, wissen schon, dass ich ein neues Kochutensil habe: eine Wokpfanne aus Gusseisen.
Stilecht wurde die vor ein paar Tagen mit einem thailändischen Curry eingeweiht. Und ich bilde mir ein, das es tatsächlich besonders gut geworden ist. Kann es sein, dass alle Geschmäcker durch die etwas raue Oberfläche intensiviert werden?

Wie dem auch sein… Ich habe das Curry dieses Mal mit grünem Spargel gekocht, weil das für mich das ultimative Frühlingsgemüse ist – alleine schon diese Farbe!
Im Geschmack ist er etwas kräftiger als sein weißer Verwandter, und deshalb ist er auch so vielseitig. Man kann ihn kochen oder braten, sogar zu Creme pürieren, Quiche backen oder in ein Risotto rühren. Einige von meinen Lieblingsrezepten werde ich Euch in den kommenden Wochen noch vorstellen.

Das Thai Curry kann man perfekt schon am Vormittag kochen, wenn abends Gäste kommen. Das Rezept lässt sich ganz leicht vergrößern, so dass ohne Probleme auch 8,10 oder 12 Personen satt werden. Dann muss man nur noch beim Aufwärmen etwas frischen Koriander unterrühren und einen Topf Reis kochen.

curry mit spargel
Für 4 Personen:
1 EL Öl
1 Zwiebel, gehackt
1-2 EL grüne Currypaste
400 ml Kokosmilch
100 ml Wasser
500 g Hähnchenbrustfilet, in mundgerechte Stücke geschnitten
500 g grüner Spargel
5 Kaffirlimettenblätter (frisch oder getrocknet)
1 EL Fischsauce
1 EL Limettensaft
1 TL abgeriebene Limettenschale
2 TL brauner Zucker
1 Sträußchen frischer Koriander

Öl in einem Wok oder einer Pfanne erhitzen. Zwiebel und Currypaste dazugeben und beides unter ständigem Rühren 1 Minute braten. Kokosmilch und Wasser zufügen und zum Kochen bringen.
Hähnchenfleisch, Spargel und Limettenblätter in den Wok geben und alles 15-20 Minuten köcheln lassen, bis das Fleisch und Gemüse weich ist.
Fischsauce, Limettensaft, Limettenschale und Zucker in einem kleinen Schälchen miteinander verrühren, bis sich der Zucker auflöst. In den Wok geben und gut durchrühren.
Kurz vor dem Servieren frischen Koriander unterrühren.
Beim Reis 150 g für 2 Personen rechnen.

Dies ist übrigens mein Beitrag für das Event #frühlingssause von Nataschas Blog „Küchengeflüster“. Dort gibt es noch viele andere schöne Frühlingsgerichte zu entdecken.

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Asiatischer Bratreis

Vom Wochenende ist ein Topf mit Basmatireis übriggeblieben. Ihr kennt das ja schon… Wegschmeißen wollte ich ihn nicht.

Mit etwas Gemüse und Ei ist heute daraus ein sehr leckeres Mittagessen für zwei Menschen geworden. Dabei könnt Ihr natürlich alles verwenden, was das Gemüsefach des Kühlschranks so hergibt. Ich habe rote Paprika und Zucchini genommen. Möhren, Zwiebeln, Lauch, Zuckerschoten, Chinakohl oder Champignons funktionieren aber auch.

Bratreis

1 Stück Ingwer (ca. 25g), in kleine Würfel geschnitten
1 Zucchini, gewürfelt
1 rote Paprika gewürfelt
etwa 200 g gekochter Basmatireis
2 Eier
3 EL Sojasosse
1 TL Curry
evtl. Koriander, Sojasprossen oder etwas geröstetes Sesamöl

Ingwer und Gemüse in etwas Öl in einer Pfanne anbraten. Reis zufügen und etwa 3 min mitbraten, bis er etwas Farbe annimmt. Die Eier mit der Sojasosse und Curry verquirlen. Die Temperatur runterschalten (wichtig!), die Eier in die Pfanne geben und mit dem Gemüse und Reis verrühren. Sie sollen nur leicht stocken.

Für die Optik könnt Ihr, falls vorhanden, noch ein paar Korianderblätter oder Sojasprossen darüber streuen.

Auf jeden Fall pimpt Ihr das Gericht noch mit einem Teelöffel geröstetem Sesamöl.