Oktoberfest Hotdog

Wenn man wie ich mehrere Jahre lang in München gewohnt hat, dann ist der Herbst unweigerlich mit dem Thema „Oktoberfest“ verbunden. Egal, wie man selber darüber denkt, man kann nicht verhindern, dass einfach alle Leute darüber reden.

Gehst Du? Wann gehst Du? Mit wem gehst Du? Habt Ihr einen Tisch? In welchem Zelt? Neues Dirndl oder das vom letzten Jahr? Turnschuhe oder Ballerinas? Steckerlfisch oder Hendl? Wie viele Maß hast Du getrunken? Warst Du hinterher noch im P1?

Es ist endlos. Aber irgendwie geht es bei der Wiesn ja auch immer ums Genießen – das Rausputzen, das Bier, das Essen, das Leben…

Mein Beitrag zum Blogevent Herbstgenuss von Giftigeblonde und The Apricot Lady ist deswegen ein Oktoberfest Hotdog.

oktoberfest hotdog

Zutaten für 4 Personen

4 Laugenstangen
1/2 Rettich
2 Zwiebeln
2 EL Butter
4 Radieschen
4 EL Remoulade
16 dünne Scheiben Leberkäse (wie Aufschnitt)
Paprikapulver, edelsüß
Salz und Pfeffer

Den Rettich schälen und grob reiben, mit Salz und Pfeffer würzen und beiseite stellen.
Radieschen putzen und in Scheiben schneiden. Zwiebeln schälen und in Ringe schneiden. Die Butter in einer Pfanne erhitzen. Zwiebeln mit Paprikapulver bestreuen und goldbraun braten.

Die Laugenstangen längs einschneiden, und ein bisschen aushöhlen. Jeweils mit 1 EL Remoulade bestreichen und mit Rettich, Leberkäse, Radieschen und Zwiebeln belegen.

Zum Servieren evtl. noch etwas Schnittlauch darüberstreuen.

Klickt mal rüber zum Blogevent „Herbstgenuss“. Da findet Ihr noch viele andere tolle Rezepte.

herbstgenuss

Diese 4 Rhabarber-Rezepte musst Du kennen

Ja, ich finde Rhabarberkompott auch lecker – aber Rhabarber kann noch viel mehr. Rhabarber kann auch Kuchen, Drink, Dessert und sogar herzhaft mit Ziegenkäse als ausgefallene Vorspeise. Klickt Euch mal durch!

Rhabarberkuchen mit Baiser

Rhabarbersirup

Rhabarbertiramisu

Gratinierter Ziegenkäse auf Rhabarberchutney

 

Meine 10 besten Spargelrezepte für Gäste

Endlich! Nicht nur die Sonne hat uns am Wochenende verwöhnt – ich habe auch schon den ersten Spargel auf dem Markt gesichtet. Jippeeh! Seid Ihr auch so spargelverrückt wie ich? Beim Durchschauen der Liste habe ich festgestellt, dass ich jedes Jahr einige neue Gericht mit Spargel gepostet habe. Und damit Ihr nicht lange suchen müsst, habe ich Euch eine Übersicht meiner liebsten Spargelrezepte zusammengestellt. Sie eignen sich alle auch perfekt für Besuch.

Den Anfang machen bei mir immer Gerichte, wo sich Spargel in einer Sauce versteckt. Dafür braucht man nicht so große Mengen, so lange er noch teuer ist. Später, wenn die Hauptzeit ist, und es aromatischen deutschen Spargel gibt, essen wir ihn dann meistens pur.

Thailändisches Curry mit Hühnchen und grünem Spargel

Spargelquiche mit Tomaten und Ziegenkäse

Die klassische Spargelsuppe gibt es auch auf dem Blog. In dem Artikel findet Ihr außerdem Tipps, wie man Spargel richtig einfriert.

