3 unverzichtbare Tipps für die Menüplanung

Da Ihr die Planungsseite doch relativ häufig anklickt, dachte ich mir, ich erweitere den Service-Teil meines Blogs ein wenig und versuche ich mich heute mal als Ratgebertante – 3 Tipps, die man bei einem 3-Gänge-Menü beachten sollte (der erste hat aber 4 Unterpunkte, so dass es eigentlich doch eher 7 sind):

1. Achtet auf Vielfalt in jeder Hinsicht.
bei den Zutaten
Wenn das Hauptgericht mit Fleisch ist, sollte die Vorspeise vegetarisch sein.
Zwei Mal Käse hintereinander passt nicht so gut, z.B. Tomate-Mozzarella und Nudeln mit Gorgonzolasauce.
Wenn Tomaten schon im Hauptgang vorkommen, würde ich sie in der Vorspeise weglassen.
Zu einer kohlehydrathaltigen Hauptspeise (sprich Nudeln) würde ich nicht Brot mit Dip als Vorspeise reichen, sondern einen Salat oder eine leichte Suppe.
Brot mit Dip kann man aber super vor einer Suppe essen.

bei der Textur
Hiermit meine ich cremig, knusprig, knackig oder weich.
Vor einem fleischigen Hauptgericht, kann man gut eine Suppe als Vorspeise servieren.
Zu einer Suppe oder auch zu einem Risotto als Hauptgang passt besser ein Nachtisch aus Früchten, vielleicht mit gerösteten Nüssen oder Krokant als eine Creme.

im Geschmack
Idealerweise kombiniert Ihr säuerliche, salzige, würzige und süße Gerichte.

und als Highlight: auch auf die Farben kann man achten – keine Rote Grütze nach Spaghetti Bolognese, kein grüner Salat vor Spinatlasagne (dann vielleicht lieber mal rote Bete oder Linsen ausprobieren).
Eine gute und einfache Kombi wäre zum Beispiel:
Rucola- oder Spinatsalat mit Parmesan und Pinienkernen (oder etwas Hähnchenbrust)
Penne all´arrabbiata
Mousse au chocolat oder Tiramisu

2. Bleibt herkunftsmäßig in einer Region.
Hier auf jeden Fall die Vielfalt reduzieren: Tom Kha Gai passt nicht als Vorspeise zur Lasagne und Tiramisu nicht als Dessert zu einem Curry. Wenn Ihr ein relativ „neutrales“ Hauptgericht kredenzt (Rinderfilet, Fisch aus dem Ofen, Gemüseauflauf o.ä.) dann seid Ihr natürlich etwas flexibler.

3. Sucht Euch zwei Gänge aus, die Ihr vorbereiten könnt!
Anregungen dazu findet Ihr ja reichlich auf meiner Seite.

Und als Bild gibt es heute mal die ersten Schneeglöckchen aus meinem Garten, weil ich mich so gefreut habe, als ich sie vor ein paar Tagen entdeckte – in der Hoffnung, dass der Frühling nicht mehr allzu lange auf sich warten lässt.

schneeglöckchen

Übrigens: diese Tipps lassen sich natürlich auch alle auf ein kleines Buffet übertragen.

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