Spargelsuppe

Ich habe auch zwei verschiedene Salate im Angebot:

Spargelsalat mit Kartoffeln und Schinken

Spargelsalat (aus grünem Spargel) mit Kirschtomaten und Garnelen

Es gibt außerdem  drei sehr verschiedene Pastagerichte: eine One Pot Pasta mit grünem Spargel, eine einfache Sauce mit weißem Spargel und ein Nudelsalat mit geräucherter Forelle. Alles superlecker!

One Pot Pasta mit grünem Spargel und Ziegenkäse

Nudelsalat mit Spargel und geräucherter Forelle

Pasta mit Spargelragout

Risotto aus dem Ofen gehört ja zu meinen liebsten Gästerezepten – deswegen gibt es auch eine Spargelvariante. Hier geht´s zum Rezept.

Und hier die Topacts:

Spargel aus dem Bratschlauch

Schnittlauchvinaigrette

 

Ideen für das Osterfest

Wow, kaum sind die Skiferien vorbei, schon steht Ostern vor der Tür. Richtig früh dieses Jahr. Hoffentlich bleiben wir an dem Wochenende von Schnee verschont. So langsam könnte ich wieder ein bisschen Farbe im Garten vertragen.

Zeit, sich Gedanken über das Oster-Essen zu machen. Ich habe Euch mal die besten Osterrezepte aus den letzten Jahren zusammengestellt.

Fangen wir mal mit dem Frühstück an. Da darf natürlich ein Hefezopf nicht fehlen. Ein einfaches Rezept inkl. Tipps, wie Euch der Hefeteig garantiert gelingt, habe ich hier für Euch: Hefezopf.

hefezopf2

 

Bekommt Ihr am Nachmittag Besuch? Dann habe ich zwei Tipps für Eure Kaffeetafel. Wenn Ihr schon Rhabarber findet, dann probiert mal diesen einfachen Rhabarberkuchen mit einem Guss aus Crème fraîche.

einfacher rhabarberkuchen

Sollte noch kein Rhabarber in Sicht sein, dann backt doch diesen Eierlikör-Käsekuchen. Dafür braucht man keine komplizierten Zutaten und man kann ihn sogar schon am Vortag zubereiten.

eierlikörkuchen

Für die Runde mit Freunden am Abend finde ich eine Lammkeule immer gut. Die kann man gut vorbereiten, weil sie lange im Ofen vor sich hin schmort. Ich habe zwei verschiedene Varianten auf dem Blog. Einmal afrikanisch angehaucht mit Ras el Hanout, Kichererbsen und Datteln. Zum Rezept geht es hier entlang.

lammkeule

Die andere ist noch einfacher. Sie wird in Milch gebacken. Zu diesem Gericht gibt es aber bis heute kein Foto, sondern nur eine lustige Geschichte. Wollt Ihr wissen, warum? Dann klickt mal rüber zum Blog: Lammkeule in Milch.

Dessert gefällig? Je nach Versorgungslage im örtlichen Supermarkt hätte ich da entweder Rhabarbertiramisu oder No bake cheesecake mit Erdbeeren im Angebot.

rhabarbertiramisu

erdbeercheesecakedessert

Und falls das Wetter noch nicht nach Frühlingsfrüchten schreit, ist die gute alte Mousse au chocolat natürlich auch immer eine Option.

mousse au chocolat

Viel Spaß beim Durchstöbern!

PS: Etwas Neues gibt es natürlich auch noch, sobald ich meinen Wäscheberg abgearbeitet habe.

Koreanisches Bibimbap

Bowls aller Arten als Foodtrend und Olympia in Südkorea. Da kann ich ja nun wirklich nicht anders, als ein Rezept für Bibimbap zu schreiben.

Der Name Bibimbap kommt von bapeul bibida (koreanisch 밥을 비비다), was so viel heißt wie „Reis umrühren“ oder „Reis mischen“ (Zitat aus Wikipedia, ich fand die Schriftzeichen so schön, zum „umrühren“ siehe unten). In Korea handelt es sich um Resteessen, d.h. der Auswahl an Gemüse sind keine Grenzen gesetzt. Rindfleisch kann durch Tofu ersetzt werden, oder man isst das Bibimbap vegetarisch. Aber ein Ei und eine schöne scharf-süße Sauce gehören unbedingt dazu.

bibimbap2

Für die Sauce (alle Angaben für 4 Personen):
2 Knoblauchzehen
20 g Ingwer
2 TL Chilipulver oder -flocken
40 ml Sojasauce
2 EL weißer Balsamico
4 EL brauner Zucker
1 TL geröstetes Sesamöl

Knoblauch und Ingwer schälen und möglichst fein hacken. Mit Chili, Sojasauce, Essig, Zucker, Sesamöl und 160 ml Wasser in einen Topf geben und 5 Minuten köcheln lassen.

Für das Hackfleisch:
500 g Rinderhack
2 Knoblauchzehen
30 g Ingwer
1 rote Chilischote
2 EL Öl
frischer Koriander
6 EL Sojasauce
1 EL brauner Zucker

Knoblauch, Ingwer und Chilischote putzen und fein hacken. Öl in einer Pfanne erhitzen und bei mittlerer Hitze ca. 3 Minuten anbraten. Dann die Hitze hochstellen, das Hackfleisch dazugeben und etwa 5 Minuten krümelig braten. Die Korianderblätter von den Stielen zupfen und fein hacken.
Koriander, Sojasauce und Zucker zum Fleisch geben und nochmal 30 Sekunden mitbraten.

Für das Gemüse:
2 große Möhren
1 Zucchini
400 g Shiitakepilze oder Champignons
2 EL Öl
Salz
1 EL weißer Balsamico
1 TL geröstetes Sesamöl

Die Möhre schälen und grob raffeln. In einer Schale mit Essig und Öl vermengen.

Zucchini stifteln, Pilze halbieren oder vierteln. Beide Sorten separat in etwas Öl anbraten. Leicht salzen und zur Seite stellen.

Außerdem:
250 g Basmatireis
4 Eier
2 EL Sesam

Reis kochen. Ganz zum Schluss die Eier pochieren oder als Spiegeleier braten.

Alles in Schüsseln schön anrichten. Den Reis unten rein, dann übrigen Zutaten getrennt nebeneinander drapieren. In die Mitte zum Schluss das Ei. Zum Schluss mit etwas Sesam bestreuen.

So hübsch sieht es allerdings nicht lange aus, denn zum Essen könnt Ihr dann die Sauce drüber gießen und so richtig schön alles verrühren (siehe oben, sehr authentisch koreanisch). Lecker!

Ich gebe zu, als Gästeessen ist Bibimbap schwierig, weil so viele verschiedene Komponenten entweder gleichzeitig fertig sein oder warm gehalten werden müssen. Deswegen läuft es hier unter der Kategorie „Resteverwertung“. Ich werde mir das sicher öfter machen.

Rhabarbersirup

Für Gin Tonic, für Sekt, auf Eis oder Pudding oder einfach nur als Schorle – Rhabarbersirup ist eine echte Allzweckwaffe und dabei ganz einfach gemacht.

Rhabarbersirup

Zutaten für etwa 500 ml:
1 kg Rhabarber ungeschält, also etwa 800 g geschält
350 g Zucker
Saft von 1 Zitrone
400 ml Wasser

Den Rhabarber in kleine Stückchen schneiden. Mit Zucker in einem großen Topf vermischen. Wasser und Zitronensaft zufügen.
Aufkochen, dann die Temperatur etwas herunterschalten und 10-15 Minuten köcheln lassen, bis der Rhabarber zerfallen ist. Etwas abkühlen lassen, ein feines Sieb mit einem Mulltuch auslegen. Dadurch den Rhabarber abgießen. In eine Flasche füllen und ab in den Kühlschrank damit.

rhabarbersirup2

Carrot Cake 2.0 BETA – Aus dem Leben eines Foodbloggers

Aus gegebenem Anlass: habt Ihr Lust, mal zu hören, mit welchen Fails wir Foodblogger uns so herumschlagen? Ich habe da vor ein paar Tagen echt die Slapstick-Klassiker gebracht.

Ihr wisst ja – das Blogevent RECREATE von „bake to the roots“, über das ich im letzten Beitrag geschrieben habe. Hatte ich mich total drauf gefreut. Endlich mal eine Gelegenheit, neue Fotos von den Carrot Cake Muffins zu machen. Ein freier Vormittag, super! Los geht´s.

Die Muffins sind dann auch schnell gemacht. Aber bereits als ich den Ofen öffne, die erste kleine Irritation: hmmm, die hübschen Förmchen mit den Gesichtern sind doch etwas durchgefettet. Dabei sind sie doch aus Pappe und so dick. Hätte ich von innen noch Backpapier einlegen sollen? Na ja, sooo schlimm sieht es auch wieder nicht aus. Und zum Glück hatte ich ja noch einige in gefaltetem Backpapier gemacht.

Jetzt das Frosting: Puderzucker… irgendwo müsste doch noch ein Päckchen sein. Alle Schubladen aufgezogen – nix. In der Speisekammer im Keller – nix. Sch… Gut, dass ich nette Nachbarn habe. Hoffentlich ist auch jemand zu Hause. Schnell rübergelaufen. Aaah, ein angebrochenes Päckchen findet sich noch zwei Häuser weiter. Mehr brauche ich ja gar nicht. Check!

Komisch!!! Warum ist denn das Frosting heute so flüssig??? Das kann ich so nicht in einen Spritzbeutel füllen. Das kann ich noch nicht mal auf die Muffins streichen – es ist so flüssig, dass es einfach runterlaufen würde. Also RICHTIG flüssig.
Ab in den Kühlschrank damit. Das hilft ja meistens. Der erste bange Blick auf die Uhr. Wann haben die Kinder heute Schulschluss?

Gut, dann baue ich eben schon mal das Set auf. Das dauert aber nur 5 Minuten. Das Frosting ist (natürlich) immer noch genauso flüssig. Und auch nach 30 Minuten hat sich noch nichts getan. Ich meine NICHTS. So langsam bricht Unruhe aus.

Eigentlich verwende ich ja überhaupt gar keine Tricks (ehrlich nicht), aber heute probiere ich mal aus, ob das Frosting mit 2 EL Mehl spritzfähig wird. Puuuh, das müsste gehen. Schnell, schnell – in den Gefrierbeutel, Ecke abschneiden, Tülle rein. Ich drücke beherzt… und die Hälfte des Frostings landet auf dem ersten Muffin und dem Brett. In der Eile hatte ich das Beutel-Ecken-Loch zu groß geschnitten. Noch viel schlimmere Schimpfwörter als SCH… fliegen durch die Küche. Das darf doch alles gar nicht wahr sein!

Da das Blogevent aber morgen zu Ende ist, muss ich das jetzt durchziehen. Also versuche ich, mit einem Messer möglichst dekorativ das verbliebene Frosting auf einige Muffins zu streichen. Shabby chic sozusagen. Ist aber echt nicht so einfach.

Zum jetzigen Zeitpunkt habe ich natürlich schon überhaupt keine Muße mehr, alles so richtig nett hinzurichten. Vor allem brauche ich die Fotos jetzt SCHNELL im Kasten. Ich mache die Kamera an… und? Ahnt Ihr es schon? Genau: Akku leer. Also RICHTIG leer. Die Kamera geht einfach direkt wieder aus.
Panik! Noch mehr Rumgefluche. Womit habe ich das eigentlich verdient? Ich armes Foodbloggerlein?

Jetzt stehen schon die ersten Kinder vor der Tür. HUNGER! Also gut, ist jetzt auch schon egal. Ich koche Nudeln, mache schnell drei Fotos und lade alles hoch, obwohl ich nicht zufrieden bin.

Aber, wie Ihr seht, das Thema hat mir keine Ruhe gelassen. So hatte ich mir das nicht vorgestellt. Ich hatte mir fest vorgenommen, noch bessere Fotos zu machen. Gestern war es dann endlich soweit. Voilá!

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